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Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.
Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.
Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Medien-Doktor PR-Watch
„FAU-Forscher entwickeln neues Materialsystem für effiziente und langlebige Solarzellen“
Veröffentlicht von:
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Veröffentlicht am:
15. Februar 2019
Bewertung:
Ein Verfahren, das die kostengünstige Herstellung von Solarzellen auf der Basis des Halbleiters Perowskit ermöglichen soll, wurde von Wissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt. Die Pressemitteilung stellt die neue Entwicklung in einem eher werblich wirkenden und zugleich für Laien wenig verständlichen Text vor.
Ein Verfahren, das die kostengünstige Herstellung von Solarzellen auf der Basis des Halbleiters Perowskit ermöglichen soll, wurde von Wissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt. Die Pressemitteilung stellt die neue Entwicklung in einem eher werblich wirkenden und zugleich für Laien wenig verständlichen Text vor.
Medien-Doktor Citizen
„Holz oder Stein?“
Veröffentlicht von:
Stuttgarter Nachrichten
Veröffentlicht am:
11. Februar 2019
Bewertung:
Das Bauen mit Holz spart Treibhausgase ein, berichten die Stuttgarter Nachrichten unter Bezug auf eine schon etwas ältere Studie der Ruhruniversität Bochum. Viele Aspekte – vom Brandschutz bis zur Waldwirtschaft – werden angesprochen. Bislang ungeklärt sei die Frage, ob das Bauen mit Holz teurer ist.
Das Bauen mit Holz spart Treibhausgase ein, berichten die Stuttgarter Nachrichten unter Bezug auf eine schon etwas ältere Studie der Ruhruniversität Bochum. Viele Aspekte – vom Brandschutz bis zur Waldwirtschaft – werden angesprochen. Bislang ungeklärt sei die Frage, ob das Bauen mit Holz teurer ist.
Medien-Doktor Citizen
„Städte können Treibhausgasemissionen senken“
Veröffentlicht von:
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Veröffentlicht am:
1. Februar 2019
Bewertung:
Städte könnten mehr gegen den Klimawandel tun, denn ihr Einfluss auch außerhalb des eigenen Stadtgebiets ist größer, als bislang angenommen. Das ergab eine Studie, die das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einer informativen, aber nicht in jedem Punkt leicht verständlichen Pressemitteilung vorstellt.
Städte könnten mehr gegen den Klimawandel tun, denn ihr Einfluss auch außerhalb des eigenen Stadtgebiets ist größer, als bislang angenommen. Das ergab eine Studie, die das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einer informativen, aber nicht in jedem Punkt leicht verständlichen Pressemitteilung vorstellt.
Medien-Doktor PR-Watch
„Städte können Treibhausgasemissionen weit über ihre Stadtgrenzen hinaus senken“
Veröffentlicht von:
Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Veröffentlicht am:
1. Februar 2019
Bewertung:
Nicht nur innerhalb ihrer Stadtgrenzen verursachen Stadtbewohner Emissionen von Treibhausgasen, sondern etwa ebenso viele auch außerhalb, durch Import von Gütern und Dienstleistungen. Das ergab eine Studie des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die diese indirekten Emissionen am Beispiel von vier Städten quantifiziert. Die Pressemiteilung dazu hebt die eigenständigen Handlungsmöglichkeiten der lokalen Politik hervor. Dass über das PIK hinaus drei weitere Institute an der Studie beteiligt waren, erwähnt sie nicht.
Nicht nur innerhalb ihrer Stadtgrenzen verursachen Stadtbewohner Emissionen von Treibhausgasen, sondern etwa ebenso viele auch außerhalb, durch Import von Gütern und Dienstleistungen. Das ergab eine Studie des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die diese indirekten Emissionen am Beispiel von vier Städten quantifiziert. Die Pressemiteilung dazu hebt die eigenständigen Handlungsmöglichkeiten der lokalen Politik hervor. Dass über das PIK hinaus drei weitere Institute an der Studie beteiligt waren, erwähnt sie nicht.
Medien-Doktor Citizen
„Rasante Erderwärmung war Grund für weltgrößtes Massenaussterben“
Veröffentlicht von:
Focus online
Veröffentlicht am:
25. Januar 2019
Bewertung:
Treibhausgase führten vor 250 Millionen Jahren zu einer raschen Erderwärmung um 10 Grad und waren damit die Ursache für das Aussterben der meisten damals lebenden Tier und Pflanzenarten. Diese Hypothese wird durch eine Forschungsarbeit gestützt, über die Focus Online in einem recht dramatisch formulierten Beitrag berichtet.
Treibhausgase führten vor 250 Millionen Jahren zu einer raschen Erderwärmung um 10 Grad und waren damit die Ursache für das Aussterben der meisten damals lebenden Tier und Pflanzenarten. Diese Hypothese wird durch eine Forschungsarbeit gestützt, über die Focus Online in einem recht dramatisch formulierten Beitrag berichtet.
Medien Doktor Umwelt
„Besser, nicht gut“
Veröffentlicht von:
Die Zeit
Veröffentlicht am:
23. Januar 2019
Bewertung:
Wie sieht die Feinstaub-Belastung in Stuttgart im Vergleich zu San Francisco aus? Ein Beitrag in der ZEIT informiert über die Entwicklungen in beiden Gebieten. Die komplizierten Sachverhalte – es geht um unterschiedliche Feinstaubkategorien und Grenzwerte – sind nicht immer ausreichend durch Belege und Quellenangaben nachvollziehbar dargestellt .
Wie sieht die Feinstaub-Belastung in Stuttgart im Vergleich zu San Francisco aus? Ein Beitrag in der ZEIT informiert über die Entwicklungen in beiden Gebieten. Die komplizierten Sachverhalte – es geht um unterschiedliche Feinstaubkategorien und Grenzwerte – sind nicht immer ausreichend durch Belege und Quellenangaben nachvollziehbar dargestellt .
Medien-Doktor PR-Watch
„Mit Stammzellen zu neuen Bandscheiben“
Veröffentlicht von:
Universität Zürich
Veröffentlicht am:
11. Januar 2019
Bewertung:
Die Injektion von Stammzellen könne – zumindest bei Hunden, womöglich künftig auch bei Menschen – bewirken, dass sich nach der Operation eines Bandscheibenvorfalls neue Bandscheiben bilden. Das suggerieren Überschrift und Vorspann einer Pressemitteilung der Universität Zürich. Tatsächlich hat die vorgestellte Arbeit lediglich gezeigt, dass eine solche Injektion gut vertragen wird. Und auch dafür liefert die Studie an drei Hunden nur begrenzte Aussagekraft.
Die Injektion von Stammzellen könne – zumindest bei Hunden, womöglich künftig auch bei Menschen – bewirken, dass sich nach der Operation eines Bandscheibenvorfalls neue Bandscheiben bilden. Das suggerieren Überschrift und Vorspann einer Pressemitteilung der Universität Zürich. Tatsächlich hat die vorgestellte Arbeit lediglich gezeigt, dass eine solche Injektion gut vertragen wird. Und auch dafür liefert die Studie an drei Hunden nur begrenzte Aussagekraft.
Medien-Doktor Citizen
„Besser, nicht gut“
Veröffentlicht von:
Die Zeit
Veröffentlicht am:
20. Dezember 2018
Bewertung:
Über gesunkene Feinstaubwerte in Stuttgart berichtet ein faktenreicher Beitrag in der ZEIT. Mögliche Ursachen der Entwicklung und Handlungsansätze werden benannt – und auch relativiert: Vielleicht sei es einfach die Wetterlage gewesen, die 2018 die Feinstaubsituation verbesserte. Die Zahlen und deren Bezüge zueinander hätten übersichtlicher und verständlicher dargestellt werden können, etwa durch eine Grafik.
Über gesunkene Feinstaubwerte in Stuttgart berichtet ein faktenreicher Beitrag in der ZEIT. Mögliche Ursachen der Entwicklung und Handlungsansätze werden benannt – und auch relativiert: Vielleicht sei es einfach die Wetterlage gewesen, die 2018 die Feinstaubsituation verbesserte. Die Zahlen und deren Bezüge zueinander hätten übersichtlicher und verständlicher dargestellt werden können, etwa durch eine Grafik.
Medien-Doktor Citizen
„Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-Lkw ist möglich – aber es gibt relevante Hürden“
Veröffentlicht von:
Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung
Veröffentlicht am:
7. Dezember 2018
Bewertung:
Der Gütertransport mit Lkw trägt erheblich zu den Kohlendioxidemissionen des Straßenverkehrs bei. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für System und Innovationsforschung stellt eine Studie vor, die untersucht, ob Hybrid-Oberleitungs-Lkw hier Abhilfe schaffen könnten. Wie viel CO2 konkret eingespart werden könnte, berichtet der für Laien wenig attraktive Text jedoch nicht.
Der Gütertransport mit Lkw trägt erheblich zu den Kohlendioxidemissionen des Straßenverkehrs bei. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für System und Innovationsforschung stellt eine Studie vor, die untersucht, ob Hybrid-Oberleitungs-Lkw hier Abhilfe schaffen könnten. Wie viel CO2 konkret eingespart werden könnte, berichtet der für Laien wenig attraktive Text jedoch nicht.
Medien-Doktor PR-Watch
„Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-LKW ist möglich – aber es gibt relevante Hürden“
Veröffentlicht von:
Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung
Veröffentlicht am:
7. Dezember 2018
Bewertung:
Ob Hybrid-Oberleitungs-Lkw CO2-Emissionen mindern und dabei wirtschaftlich betrieben werden können, hat das Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung in einer Machbarkeitsstudie untersucht. Die Pressemitteilung nennt dazu Zahlen und informiert auch über Hindernisse für die Umsetzung. Verweise auf frühere Studien zum Thema fehlen.
Ob Hybrid-Oberleitungs-Lkw CO2-Emissionen mindern und dabei wirtschaftlich betrieben werden können, hat das Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung in einer Machbarkeitsstudie untersucht. Die Pressemitteilung nennt dazu Zahlen und informiert auch über Hindernisse für die Umsetzung. Verweise auf frühere Studien zum Thema fehlen.




















