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Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.
Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.
Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Medien Doktor Umwelt
„Ja, das ist der Klimawandel“
Veröffentlicht von:
Zeit Online
Veröffentlicht am:
25. September 2017
Bewertung:
Die heftigen Regenfälle dieses Sommers führten nicht nur vielerorts zu überschwemmten Kellern, sondern auch zu der Frage, ob sich hier schon der Klimawandel bemerkbar macht. Ein Beitrag von Zeit Online erläutert, warum klare Antworten schwierig sind. Indes dürften die vielen Zahlen und die unpassende Überschrift manche Leserinnen und Leser verwirren.
Die heftigen Regenfälle dieses Sommers führten nicht nur vielerorts zu überschwemmten Kellern, sondern auch zu der Frage, ob sich hier schon der Klimawandel bemerkbar macht. Ein Beitrag von Zeit Online erläutert, warum klare Antworten schwierig sind. Indes dürften die vielen Zahlen und die unpassende Überschrift manche Leserinnen und Leser verwirren.
Medien Doktor Umwelt
„Bestimmte Insektizide gefährden Bienen“
Veröffentlicht von:
dpa|Stuttgarter Zeitung
Veröffentlicht am:
15. September 2017
Bewertung:
Die Stuttgarter Zeitung berichtet über zwei Studien, die bestätigen, dass bestimmte Insektenvernichtungsmittel – Neonicotinoide – auch Bienen und Hummeln schaden. Dies ist insbesondere bemerkenswert, weil eine der Studien von Herstellern dieser Insektizide finanziert wurde. Der Artikel zieht verschiedene Quellen heran und ordnet die Ergebnisse in die seit Jahren andauernden Diskussionen ein. Es fehlt indes ein Hinweis auf den wirtschaftlichen Kontext.
Die Stuttgarter Zeitung berichtet über zwei Studien, die bestätigen, dass bestimmte Insektenvernichtungsmittel – Neonicotinoide – auch Bienen und Hummeln schaden. Dies ist insbesondere bemerkenswert, weil eine der Studien von Herstellern dieser Insektizide finanziert wurde. Der Artikel zieht verschiedene Quellen heran und ordnet die Ergebnisse in die seit Jahren andauernden Diskussionen ein. Es fehlt indes ein Hinweis auf den wirtschaftlichen Kontext.
Medien Doktor Umwelt
„Notwehr gegen Donald Trump“
Veröffentlicht von:
Die Tageszeitung
Veröffentlicht am:
31. Juli 2017
Bewertung:
Wie sich die Welt klimapolitisch auf die veränderte US-Politik unter Donald Trump einstellt, berichtet die taz in einem informativen Beitrag, der viele Aspekte beleuchtet. Die beiden Studien, auf die er sich bezieht, kommen dabei allerdings ein wenig zu kurz.
Wie sich die Welt klimapolitisch auf die veränderte US-Politik unter Donald Trump einstellt, berichtet die taz in einem informativen Beitrag, der viele Aspekte beleuchtet. Die beiden Studien, auf die er sich bezieht, kommen dabei allerdings ein wenig zu kurz.
Medien Doktor Umwelt
„Gemütlich und gefährlich“
Veröffentlicht von:
Die Zeit
Veröffentlicht am:
22. Mai 2017
Bewertung:
Die ZEIT berichtet über die Umweltfolgen von Öfen und Kaminen und erläutert, welche Probleme es bei Feinstaubmessungen gibt. Der lange Artikel informiert über Klimafolgen und Gesundheitsschäden, nutzt dabei diverse Quellen und bleibt bis zum Ende spannend zu lesen.
Die ZEIT berichtet über die Umweltfolgen von Öfen und Kaminen und erläutert, welche Probleme es bei Feinstaubmessungen gibt. Der lange Artikel informiert über Klimafolgen und Gesundheitsschäden, nutzt dabei diverse Quellen und bleibt bis zum Ende spannend zu lesen.
Medien Doktor Umwelt
„Lachse werden Vegetarier“
Veröffentlicht von:
Ostsee-Zeitung
Veröffentlicht am:
11. Mai 2017
Bewertung:
Im Futter für Lachse in Aquakulturen könnte künftig Öl aus Algen das bislang benötigte Fischöl ersetzen. Das ist einer Pressemitteilung der Unternehmen Evonik hat und Royal DSM zu entnehmen, die von der Ostsee-Zeitung aufgegriffen wird. Obwohl der Artikel mehrere weitere Quellen einbezieht, gelingt die Einordnung des Vorhabens – vor allem in den wirtschaftlichen Kontext – nur unvollkommen.
Im Futter für Lachse in Aquakulturen könnte künftig Öl aus Algen das bislang benötigte Fischöl ersetzen. Das ist einer Pressemitteilung der Unternehmen Evonik hat und Royal DSM zu entnehmen, die von der Ostsee-Zeitung aufgegriffen wird. Obwohl der Artikel mehrere weitere Quellen einbezieht, gelingt die Einordnung des Vorhabens – vor allem in den wirtschaftlichen Kontext – nur unvollkommen.
Medien Doktor Umwelt
„Problem Erderwärmung: Adieu Klimaziel“
Veröffentlicht von:
Spiegel Online
Veröffentlicht am:
6. April 2017
Bewertung:
Die Emissionen von Treibhausgasen sind in den letzten Jahren in Deutschland kaum zurückgegangen, die Klimaziele daher kaum noch zu erreichen, berichtet Spiegel Online. Der Beietrag bezieht sich auf eine Studie im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion und Zahlen des Umweltbundesamts (UBA). Handlungsoptionen, die das UBA untersucht hat, erwähnt er nicht.
Die Emissionen von Treibhausgasen sind in den letzten Jahren in Deutschland kaum zurückgegangen, die Klimaziele daher kaum noch zu erreichen, berichtet Spiegel Online. Der Beietrag bezieht sich auf eine Studie im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion und Zahlen des Umweltbundesamts (UBA). Handlungsoptionen, die das UBA untersucht hat, erwähnt er nicht.
Medien Doktor Umwelt
„Agrarindustrie bedroht die Artenvielfalt“
Veröffentlicht von:
WAZ
Veröffentlicht am:
20. März 2017
Bewertung:
Viele Vögel, Insekten und andere Arten sind immer seltener auf Wiesen und Feldern zu sehen, berichtet ein Artikel in der WAZ. Er nennt zahlreiche Beispiele, diskutiert aber keine Handlungsoptionen.
Da der Beitrag der WAZ nicht frei online verfügbar ist, verlinken wir zum fast gleichlautenden Artikel in der Berliner Morgenpost.
Viele Vögel, Insekten und andere Arten sind immer seltener auf Wiesen und Feldern zu sehen, berichtet ein Artikel in der WAZ. Er nennt zahlreiche Beispiele, diskutiert aber keine Handlungsoptionen.
Da der Beitrag der WAZ nicht frei online verfügbar ist, verlinken wir zum fast gleichlautenden Artikel in der Berliner Morgenpost.
Medien Doktor Umwelt
„Müllhalde auf tiefstem Grund“
Veröffentlicht von:
Frankfurter Rundschau
Veröffentlicht am:
13. März 2017
Bewertung:
Über unerwartet hohe Schadstoffkonzentrationen in Tiefsee-Krebsen berichtet die Frankfurter Rundschau. Es wird vermutet, dass die Gifte aus dem Plastikstrudel im Nordpazifik stammen könnten, doch macht der Beitrag auch deutlich, dass dies Spekulation ist und es hier noch Wissenslücken gibt.
Über unerwartet hohe Schadstoffkonzentrationen in Tiefsee-Krebsen berichtet die Frankfurter Rundschau. Es wird vermutet, dass die Gifte aus dem Plastikstrudel im Nordpazifik stammen könnten, doch macht der Beitrag auch deutlich, dass dies Spekulation ist und es hier noch Wissenslücken gibt.
Medien Doktor Umwelt
„Lastwagen mit E-Motor: Dick, aber nicht mehr durstig“
Veröffentlicht von:
Nürnberger Nachrichten
Veröffentlicht am:
17. Februar 2017
Bewertung:
Über Laster, die mit Strom statt Diesel fahren, berichten die Nürnberger Nachrichten. Dabei entsteht der falsche Eindruck, das Fahrzeug sei ganz neu auf der Straße. Dass der zitierte Wissenschaftler neben wissenschaftlichen auch wirtschaftliche Interessen verfolgt, verschweigt der Beitrag.
Über Laster, die mit Strom statt Diesel fahren, berichten die Nürnberger Nachrichten. Dabei entsteht der falsche Eindruck, das Fahrzeug sei ganz neu auf der Straße. Dass der zitierte Wissenschaftler neben wissenschaftlichen auch wirtschaftliche Interessen verfolgt, verschweigt der Beitrag.
Medien Doktor Umwelt
„Fischzucht im Trinkwasserspeicher“
Veröffentlicht von:
Die Tageszeitung
Veröffentlicht am:
15. Februar 2017
Bewertung:
Bodenseefischer fangen weniger Felchen, seit der See sauberer geworden ist. Wissenschaftler haben untersucht, ob Fischzucht in Aquakulturen ein Ausweg sein könnte – die taz berichtet über das Für und Wider. Die genannten Zahlen, etwa zur Entwicklung der Fischereierträge, sind dabei wenig aussagekräftig.
Bodenseefischer fangen weniger Felchen, seit der See sauberer geworden ist. Wissenschaftler haben untersucht, ob Fischzucht in Aquakulturen ein Ausweg sein könnte – die taz berichtet über das Für und Wider. Die genannten Zahlen, etwa zur Entwicklung der Fischereierträge, sind dabei wenig aussagekräftig.














