Dein Medien-Doktor
Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?
Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.
Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.
Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Medien Doktor Umwelt
„Sibirien schrumpft – und das immer schneller“
Veröffentlicht von:
Sächsische Zeitung
Veröffentlicht am:
23. November 2013
Bewertung:
In der Sächsischen Zeitung wurde über Forschungsarbeiten des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung berichtet, die eine zunehmende Erosion an den Küsten Nordostsibiriens feststellen. Der Beitrag folgt weitgehend einer Pressemitteilung und hinterfragt unklare Angaben darin nicht.
In der Sächsischen Zeitung wurde über Forschungsarbeiten des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung berichtet, die eine zunehmende Erosion an den Küsten Nordostsibiriens feststellen. Der Beitrag folgt weitgehend einer Pressemitteilung und hinterfragt unklare Angaben darin nicht.
Medien Doktor Umwelt
„Die Nacht, das Licht und die Tierwelt“
Veröffentlicht von:
RBB
Veröffentlicht am:
18. November 2013
Bewertung:
Der Beitrag, der im Inforadio des rbb gesendet wurde, beschäftigt sich mit dem wichtigen, in seinem Umfang weltweit zunehmendem Umweltproblem der Lichtverschmutzung – also dem Phänomen, dass die Nächte durch künstliche Beleuchtung immer heller werden. Dabei greift er viele natur- und sozialwissenschaftliche Aspekte auf. Leider gelingt es dabei nicht, die Vielzahl der Themen und O-Töne in einen sinnvollen, für Hörerinnen und Hörer nachvollziehbaren Zusammenhang zu bringen.
Der Beitrag, der im Inforadio des rbb gesendet wurde, beschäftigt sich mit dem wichtigen, in seinem Umfang weltweit zunehmendem Umweltproblem der Lichtverschmutzung – also dem Phänomen, dass die Nächte durch künstliche Beleuchtung immer heller werden. Dabei greift er viele natur- und sozialwissenschaftliche Aspekte auf. Leider gelingt es dabei nicht, die Vielzahl der Themen und O-Töne in einen sinnvollen, für Hörerinnen und Hörer nachvollziehbaren Zusammenhang zu bringen.
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„Mehr Menschen gefährdet“
Veröffentlicht von:
Frankfurter Rundschau
Veröffentlicht am:
11. November 2013
Bewertung:
Wenn es in Deutschland zu einem schweren AKW-Unfall kommt, müssten ringsum mehr Menschen umgesiedelt werden als bisher geplant, berichtet die Frankfurter Rundschau und bezieht sich dabei auf eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz. Der Artikel legt dar, dass bei einer vergleichbaren Katastrophe wie in Fukushima die bisher vorgesehenen Notfallmaßnahmen nicht ausreichen könnten. Was eine Ausweitung der Katastrophenschutzzonen für die betroffenen Städte und Gemeinden bedeuten würde, wird im Beitrag nicht angesprochen.
Wenn es in Deutschland zu einem schweren AKW-Unfall kommt, müssten ringsum mehr Menschen umgesiedelt werden als bisher geplant, berichtet die Frankfurter Rundschau und bezieht sich dabei auf eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz. Der Artikel legt dar, dass bei einer vergleichbaren Katastrophe wie in Fukushima die bisher vorgesehenen Notfallmaßnahmen nicht ausreichen könnten. Was eine Ausweitung der Katastrophenschutzzonen für die betroffenen Städte und Gemeinden bedeuten würde, wird im Beitrag nicht angesprochen.
Medien Doktor Umwelt
„Chemie im Gemüse“
Veröffentlicht von:
taz - die tageszeitung
Veröffentlicht am:
6. November 2013
Bewertung:
Die taz berichtet, dass eine deutsche Behörde die in der EU zulässigen Werte für den Stoff Perchlorat in Obst und Gemüse als zu hoch kritisiert und vor möglichen Gesundheitrisiken warnt. Doch wird im Beitrag nicht ausreichend erläutert, auf welcher Datenlage diese Bewertung beruht. Auch erfahren Leserinnen und Leser nicht, welche Mengen mit Perchlorat belasteter Lebensmittel problematisch sein könnten.
Die taz berichtet, dass eine deutsche Behörde die in der EU zulässigen Werte für den Stoff Perchlorat in Obst und Gemüse als zu hoch kritisiert und vor möglichen Gesundheitrisiken warnt. Doch wird im Beitrag nicht ausreichend erläutert, auf welcher Datenlage diese Bewertung beruht. Auch erfahren Leserinnen und Leser nicht, welche Mengen mit Perchlorat belasteter Lebensmittel problematisch sein könnten.
Medien Doktor Umwelt
„Atomruine Fukushima: Starke Regenfälle bringen Wasserauffangbecken zum überlaufen“
Veröffentlicht von:
ARD
Veröffentlicht am:
29. Oktober 2013
Bewertung:
Der Beitrag, der in den „Tagesthemen“ der ARD gesendet wurde, stellt anlässlich eines Berichts der Internationale Atomenergie-Organisation die aktuelle Situation in Fukushima dar. Es wird außerdem ein Forschungsprojekt vorgestellt, das die Folgen des Atomunfalls für Pflanzen- und Tierwelt untersucht.
Der Beitrag, der in den „Tagesthemen“ der ARD gesendet wurde, stellt anlässlich eines Berichts der Internationale Atomenergie-Organisation die aktuelle Situation in Fukushima dar. Es wird außerdem ein Forschungsprojekt vorgestellt, das die Folgen des Atomunfalls für Pflanzen- und Tierwelt untersucht.
Medien Doktor Umwelt
„Quecksilber soll die Umwelt künftig weniger belasten“
Veröffentlicht von:
Die Welt
Veröffentlicht am:
23. Oktober 2013
Bewertung:
Im Oktober 2013 wurde bei einer Konferenz im japanischen Minamata eine internationale Konvention unterzeichnet, die zum Ziel hat, global die Belastung mit giftigem Qecksilber zu verringern. Der Beitrag, der in der Tageszeitung „Die Welt“ erschien, informiert faktenreich über die Quecksilber-Problematik, nennt allerdings nicht für alle Angaben die Quellen. Auch erfahren Leserinnen und Leser nicht, mit welchen Maßnahmen die Quecksilberemissionen reduziert werden sollen.
Im Oktober 2013 wurde bei einer Konferenz im japanischen Minamata eine internationale Konvention unterzeichnet, die zum Ziel hat, global die Belastung mit giftigem Qecksilber zu verringern. Der Beitrag, der in der Tageszeitung „Die Welt“ erschien, informiert faktenreich über die Quecksilber-Problematik, nennt allerdings nicht für alle Angaben die Quellen. Auch erfahren Leserinnen und Leser nicht, mit welchen Maßnahmen die Quecksilberemissionen reduziert werden sollen.
Medien Doktor Umwelt
„Klimawandel: Zustand der Ozeane verschlechtert sich rapide“
Veröffentlicht von:
Spiegel Online
Veröffentlicht am:
10. Oktober 2013
Bewertung:
Der Beitrag, der auf der auf Spiegel-online erschienen ist, berichtet über Forschungsergebnisse, die den Zustand der Weltmeere noch kritischer erscheinen lassen, als es der Weltklimarat IPCC darstellt. Das umfangreiche Pressematerial der Meeresschutzorganisation IPSO wird gut genutzt, doch fehlt eine zweite Quelle.
Der Beitrag, der auf der auf Spiegel-online erschienen ist, berichtet über Forschungsergebnisse, die den Zustand der Weltmeere noch kritischer erscheinen lassen, als es der Weltklimarat IPCC darstellt. Das umfangreiche Pressematerial der Meeresschutzorganisation IPSO wird gut genutzt, doch fehlt eine zweite Quelle.
Medien Doktor Umwelt
„Es wird teurer, je länger wir warten“
Veröffentlicht von:
Süddeutsche Zeitung
Veröffentlicht am:
1. Oktober 2013
Bewertung:
Das Interview mit einem führenden Klimaforscher, das in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, beleuchtet vor allem wirtschaftliche Aspekte des Klimaschutzes. Kontroverse Fragen werden sachlich angesprochen, insgesamt entsteht ein facettenreiches Bild des gegenwärtigen Standes der Klimadebatte und der möglichen ökonomischen Auswirkungen des Klimawandels.
Das Interview mit einem führenden Klimaforscher, das in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist, beleuchtet vor allem wirtschaftliche Aspekte des Klimaschutzes. Kontroverse Fragen werden sachlich angesprochen, insgesamt entsteht ein facettenreiches Bild des gegenwärtigen Standes der Klimadebatte und der möglichen ökonomischen Auswirkungen des Klimawandels.
Medien Doktor Umwelt
„Kanalschleuse und Tagebau als Stromhort“
Veröffentlicht von:
Deutschlandfunk
Veröffentlicht am:
25. September 2013
Bewertung:
Der Beitrag, der im Deutschlandfunk gesendet wurde, befasst sich mit neuen Vorschlägen für die Speicherung von Energie: Pumpspeicherwerke könnten Einrichtungen vorhandener Schiffshebewerke nutzen oder in Tagebaugruben installiert werden. Die technischen Möglichkeiten werden gut verständlich beschrieben, deren Wirtschaftlichkeit aber nicht hinterfragt.
Der Beitrag, der im Deutschlandfunk gesendet wurde, befasst sich mit neuen Vorschlägen für die Speicherung von Energie: Pumpspeicherwerke könnten Einrichtungen vorhandener Schiffshebewerke nutzen oder in Tagebaugruben installiert werden. Die technischen Möglichkeiten werden gut verständlich beschrieben, deren Wirtschaftlichkeit aber nicht hinterfragt.
Medien Doktor Umwelt
„Windkraftdrachen im Höhenflug“
Veröffentlicht von:
Stuttgarter Zeitung
Veröffentlicht am:
16. September 2013
Bewertung:
Windkraftdrachen könnten eine neue Möglichkeit sein, Strom aus Windkraft zu erzeugen. Der Beitrag, der in der Stuttgarter Zeitung erschienen ist, beschreibt verschiedene technische Ansätze zu diesem noch wenig bekannten Konzept und vergleicht die neue Technik mit herkömmlichen Windrädern.
Windkraftdrachen könnten eine neue Möglichkeit sein, Strom aus Windkraft zu erzeugen. Der Beitrag, der in der Stuttgarter Zeitung erschienen ist, beschreibt verschiedene technische Ansätze zu diesem noch wenig bekannten Konzept und vergleicht die neue Technik mit herkömmlichen Windrädern.















