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Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?
Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.
Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.
Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Medien Doktor Umwelt
„Pflanzenschutzmittel belasten Böden und Gewässer: Gift-Rückstände in Apfelplantagen“
Veröffentlicht von:
WDR
Veröffentlicht am:
17. August 2015
Bewertung:
Der WDR berichtet aktuell über eine Greenpeace-Studie zu Pestiziden im Apfelanbau. Auch durch das Einbeziehen weiterer Quellen wird deutlich, dass einerseits Risiken für die Umwelt bestehen, andererseits Äpfel unbedenklich gegessen werden können. Naheliegende Fragen nach den wirtschaftlichen Zusammenhängen bleiben unbeantwortet.
Der WDR berichtet aktuell über eine Greenpeace-Studie zu Pestiziden im Apfelanbau. Auch durch das Einbeziehen weiterer Quellen wird deutlich, dass einerseits Risiken für die Umwelt bestehen, andererseits Äpfel unbedenklich gegessen werden können. Naheliegende Fragen nach den wirtschaftlichen Zusammenhängen bleiben unbeantwortet.
Medien Doktor Umwelt
„Greenpeace warnt vor Quecksilber in Braunkohleabgasen“
Veröffentlicht von:
Deutschlandfunk
Veröffentlicht am:
29. Juni 2015
Bewertung:
Ein Hörfunkbeitrag des Deutschlandfunks berichtet, dass Greenpeace die Stilllegung von Braunkohlekraftwerken fordert, da diese erheblich zur Belastung der Umwelt mit giftigem Quecksilber beitragen. Ob sich so die Risiken für die Gesundheit merklich verringern lassen, oder ob nicht eher klimapolitische Beweggründe hinter dieser Forderung stehen, hinterfragt der Beitrag nicht.
Ein Hörfunkbeitrag des Deutschlandfunks berichtet, dass Greenpeace die Stilllegung von Braunkohlekraftwerken fordert, da diese erheblich zur Belastung der Umwelt mit giftigem Quecksilber beitragen. Ob sich so die Risiken für die Gesundheit merklich verringern lassen, oder ob nicht eher klimapolitische Beweggründe hinter dieser Forderung stehen, hinterfragt der Beitrag nicht.
Medien Doktor Umwelt
„Tiere und Pflanzen: Jede dritte Art in Deutschland ist bedroht“
Veröffentlicht von:
Spiegel Online
Veröffentlicht am:
23. Juni 2015
Bewertung:
Dass tausende heimische Arten vor allem durch die intensive Landwirtschaft in ihrem Bestand gefährdet sind, ist einem Bericht des Bundesamts für Naturschutz zu entnehmen. Spiegel Online berichtet aktuell, allerdings ohne die Kontroverse zu diesem Punkt aufzugreifen. Erkenntnisse zum Einfluss des Klimawandels werden irreführend dargestellt.
Dass tausende heimische Arten vor allem durch die intensive Landwirtschaft in ihrem Bestand gefährdet sind, ist einem Bericht des Bundesamts für Naturschutz zu entnehmen. Spiegel Online berichtet aktuell, allerdings ohne die Kontroverse zu diesem Punkt aufzugreifen. Erkenntnisse zum Einfluss des Klimawandels werden irreführend dargestellt.
Medien Doktor Umwelt
„Benzin aus Bakterien“
Veröffentlicht von:
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Veröffentlicht am:
10. Juni 2015
Bewertung:
Die FAZ berichtet über ein neues Verfahren, mit dem aus Holz oder Zuckerrüben Kohlenwasserstoffe, etwa für Benzin, hergestellt werden können. Ob dies wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist, erörtert der eng an die Informationen des Herstellers angelehnte Artikel nicht.
Die FAZ berichtet über ein neues Verfahren, mit dem aus Holz oder Zuckerrüben Kohlenwasserstoffe, etwa für Benzin, hergestellt werden können. Ob dies wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist, erörtert der eng an die Informationen des Herstellers angelehnte Artikel nicht.
Medien Doktor Umwelt
„Noch verkraftet der Bodensee die Hitze“
Veröffentlicht von:
Stuttgarter Nachrichten
Veröffentlicht am:
1. Juni 2015
Bewertung:
Die Stuttgarter Nachrichten berichten unter Verwendung von zwei dpa-Meldungen über die Folgen des Klimawandels für den Bodensee. Wissenschaftler rechneten mit einem weiteren Anstieg der Wassertemperaturen, was aber zu verkraften sei. Worauf solche Prognosen beruhen, erfahren Leserinnen und Leser nicht.
Die Stuttgarter Nachrichten berichten unter Verwendung von zwei dpa-Meldungen über die Folgen des Klimawandels für den Bodensee. Wissenschaftler rechneten mit einem weiteren Anstieg der Wassertemperaturen, was aber zu verkraften sei. Worauf solche Prognosen beruhen, erfahren Leserinnen und Leser nicht.
Medien Doktor Umwelt
„15 Jahre Wölfe in Deutschland: Sie kommen näher“
Veröffentlicht von:
stern.de
Veröffentlicht am:
19. Mai 2015
Bewertung:
Wölfe vermehren sich in Deutschland und wandern in immer mehr Regionen ein. Der Beitrag auf stern.de greift die damit aufkommenden Ängste und Konflikte auf. Er nennt Argumente pro und contra, leistet aber keine tiefergehende Analyse.
Wölfe vermehren sich in Deutschland und wandern in immer mehr Regionen ein. Der Beitrag auf stern.de greift die damit aufkommenden Ängste und Konflikte auf. Er nennt Argumente pro und contra, leistet aber keine tiefergehende Analyse.
Medien Doktor Umwelt
„Deepwater Horizon: Wie die Ölpest im Golf von Mexiko die Umwelt bis heute bedroht“
Veröffentlicht von:
Focus Online
Veröffentlicht am:
11. Mai 2015
Bewertung:
Im Rahmen einer Serie „Die schlimmsten Katastrophen der Menschheit“ blickt Focus Online auf die Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ zurück. Dabei wird die Dramatik der damaligen Ereignisse beschworen, doch liefert der Beitrag kaum Fakten zur aktuellen Situation und gibt Studienergebnisse nicht korrekt wieder.
Im Rahmen einer Serie „Die schlimmsten Katastrophen der Menschheit“ blickt Focus Online auf die Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ zurück. Dabei wird die Dramatik der damaligen Ereignisse beschworen, doch liefert der Beitrag kaum Fakten zur aktuellen Situation und gibt Studienergebnisse nicht korrekt wieder.
Medien Doktor Umwelt
„Verkehr soll in den Emissionshandel“
Veröffentlicht von:
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Veröffentlicht am:
6. Mai 2015
Bewertung:
Die FAZ greift im Wirtschaftsressort ein Positionspapier auf, das sich dafür ausspricht, auch für den Straßenverkehr CO2-Emissionszertifikate auszugeben, statt die Emissionen der Fahrzeuge zu begrenzen. Weder der politische noch der wirtschaftliche Hintergrund der Empfehlung werden deutlich. Ob es neue Daten oder Argumente für diesen alten Vorschlag gibt, erschließt sich nicht.
Die FAZ greift im Wirtschaftsressort ein Positionspapier auf, das sich dafür ausspricht, auch für den Straßenverkehr CO2-Emissionszertifikate auszugeben, statt die Emissionen der Fahrzeuge zu begrenzen. Weder der politische noch der wirtschaftliche Hintergrund der Empfehlung werden deutlich. Ob es neue Daten oder Argumente für diesen alten Vorschlag gibt, erschließt sich nicht.
Medien Doktor Umwelt
„Mehr Dreck als Öko“
Veröffentlicht von:
Die Welt
Veröffentlicht am:
30. April 2015
Bewertung:
„Die Welt“ berichtet über Umweltbelastungen durch die konventionelle Landwirtschaft. Sie greift damit eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes auf, zieht aber keine weiteren Quellen heran.
„Die Welt“ berichtet über Umweltbelastungen durch die konventionelle Landwirtschaft. Sie greift damit eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes auf, zieht aber keine weiteren Quellen heran.
Medien Doktor Umwelt
„Da waren es nur noch fünf“
Veröffentlicht von:
taz - die tageszeitung
Veröffentlicht am:
29. April 2015
Bewertung:
Die taz berichtet über Anstrengungen, ein extrem bedrohtes Tier bzw. dessen Erbgut zu retten – das Nördliche Breitmaulnashorn. Der Beitrag macht deutlich, dass es Kontroversen über den Status als Art oder Unterart und zum richtigen Vorgehen gibt, und spricht auch problematische Eigeninteressen der Naturschutzorganisationen an.
Die taz berichtet über Anstrengungen, ein extrem bedrohtes Tier bzw. dessen Erbgut zu retten – das Nördliche Breitmaulnashorn. Der Beitrag macht deutlich, dass es Kontroversen über den Status als Art oder Unterart und zum richtigen Vorgehen gibt, und spricht auch problematische Eigeninteressen der Naturschutzorganisationen an.
















