Dein Medien-Doktor Umwelt

Standards für wissenschaftlich fundierten und lösungsorientierten Umweltjournalismus

Die Umwelt- und Klimaforschung ist ein multidisziplinäres Feld von hoher Relevanz. Gleichzeitig ist sie politischen Angriffen ausgesetzt. Um einen besseren Klima- und Umweltjournalismus zu fördern, hat der Medien-Doktor daher nach dem Vorbild des Medizinjournalismus erstmals systematisch spezielle Qualitätskriterien für die Umweltberichterstattung entwickelt und zwischen 2013 und 2020 im Medien-Doktor UMWELT in einem Qualitätsmonitoring mehrere Hundert Beiträge bewertet.

Ergänzend wurden auch einige Pressemitteilungen aus der Wissenschaft begutachtet (Medien-Doktor PR-WATCH). Neben der Frage nach den wissenschaftlichen Hintergründen, etwa ob ein Umweltproblem übertrieben oder verharmlost wird oder lokaler oder globaler Natur ist, zeichnet sich gute Berichterstattung hier durch konstruktive Perspektiven aus. Dies wurde in der Folge im Teilprojekt Medien-Doktor CITIZEN zur Qualität der Umweltberichterstattung aus Nutzersicht bestätigt: „Lösungsorientierung“ stand auch hier ganz oben auf der Wunschliste.  

Alle Gutachten Umwelt

Medien Doktor Umwelt

„Nasa-Simulation: Der Weg zu den Müllkippen der Erde“

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Bewertet am:

15. September 2015

Bewertung:

Spiegel-Online nimmt eine aktuelle, im Internet verfügbare Visualisierung der NASA zum Anlass, über das Problem des Plastikmülls in den Ozeanen zu berichten. Die Angabe zur Müllmenge, die in den Ozeanen treiben soll, ist dabei schwer nachvollziehbar, die große Spannweite der Schätzungen erwähnt der Beitrag nicht.

Spiegel-Online nimmt eine aktuelle, im Internet verfügbare Visualisierung der NASA zum Anlass, über das Problem des Plastikmülls in den Ozeanen zu berichten. Die Angabe zur Müllmenge, die in den Ozeanen treiben soll, ist dabei schwer nachvollziehbar, die große Spannweite der Schätzungen erwähnt der Beitrag nicht.

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Bewertet am:

15. September 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Lobbysieg zu Lasten der Verbraucher: Gefährliche Verzögerung bei EU-Chemikalienregulierung“

Veröffentlicht von:

ARD

Bewertet am:

7. September 2015

Bewertung:

Der TV-Beitrag in der ARD-Sendung „report“ zeigt auf, wie Lobbyaktivitäten die Regulierung hormonell wirksamer Chemikalien in der EU beeinflussen und verzögern. Was über die toxikologische Wirkung solcher Chemikalien bekannt ist, kommt gegenüber einem suggestiven Fallbeispiel zu kurz.

Der TV-Beitrag in der ARD-Sendung „report“ zeigt auf, wie Lobbyaktivitäten die Regulierung hormonell wirksamer Chemikalien in der EU beeinflussen und verzögern. Was über die toxikologische Wirkung solcher Chemikalien bekannt ist, kommt gegenüber einem suggestiven Fallbeispiel zu kurz.

Veröffentlicht von:

ARD

Bewertet am:

7. September 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Sterberegister der Natur – außer Kontrolle?“

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bewertet am:

1. September 2015

Bewertung:

Die FAZ greift das Problem auf, dass das Aussterben wirbelloser Tiere von Wissenschaft und Öffentlichkeit wenig wahrgenommen wird. Der Beitrag beschreibt die Kritik, die Forscher der University of Hawaii an den „Roten Listen“ der Weltnaturschutzunion IUCN üben; die Kritisierten kommen indes nicht zu Wort.

Die FAZ greift das Problem auf, dass das Aussterben wirbelloser Tiere von Wissenschaft und Öffentlichkeit wenig wahrgenommen wird. Der Beitrag beschreibt die Kritik, die Forscher der University of Hawaii an den „Roten Listen“ der Weltnaturschutzunion IUCN üben; die Kritisierten kommen indes nicht zu Wort.

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bewertet am:

1. September 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Ärzte warnen vor Klimawandel“

Veröffentlicht von:

taz - die tageszeitung

Bewertet am:

25. August 2015

Bewertung:

Den Klimawandel zu bekämpfen bringe global erheblichen Nutzen für die Gesundheit – über diese Schlussfolgerung einer internationalen Expertenkommission berichtet ein Beitrag in der taz. Dabei wird jedoch zu wenig deutlich, worauf diese Einschätzung beruht.

Den Klimawandel zu bekämpfen bringe global erheblichen Nutzen für die Gesundheit – über diese Schlussfolgerung einer internationalen Expertenkommission berichtet ein Beitrag in der taz. Dabei wird jedoch zu wenig deutlich, worauf diese Einschätzung beruht.

Veröffentlicht von:

taz - die tageszeitung

Bewertet am:

25. August 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Größenwahnsinnig oder genial? So versuchen Forscher den Klimawandel zu begrenzen“

Veröffentlicht von:

Focus Online

Bewertet am:

24. August 2015

Bewertung:

Der Beitrag auf Focus online greift das kontroverse Thema Geoengineering auf, den Versuch also, den Klimawandel durch technische Eingriffe in das Klimasystem der Erde zu verlangsamen. Wie das funktionieren soll, und warum diese Versuche so umstritten sind, erklärt der Beitrag nicht ausreichend.

Der Beitrag auf Focus online greift das kontroverse Thema Geoengineering auf, den Versuch also, den Klimawandel durch technische Eingriffe in das Klimasystem der Erde zu verlangsamen. Wie das funktionieren soll, und warum diese Versuche so umstritten sind, erklärt der Beitrag nicht ausreichend.

Veröffentlicht von:

Focus Online

Bewertet am:

24. August 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Wie man klimaschonend mit dem Flieger reist“

Veröffentlicht von:

Stuttgarter Zeitung

Bewertet am:

19. August 2015

Bewertung:

Wenn man schon per Flugzeug reisen müsse, lohne es sich für das Klima, die klimaschädlichen Folgen durch Kompensationszahlungen auszugleichen. So der Tenor eines Beitrags in der Stuttgarter Zeitung. Er bezieht sich dabei auf eine Publikation des Umweltbundesamts, macht aber nicht ausreichend deutlich, welche Kontroversen es um dieses Thema seit Jahren gibt.

Wenn man schon per Flugzeug reisen müsse, lohne es sich für das Klima, die klimaschädlichen Folgen durch Kompensationszahlungen auszugleichen. So der Tenor eines Beitrags in der Stuttgarter Zeitung. Er bezieht sich dabei auf eine Publikation des Umweltbundesamts, macht aber nicht ausreichend deutlich, welche Kontroversen es um dieses Thema seit Jahren gibt.

Veröffentlicht von:

Stuttgarter Zeitung

Bewertet am:

19. August 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Pflanzenschutzmittel belasten Böden und Gewässer: Gift-Rückstände in Apfelplantagen“

Veröffentlicht von:

WDR

Bewertet am:

17. August 2015

Bewertung:

Der WDR berichtet aktuell über eine Greenpeace-Studie zu Pestiziden im Apfelanbau. Auch durch das Einbeziehen weiterer Quellen wird deutlich, dass einerseits Risiken für die Umwelt bestehen, andererseits Äpfel unbedenklich gegessen werden können. Naheliegende Fragen nach den wirtschaftlichen Zusammenhängen bleiben unbeantwortet.

Der WDR berichtet aktuell über eine Greenpeace-Studie zu Pestiziden im Apfelanbau. Auch durch das Einbeziehen weiterer Quellen wird deutlich, dass einerseits Risiken für die Umwelt bestehen, andererseits Äpfel unbedenklich gegessen werden können. Naheliegende Fragen nach den wirtschaftlichen Zusammenhängen bleiben unbeantwortet.

Veröffentlicht von:

WDR

Bewertet am:

17. August 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Greenpeace warnt vor Quecksilber in Braunkohleabgasen“

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

29. Juni 2015

Bewertung:

Ein Hörfunkbeitrag des Deutschlandfunks berichtet, dass Greenpeace die Stilllegung von Braunkohlekraftwerken fordert, da diese erheblich zur Belastung der Umwelt mit giftigem Quecksilber beitragen. Ob sich so die Risiken für die Gesundheit merklich verringern lassen, oder ob nicht eher klimapolitische Beweggründe hinter dieser Forderung stehen, hinterfragt der Beitrag nicht.

Ein Hörfunkbeitrag des Deutschlandfunks berichtet, dass Greenpeace die Stilllegung von Braunkohlekraftwerken fordert, da diese erheblich zur Belastung der Umwelt mit giftigem Quecksilber beitragen. Ob sich so die Risiken für die Gesundheit merklich verringern lassen, oder ob nicht eher klimapolitische Beweggründe hinter dieser Forderung stehen, hinterfragt der Beitrag nicht.

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

29. Juni 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Tiere und Pflanzen: Jede dritte Art in Deutschland ist bedroht“

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Bewertet am:

23. Juni 2015

Bewertung:

Dass tausende heimische Arten vor allem durch die intensive Landwirtschaft in ihrem Bestand gefährdet sind, ist einem Bericht des Bundesamts für Naturschutz zu entnehmen. Spiegel Online berichtet aktuell, allerdings ohne die Kontroverse zu diesem Punkt aufzugreifen. Erkenntnisse zum Einfluss des Klimawandels werden irreführend dargestellt.

Dass tausende heimische Arten vor allem durch die intensive Landwirtschaft in ihrem Bestand gefährdet sind, ist einem Bericht des Bundesamts für Naturschutz zu entnehmen. Spiegel Online berichtet aktuell, allerdings ohne die Kontroverse zu diesem Punkt aufzugreifen. Erkenntnisse zum Einfluss des Klimawandels werden irreführend dargestellt.

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Bewertet am:

23. Juni 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Benzin aus Bakterien“

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bewertet am:

10. Juni 2015

Bewertung:

Die FAZ berichtet über ein neues Verfahren, mit dem aus Holz oder Zuckerrüben Kohlenwasserstoffe, etwa für Benzin, hergestellt werden können. Ob dies wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist, erörtert der eng an die Informationen des Herstellers angelehnte Artikel nicht.

Die FAZ berichtet über ein neues Verfahren, mit dem aus Holz oder Zuckerrüben Kohlenwasserstoffe, etwa für Benzin, hergestellt werden können. Ob dies wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist, erörtert der eng an die Informationen des Herstellers angelehnte Artikel nicht.

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bewertet am:

10. Juni 2015

Bewertung: