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Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?
Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.
Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.
Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Medien Doktor Umwelt
„Wissenschaftler fordern Pestizidabgabe“
Veröffentlicht von:
Deutschlandfunk
Veröffentlicht am:
19. Oktober 2015
Bewertung:
Ein informativer Radiobeitrag im Deutschlandfunk stellt die Idee vor, den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft mit einer Steuer zu belegen und so das Ausbringen solcher Chemikalien zu verringern. Anlass ist eine aktuelle Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), Leipzig, deren Auftraggeber der Beitrag jedoch nicht nennt.
Ein informativer Radiobeitrag im Deutschlandfunk stellt die Idee vor, den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft mit einer Steuer zu belegen und so das Ausbringen solcher Chemikalien zu verringern. Anlass ist eine aktuelle Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), Leipzig, deren Auftraggeber der Beitrag jedoch nicht nennt.
Medien Doktor Umwelt
„Gute Strömung für Neckarfische“
Veröffentlicht von:
Stuttgarter Zeitung
Veröffentlicht am:
6. Oktober 2015
Bewertung:
In einem Abschnitt des Neckars gebe es nach einem Renaturierungsprojekt wieder mehr Fische, berichtet die Stuttgarter Zeitung. Wie viele es genau sind, solle künftig mit einem elektronischen Gerät gemessen werden. Vorliegende und frei verfügbare Veröffentlichungen zur Bestandsentwicklung und zur Zuverlässigkeit des vorgestellten Geräts bezieht der Beitrag dabei nicht ein.
In einem Abschnitt des Neckars gebe es nach einem Renaturierungsprojekt wieder mehr Fische, berichtet die Stuttgarter Zeitung. Wie viele es genau sind, solle künftig mit einem elektronischen Gerät gemessen werden. Vorliegende und frei verfügbare Veröffentlichungen zur Bestandsentwicklung und zur Zuverlässigkeit des vorgestellten Geräts bezieht der Beitrag dabei nicht ein.
Medien Doktor Umwelt
„Streit um Unkrautvernichter Glyphosat: Niederlage für Pestizid-Freunde“
Veröffentlicht von:
taz - die tageszeitung
Veröffentlicht am:
2. Oktober 2015
Bewertung:
Im Streit um die mögliche krebserregende Wirkung von Glyphosat gibt es eine neue Stellungnahme eines UN-Expertengremiums, berichtet die taz. Der Artikel macht den Pestizid-kritischen Blickwinkel durch die Wortwahl deutlich, berichtet ansonsten aber sachlich und erläutert kurz, wie die unterschiedlichen Einschätzungen zustande kamen.
Im Streit um die mögliche krebserregende Wirkung von Glyphosat gibt es eine neue Stellungnahme eines UN-Expertengremiums, berichtet die taz. Der Artikel macht den Pestizid-kritischen Blickwinkel durch die Wortwahl deutlich, berichtet ansonsten aber sachlich und erläutert kurz, wie die unterschiedlichen Einschätzungen zustande kamen.
Medien Doktor Umwelt
„Klimaforscher: Mehr Schnee durch weniger Eis“
Veröffentlicht von:
Hamburger Abendblatt
Veröffentlicht am:
28. September 2015
Bewertung:
Je stärker das Eis in der Arktis zurückgeht, desto mehr schneit es womöglich in Sibirien. Das Hamburger Abendblatt stellt eine Studie vor, die diesen Zusammenhang untersucht. Allerdings ist die Studie beim Erscheinen des Artikels schon fünf Monate alt.
Je stärker das Eis in der Arktis zurückgeht, desto mehr schneit es womöglich in Sibirien. Das Hamburger Abendblatt stellt eine Studie vor, die diesen Zusammenhang untersucht. Allerdings ist die Studie beim Erscheinen des Artikels schon fünf Monate alt.
Medien Doktor Umwelt
„Nasa-Simulation: Der Weg zu den Müllkippen der Erde“
Veröffentlicht von:
Spiegel Online
Veröffentlicht am:
15. September 2015
Bewertung:
Spiegel-Online nimmt eine aktuelle, im Internet verfügbare Visualisierung der NASA zum Anlass, über das Problem des Plastikmülls in den Ozeanen zu berichten. Die Angabe zur Müllmenge, die in den Ozeanen treiben soll, ist dabei schwer nachvollziehbar, die große Spannweite der Schätzungen erwähnt der Beitrag nicht.
Spiegel-Online nimmt eine aktuelle, im Internet verfügbare Visualisierung der NASA zum Anlass, über das Problem des Plastikmülls in den Ozeanen zu berichten. Die Angabe zur Müllmenge, die in den Ozeanen treiben soll, ist dabei schwer nachvollziehbar, die große Spannweite der Schätzungen erwähnt der Beitrag nicht.
Medien Doktor Umwelt
„Lobbysieg zu Lasten der Verbraucher: Gefährliche Verzögerung bei EU-Chemikalienregulierung“
Veröffentlicht von:
ARD
Veröffentlicht am:
7. September 2015
Bewertung:
Der TV-Beitrag in der ARD-Sendung „report“ zeigt auf, wie Lobbyaktivitäten die Regulierung hormonell wirksamer Chemikalien in der EU beeinflussen und verzögern. Was über die toxikologische Wirkung solcher Chemikalien bekannt ist, kommt gegenüber einem suggestiven Fallbeispiel zu kurz.
Der TV-Beitrag in der ARD-Sendung „report“ zeigt auf, wie Lobbyaktivitäten die Regulierung hormonell wirksamer Chemikalien in der EU beeinflussen und verzögern. Was über die toxikologische Wirkung solcher Chemikalien bekannt ist, kommt gegenüber einem suggestiven Fallbeispiel zu kurz.
Medien Doktor Umwelt
„Sterberegister der Natur – außer Kontrolle?“
Veröffentlicht von:
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Veröffentlicht am:
1. September 2015
Bewertung:
Die FAZ greift das Problem auf, dass das Aussterben wirbelloser Tiere von Wissenschaft und Öffentlichkeit wenig wahrgenommen wird. Der Beitrag beschreibt die Kritik, die Forscher der University of Hawaii an den „Roten Listen“ der Weltnaturschutzunion IUCN üben; die Kritisierten kommen indes nicht zu Wort.
Die FAZ greift das Problem auf, dass das Aussterben wirbelloser Tiere von Wissenschaft und Öffentlichkeit wenig wahrgenommen wird. Der Beitrag beschreibt die Kritik, die Forscher der University of Hawaii an den „Roten Listen“ der Weltnaturschutzunion IUCN üben; die Kritisierten kommen indes nicht zu Wort.
Medien Doktor Umwelt
„Ärzte warnen vor Klimawandel“
Veröffentlicht von:
taz - die tageszeitung
Veröffentlicht am:
25. August 2015
Bewertung:
Den Klimawandel zu bekämpfen bringe global erheblichen Nutzen für die Gesundheit – über diese Schlussfolgerung einer internationalen Expertenkommission berichtet ein Beitrag in der taz. Dabei wird jedoch zu wenig deutlich, worauf diese Einschätzung beruht.
Den Klimawandel zu bekämpfen bringe global erheblichen Nutzen für die Gesundheit – über diese Schlussfolgerung einer internationalen Expertenkommission berichtet ein Beitrag in der taz. Dabei wird jedoch zu wenig deutlich, worauf diese Einschätzung beruht.
Medien Doktor Umwelt
„Größenwahnsinnig oder genial? So versuchen Forscher den Klimawandel zu begrenzen“
Veröffentlicht von:
Focus Online
Veröffentlicht am:
24. August 2015
Bewertung:
Der Beitrag auf Focus online greift das kontroverse Thema Geoengineering auf, den Versuch also, den Klimawandel durch technische Eingriffe in das Klimasystem der Erde zu verlangsamen. Wie das funktionieren soll, und warum diese Versuche so umstritten sind, erklärt der Beitrag nicht ausreichend.
Der Beitrag auf Focus online greift das kontroverse Thema Geoengineering auf, den Versuch also, den Klimawandel durch technische Eingriffe in das Klimasystem der Erde zu verlangsamen. Wie das funktionieren soll, und warum diese Versuche so umstritten sind, erklärt der Beitrag nicht ausreichend.
Medien Doktor Umwelt
„Wie man klimaschonend mit dem Flieger reist“
Veröffentlicht von:
Stuttgarter Zeitung
Veröffentlicht am:
19. August 2015
Bewertung:
Wenn man schon per Flugzeug reisen müsse, lohne es sich für das Klima, die klimaschädlichen Folgen durch Kompensationszahlungen auszugleichen. So der Tenor eines Beitrags in der Stuttgarter Zeitung. Er bezieht sich dabei auf eine Publikation des Umweltbundesamts, macht aber nicht ausreichend deutlich, welche Kontroversen es um dieses Thema seit Jahren gibt.
Wenn man schon per Flugzeug reisen müsse, lohne es sich für das Klima, die klimaschädlichen Folgen durch Kompensationszahlungen auszugleichen. So der Tenor eines Beitrags in der Stuttgarter Zeitung. Er bezieht sich dabei auf eine Publikation des Umweltbundesamts, macht aber nicht ausreichend deutlich, welche Kontroversen es um dieses Thema seit Jahren gibt.















