Dein Medien-Doktor Umwelt

Standards für wissenschaftlich fundierten und lösungsorientierten Umweltjournalismus

Die Umwelt- und Klimaforschung ist ein multidisziplinäres Feld von hoher Relevanz. Gleichzeitig ist sie politischen Angriffen ausgesetzt. Um einen besseren Klima- und Umweltjournalismus zu fördern, hat der Medien-Doktor daher nach dem Vorbild des Medizinjournalismus erstmals systematisch spezielle Qualitätskriterien für die Umweltberichterstattung entwickelt und zwischen 2013 und 2020 im Medien-Doktor UMWELT in einem Qualitätsmonitoring mehrere Hundert Beiträge bewertet.

Ergänzend wurden auch einige Pressemitteilungen aus der Wissenschaft begutachtet (Medien-Doktor PR-WATCH). Neben der Frage nach den wissenschaftlichen Hintergründen, etwa ob ein Umweltproblem übertrieben oder verharmlost wird oder lokaler oder globaler Natur ist, zeichnet sich gute Berichterstattung hier durch konstruktive Perspektiven aus. Dies wurde in der Folge im Teilprojekt Medien-Doktor CITIZEN zur Qualität der Umweltberichterstattung aus Nutzersicht bestätigt: „Lösungsorientierung“ stand auch hier ganz oben auf der Wunschliste.  

Alle Gutachten Umwelt

Medien Doktor Umwelt

„Auf dem Boden der Tatsachen“

Veröffentlicht von:

Die Welt

Bewertet am:

17. Dezember 2013

Bewertung:

Von Problemen bei der Entsiegelung vieler Industriebrachen bis zum Klimaschutz schildert der Beitrag, der im Nachgang zur „Global Soil Week“ in der Tagezeitung „Die Welt“ erschien, zahlreiche Aspekten des Themas „Bodenverluste“. Dabei werden allerdings gesellschaftliche und ökonomische Fragen ausgeblendet.

Von Problemen bei der Entsiegelung vieler Industriebrachen bis zum Klimaschutz schildert der Beitrag, der im Nachgang zur „Global Soil Week“ in der Tagezeitung „Die Welt“ erschien, zahlreiche Aspekten des Themas „Bodenverluste“. Dabei werden allerdings gesellschaftliche und ökonomische Fragen ausgeblendet.

Veröffentlicht von:

Die Welt

Bewertet am:

17. Dezember 2013

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Dem Wald geht es besser“

Veröffentlicht von:

Stuttgarter Nachrichten

Bewertet am:

11. Dezember 2013

Bewertung:

Der Beitrag, der in den Stuttgarter Nachrichten erschienen ist, berichtet knapp und gut verständlich über den aktuellen Zustand des Waldes in Baden Württemberg. Dabei fasst er im Wesentlichen eine Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg zusammen. Eine kritische Einordnung der darin genannten Daten und Fakten fehlt.

Der Beitrag, der in den Stuttgarter Nachrichten erschienen ist, berichtet knapp und gut verständlich über den aktuellen Zustand des Waldes in Baden Württemberg. Dabei fasst er im Wesentlichen eine Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg zusammen. Eine kritische Einordnung der darin genannten Daten und Fakten fehlt.

Veröffentlicht von:

Stuttgarter Nachrichten

Bewertet am:

11. Dezember 2013

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Feinstaub – Deutsche Umwelthilfe fordert Änderungen bei der Abgasuntersuchung“

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

7. Dezember 2013

Bewertung:

Der Hörfunkbeitrag aus der Sendung „Umwelt und Verbraucher“ des Deutschlandfunks befasst sich mit fehlerhaften Feinstaubmessungen vor allem bei modernen Dieselfahrzeugen. Anlass ist eine Pressemitteilung der Umwelt- und Verbraucherorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH), die erhöhte Werte in den Abgasen einiger Fahrzeuge gemessen hat. Der Beitrag erläutert weder die Unterschiede in den Messverfahren, noch lässt er die kritisierten Hersteller oder Prüfeinrichtungen zu Wort kommen.

Der Hörfunkbeitrag aus der Sendung „Umwelt und Verbraucher“ des Deutschlandfunks befasst sich mit fehlerhaften Feinstaubmessungen vor allem bei modernen Dieselfahrzeugen. Anlass ist eine Pressemitteilung der Umwelt- und Verbraucherorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH), die erhöhte Werte in den Abgasen einiger Fahrzeuge gemessen hat. Der Beitrag erläutert weder die Unterschiede in den Messverfahren, noch lässt er die kritisierten Hersteller oder Prüfeinrichtungen zu Wort kommen.

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

7. Dezember 2013

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Sibirien schrumpft – und das immer schneller“

Veröffentlicht von:

Sächsische Zeitung

Bewertet am:

23. November 2013

Bewertung:

In der Sächsischen Zeitung wurde über Forschungsarbeiten des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung berichtet, die eine zunehmende Erosion an den Küsten Nordostsibiriens feststellen. Der Beitrag folgt weitgehend einer Pressemitteilung und hinterfragt unklare Angaben darin nicht.

In der Sächsischen Zeitung wurde über Forschungsarbeiten des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung berichtet, die eine zunehmende Erosion an den Küsten Nordostsibiriens feststellen. Der Beitrag folgt weitgehend einer Pressemitteilung und hinterfragt unklare Angaben darin nicht.

Veröffentlicht von:

Sächsische Zeitung

Bewertet am:

23. November 2013

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Die Nacht, das Licht und die Tierwelt“

Veröffentlicht von:

RBB

Bewertet am:

18. November 2013

Bewertung:

Der Beitrag, der im Inforadio des rbb gesendet wurde, beschäftigt sich mit dem wichtigen, in seinem Umfang weltweit zunehmendem Umweltproblem der Lichtverschmutzung – also dem Phänomen, dass die Nächte durch künstliche Beleuchtung immer heller werden. Dabei greift er viele natur- und sozialwissenschaftliche Aspekte auf. Leider gelingt es dabei nicht, die Vielzahl der Themen und O-Töne in einen sinnvollen, für Hörerinnen und Hörer nachvollziehbaren Zusammenhang zu bringen.

Der Beitrag, der im Inforadio des rbb gesendet wurde, beschäftigt sich mit dem wichtigen, in seinem Umfang weltweit zunehmendem Umweltproblem der Lichtverschmutzung – also dem Phänomen, dass die Nächte durch künstliche Beleuchtung immer heller werden. Dabei greift er viele natur- und sozialwissenschaftliche Aspekte auf. Leider gelingt es dabei nicht, die Vielzahl der Themen und O-Töne in einen sinnvollen, für Hörerinnen und Hörer nachvollziehbaren Zusammenhang zu bringen.

Veröffentlicht von:

RBB

Bewertet am:

18. November 2013

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Mehr Menschen gefährdet“

Veröffentlicht von:

Frankfurter Rundschau

Bewertet am:

11. November 2013

Bewertung:

Wenn es in Deutschland zu einem schweren AKW-Unfall kommt, müssten ringsum mehr Menschen umgesiedelt werden als bisher geplant, berichtet die Frankfurter Rundschau und bezieht sich dabei auf eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz. Der Artikel legt dar, dass bei einer vergleichbaren Katastrophe wie in Fukushima die bisher vorgesehenen Notfallmaßnahmen nicht ausreichen könnten. Was eine Ausweitung der Katastrophenschutzzonen für die betroffenen Städte und Gemeinden bedeuten würde, wird im Beitrag nicht angesprochen.

Wenn es in Deutschland zu einem schweren AKW-Unfall kommt, müssten ringsum mehr Menschen umgesiedelt werden als bisher geplant, berichtet die Frankfurter Rundschau und bezieht sich dabei auf eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz. Der Artikel legt dar, dass bei einer vergleichbaren Katastrophe wie in Fukushima die bisher vorgesehenen Notfallmaßnahmen nicht ausreichen könnten. Was eine Ausweitung der Katastrophenschutzzonen für die betroffenen Städte und Gemeinden bedeuten würde, wird im Beitrag nicht angesprochen.

Veröffentlicht von:

Frankfurter Rundschau

Bewertet am:

11. November 2013

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Chemie im Gemüse“

Veröffentlicht von:

taz - die tageszeitung

Bewertet am:

6. November 2013

Bewertung:

Die taz berichtet, dass eine deutsche Behörde die in der EU zulässigen Werte für den Stoff Perchlorat in Obst und Gemüse als zu hoch kritisiert und vor möglichen Gesundheitrisiken warnt. Doch wird im Beitrag nicht ausreichend erläutert, auf welcher Datenlage diese Bewertung beruht. Auch erfahren Leserinnen und Leser nicht, welche Mengen mit Perchlorat belasteter Lebensmittel problematisch sein könnten.

Die taz berichtet, dass eine deutsche Behörde die in der EU zulässigen Werte für den Stoff Perchlorat in Obst und Gemüse als zu hoch kritisiert und vor möglichen Gesundheitrisiken warnt. Doch wird im Beitrag nicht ausreichend erläutert, auf welcher Datenlage diese Bewertung beruht. Auch erfahren Leserinnen und Leser nicht, welche Mengen mit Perchlorat belasteter Lebensmittel problematisch sein könnten.

Veröffentlicht von:

taz - die tageszeitung

Bewertet am:

6. November 2013

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Atomruine Fukushima: Starke Regenfälle bringen Wasserauffangbecken zum überlaufen“

Veröffentlicht von:

ARD

Bewertet am:

29. Oktober 2013

Bewertung:

Der Beitrag, der in den „Tagesthemen“ der ARD gesendet wurde, stellt anlässlich eines Berichts der Internationale Atomenergie-Organisation die aktuelle Situation in Fukushima dar. Es wird außerdem ein Forschungsprojekt vorgestellt, das die Folgen des Atomunfalls für Pflanzen- und Tierwelt untersucht.

Der Beitrag, der in den „Tagesthemen“ der ARD gesendet wurde, stellt anlässlich eines Berichts der Internationale Atomenergie-Organisation die aktuelle Situation in Fukushima dar. Es wird außerdem ein Forschungsprojekt vorgestellt, das die Folgen des Atomunfalls für Pflanzen- und Tierwelt untersucht.

Veröffentlicht von:

ARD

Bewertet am:

29. Oktober 2013

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Quecksilber soll die Umwelt künftig weniger belasten“

Veröffentlicht von:

Die Welt

Bewertet am:

23. Oktober 2013

Bewertung:

Im Oktober 2013 wurde bei einer Konferenz im japanischen Minamata eine internationale Konvention unterzeichnet, die zum Ziel hat, global die Belastung mit giftigem Qecksilber zu verringern. Der Beitrag, der in der Tageszeitung „Die Welt“ erschien, informiert faktenreich über die Quecksilber-Problematik, nennt allerdings nicht für alle Angaben die Quellen. Auch erfahren Leserinnen und Leser nicht, mit welchen Maßnahmen die Quecksilberemissionen reduziert werden sollen.

Im Oktober 2013 wurde bei einer Konferenz im japanischen Minamata eine internationale Konvention unterzeichnet, die zum Ziel hat, global die Belastung mit giftigem Qecksilber zu verringern. Der Beitrag, der in der Tageszeitung „Die Welt“ erschien, informiert faktenreich über die Quecksilber-Problematik, nennt allerdings nicht für alle Angaben die Quellen. Auch erfahren Leserinnen und Leser nicht, mit welchen Maßnahmen die Quecksilberemissionen reduziert werden sollen.

Veröffentlicht von:

Die Welt

Bewertet am:

23. Oktober 2013

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Klimawandel: Zustand der Ozeane verschlechtert sich rapide“

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Bewertet am:

10. Oktober 2013

Bewertung:

Der Beitrag, der auf der auf Spiegel-online erschienen ist, berichtet über Forschungsergebnisse, die den Zustand der Weltmeere noch kritischer erscheinen lassen, als es der Weltklimarat IPCC darstellt. Das umfangreiche Pressematerial der Meeresschutzorganisation IPSO wird gut genutzt, doch fehlt eine zweite Quelle.

Der Beitrag, der auf der auf Spiegel-online erschienen ist, berichtet über Forschungsergebnisse, die den Zustand der Weltmeere noch kritischer erscheinen lassen, als es der Weltklimarat IPCC darstellt. Das umfangreiche Pressematerial der Meeresschutzorganisation IPSO wird gut genutzt, doch fehlt eine zweite Quelle.

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Bewertet am:

10. Oktober 2013

Bewertung: