Dein Medien-Doktor Umwelt

Standards für wissenschaftlich fundierten und lösungsorientierten Umweltjournalismus

Die Umwelt- und Klimaforschung ist ein multidisziplinäres Feld von hoher Relevanz. Gleichzeitig ist sie politischen Angriffen ausgesetzt. Um einen besseren Klima- und Umweltjournalismus zu fördern, hat der Medien-Doktor daher nach dem Vorbild des Medizinjournalismus erstmals systematisch spezielle Qualitätskriterien für die Umweltberichterstattung entwickelt und zwischen 2013 und 2020 im Medien-Doktor UMWELT in einem Qualitätsmonitoring mehrere Hundert Beiträge bewertet.

Ergänzend wurden auch einige Pressemitteilungen aus der Wissenschaft begutachtet (Medien-Doktor PR-WATCH). Neben der Frage nach den wissenschaftlichen Hintergründen, etwa ob ein Umweltproblem übertrieben oder verharmlost wird oder lokaler oder globaler Natur ist, zeichnet sich gute Berichterstattung hier durch konstruktive Perspektiven aus. Dies wurde in der Folge im Teilprojekt Medien-Doktor CITIZEN zur Qualität der Umweltberichterstattung aus Nutzersicht bestätigt: „Lösungsorientierung“ stand auch hier ganz oben auf der Wunschliste.  

Alle Gutachten Umwelt

Medien Doktor Umwelt

„Fracking ist kein Klimaretter“

Veröffentlicht von:

taz - die tageszeitung

Bewertet am:

31. Oktober 2014

Bewertung:

Die taz nimmt sich in einem sachlichen Nachrichtenbeitrag der Frage an, wie sich ein Erdgas-Boom durch den Einsatz von Fracking auf das Weltklima auswirken würde. Es wird eine aktuelle Studie dazu vorgestellt. Demnach sind vor allem wirtschaftliche Aspekte ausschlaggebend dafür, dass billiges Gas die CO2-Emissionen wahrscheinlich nicht senken wird.

Die taz nimmt sich in einem sachlichen Nachrichtenbeitrag der Frage an, wie sich ein Erdgas-Boom durch den Einsatz von Fracking auf das Weltklima auswirken würde. Es wird eine aktuelle Studie dazu vorgestellt. Demnach sind vor allem wirtschaftliche Aspekte ausschlaggebend dafür, dass billiges Gas die CO2-Emissionen wahrscheinlich nicht senken wird.

Veröffentlicht von:

taz - die tageszeitung

Bewertet am:

31. Oktober 2014

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Auszeichnung für eine stromsparende Erleuchtung“

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

22. Oktober 2014

Bewertung:

Der Deutschlandfunk berichtet in der Sendung „Umwelt und Verbraucher“ über die praktische Bedeutung blauer LED, deren Erfinder in diesem Jahr den Nobelpreis für Physik erhielten. Viele für Verbraucherinnen und Verbraucher interessante Punkte werden angesprochen. Doch die Möglichkeit, durch LED-Lampen im Haushalt Energie zu sparen, erscheint durch einen Faktenfehler stark übertrieben.

Der Deutschlandfunk berichtet in der Sendung „Umwelt und Verbraucher“ über die praktische Bedeutung blauer LED, deren Erfinder in diesem Jahr den Nobelpreis für Physik erhielten. Viele für Verbraucherinnen und Verbraucher interessante Punkte werden angesprochen. Doch die Möglichkeit, durch LED-Lampen im Haushalt Energie zu sparen, erscheint durch einen Faktenfehler stark übertrieben.

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

22. Oktober 2014

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Bedrohtes Fröschchen“

Veröffentlicht von:

Die Welt

Bewertet am:

8. Oktober 2014

Bewertung:

„Die Welt“ berichtet über einen neu entdeckten Pfeilgiftfrosch in Panama. Das winzige Tierchen sei gefährdet durch Umweltzerstörung, den Exoten-Handel und den sogenannten Chytridpilz. Ein Brutprogramm könne die Fröschchen nur für begrenzte Zeit erhalten, heißt es im Beitrag. Andere Handlungsoptionen werden nicht angesprochen, eben so wenig der gesellschaftliche und politische Kontext des Problems.

„Die Welt“ berichtet über einen neu entdeckten Pfeilgiftfrosch in Panama. Das winzige Tierchen sei gefährdet durch Umweltzerstörung, den Exoten-Handel und den sogenannten Chytridpilz. Ein Brutprogramm könne die Fröschchen nur für begrenzte Zeit erhalten, heißt es im Beitrag. Andere Handlungsoptionen werden nicht angesprochen, eben so wenig der gesellschaftliche und politische Kontext des Problems.

Veröffentlicht von:

Die Welt

Bewertet am:

8. Oktober 2014

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Trinkwasser bereitet Naturschützern Kopfzerbrechen“

Veröffentlicht von:

Nürnberger Nachrichten

Bewertet am:

2. Oktober 2014

Bewertung:

Ein Artikel im Lokalteil der Nürnberger Nachrichten greift aktuelle Untersuchungen zu Arzneimittelrückständen im Trinkwasser auf und berichtet insbesondere über die im Verbreitungsgebiet der Zeitung erhobenen Werte. Allerdings wird nicht recht klar, was wann genau gemessen wurde. Die eher verharmlosenden Stellungnahmen der kommunalen Versorger hinterfragt der Beitrag nicht.

Ein Artikel im Lokalteil der Nürnberger Nachrichten greift aktuelle Untersuchungen zu Arzneimittelrückständen im Trinkwasser auf und berichtet insbesondere über die im Verbreitungsgebiet der Zeitung erhobenen Werte. Allerdings wird nicht recht klar, was wann genau gemessen wurde. Die eher verharmlosenden Stellungnahmen der kommunalen Versorger hinterfragt der Beitrag nicht.

Veröffentlicht von:

Nürnberger Nachrichten

Bewertet am:

2. Oktober 2014

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Ozonschicht der Erde erholt sich“

Veröffentlicht von:

ARD

Bewertet am:

26. September 2014

Bewertung:

Die Tagesschau informiert über eine erfreuliche Entwicklung: die Ozonschicht beginne sich zu erholen und das Ozonloch über der Antarktis könnte sich wieder schließen. Der Beitrag bezieht sich dabei auf einen aktuellen Report von „Wissenschaftlern der Vereinten Nationen“. Ungenauigkeiten und Faktenfehler schmälern indes den Informationswert.

Die Tagesschau informiert über eine erfreuliche Entwicklung: die Ozonschicht beginne sich zu erholen und das Ozonloch über der Antarktis könnte sich wieder schließen. Der Beitrag bezieht sich dabei auf einen aktuellen Report von „Wissenschaftlern der Vereinten Nationen“. Ungenauigkeiten und Faktenfehler schmälern indes den Informationswert.

Veröffentlicht von:

ARD

Bewertet am:

26. September 2014

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Energie-Studie: China überholt Öko-Spitzenreiter Deutschland“

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Bewertet am:

24. September 2014

Bewertung:

Spiegel-Online berichtet über den raschen Ausbau erneuerbarer Energien in China. Deren Anteil habe fast das deutsche Niveau erreicht. Die Annahme im zugrunde liegenden Fachartikel, der globale freie Handel mit Solarmodulen und anderen Techniken für erneuerbare Energien werde das Klimaproblem lösen, wird nur sehr zurückhaltend in Frage gestellt.

Spiegel-Online berichtet über den raschen Ausbau erneuerbarer Energien in China. Deren Anteil habe fast das deutsche Niveau erreicht. Die Annahme im zugrunde liegenden Fachartikel, der globale freie Handel mit Solarmodulen und anderen Techniken für erneuerbare Energien werde das Klimaproblem lösen, wird nur sehr zurückhaltend in Frage gestellt.

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Bewertet am:

24. September 2014

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Mehr Hitzetage im Weißeritztal“

Veröffentlicht von:

Sächsische Zeitung

Bewertet am:

11. September 2014

Bewertung:

Die Sächsische Zeitung berichtet über Folgen des Klimawandels und beleuchtet viele Facetten des Themas, vor allem bezogen auf die Region östliches Erzgebirge und Sächsische Schweiz. Die regional differenzierten Daten werden auf dem Portal KlimafolgenOnline.com vom Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bereitgestellt. Die journalistische Umsetzung weicht von dieser Quelle allerdings mehrfach ab und enthält eine Reihe von fehlerhaften oder übertriebenen Angaben.

Die Sächsische Zeitung berichtet über Folgen des Klimawandels und beleuchtet viele Facetten des Themas, vor allem bezogen auf die Region östliches Erzgebirge und Sächsische Schweiz. Die regional differenzierten Daten werden auf dem Portal KlimafolgenOnline.com vom Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bereitgestellt. Die journalistische Umsetzung weicht von dieser Quelle allerdings mehrfach ab und enthält eine Reihe von fehlerhaften oder übertriebenen Angaben.

Veröffentlicht von:

Sächsische Zeitung

Bewertet am:

11. September 2014

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Klimaschutz mit sechs Beinen“

Veröffentlicht von:

Süddeutsche Zeitung

Bewertet am:

11. August 2014

Bewertung:

Ein Beitrag in der Süddeutschen Zeitung berichtet, dass Ameisen die Verwitterung von Gestein beschleunigen können. Bei diesem Prozess wird CO2 gebunden, und so spekulieren Wissenschaftler darüber, das Verfahren für den Klimaschutz einzusetzen. Das Vorgehen der Forscher wird gut beschrieben, doch macht der Beitrag nicht ausreichend deutlich, ob dies eine realistische Option sein könnte, der Atmosphäre CO2 zu entziehen.

Ein Beitrag in der Süddeutschen Zeitung berichtet, dass Ameisen die Verwitterung von Gestein beschleunigen können. Bei diesem Prozess wird CO2 gebunden, und so spekulieren Wissenschaftler darüber, das Verfahren für den Klimaschutz einzusetzen. Das Vorgehen der Forscher wird gut beschrieben, doch macht der Beitrag nicht ausreichend deutlich, ob dies eine realistische Option sein könnte, der Atmosphäre CO2 zu entziehen.

Veröffentlicht von:

Süddeutsche Zeitung

Bewertet am:

11. August 2014

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Klimawandel macht dem Antarktischen Seebären zu schaffen“

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

8. August 2014

Bewertung:

In einem Beitrag des Deutschlandfunks wird berichtet, dass sich die Zahl der Seebären an den Küsten einer Insel im Südatlantik verringere. Die Forscher sehen den Klimawandel als Ursache: Er dezimiere den Krill, von dem sich die Robben ernähren. Der Nahrungsmangel führe zu einer schärferen Auslese, sodass nur noch besonders kräftige Weibchen das Fortpflanzungsalter erreichen und Junge aufziehen könnten. Die komplexen biologischen Zusammenhänge werden jedoch im Beitrag nicht ausreichend erklärt.

In einem Beitrag des Deutschlandfunks wird berichtet, dass sich die Zahl der Seebären an den Küsten einer Insel im Südatlantik verringere. Die Forscher sehen den Klimawandel als Ursache: Er dezimiere den Krill, von dem sich die Robben ernähren. Der Nahrungsmangel führe zu einer schärferen Auslese, sodass nur noch besonders kräftige Weibchen das Fortpflanzungsalter erreichen und Junge aufziehen könnten. Die komplexen biologischen Zusammenhänge werden jedoch im Beitrag nicht ausreichend erklärt.

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

8. August 2014

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Im Mittelmeer gehen die Fischbestände zurück“

Veröffentlicht von:

Rhein-Zeitung

Bewertet am:

28. Juli 2014

Bewertung:

Ein Artikel, der in der Rhein-Zeitung erschienen ist, und fast hundertprozentig einen Text der dpa übernimmt, stellt eine Studie zur Überfischung im Mittelmeer vor. Die Probleme werden, wenn auch mit wenigen konkreten Zahlen, sachlich dargestellt. Handlungsoptionen zeigt der Beitrag nicht auf. Eine Einordnung der Ergebnisse durch Wissenschaftler, die nicht an der Studie beteiligt waren, fehlt.

Ein Artikel, der in der Rhein-Zeitung erschienen ist, und fast hundertprozentig einen Text der dpa übernimmt, stellt eine Studie zur Überfischung im Mittelmeer vor. Die Probleme werden, wenn auch mit wenigen konkreten Zahlen, sachlich dargestellt. Handlungsoptionen zeigt der Beitrag nicht auf. Eine Einordnung der Ergebnisse durch Wissenschaftler, die nicht an der Studie beteiligt waren, fehlt.

Veröffentlicht von:

Rhein-Zeitung

Bewertet am:

28. Juli 2014

Bewertung: