Dein Medien-Doktor
Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?
Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.
Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.
Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Medien Doktor Umwelt
„Leben in der giftigen Brühe“
Veröffentlicht von:
Sächsische Zeitung
Veröffentlicht am:
16. April 2015
Bewertung:
Die Sächsische Zeitung berichtet über Arbeiten von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), die Mikroorganismen in einem stillgelegten Uranbergwerk untersuchen. Ob die Erkenntnisse beispielsweise für die Sanierung der Mine relevant sein könnten, wird nicht ausreichend erläutert. Fast wortgleich erschien der Text schon im Sommer 2014 in einem HDZR-Magazin.
Die Sächsische Zeitung berichtet über Arbeiten von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR), die Mikroorganismen in einem stillgelegten Uranbergwerk untersuchen. Ob die Erkenntnisse beispielsweise für die Sanierung der Mine relevant sein könnten, wird nicht ausreichend erläutert. Fast wortgleich erschien der Text schon im Sommer 2014 in einem HDZR-Magazin.
Medien Doktor Umwelt
„Intelligent heizen“
Veröffentlicht von:
RBB
Veröffentlicht am:
10. April 2015
Bewertung:
Im TV -Magazin „Ozon unterwegs“ berichtet eine Sendung des Rundfunks Berlin-Brandenburg über den Themenkomplex Heizenergie und Wärmedämmung. Dabei werden zahlreiche Teilaspekte kurz angesprochen, keiner jedoch so vertieft, dass Zuschauerinnen und Zuschauer sich anhand der angebotenen Informationen ein eigenes Bild machen könnten.
Im TV -Magazin „Ozon unterwegs“ berichtet eine Sendung des Rundfunks Berlin-Brandenburg über den Themenkomplex Heizenergie und Wärmedämmung. Dabei werden zahlreiche Teilaspekte kurz angesprochen, keiner jedoch so vertieft, dass Zuschauerinnen und Zuschauer sich anhand der angebotenen Informationen ein eigenes Bild machen könnten.
Medien Doktor Umwelt
„Heißes Thema für Handwerksbetriebe“
Veröffentlicht von:
Nürnberger Nachrichten
Veröffentlicht am:
31. März 2015
Bewertung:
Die Nürnberger Nachrichten greifen eine Studie auf, die bei Handwerksbetrieben deren Beurteilung der Energiewende abgefragt hat. Der Artikel übernimmt weitgehend die Sichtweise der Handwerkskammer als Auftraggeber der Studie, eine kritische externe Einschätzung der Ergebnisse fehlt.
Die Nürnberger Nachrichten greifen eine Studie auf, die bei Handwerksbetrieben deren Beurteilung der Energiewende abgefragt hat. Der Artikel übernimmt weitgehend die Sichtweise der Handwerkskammer als Auftraggeber der Studie, eine kritische externe Einschätzung der Ergebnisse fehlt.
Medien Doktor Umwelt
„Strom aus Salz im Oslofjord“
Veröffentlicht von:
Deutschlandfunk
Veröffentlicht am:
26. Februar 2015
Bewertung:
In der Serie „Tolle Idee! – Was wurde daraus?“ greift die Sendung „Forschung aktuell“ des Deutschlandfunks Projekte auf, die sich trotz vielversprechender Anfänge nicht so erfolgreich entwickelt haben, wie gedacht. In diesem Fallbeispiel geht es um ein wirtschaftlich gescheitertes Osmosekraftwerk.
In der Serie „Tolle Idee! – Was wurde daraus?“ greift die Sendung „Forschung aktuell“ des Deutschlandfunks Projekte auf, die sich trotz vielversprechender Anfänge nicht so erfolgreich entwickelt haben, wie gedacht. In diesem Fallbeispiel geht es um ein wirtschaftlich gescheitertes Osmosekraftwerk.
Medien Doktor Umwelt
„Die Erderwärmung kommt“
Veröffentlicht von:
Hamburger Abendblatt
Veröffentlicht am:
23. Februar 2015
Bewertung:
Das Hamburger Abendblatt befasst sich mit einer Studie zu einem umstrittenen Klimathema: der von Klimamodellen nicht vorhergesagten „Erwärmungspause“ in den letzten Jahren. Dass es sich laut Studie um rein zufällige Schwankungen handelt, wird korrekt berichtet, aber nicht ausreichend verständlich gemacht.
Hinweis: Unter der Rubrik Medien-Doktor PR-Watch haben wir unlängst nach Zufallsauswahl eine Pressemitteilung zur gleichen Studie begutachtet .
Das Hamburger Abendblatt befasst sich mit einer Studie zu einem umstrittenen Klimathema: der von Klimamodellen nicht vorhergesagten „Erwärmungspause“ in den letzten Jahren. Dass es sich laut Studie um rein zufällige Schwankungen handelt, wird korrekt berichtet, aber nicht ausreichend verständlich gemacht.
Hinweis: Unter der Rubrik Medien-Doktor PR-Watch haben wir unlängst nach Zufallsauswahl eine Pressemitteilung zur gleichen Studie begutachtet .
Medien Doktor Umwelt
„Den Meeren droht Artensterben“
Veröffentlicht von:
dpa|Frankfurter Rundschau
Veröffentlicht am:
10. Februar 2015
Bewertung:
Ein dpa-Text, der in der Frankfurter Rundschau erschien, beschreibt die Ergebnisse einer Studie zum Artensterben in den Meeren. Der Artenschwund schreitet demnach langsamer voran als auf dem Land, doch die Gründe dafür erläutert der Beitrag nicht.
Ein dpa-Text, der in der Frankfurter Rundschau erschien, beschreibt die Ergebnisse einer Studie zum Artensterben in den Meeren. Der Artenschwund schreitet demnach langsamer voran als auf dem Land, doch die Gründe dafür erläutert der Beitrag nicht.
Medien Doktor Umwelt
„Einladung zum Umpflügen“
Veröffentlicht von:
taz - die tageszeitung
Veröffentlicht am:
30. Januar 2015
Bewertung:
Die taz nutzt einen aktuellen regionalen Anlass, um auf eine Entwicklung hinzuweisen, über die ansonsten eher selten berichtet wird – den Verlust von Grünland. Dabei kommen allerdings wichtige Akteure – die Landwirte – nicht zu Wort, sodass die Kontroverse um dieses Thema nicht ausreichend deutlich wird.
Die taz nutzt einen aktuellen regionalen Anlass, um auf eine Entwicklung hinzuweisen, über die ansonsten eher selten berichtet wird – den Verlust von Grünland. Dabei kommen allerdings wichtige Akteure – die Landwirte – nicht zu Wort, sodass die Kontroverse um dieses Thema nicht ausreichend deutlich wird.
Medien Doktor Umwelt
„Schluss mit Plastikmüll!“
Veröffentlicht von:
SWR
Veröffentlicht am:
20. Januar 2015
Bewertung:
Der Südwestrundfunk widmet sich in einem gut viertelstündigen Fernsehbeitrag der Problematik, dass durch Plastiktüten und andere Kunststoffabfälle immer mehr Plastikpartikel in die Umwelt gelangen. Es werden sehr viele Personen und Blickwinkel einbezogen – vom Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe über Wissenschaftler und Industrievertreter bis zur zuständigen Landesministerin – doch mangelt es an kritischen Nachfragen, der Informationsgewinn bleibt geringer als in einem solchen Format möglich.
Der Südwestrundfunk widmet sich in einem gut viertelstündigen Fernsehbeitrag der Problematik, dass durch Plastiktüten und andere Kunststoffabfälle immer mehr Plastikpartikel in die Umwelt gelangen. Es werden sehr viele Personen und Blickwinkel einbezogen – vom Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe über Wissenschaftler und Industrievertreter bis zur zuständigen Landesministerin – doch mangelt es an kritischen Nachfragen, der Informationsgewinn bleibt geringer als in einem solchen Format möglich.
Medien Doktor Umwelt
„Die Ökologie des 3D-Drucks“
Veröffentlicht von:
WDR
Veröffentlicht am:
9. Januar 2015
Bewertung:
In der Sendung „Leonardo“ berichtet der Sender WDR5 über ökologische Aspekte von 3D-Druckern. Dem Beitrag liegt eine Studie des Öko-Institut zugrunde, die aber schon ein Jahr alt ist.
In der Sendung „Leonardo“ berichtet der Sender WDR5 über ökologische Aspekte von 3D-Druckern. Dem Beitrag liegt eine Studie des Öko-Institut zugrunde, die aber schon ein Jahr alt ist.
Medien Doktor Umwelt
„Keine Pause bei der Erderwärmung“
Veröffentlicht von:
Deutschlandfunk
Veröffentlicht am:
7. Januar 2015
Bewertung:
In der Sendung „Umwelt und Verbraucher“ berichtet der Deutschlandfunk, dass 2014 nach Messungen der Meteorologischen Weltorganisation das wärmste bisher gemessene Jahr sein könnte. Der Beitrag macht zu den Messwerten allerdings verwirrende Angaben.
In der Sendung „Umwelt und Verbraucher“ berichtet der Deutschlandfunk, dass 2014 nach Messungen der Meteorologischen Weltorganisation das wärmste bisher gemessene Jahr sein könnte. Der Beitrag macht zu den Messwerten allerdings verwirrende Angaben.















