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Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?
Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.
Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.
Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Medien Doktor Umwelt
„Winterfest?“
Veröffentlicht von:
Bayerischer Rundfunk
Veröffentlicht am:
7. Februar 2014
Bewertung:
Der TV-Beitrag, der in der Abendschau des Bayrischen Rundfunks gesendet wurde, befasst sich mit den Folgen des Winterwetters für die Natur. Es werden eine Studie der TU München zu Gehölzen und Beobachtungen des Landesbundes für Vogelschutz vorgestellt. Die beiden Teile des Beitrags sind dabei nur recht lose verbunden.
Der TV-Beitrag, der in der Abendschau des Bayrischen Rundfunks gesendet wurde, befasst sich mit den Folgen des Winterwetters für die Natur. Es werden eine Studie der TU München zu Gehölzen und Beobachtungen des Landesbundes für Vogelschutz vorgestellt. Die beiden Teile des Beitrags sind dabei nur recht lose verbunden.
Medien Doktor Umwelt
„Rückkehr von Wolf, Luchs und Biber: Deutschland wird wilder“
Veröffentlicht von:
Spiegel Online
Veröffentlicht am:
25. Januar 2014
Bewertung:
Spiegel Online berichtet über das Comeback von Wildtierarten, die in Deutschland ausgestorben oder extrem dezimiert waren. Der leicht verständliche Beitrag liefert viele Fakten und nennt Argumente pro und contra Wiedereinbürgerung von Wolf, Luchs, Biber und Wisent. Allerdings werden diese Punkte ohne tiefere Analyse lediglich aneinandergereiht, eine journalistische Einordnung fehlt.
Spiegel Online berichtet über das Comeback von Wildtierarten, die in Deutschland ausgestorben oder extrem dezimiert waren. Der leicht verständliche Beitrag liefert viele Fakten und nennt Argumente pro und contra Wiedereinbürgerung von Wolf, Luchs, Biber und Wisent. Allerdings werden diese Punkte ohne tiefere Analyse lediglich aneinandergereiht, eine journalistische Einordnung fehlt.
Medien Doktor Umwelt
„Atomwaffentests verseuchen die Luft noch heute“
Veröffentlicht von:
Focus Online
Veröffentlicht am:
17. Januar 2014
Bewertung:
Der Beitrag, erschienen bei Focus Online, berichtet über die radioaktive Belastung der Atmosphäre durch lange zurückliegenden Atomwaffentests. Er verwertet dabei im Wesentlichen eine Meldung der dpa und versieht diese mit einer neuen Überschrift und einem Vorspann. Unser wichtigster Kritikpunkt ist die irreführende Überschrift: Wo die dpa sachlich titelte „Plutoniumteilchen von Atomwaffentests der 1960er-Jahre noch in der Atmosphäre“, erweckt der neue Titel von Focus Online „Atomwaffentests verseuchen die Luft noch heute“ den Eindruck einer akuten Bedrohung. Dies widerspricht der Aussage des Beitrags und der zugrunde liegenden Studie.
Der Beitrag, erschienen bei Focus Online, berichtet über die radioaktive Belastung der Atmosphäre durch lange zurückliegenden Atomwaffentests. Er verwertet dabei im Wesentlichen eine Meldung der dpa und versieht diese mit einer neuen Überschrift und einem Vorspann. Unser wichtigster Kritikpunkt ist die irreführende Überschrift: Wo die dpa sachlich titelte „Plutoniumteilchen von Atomwaffentests der 1960er-Jahre noch in der Atmosphäre“, erweckt der neue Titel von Focus Online „Atomwaffentests verseuchen die Luft noch heute“ den Eindruck einer akuten Bedrohung. Dies widerspricht der Aussage des Beitrags und der zugrunde liegenden Studie.
Medien Doktor Umwelt
„Outdoor-Kleidung erneut mit Gift belastet“
Veröffentlicht von:
taz - die tageszeitung
Veröffentlicht am:
23. Dezember 2013
Bewertung:
Der Artikel, der in der taz erschienen ist, berichtet über eine aktuelle Untersuchung von Greenpeace, in der Outdoor-Kleidungsstücke von mehreren Herstellern darauf untersucht wurde, ob sie per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) enthalten und PFC in die Raumluft ausgasen. Bei nicht vorinformierten Leserinnen und Lesern entsteht möglicherweise der Eindruck, als wären die gemessenen Werte in der Kleidung gefährlich für ihre Gesundheit, obwohl dazu keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen.
Der Artikel, der in der taz erschienen ist, berichtet über eine aktuelle Untersuchung von Greenpeace, in der Outdoor-Kleidungsstücke von mehreren Herstellern darauf untersucht wurde, ob sie per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) enthalten und PFC in die Raumluft ausgasen. Bei nicht vorinformierten Leserinnen und Lesern entsteht möglicherweise der Eindruck, als wären die gemessenen Werte in der Kleidung gefährlich für ihre Gesundheit, obwohl dazu keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen.
Medien Doktor Umwelt
„Auf dem Boden der Tatsachen“
Veröffentlicht von:
Die Welt
Veröffentlicht am:
17. Dezember 2013
Bewertung:
Von Problemen bei der Entsiegelung vieler Industriebrachen bis zum Klimaschutz schildert der Beitrag, der im Nachgang zur „Global Soil Week“ in der Tagezeitung „Die Welt“ erschien, zahlreiche Aspekten des Themas „Bodenverluste“. Dabei werden allerdings gesellschaftliche und ökonomische Fragen ausgeblendet.
Von Problemen bei der Entsiegelung vieler Industriebrachen bis zum Klimaschutz schildert der Beitrag, der im Nachgang zur „Global Soil Week“ in der Tagezeitung „Die Welt“ erschien, zahlreiche Aspekten des Themas „Bodenverluste“. Dabei werden allerdings gesellschaftliche und ökonomische Fragen ausgeblendet.
Medien Doktor Umwelt
„Dem Wald geht es besser“
Veröffentlicht von:
Stuttgarter Nachrichten
Veröffentlicht am:
11. Dezember 2013
Bewertung:
Der Beitrag, der in den Stuttgarter Nachrichten erschienen ist, berichtet knapp und gut verständlich über den aktuellen Zustand des Waldes in Baden Württemberg. Dabei fasst er im Wesentlichen eine Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg zusammen. Eine kritische Einordnung der darin genannten Daten und Fakten fehlt.
Der Beitrag, der in den Stuttgarter Nachrichten erschienen ist, berichtet knapp und gut verständlich über den aktuellen Zustand des Waldes in Baden Württemberg. Dabei fasst er im Wesentlichen eine Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg zusammen. Eine kritische Einordnung der darin genannten Daten und Fakten fehlt.
Medien Doktor Umwelt
„Feinstaub – Deutsche Umwelthilfe fordert Änderungen bei der Abgasuntersuchung“
Veröffentlicht von:
Deutschlandfunk
Veröffentlicht am:
7. Dezember 2013
Bewertung:
Der Hörfunkbeitrag aus der Sendung „Umwelt und Verbraucher“ des Deutschlandfunks befasst sich mit fehlerhaften Feinstaubmessungen vor allem bei modernen Dieselfahrzeugen. Anlass ist eine Pressemitteilung der Umwelt- und Verbraucherorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH), die erhöhte Werte in den Abgasen einiger Fahrzeuge gemessen hat. Der Beitrag erläutert weder die Unterschiede in den Messverfahren, noch lässt er die kritisierten Hersteller oder Prüfeinrichtungen zu Wort kommen.
Der Hörfunkbeitrag aus der Sendung „Umwelt und Verbraucher“ des Deutschlandfunks befasst sich mit fehlerhaften Feinstaubmessungen vor allem bei modernen Dieselfahrzeugen. Anlass ist eine Pressemitteilung der Umwelt- und Verbraucherorganisation Deutsche Umwelthilfe (DUH), die erhöhte Werte in den Abgasen einiger Fahrzeuge gemessen hat. Der Beitrag erläutert weder die Unterschiede in den Messverfahren, noch lässt er die kritisierten Hersteller oder Prüfeinrichtungen zu Wort kommen.
Medien Doktor Umwelt
„Sibirien schrumpft – und das immer schneller“
Veröffentlicht von:
Sächsische Zeitung
Veröffentlicht am:
23. November 2013
Bewertung:
In der Sächsischen Zeitung wurde über Forschungsarbeiten des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung berichtet, die eine zunehmende Erosion an den Küsten Nordostsibiriens feststellen. Der Beitrag folgt weitgehend einer Pressemitteilung und hinterfragt unklare Angaben darin nicht.
In der Sächsischen Zeitung wurde über Forschungsarbeiten des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung berichtet, die eine zunehmende Erosion an den Küsten Nordostsibiriens feststellen. Der Beitrag folgt weitgehend einer Pressemitteilung und hinterfragt unklare Angaben darin nicht.
Medien Doktor Umwelt
„Die Nacht, das Licht und die Tierwelt“
Veröffentlicht von:
RBB
Veröffentlicht am:
18. November 2013
Bewertung:
Der Beitrag, der im Inforadio des rbb gesendet wurde, beschäftigt sich mit dem wichtigen, in seinem Umfang weltweit zunehmendem Umweltproblem der Lichtverschmutzung – also dem Phänomen, dass die Nächte durch künstliche Beleuchtung immer heller werden. Dabei greift er viele natur- und sozialwissenschaftliche Aspekte auf. Leider gelingt es dabei nicht, die Vielzahl der Themen und O-Töne in einen sinnvollen, für Hörerinnen und Hörer nachvollziehbaren Zusammenhang zu bringen.
Der Beitrag, der im Inforadio des rbb gesendet wurde, beschäftigt sich mit dem wichtigen, in seinem Umfang weltweit zunehmendem Umweltproblem der Lichtverschmutzung – also dem Phänomen, dass die Nächte durch künstliche Beleuchtung immer heller werden. Dabei greift er viele natur- und sozialwissenschaftliche Aspekte auf. Leider gelingt es dabei nicht, die Vielzahl der Themen und O-Töne in einen sinnvollen, für Hörerinnen und Hörer nachvollziehbaren Zusammenhang zu bringen.
Medien Doktor Umwelt
„Mehr Menschen gefährdet“
Veröffentlicht von:
Frankfurter Rundschau
Veröffentlicht am:
11. November 2013
Bewertung:
Wenn es in Deutschland zu einem schweren AKW-Unfall kommt, müssten ringsum mehr Menschen umgesiedelt werden als bisher geplant, berichtet die Frankfurter Rundschau und bezieht sich dabei auf eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz. Der Artikel legt dar, dass bei einer vergleichbaren Katastrophe wie in Fukushima die bisher vorgesehenen Notfallmaßnahmen nicht ausreichen könnten. Was eine Ausweitung der Katastrophenschutzzonen für die betroffenen Städte und Gemeinden bedeuten würde, wird im Beitrag nicht angesprochen.
Wenn es in Deutschland zu einem schweren AKW-Unfall kommt, müssten ringsum mehr Menschen umgesiedelt werden als bisher geplant, berichtet die Frankfurter Rundschau und bezieht sich dabei auf eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz. Der Artikel legt dar, dass bei einer vergleichbaren Katastrophe wie in Fukushima die bisher vorgesehenen Notfallmaßnahmen nicht ausreichen könnten. Was eine Ausweitung der Katastrophenschutzzonen für die betroffenen Städte und Gemeinden bedeuten würde, wird im Beitrag nicht angesprochen.















