Dein Medien-Doktor

Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?

Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.

Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.

Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Die Medien-Doktor Ressorts

Medien Doktor Umwelt

„Warum eine Kiefer in Brandenburg jetzt twittert“

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Veröffentlicht am:

17. Mai 2016

Bewertung:

Eine Kiefer in Brandenburg sei „der erste twitternde Baum der Nation“ vermeldet Spiegel Online. Doch das trifft nicht zu: Bäume, die twittern gab es schon vor Jahren, auch in Deutschland. Über das europäische Verbundprojekt, das den Effekt des Klimawandels auf Bäume erforscht und zu dem der verkabelte Baum gehört, erfährt man kaum etwas.

Eine Kiefer in Brandenburg sei „der erste twitternde Baum der Nation“ vermeldet Spiegel Online. Doch das trifft nicht zu: Bäume, die twittern gab es schon vor Jahren, auch in Deutschland. Über das europäische Verbundprojekt, das den Effekt des Klimawandels auf Bäume erforscht und zu dem der verkabelte Baum gehört, erfährt man kaum etwas.

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Bewertet am:

17. Mai 2016

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Wo in Berlin die wilden Tiere wohnen“

Veröffentlicht von:

dpa|stern.de

Veröffentlicht am:

13. Mai 2016

Bewertung:

Wildschweine, Füchse, sogar Biber leben in Berlin. Ein Beitrag auf Stern.de schildert das Phänomen der Wildtiere in der Großstadt anhand mehrerer Personen, die sich beruflich damit beschäftigen. Zahlen zur räumlichen und zeitlichen Einordnung fehlen in der ansonsten gelungenen Reportage.

Wildschweine, Füchse, sogar Biber leben in Berlin. Ein Beitrag auf Stern.de schildert das Phänomen der Wildtiere in der Großstadt anhand mehrerer Personen, die sich beruflich damit beschäftigen. Zahlen zur räumlichen und zeitlichen Einordnung fehlen in der ansonsten gelungenen Reportage.

Veröffentlicht von:

dpa|stern.de

Bewertet am:

13. Mai 2016

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Medien Doktor Umwelt

„Wenn Windräder zur Todesfalle werden“

Veröffentlicht von:

Nürnberger Nachrichten

Veröffentlicht am:

6. Mai 2016

Bewertung:

Um die Gefahren für Fledermäuse durch Windräder zu verringern und zugleich die Laufzeiten der Anlagen auszuweiten, soll ein neues Gerät ermitteln, wann die Tiere unterwegs sind. Die Nürnberger Nachrichten berichten recht unkritisch über dieses Produkt eines regionalen Startup-Unternehmens.

Um die Gefahren für Fledermäuse durch Windräder zu verringern und zugleich die Laufzeiten der Anlagen auszuweiten, soll ein neues Gerät ermitteln, wann die Tiere unterwegs sind. Die Nürnberger Nachrichten berichten recht unkritisch über dieses Produkt eines regionalen Startup-Unternehmens.

Veröffentlicht von:

Nürnberger Nachrichten

Bewertet am:

6. Mai 2016

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Medien Doktor Umwelt

„Jedes zweite Weltnaturerbe bedroht“

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Veröffentlicht am:

28. April 2016

Bewertung:

Viele Weltnaturerbe-Stätten sind bedroht – beispielsweise durch Ölbohrungen, Bergbau und durch den Klimawandel, so ein Bericht, der im Auftrag des WWF erstellt wurde. Ein Artikel in der FAZ berichtet darüber, ohne das ausreichend deutlich wird, worauf die Einschätzung der Naturschutzorganisation beruht.

Viele Weltnaturerbe-Stätten sind bedroht – beispielsweise durch Ölbohrungen, Bergbau und durch den Klimawandel, so ein Bericht, der im Auftrag des WWF erstellt wurde. Ein Artikel in der FAZ berichtet darüber, ohne das ausreichend deutlich wird, worauf die Einschätzung der Naturschutzorganisation beruht.

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bewertet am:

28. April 2016

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Medien Doktor Umwelt

„Langohr im Mittelfeld“

Veröffentlicht von:

WAZ

Veröffentlicht am:

8. April 2016

Bewertung:

Feldhasen sind insgesamt seltener geworden, doch die Bestände schwanken stark, vermeldet die WAZ am Ostersamstag. Woher diese Angaben stammen, erfährt man indes nicht.

Feldhasen sind insgesamt seltener geworden, doch die Bestände schwanken stark, vermeldet die WAZ am Ostersamstag. Woher diese Angaben stammen, erfährt man indes nicht.

Veröffentlicht von:

WAZ

Bewertet am:

8. April 2016

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Die letzten ihrer Art?“

Veröffentlicht von:

Hamburger Abendblatt

Veröffentlicht am:

4. April 2016

Bewertung:

Die Bestände von Schmetterlingen und vielen Brutvögeln sind in Hamburg zurückgegangen, berichtet das Hamburger Abendblatt und zitiert dazu Angaben des Nabu. Auf welche Zeiträume sich die genannten Zahlen beziehen, wird dabei nicht immer klar, ebensowenig, warum Wissenschaftler von einem „neuartigen Insektensterben“ sprechen.

Die Bestände von Schmetterlingen und vielen Brutvögeln sind in Hamburg zurückgegangen, berichtet das Hamburger Abendblatt und zitiert dazu Angaben des Nabu. Auf welche Zeiträume sich die genannten Zahlen beziehen, wird dabei nicht immer klar, ebensowenig, warum Wissenschaftler von einem „neuartigen Insektensterben“ sprechen.

Veröffentlicht von:

Hamburger Abendblatt

Bewertet am:

4. April 2016

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Medien Doktor Umwelt

„Die Gülle wird vom Nährstoff zur Belastung“

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Veröffentlicht am:

23. März 2016

Bewertung:

Die FAZ nimmt den neu vorgelegten „Nährstoffbericht“ des Landes Schleswig Holstein zum Anlass, faktenreich über das Problem der Überdüngung zu berichten. Der Artikel macht gut deutlich, wie langfristig diese die Umwelt belastet. Nicht immer wird klar, wie die genannten Daten erhoben wurden.

Die FAZ nimmt den neu vorgelegten „Nährstoffbericht“ des Landes Schleswig Holstein zum Anlass, faktenreich über das Problem der Überdüngung zu berichten. Der Artikel macht gut deutlich, wie langfristig diese die Umwelt belastet. Nicht immer wird klar, wie die genannten Daten erhoben wurden.

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bewertet am:

23. März 2016

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Klein, aber oho“

Veröffentlicht von:

Süddeutsche Zeitung

Veröffentlicht am:

22. März 2016

Bewertung:

Teiche und Tümpel geben – bezogen auf ihre Fläche – mehr Treibhausgase in die Atmosphäre ab als große Seen, ergab eine Studie der Yale University. Die Süddeutsche Zeitung berichtet darüber in einem gut verständlichen Beitrag, macht aber nicht klar, wie begrenzt die Datengrundlage der Fachpublikation ist.

Teiche und Tümpel geben – bezogen auf ihre Fläche – mehr Treibhausgase in die Atmosphäre ab als große Seen, ergab eine Studie der Yale University. Die Süddeutsche Zeitung berichtet darüber in einem gut verständlichen Beitrag, macht aber nicht klar, wie begrenzt die Datengrundlage der Fachpublikation ist.

Veröffentlicht von:

Süddeutsche Zeitung

Bewertet am:

22. März 2016

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Medien Doktor Umwelt

„Das stärkste Wasserkraftrad weltweit“

Veröffentlicht von:

dpa|Sächsische Zeitung

Veröffentlicht am:

15. März 2016

Bewertung:

Der Baubeginn für eine neuartige Wasserkraftanlage ist der Anlass für einen Artikel in der Sächsischen Zeitung, der auf einem dpa-Text beruht. Der Text klingt passagenweise recht euphorisch, lässt aber wichtige Angaben zum tatsächlichen Potenzial dieser Technologie vermissen.

Der Baubeginn für eine neuartige Wasserkraftanlage ist der Anlass für einen Artikel in der Sächsischen Zeitung, der auf einem dpa-Text beruht. Der Text klingt passagenweise recht euphorisch, lässt aber wichtige Angaben zum tatsächlichen Potenzial dieser Technologie vermissen.

Veröffentlicht von:

dpa|Sächsische Zeitung

Bewertet am:

15. März 2016

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Medien Doktor Umwelt

„Unfassbar giftig“

Veröffentlicht von:

Die Zeit

Veröffentlicht am:

2. Februar 2016

Bewertung:

Die ZEIT nimmt eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie zum Anlass, über Geschichte und Gegenwart des Quecksilberproblems zu berichten. Der Artikel enthält interessante historische Schilderungen, doch kommen aktuelle Diskussionen und Lösungsansätze ebenso zu kurz wie wirtschaftliche Aspekte.

Die ZEIT nimmt eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie zum Anlass, über Geschichte und Gegenwart des Quecksilberproblems zu berichten. Der Artikel enthält interessante historische Schilderungen, doch kommen aktuelle Diskussionen und Lösungsansätze ebenso zu kurz wie wirtschaftliche Aspekte.

Veröffentlicht von:

Die Zeit

Bewertet am:

2. Februar 2016

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