Dein Medien-Doktor

Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?

Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.

Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.

Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

Gutachten

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Die Medien-Doktor Ressorts

Medien-Doktor PR-Watch

„TU Berlin: Kohlendioxid als Rohstoff nutzen“

Veröffentlicht von:

TU Berlin

Veröffentlicht am:

4. Juli 2019

Bewertung:

Katalysator-Moleküle auf Nickel- und Eisenbasis sollen es ermöglichen, das Treibhausgas Kohlendioxid als Rohstoff für die Kunststoffproduktion zu nutzen. Die fachlich recht detaillierte Pressemitteilung der TU Berlin stellt heraus, dass das Verfahren kostengünstig sei, ohne dies jedoch zu quantifizieren.

Katalysator-Moleküle auf Nickel- und Eisenbasis sollen es ermöglichen, das Treibhausgas Kohlendioxid als Rohstoff für die Kunststoffproduktion zu nutzen. Die fachlich recht detaillierte Pressemitteilung der TU Berlin stellt heraus, dass das Verfahren kostengünstig sei, ohne dies jedoch zu quantifizieren.

Veröffentlicht von:

TU Berlin

Bewertet am:

4. Juli 2019

Bewertung:

Medien-Doktor Mediate

„Bluttest erkennt Ungeborene mit Down-Syndrom“

Veröffentlicht von:

Nürnberger Nachrichten

Veröffentlicht am:

3. Juli 2019

Bewertung:

In einem ausführlichen und sachlichen Frage-Antwort-Format informiert dieser Artikel aus dem Mai 2017 in weiten Teilen sehr gut über pränatale Gentests auf Trisomie 21. Das fanden auch unsere Studenten-Teams und der Medizin-Experte.

In einem ausführlichen und sachlichen Frage-Antwort-Format informiert dieser Artikel aus dem Mai 2017 in weiten Teilen sehr gut über pränatale Gentests auf Trisomie 21. Das fanden auch unsere Studenten-Teams und der Medizin-Experte.

Veröffentlicht von:

Nürnberger Nachrichten

Bewertet am:

3. Juli 2019

Bewertung:

Medien-Doktor Mediate

„HIV-Test aus der Hausapotheke“

Veröffentlicht von:

Süddeutsche Zeitung

Veröffentlicht am:

3. Juli 2019

Bewertung:

Der Artikel aus dem Mai 2017 berichtet verständlich über einen HIV-Heimtest, der in der Folgezeit in Deutschland verfügbar sein soll. Indes fehlen wichtige konkrete Angaben, und für wen der Test geeignet ist. Der Artikel konnte auch unsere Studenten-Teams und den Medizin-Experten nicht vollends überzeugen.

Der Artikel aus dem Mai 2017 berichtet verständlich über einen HIV-Heimtest, der in der Folgezeit in Deutschland verfügbar sein soll. Indes fehlen wichtige konkrete Angaben, und für wen der Test geeignet ist. Der Artikel konnte auch unsere Studenten-Teams und den Medizin-Experten nicht vollends überzeugen.

Veröffentlicht von:

Süddeutsche Zeitung

Bewertet am:

3. Juli 2019

Bewertung:

Medien Doktor Gesundheit

„Mit diesen Bakterien läuft es sich besser“

Veröffentlicht von:

Der Spiegel (online)

Veröffentlicht am:

27. Juni 2019

Bewertung:

In einem aktuellen Beitrag auf Spiegel Online wird über eine Studie berichtet, die auf den ersten Blick Erstaunliches zu versprechen scheint: Bestimmte Darmbakterien sollen die Leistungsfähigkeit steigern, dies wurde angeblich in Marathonläufern und in Mausexperimenten nachgewiesen. Allerdings fehlt im journalistischen Text eine Einordnung der Studienergebnisse, es werden keine unabhängigen Experten zitiert. Auch dass mehrere Co-Autoren der Studie Interessenskonflikte aufweisen, bleibt leider unerwähnt.

In einem aktuellen Beitrag auf Spiegel Online wird über eine Studie berichtet, die auf den ersten Blick Erstaunliches zu versprechen scheint: Bestimmte Darmbakterien sollen die Leistungsfähigkeit steigern, dies wurde angeblich in Marathonläufern und in Mausexperimenten nachgewiesen. Allerdings fehlt im journalistischen Text eine Einordnung der Studienergebnisse, es werden keine unabhängigen Experten zitiert. Auch dass mehrere Co-Autoren der Studie Interessenskonflikte aufweisen, bleibt leider unerwähnt.

Veröffentlicht von:

Der Spiegel (online)

Bewertet am:

27. Juni 2019

Bewertung:

Medien Doktor Gesundheit

„Neue Kaffee-Studie: Bis zu 25 Tassen am Tag sind unbedenklich“

Veröffentlicht von:

MAZ - Online

Veröffentlicht am:

13. Juni 2019

Bewertung:

Im aktuellen Beitrag des RND-Netzwerks in der Märkischen Allgemeinen Zeitung online geht es um eine Studie zu den Auswirkungen von Kaffee auf den menschlichen Körper. Die Arbeit wurde kürzlich auf dem Kongress der British Cardiovascular Society (BCS) in Manchester vorgestellt. Im Artikel wird der Eindruck erweckt, dass die gesundheitlichen Auswirkungen auf Herz und Kreislauf untersucht und keine negativen Folgen von exzessivem Kaffeekonsum gefunden wurden. Tatsächlich jedoch wurde nur die Arteriensteifheit am Herzen untersucht.

Im aktuellen Beitrag des RND-Netzwerks in der Märkischen Allgemeinen Zeitung online geht es um eine Studie zu den Auswirkungen von Kaffee auf den menschlichen Körper. Die Arbeit wurde kürzlich auf dem Kongress der British Cardiovascular Society (BCS) in Manchester vorgestellt. Im Artikel wird der Eindruck erweckt, dass die gesundheitlichen Auswirkungen auf Herz und Kreislauf untersucht und keine negativen Folgen von exzessivem Kaffeekonsum gefunden wurden. Tatsächlich jedoch wurde nur die Arteriensteifheit am Herzen untersucht.

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MAZ - Online

Bewertet am:

13. Juni 2019

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Medien Doktor Umwelt

„POP-Schadstoffe – Produktion umstrittener Chlorparaffine steigt“

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Veröffentlicht am:

6. Juni 2019

Bewertung:

Der Deutschlandfunk berichtet über Ergebnisse von Untersuchungen im Auftrag der WHO – demnach sind Chlorparaffine sind die häufigsten langlebigen organischen Schadstoffe in der Muttermilch. Sie gelten als gesundheitlich bedenklich. Warum sie dennoch so vielfältig eingesetzt werden, wird im Beitrag nicht ausreichend deutlich.

Der Deutschlandfunk berichtet über Ergebnisse von Untersuchungen im Auftrag der WHO – demnach sind Chlorparaffine sind die häufigsten langlebigen organischen Schadstoffe in der Muttermilch. Sie gelten als gesundheitlich bedenklich. Warum sie dennoch so vielfältig eingesetzt werden, wird im Beitrag nicht ausreichend deutlich.

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

6. Juni 2019

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Medien Doktor Gesundheit

„Wieso Flötenklang die Lieblingsmusik unter Frühchen ist.“

Veröffentlicht von:

Die Welt

Veröffentlicht am:

4. Juni 2019

Bewertung:

Auf Intensivstationen geht es erstaunlich laut zu. Was für die Genesung erwachsener Patienten nicht förderlich ist, kann für Frühgeborene sogar schwerwiegende Folgen haben. Studien deuten darauf hin, dass der Lärm sie unter Stress setzt und ihre Entwicklung stört. Womöglich kann Musik dem entgegenwirken, berichtet Die Welt in Bezug auf eine aktuelle Studie und nutzt dafür weitgehend die Pressemitteilung, weitere Quellen neben der Originalstudie werden nicht herangezogen.

Auf Intensivstationen geht es erstaunlich laut zu. Was für die Genesung erwachsener Patienten nicht förderlich ist, kann für Frühgeborene sogar schwerwiegende Folgen haben. Studien deuten darauf hin, dass der Lärm sie unter Stress setzt und ihre Entwicklung stört. Womöglich kann Musik dem entgegenwirken, berichtet Die Welt in Bezug auf eine aktuelle Studie und nutzt dafür weitgehend die Pressemitteilung, weitere Quellen neben der Originalstudie werden nicht herangezogen.

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Die Welt

Bewertet am:

4. Juni 2019

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Medien Doktor Gesundheit

„Diät gegen Diabetes?“

Veröffentlicht von:

FAZ.net

Veröffentlicht am:

31. Mai 2019

Bewertung:

Eine radikale Abnehmkur kann Menschen mit Typ-2-Diabetes dabei helfen, ihre Erkrankung loszuwerden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung anlässlich des Jahreskongresses der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Bei welchen Patienten das klappen kann und wann man sich vor der „Gesundheitsindustrie“ hüten sollte, wird ebenfalls erklärt.

Eine radikale Abnehmkur kann Menschen mit Typ-2-Diabetes dabei helfen, ihre Erkrankung loszuwerden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung anlässlich des Jahreskongresses der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Bei welchen Patienten das klappen kann und wann man sich vor der „Gesundheitsindustrie“ hüten sollte, wird ebenfalls erklärt.

Veröffentlicht von:

FAZ.net

Bewertet am:

31. Mai 2019

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Medien-Doktor Citizen

„POP-Schadstoffe – Produktion umstrittener Chlorparaffine steigt“

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Veröffentlicht am:

20. Mai 2019

Bewertung:

Chlorparaffine sind die häufigsten persistenten organischen Schadstoffe in der Muttermilch, zeigen Untersuchungen im Auftrag der WHO. Der Deutschlandfunk berichtet, was über die umstrittenen Substanzen bekannt ist, und auch, wo es noch Informationslücken gibt.

Chlorparaffine sind die häufigsten persistenten organischen Schadstoffe in der Muttermilch, zeigen Untersuchungen im Auftrag der WHO. Der Deutschlandfunk berichtet, was über die umstrittenen Substanzen bekannt ist, und auch, wo es noch Informationslücken gibt.

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

20. Mai 2019

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Medien-Doktor Citizen

„Erdgasanlagen ohne CO2-Ausstoß“

Veröffentlicht von:

Technische Universität Wien

Veröffentlicht am:

3. Mai 2019

Bewertung:

Erdgas zu verbrennen, ohne dass dabei CO2 in die Atmosphäre gelangt – das ist das Ziel eines technischen Verfahrens, das unter Federführung der TU Wien entwickelt und in einer Pressemitteilung dargestellt wird. Wer die übrigen Beteiligten sind, und wie das Projekt finanziert wird, bleibt dabei offen.

Erdgas zu verbrennen, ohne dass dabei CO2 in die Atmosphäre gelangt – das ist das Ziel eines technischen Verfahrens, das unter Federführung der TU Wien entwickelt und in einer Pressemitteilung dargestellt wird. Wer die übrigen Beteiligten sind, und wie das Projekt finanziert wird, bleibt dabei offen.

Veröffentlicht von:

Technische Universität Wien

Bewertet am:

3. Mai 2019

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