Dein Medien-Doktor Umwelt
Standards für wissenschaftlich fundierten und lösungsorientierten Umweltjournalismus
Die Umwelt- und Klimaforschung ist ein multidisziplinäres Feld von hoher Relevanz. Gleichzeitig ist sie politischen Angriffen ausgesetzt. Um einen besseren Klima- und Umweltjournalismus zu fördern, hat der Medien-Doktor daher nach dem Vorbild des Medizinjournalismus erstmals systematisch spezielle Qualitätskriterien für die Umweltberichterstattung entwickelt und zwischen 2013 und 2020 im Medien-Doktor UMWELT in einem Qualitätsmonitoring mehrere Hundert Beiträge bewertet.
Ergänzend wurden auch einige Pressemitteilungen aus der Wissenschaft begutachtet (Medien-Doktor PR-WATCH). Neben der Frage nach den wissenschaftlichen Hintergründen, etwa ob ein Umweltproblem übertrieben oder verharmlost wird oder lokaler oder globaler Natur ist, zeichnet sich gute Berichterstattung hier durch konstruktive Perspektiven aus. Dies wurde in der Folge im Teilprojekt Medien-Doktor CITIZEN zur Qualität der Umweltberichterstattung aus Nutzersicht bestätigt: „Lösungsorientierung“ stand auch hier ganz oben auf der Wunschliste.

Alle Gutachten Umwelt
Medien Doktor Umwelt
„Agrarindustrie bedroht die Artenvielfalt“
Veröffentlicht von:
WAZ
Bewertet am:
20. März 2017
Bewertung:
Viele Vögel, Insekten und andere Arten sind immer seltener auf Wiesen und Feldern zu sehen, berichtet ein Artikel in der WAZ. Er nennt zahlreiche Beispiele, diskutiert aber keine Handlungsoptionen.
Da der Beitrag der WAZ nicht frei online verfügbar ist, verlinken wir zum fast gleichlautenden Artikel in der Berliner Morgenpost.
Viele Vögel, Insekten und andere Arten sind immer seltener auf Wiesen und Feldern zu sehen, berichtet ein Artikel in der WAZ. Er nennt zahlreiche Beispiele, diskutiert aber keine Handlungsoptionen.
Da der Beitrag der WAZ nicht frei online verfügbar ist, verlinken wir zum fast gleichlautenden Artikel in der Berliner Morgenpost.
Medien Doktor Umwelt
„Müllhalde auf tiefstem Grund“
Veröffentlicht von:
Frankfurter Rundschau
Bewertet am:
13. März 2017
Bewertung:
Über unerwartet hohe Schadstoffkonzentrationen in Tiefsee-Krebsen berichtet die Frankfurter Rundschau. Es wird vermutet, dass die Gifte aus dem Plastikstrudel im Nordpazifik stammen könnten, doch macht der Beitrag auch deutlich, dass dies Spekulation ist und es hier noch Wissenslücken gibt.
Über unerwartet hohe Schadstoffkonzentrationen in Tiefsee-Krebsen berichtet die Frankfurter Rundschau. Es wird vermutet, dass die Gifte aus dem Plastikstrudel im Nordpazifik stammen könnten, doch macht der Beitrag auch deutlich, dass dies Spekulation ist und es hier noch Wissenslücken gibt.
Medien Doktor Umwelt
„Lastwagen mit E-Motor: Dick, aber nicht mehr durstig“
Veröffentlicht von:
Nürnberger Nachrichten
Bewertet am:
17. Februar 2017
Bewertung:
Über Laster, die mit Strom statt Diesel fahren, berichten die Nürnberger Nachrichten. Dabei entsteht der falsche Eindruck, das Fahrzeug sei ganz neu auf der Straße. Dass der zitierte Wissenschaftler neben wissenschaftlichen auch wirtschaftliche Interessen verfolgt, verschweigt der Beitrag.
Über Laster, die mit Strom statt Diesel fahren, berichten die Nürnberger Nachrichten. Dabei entsteht der falsche Eindruck, das Fahrzeug sei ganz neu auf der Straße. Dass der zitierte Wissenschaftler neben wissenschaftlichen auch wirtschaftliche Interessen verfolgt, verschweigt der Beitrag.
Medien Doktor Umwelt
„Fischzucht im Trinkwasserspeicher“
Veröffentlicht von:
Die Tageszeitung
Bewertet am:
15. Februar 2017
Bewertung:
Bodenseefischer fangen weniger Felchen, seit der See sauberer geworden ist. Wissenschaftler haben untersucht, ob Fischzucht in Aquakulturen ein Ausweg sein könnte – die taz berichtet über das Für und Wider. Die genannten Zahlen, etwa zur Entwicklung der Fischereierträge, sind dabei wenig aussagekräftig.
Bodenseefischer fangen weniger Felchen, seit der See sauberer geworden ist. Wissenschaftler haben untersucht, ob Fischzucht in Aquakulturen ein Ausweg sein könnte – die taz berichtet über das Für und Wider. Die genannten Zahlen, etwa zur Entwicklung der Fischereierträge, sind dabei wenig aussagekräftig.
Medien Doktor Umwelt
„Greenpeace sieht im Fleischverzicht die Lösung der Umweltprobleme“
Veröffentlicht von:
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Bewertet am:
6. Februar 2017
Bewertung:
Ein Artikel in der FAZ berichtet über das „Kursbuch Agrarwende 2050″ – eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie zur nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft. Zu den Umweltproblemen, um die es in den verschiedenen Szenarien geht, erfährt man kaum etwas, ebenso wenig zur Vorgehensweise der Wissenschaftler.
Ein Artikel in der FAZ berichtet über das „Kursbuch Agrarwende 2050″ – eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie zur nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft. Zu den Umweltproblemen, um die es in den verschiedenen Szenarien geht, erfährt man kaum etwas, ebenso wenig zur Vorgehensweise der Wissenschaftler.
Medien Doktor Umwelt
„Was macht der Klimawandel mit der Nordsee?“
Veröffentlicht von:
WDR
Bewertet am:
19. Dezember 2016
Bewertung:
Regionale Folgen des Klimawandels im Nordseeraum sind das Thema eines Hörfunkbeitrags in der Sendung Leonardo (WDR5). Die räumlichen Unterschiede sind differenziert dargestellt; dagegen werden die relativ neuen Effekte des menschengemachten Klimawandels, etwa auf den Landverlust an den Nordseeküsten, nicht klar vom schon länger bestehenden Problem der Küstenerosion abgegrenzt.
Regionale Folgen des Klimawandels im Nordseeraum sind das Thema eines Hörfunkbeitrags in der Sendung Leonardo (WDR5). Die räumlichen Unterschiede sind differenziert dargestellt; dagegen werden die relativ neuen Effekte des menschengemachten Klimawandels, etwa auf den Landverlust an den Nordseeküsten, nicht klar vom schon länger bestehenden Problem der Küstenerosion abgegrenzt.
Medien Doktor Umwelt
„Die Menschheit lebt deutlich über ihre Verhältnisse“
Veröffentlicht von:
Sächsische Zeitung
Bewertet am:
12. Dezember 2016
Bewertung:
Die Sächsische Zeitung berichtet über den jüngsten „Living Planet Report“, der vom WWF herausgegeben wird. Der Artikel spricht viele wichtige Punkte an, doch nicht alle Fakten sind korrekt dargestellt.
Die Sächsische Zeitung berichtet über den jüngsten „Living Planet Report“, der vom WWF herausgegeben wird. Der Artikel spricht viele wichtige Punkte an, doch nicht alle Fakten sind korrekt dargestellt.
Medien Doktor Umwelt
„Globale Bilanz: Weltwirtschaft wächst - CO2-Ausstoß bleibt trotzdem stabil“
Veröffentlicht von:
Der Spiegel (online)
Bewertet am:
23. November 2016
Bewertung:
Die globalen Kohlendioxidemissionen seien in den letzten drei Jahren kaum angestiegen, berichtet Spiegel Online mit Bezug auf eine Publikation des „Global Carbon Project“. Der Beitrag geht nicht über die Pressemitteilungen zur Studie hinaus und informiert nicht darüber, wie die Daten erhoben wurden.
Die globalen Kohlendioxidemissionen seien in den letzten drei Jahren kaum angestiegen, berichtet Spiegel Online mit Bezug auf eine Publikation des „Global Carbon Project“. Der Beitrag geht nicht über die Pressemitteilungen zur Studie hinaus und informiert nicht darüber, wie die Daten erhoben wurden.
Medien Doktor Umwelt
„Grüne Lunge schwächelt“
Veröffentlicht von:
Die Welt
Bewertet am:
11. November 2016
Bewertung:
Je höher die Temperatur, desto weniger CO2 speichern die Bäume in der Stadt – über dieses Ergebnis einer Studie in Raleigh, der Hauptstadt von North Carolina, berichtet „Die Welt“. Die Übertragbarkeit auf andere Regionen wird dabei übertrieben dargestellt, weitere Quellen fehlen.
Je höher die Temperatur, desto weniger CO2 speichern die Bäume in der Stadt – über dieses Ergebnis einer Studie in Raleigh, der Hauptstadt von North Carolina, berichtet „Die Welt“. Die Übertragbarkeit auf andere Regionen wird dabei übertrieben dargestellt, weitere Quellen fehlen.
Medien Doktor Umwelt
„Der mühsame Weg zum Mülleimer 2.0“
Veröffentlicht von:
Stuttgarter Zeitung
Bewertet am:
24. Oktober 2016
Bewertung:
Besser organisierte Müllabfuhr dank Chip an der Tonne – darüber berichtet die Stuttgarter Zeitung. Es werden dabei vor allem technisch-organisatorische Aspekte dargestellt, bezüglich des ökologischen Nutzens kann ein falscher Eindruck entstehen.
Besser organisierte Müllabfuhr dank Chip an der Tonne – darüber berichtet die Stuttgarter Zeitung. Es werden dabei vor allem technisch-organisatorische Aspekte dargestellt, bezüglich des ökologischen Nutzens kann ein falscher Eindruck entstehen.









