Dein Medien-Doktor

Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?

Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.

Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.

Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

Gutachten

Fachressorts

Spezialist:innen

Die Medien-Doktor Ressorts

Medien-Doktor Citizen

„Besser, nicht gut“

Veröffentlicht von:

Die Zeit

Veröffentlicht am:

20. Dezember 2018

Bewertung:

Über gesunkene Feinstaubwerte in Stuttgart berichtet ein faktenreicher Beitrag in der ZEIT. Mögliche Ursachen der Entwicklung und Handlungsansätze werden benannt – und auch relativiert: Vielleicht sei es einfach die Wetterlage gewesen, die 2018 die Feinstaubsituation verbesserte. Die Zahlen und deren Bezüge zueinander hätten übersichtlicher und verständlicher dargestellt werden können, etwa durch eine Grafik.

Über gesunkene Feinstaubwerte in Stuttgart berichtet ein faktenreicher Beitrag in der ZEIT. Mögliche Ursachen der Entwicklung und Handlungsansätze werden benannt – und auch relativiert: Vielleicht sei es einfach die Wetterlage gewesen, die 2018 die Feinstaubsituation verbesserte. Die Zahlen und deren Bezüge zueinander hätten übersichtlicher und verständlicher dargestellt werden können, etwa durch eine Grafik.

Veröffentlicht von:

Die Zeit

Bewertet am:

20. Dezember 2018

Bewertung:

Medien-Doktor Citizen

„Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-Lkw ist möglich – aber es gibt relevante Hürden“

Veröffentlicht von:

Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung

Veröffentlicht am:

7. Dezember 2018

Bewertung:

Der Gütertransport mit Lkw trägt erheblich zu den Kohlendioxidemissionen des Straßenverkehrs bei. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für System und Innovationsforschung stellt eine Studie vor, die untersucht, ob Hybrid-Oberleitungs-Lkw hier Abhilfe schaffen könnten. Wie viel CO2 konkret eingespart werden könnte, berichtet der für Laien wenig attraktive Text jedoch nicht.

Der Gütertransport mit Lkw trägt erheblich zu den Kohlendioxidemissionen des Straßenverkehrs bei. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für System und Innovationsforschung stellt eine Studie vor, die untersucht, ob Hybrid-Oberleitungs-Lkw hier Abhilfe schaffen könnten. Wie viel CO2 konkret eingespart werden könnte, berichtet der für Laien wenig attraktive Text jedoch nicht.

Veröffentlicht von:

Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung

Bewertet am:

7. Dezember 2018

Bewertung:

Medien-Doktor PR-Watch

„Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-LKW ist möglich – aber es gibt relevante Hürden“

Veröffentlicht von:

Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung

Veröffentlicht am:

7. Dezember 2018

Bewertung:

Ob Hybrid-Oberleitungs-Lkw CO2-Emissionen mindern und dabei wirtschaftlich betrieben werden können, hat das Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung in einer Machbarkeitsstudie untersucht. Die Pressemitteilung nennt dazu Zahlen und informiert auch über Hindernisse für die Umsetzung. Verweise auf frühere Studien zum Thema fehlen.

Ob Hybrid-Oberleitungs-Lkw CO2-Emissionen mindern und dabei wirtschaftlich betrieben werden können, hat das Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung in einer Machbarkeitsstudie untersucht. Die Pressemitteilung nennt dazu Zahlen und informiert auch über Hindernisse für die Umsetzung. Verweise auf frühere Studien zum Thema fehlen.

Veröffentlicht von:

Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung

Bewertet am:

7. Dezember 2018

Bewertung:

Medien-Doktor PR-Watch

„Hormonell bedingter Bluthochdruck ist heilbar: Hypertonie-Patienten auf Conn-Syndrom untersuchen“

Veröffentlicht von:

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. / Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Veröffentlicht am:

29. November 2018

Bewertung:

Bei sechs Prozent der an Bluthochdruck Erkrankten finde sich eine hormonelle Ursache, hier könne eine Operation helfen, berichtet eine Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) unter Berufung auf eine italienische Studie. Daraus wird die Forderung nach einem Screening für alle Bluthochdruckpatienten abgeleitet, ohne indes den Nutzen mit Zahlen zu belegen.

Bei sechs Prozent der an Bluthochdruck Erkrankten finde sich eine hormonelle Ursache, hier könne eine Operation helfen, berichtet eine Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) unter Berufung auf eine italienische Studie. Daraus wird die Forderung nach einem Screening für alle Bluthochdruckpatienten abgeleitet, ohne indes den Nutzen mit Zahlen zu belegen.

Veröffentlicht von:

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. / Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie

Bewertet am:

29. November 2018

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Medien Doktor Umwelt

„Beifang landet trotz Verbot im Meer“

Veröffentlicht von:

dpa|Rhein-Zeitung

Veröffentlicht am:

27. November 2018

Bewertung:

Der Beitrag in der Rhein-Zeitung befasst sich mit dem Rückwurfverbot für Fische, die nur versehentlich ins Netz gehen. Trotz des von der EU beschlossenen Verbots werden sie vielfach noch ins Meer zurückgeworfen, wo sie oft nicht überleben, berichtet der Text und zieht dafür verschiedene Quellen heran. Doch wird am Ende nicht ganz klar, was Fischer beispielsweise davon abhält, die im Beitrag als Lösungsansatz erwähnten selektiveren Netze zu verwenden, die das Ausmaß des unerwünschten Beifangs verringern sollen.

Der Beitrag in der Rhein-Zeitung befasst sich mit dem Rückwurfverbot für Fische, die nur versehentlich ins Netz gehen. Trotz des von der EU beschlossenen Verbots werden sie vielfach noch ins Meer zurückgeworfen, wo sie oft nicht überleben, berichtet der Text und zieht dafür verschiedene Quellen heran. Doch wird am Ende nicht ganz klar, was Fischer beispielsweise davon abhält, die im Beitrag als Lösungsansatz erwähnten selektiveren Netze zu verwenden, die das Ausmaß des unerwünschten Beifangs verringern sollen.

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dpa|Rhein-Zeitung

Bewertet am:

27. November 2018

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Medien-Doktor PR-Watch

„Kleinere Narbe nach Herzinfarkt“

Veröffentlicht von:

Medizinische Hochschule Hannover

Veröffentlicht am:

23. November 2018

Bewertung:

Ein bislang unbekannter Wachstumsfaktor könne die Heilung des Herzmuskels nach einem Infarkt verbessern, berichtet die Medizinische Hochschule Hannover. Damit werden voreilig Hoffnungen geweckt, denn das Verfahren wurde nicht in klinischen Studien sondern nur an Mäusen und in Zellkulturen untersucht, was die Pressemitteilung erst ganz am Ende beiläufig erwähnt.

Ein bislang unbekannter Wachstumsfaktor könne die Heilung des Herzmuskels nach einem Infarkt verbessern, berichtet die Medizinische Hochschule Hannover. Damit werden voreilig Hoffnungen geweckt, denn das Verfahren wurde nicht in klinischen Studien sondern nur an Mäusen und in Zellkulturen untersucht, was die Pressemitteilung erst ganz am Ende beiläufig erwähnt.

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Medizinische Hochschule Hannover

Bewertet am:

23. November 2018

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Medien Doktor Umwelt

„Nasse Moore brennen nicht“

Veröffentlicht von:

Frankfurter Rundschau

Veröffentlicht am:

13. November 2018

Bewertung:

Anlässlich des Moorbrands in Meppen greift ein Artikel in der Frankfurter Rundschau einen wichtigen Aspekt auf, über den in den Medien vergleichsweise wenig berichtet wurde: die Bedeutung intakter Moore für den Klimaschutz. Der Artikel enthält einen groben Faktenfehler sowie Mängel bei den Belegen und Quellenangaben.

Anlässlich des Moorbrands in Meppen greift ein Artikel in der Frankfurter Rundschau einen wichtigen Aspekt auf, über den in den Medien vergleichsweise wenig berichtet wurde: die Bedeutung intakter Moore für den Klimaschutz. Der Artikel enthält einen groben Faktenfehler sowie Mängel bei den Belegen und Quellenangaben.

Veröffentlicht von:

Frankfurter Rundschau

Bewertet am:

13. November 2018

Bewertung:

Medien-Doktor Citizen

„Wie sich Lebensmittelabfälle in Betrieben vermeiden lassen“

Veröffentlicht von:

Universität Witten/Herdecke

Veröffentlicht am:

30. Oktober 2018

Bewertung:

Ein Leitfaden für die Lebensmittelindustrie soll helfen, Lebensmittelabfälle zu vermeiden, berichtet die Universität Witten/Herdecke in einer Pressemitteilung. Welche Maßnahmen konkret vorgeschlagen werden, erfährt man allerdings nicht.

Ein Leitfaden für die Lebensmittelindustrie soll helfen, Lebensmittelabfälle zu vermeiden, berichtet die Universität Witten/Herdecke in einer Pressemitteilung. Welche Maßnahmen konkret vorgeschlagen werden, erfährt man allerdings nicht.

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Universität Witten/Herdecke

Bewertet am:

30. Oktober 2018

Bewertung:

Medien-Doktor Citizen

„Beifang landet trotz Verbot im Meer“

Veröffentlicht von:

Rhein-Zeitung/dpa

Veröffentlicht am:

27. Oktober 2018

Bewertung:

Ein dpa-Beitrag, der in der Rhein-Zeitung erschienen ist, berichtet über Erhebungen des Internationalen Rats für Meeresforschung (Ices). Diesen Zahlen zufolge zeigt ein von der EU beschlossenes Verbot, unerwünschten Beifang ins Meer zurückzuwerfen, bislang kaum Wirkung. Der Beitrag informiert sachlich über die Problematik und lässt verschiedene Akteure zu Wort kommen.

Ein dpa-Beitrag, der in der Rhein-Zeitung erschienen ist, berichtet über Erhebungen des Internationalen Rats für Meeresforschung (Ices). Diesen Zahlen zufolge zeigt ein von der EU beschlossenes Verbot, unerwünschten Beifang ins Meer zurückzuwerfen, bislang kaum Wirkung. Der Beitrag informiert sachlich über die Problematik und lässt verschiedene Akteure zu Wort kommen.

Veröffentlicht von:

Rhein-Zeitung/dpa

Bewertet am:

27. Oktober 2018

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Medien-Doktor Citizen

„Nasse Moore brennen nicht“

Veröffentlicht von:

Frankfurter Rundschau

Veröffentlicht am:

22. Oktober 2018

Bewertung:

Wie wichtig intakte Moore für das Klima sind, stellt die Frankfurter Rundschau anlässlich des Moorbrandes in Meppen dar. Denn Moore speichern einen Großteil der irdischen Kohlenstoffvorräte. Der Artikel ist informativ und erläutert die Zusammenhänge gut verständlich. An einigen Punkte hätte er genauer sein können.

Wie wichtig intakte Moore für das Klima sind, stellt die Frankfurter Rundschau anlässlich des Moorbrandes in Meppen dar. Denn Moore speichern einen Großteil der irdischen Kohlenstoffvorräte. Der Artikel ist informativ und erläutert die Zusammenhänge gut verständlich. An einigen Punkte hätte er genauer sein können.

Veröffentlicht von:

Frankfurter Rundschau

Bewertet am:

22. Oktober 2018

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