Medien-Doktor PR-Watch
Hier finden Sie alle Beiträge, die im Rahmen des PR-Watch-Projekts bewertet wurden.
Alle Beiträge des Specials
Medien-Doktor PR-Watch
„TU Berlin: Kohlendioxid als Rohstoff nutzen“
Veröffentlicht von:
TU Berlin
Bewertet am:
4. Juli 2019
Bewertung:
Katalysator-Moleküle auf Nickel- und Eisenbasis sollen es ermöglichen, das Treibhausgas Kohlendioxid als Rohstoff für die Kunststoffproduktion zu nutzen. Die fachlich recht detaillierte Pressemitteilung der TU Berlin stellt heraus, dass das Verfahren kostengünstig sei, ohne dies jedoch zu quantifizieren.
Katalysator-Moleküle auf Nickel- und Eisenbasis sollen es ermöglichen, das Treibhausgas Kohlendioxid als Rohstoff für die Kunststoffproduktion zu nutzen. Die fachlich recht detaillierte Pressemitteilung der TU Berlin stellt heraus, dass das Verfahren kostengünstig sei, ohne dies jedoch zu quantifizieren.
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„Erdgasanlagen ohne CO2-Ausstoß“
Veröffentlicht von:
Technische Universität Wien
Bewertet am:
3. Mai 2019
Bewertung:
Die TU Wien stellt in einer Pressemitteilung eine Technik zur klimafreundlichen Verbrennung von Erdgas vor. Die Vorteile des Verfahrens werden verdeutlicht, doch ein Vergleich mit konkurrierenden Lösungsansätzen fehlt.
Die TU Wien stellt in einer Pressemitteilung eine Technik zur klimafreundlichen Verbrennung von Erdgas vor. Die Vorteile des Verfahrens werden verdeutlicht, doch ein Vergleich mit konkurrierenden Lösungsansätzen fehlt.
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„Eine unumkehrbare Ozeanerwärmung bedroht das Filchner-Ronne-Schelfeis“
Veröffentlicht von:
Alfred-Wegener-Institut
Bewertet am:
1. April 2019
Bewertung:
Eine Publikation des Alfred-Wegener-Instituts beschreibt, wie der Klimwandel in der Antarktis zum Abschmelzen des Filchner-Ronne-Schelfeises führen könnte. Die Pressemitteilung dazu enthält viele Informationen, die jedoch nicht immer ausreichen erklärt und eingeordnet werden. Der Text weist zwar darauf hin, dass es sich um Modelrechnungen handelt, thematisiert aber in der Studie genannte Unsicherheiten nicht.
Eine Publikation des Alfred-Wegener-Instituts beschreibt, wie der Klimwandel in der Antarktis zum Abschmelzen des Filchner-Ronne-Schelfeises führen könnte. Die Pressemitteilung dazu enthält viele Informationen, die jedoch nicht immer ausreichen erklärt und eingeordnet werden. Der Text weist zwar darauf hin, dass es sich um Modelrechnungen handelt, thematisiert aber in der Studie genannte Unsicherheiten nicht.
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„Emissionen runter – auch im kleinen Leistungsbereich“
Veröffentlicht von:
Deutsches Biomasseforschungszentrum
Bewertet am:
18. Februar 2019
Bewertung:
Laut einer Pressemitteilung des Deutschen Biomasseforschungszentrums fehlte es bislang an einer Technik, die Staub und Stickoxide aus den Abgasen kleiner Verbrennungsanlagen herausfiltert. Ein Konsortium aus Unternehmen und Forschungsinstituten habe dafür eine Abgasreinigung entwickelt, die noch in der Praxis erprobt werden müsse. Leider gelingt es nicht, das Verfahren verständlich zu beschreiben.
Laut einer Pressemitteilung des Deutschen Biomasseforschungszentrums fehlte es bislang an einer Technik, die Staub und Stickoxide aus den Abgasen kleiner Verbrennungsanlagen herausfiltert. Ein Konsortium aus Unternehmen und Forschungsinstituten habe dafür eine Abgasreinigung entwickelt, die noch in der Praxis erprobt werden müsse. Leider gelingt es nicht, das Verfahren verständlich zu beschreiben.
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„FAU-Forscher entwickeln neues Materialsystem für effiziente und langlebige Solarzellen“
Veröffentlicht von:
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Bewertet am:
15. Februar 2019
Bewertung:
Ein Verfahren, das die kostengünstige Herstellung von Solarzellen auf der Basis des Halbleiters Perowskit ermöglichen soll, wurde von Wissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt. Die Pressemitteilung stellt die neue Entwicklung in einem eher werblich wirkenden und zugleich für Laien wenig verständlichen Text vor.
Ein Verfahren, das die kostengünstige Herstellung von Solarzellen auf der Basis des Halbleiters Perowskit ermöglichen soll, wurde von Wissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt. Die Pressemitteilung stellt die neue Entwicklung in einem eher werblich wirkenden und zugleich für Laien wenig verständlichen Text vor.
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„Städte können Treibhausgasemissionen weit über ihre Stadtgrenzen hinaus senken“
Veröffentlicht von:
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Bewertet am:
1. Februar 2019
Bewertung:
Nicht nur innerhalb ihrer Stadtgrenzen verursachen Stadtbewohner Emissionen von Treibhausgasen, sondern etwa ebenso viele auch außerhalb, durch Import von Gütern und Dienstleistungen. Das ergab eine Studie des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die diese indirekten Emissionen am Beispiel von vier Städten quantifiziert. Die Pressemiteilung dazu hebt die eigenständigen Handlungsmöglichkeiten der lokalen Politik hervor. Dass über das PIK hinaus drei weitere Institute an der Studie beteiligt waren, erwähnt sie nicht.
Nicht nur innerhalb ihrer Stadtgrenzen verursachen Stadtbewohner Emissionen von Treibhausgasen, sondern etwa ebenso viele auch außerhalb, durch Import von Gütern und Dienstleistungen. Das ergab eine Studie des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die diese indirekten Emissionen am Beispiel von vier Städten quantifiziert. Die Pressemiteilung dazu hebt die eigenständigen Handlungsmöglichkeiten der lokalen Politik hervor. Dass über das PIK hinaus drei weitere Institute an der Studie beteiligt waren, erwähnt sie nicht.
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„Mit Stammzellen zu neuen Bandscheiben“
Veröffentlicht von:
Universität Zürich
Bewertet am:
11. Januar 2019
Bewertung:
Die Injektion von Stammzellen könne – zumindest bei Hunden, womöglich künftig auch bei Menschen – bewirken, dass sich nach der Operation eines Bandscheibenvorfalls neue Bandscheiben bilden. Das suggerieren Überschrift und Vorspann einer Pressemitteilung der Universität Zürich. Tatsächlich hat die vorgestellte Arbeit lediglich gezeigt, dass eine solche Injektion gut vertragen wird. Und auch dafür liefert die Studie an drei Hunden nur begrenzte Aussagekraft.
Die Injektion von Stammzellen könne – zumindest bei Hunden, womöglich künftig auch bei Menschen – bewirken, dass sich nach der Operation eines Bandscheibenvorfalls neue Bandscheiben bilden. Das suggerieren Überschrift und Vorspann einer Pressemitteilung der Universität Zürich. Tatsächlich hat die vorgestellte Arbeit lediglich gezeigt, dass eine solche Injektion gut vertragen wird. Und auch dafür liefert die Studie an drei Hunden nur begrenzte Aussagekraft.
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„Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-LKW ist möglich – aber es gibt relevante Hürden“
Veröffentlicht von:
Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung
Bewertet am:
7. Dezember 2018
Bewertung:
Ob Hybrid-Oberleitungs-Lkw CO2-Emissionen mindern und dabei wirtschaftlich betrieben werden können, hat das Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung in einer Machbarkeitsstudie untersucht. Die Pressemitteilung nennt dazu Zahlen und informiert auch über Hindernisse für die Umsetzung. Verweise auf frühere Studien zum Thema fehlen.
Ob Hybrid-Oberleitungs-Lkw CO2-Emissionen mindern und dabei wirtschaftlich betrieben werden können, hat das Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung in einer Machbarkeitsstudie untersucht. Die Pressemitteilung nennt dazu Zahlen und informiert auch über Hindernisse für die Umsetzung. Verweise auf frühere Studien zum Thema fehlen.
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„Hormonell bedingter Bluthochdruck ist heilbar: Hypertonie-Patienten auf Conn-Syndrom untersuchen“
Veröffentlicht von:
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. / Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie
Bewertet am:
29. November 2018
Bewertung:
Bei sechs Prozent der an Bluthochdruck Erkrankten finde sich eine hormonelle Ursache, hier könne eine Operation helfen, berichtet eine Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) unter Berufung auf eine italienische Studie. Daraus wird die Forderung nach einem Screening für alle Bluthochdruckpatienten abgeleitet, ohne indes den Nutzen mit Zahlen zu belegen.
Bei sechs Prozent der an Bluthochdruck Erkrankten finde sich eine hormonelle Ursache, hier könne eine Operation helfen, berichtet eine Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) unter Berufung auf eine italienische Studie. Daraus wird die Forderung nach einem Screening für alle Bluthochdruckpatienten abgeleitet, ohne indes den Nutzen mit Zahlen zu belegen.
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„Kleinere Narbe nach Herzinfarkt“
Veröffentlicht von:
Medizinische Hochschule Hannover
Bewertet am:
23. November 2018
Bewertung:
Ein bislang unbekannter Wachstumsfaktor könne die Heilung des Herzmuskels nach einem Infarkt verbessern, berichtet die Medizinische Hochschule Hannover. Damit werden voreilig Hoffnungen geweckt, denn das Verfahren wurde nicht in klinischen Studien sondern nur an Mäusen und in Zellkulturen untersucht, was die Pressemitteilung erst ganz am Ende beiläufig erwähnt.
Ein bislang unbekannter Wachstumsfaktor könne die Heilung des Herzmuskels nach einem Infarkt verbessern, berichtet die Medizinische Hochschule Hannover. Damit werden voreilig Hoffnungen geweckt, denn das Verfahren wurde nicht in klinischen Studien sondern nur an Mäusen und in Zellkulturen untersucht, was die Pressemitteilung erst ganz am Ende beiläufig erwähnt.
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„Bodenfeuchterekorde im Mai haben das Juni-Hochwasser noch verstärkt“
Veröffentlicht von:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Bewertet am:
10. Juni 2013
Bewertung:
Die Pressemitteilung berichtet über eine Analyse des aktuellen Hochwasserverlaufs in Deutschland, der demnach zum Teil auf „Bodenfeuchterekorde“ im Mai zurückzuführen ist. Dabei wird nicht deutlich, wie diese Analyse aussieht und worin genau der „Rekord“ besteht. Stattdessen werden Forscher der beteiligten Institutionen mit Vergleichen zu früheren Hochwasserereignissen zitiert und weitere Forschungsprojekte aufgezählt.
Die Pressemitteilung berichtet über eine Analyse des aktuellen Hochwasserverlaufs in Deutschland, der demnach zum Teil auf „Bodenfeuchterekorde“ im Mai zurückzuführen ist. Dabei wird nicht deutlich, wie diese Analyse aussieht und worin genau der „Rekord“ besteht. Stattdessen werden Forscher der beteiligten Institutionen mit Vergleichen zu früheren Hochwasserereignissen zitiert und weitere Forschungsprojekte aufgezählt.
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„Rettung bei plötzlichem Herzstillstand“
Veröffentlicht von:
Universität Koblenz-Landau
Bewertet am:
6. Mai 2013
Bewertung:
Die Pressemitteilung berichtet über eine „App“ für Mobiltelefone, die im Falle eines plötzlichen Herzstillstands den Weg zum nächsten Defibrillator weist, sowie zeigen soll, was zu tun ist. Die Pressemitteilung ohne erkennbaren Anlass suggeriert dabei einen lebensrettenden Nutzen, der aber wohl noch gar nicht nachgewiesen ist.
Die Pressemitteilung berichtet über eine „App“ für Mobiltelefone, die im Falle eines plötzlichen Herzstillstands den Weg zum nächsten Defibrillator weist, sowie zeigen soll, was zu tun ist. Die Pressemitteilung ohne erkennbaren Anlass suggeriert dabei einen lebensrettenden Nutzen, der aber wohl noch gar nicht nachgewiesen ist.























