Dein Medien-Doktor

Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?

Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.

Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.

Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Die Medien-Doktor Ressorts

Medien Doktor Gesundheit

„Wieso Flötenklang die Lieblingsmusik unter Frühchen ist.“

Bild Musik Gutachten 2 2019.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Die Welt

Veröffentlicht am:

4. Juni 2019

Bewertung:

1sterne

Auf Intensivstationen geht es erstaunlich laut zu. Was für die Genesung erwachsener Patienten nicht förderlich ist, kann für Frühgeborene sogar schwerwiegende Folgen haben. Studien deuten darauf hin, dass der Lärm sie unter Stress setzt und ihre Entwicklung stört. Womöglich kann Musik dem entgegenwirken, berichtet Die Welt in Bezug auf eine aktuelle Studie und nutzt dafür weitgehend die Pressemitteilung, weitere Quellen neben der Originalstudie werden nicht herangezogen.

Auf Intensivstationen geht es erstaunlich laut zu. Was für die Genesung erwachsener Patienten nicht förderlich ist, kann für Frühgeborene sogar schwerwiegende Folgen haben. Studien deuten darauf hin, dass der Lärm sie unter Stress setzt und ihre Entwicklung stört. Womöglich kann Musik dem entgegenwirken, berichtet Die Welt in Bezug auf eine aktuelle Studie und nutzt dafür weitgehend die Pressemitteilung, weitere Quellen neben der Originalstudie werden nicht herangezogen.

Bild Musik Gutachten 2 2019.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Die Welt

Bewertet am:

4. Juni 2019

Bewertung:

1sterne

Medien Doktor Gesundheit

„Diät gegen Diabetes?“

Bild Diabetes Gutachten 1 2019.bearbeitet

Veröffentlicht von:

FAZ.net

Veröffentlicht am:

31. Mai 2019

Bewertung:

3sterne

Eine radikale Abnehmkur kann Menschen mit Typ-2-Diabetes dabei helfen, ihre Erkrankung loszuwerden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung anlässlich des Jahreskongresses der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Bei welchen Patienten das klappen kann und wann man sich vor der „Gesundheitsindustrie“ hüten sollte, wird ebenfalls erklärt.

Eine radikale Abnehmkur kann Menschen mit Typ-2-Diabetes dabei helfen, ihre Erkrankung loszuwerden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung anlässlich des Jahreskongresses der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Bei welchen Patienten das klappen kann und wann man sich vor der „Gesundheitsindustrie“ hüten sollte, wird ebenfalls erklärt.

Bild Diabetes Gutachten 1 2019.bearbeitet

Veröffentlicht von:

FAZ.net

Bewertet am:

31. Mai 2019

Bewertung:

3sterne

Medien-Doktor Citizen

„POP-Schadstoffe – Produktion umstrittener Chlorparaffine steigt“

Elektroschrott.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Veröffentlicht am:

20. Mai 2019

Bewertung:

5sterne

Chlorparaffine sind die häufigsten persistenten organischen Schadstoffe in der Muttermilch, zeigen Untersuchungen im Auftrag der WHO. Der Deutschlandfunk berichtet, was über die umstrittenen Substanzen bekannt ist, und auch, wo es noch Informationslücken gibt.

Chlorparaffine sind die häufigsten persistenten organischen Schadstoffe in der Muttermilch, zeigen Untersuchungen im Auftrag der WHO. Der Deutschlandfunk berichtet, was über die umstrittenen Substanzen bekannt ist, und auch, wo es noch Informationslücken gibt.

Elektroschrott.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

20. Mai 2019

Bewertung:

5sterne

Medien-Doktor Citizen

„Erdgasanlagen ohne CO2-Ausstoß“

Erdgas

Veröffentlicht von:

Technische Universität Wien

Veröffentlicht am:

3. Mai 2019

Bewertung:

3sterne

Erdgas zu verbrennen, ohne dass dabei CO2 in die Atmosphäre gelangt – das ist das Ziel eines technischen Verfahrens, das unter Federführung der TU Wien entwickelt und in einer Pressemitteilung dargestellt wird. Wer die übrigen Beteiligten sind, und wie das Projekt finanziert wird, bleibt dabei offen.

Erdgas zu verbrennen, ohne dass dabei CO2 in die Atmosphäre gelangt – das ist das Ziel eines technischen Verfahrens, das unter Federführung der TU Wien entwickelt und in einer Pressemitteilung dargestellt wird. Wer die übrigen Beteiligten sind, und wie das Projekt finanziert wird, bleibt dabei offen.

Erdgas

Veröffentlicht von:

Technische Universität Wien

Bewertet am:

3. Mai 2019

Bewertung:

3sterne

Medien-Doktor PR-Watch

„Erdgasanlagen ohne CO2-Ausstoß“

Erdgas 1

Veröffentlicht von:

Technische Universität Wien

Veröffentlicht am:

3. Mai 2019

Bewertung:

1sterne

Die TU Wien stellt in einer Pressemitteilung eine Technik zur klimafreundlichen Verbrennung von Erdgas vor. Die Vorteile des Verfahrens werden verdeutlicht, doch ein Vergleich mit konkurrierenden Lösungsansätzen fehlt.

Die TU Wien stellt in einer Pressemitteilung eine Technik zur klimafreundlichen Verbrennung von Erdgas vor. Die Vorteile des Verfahrens werden verdeutlicht, doch ein Vergleich mit konkurrierenden Lösungsansätzen fehlt.

Erdgas 1

Veröffentlicht von:

Technische Universität Wien

Bewertet am:

3. Mai 2019

Bewertung:

1sterne

Medien Doktor Umwelt

„Bitte Folie, aber kein Plastik“

Bitte Folie aber kein Plastik

Veröffentlicht von:

Sächsische Zeitung

Veröffentlicht am:

29. April 2019

Bewertung:

2sterne

Forschung zu alternativen Verpackungsmaterialien für Lebensmittel in Deutschland könne dazu beitragen, den Plastikstrudel im Pazifik zu verringern – das legt ein Beitrag in der Sächsischen Zeitung nahe. Genauere Belege für diesen Zusammenhang fehlen indes in dem Artikel. Es werden Forschungsarbeiten eines Dresdener Fraunhofer-Instituts vorgestellt, ohne eine Einschätzung durch eine weitere, unabhängige Quelle einzuholen.

Forschung zu alternativen Verpackungsmaterialien für Lebensmittel in Deutschland könne dazu beitragen, den Plastikstrudel im Pazifik zu verringern – das legt ein Beitrag in der Sächsischen Zeitung nahe. Genauere Belege für diesen Zusammenhang fehlen indes in dem Artikel. Es werden Forschungsarbeiten eines Dresdener Fraunhofer-Instituts vorgestellt, ohne eine Einschätzung durch eine weitere, unabhängige Quelle einzuholen.

Bitte Folie aber kein Plastik

Veröffentlicht von:

Sächsische Zeitung

Bewertet am:

29. April 2019

Bewertung:

2sterne

Medien-Doktor Citizen

„Bitte Folie, aber kein Plastik“

Bitte Folie aber kein Plastik

Veröffentlicht von:

Sächsische Zeitung

Veröffentlicht am:

17. April 2019

Bewertung:

4sterne

Wie ließe sich der Verbrauch von Plastik für Lebensmittelverpackungen senken? Die Sächsische Zeitung berichtet über interessante Forschungsarbeiten des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik zu diesem Thema. Allerdings fehlt eine Einschätzung durch eine weitere Quelle.

Wie ließe sich der Verbrauch von Plastik für Lebensmittelverpackungen senken? Die Sächsische Zeitung berichtet über interessante Forschungsarbeiten des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik zu diesem Thema. Allerdings fehlt eine Einschätzung durch eine weitere Quelle.

Bitte Folie aber kein Plastik

Veröffentlicht von:

Sächsische Zeitung

Bewertet am:

17. April 2019

Bewertung:

4sterne

Medien Doktor Umwelt

„Holz oder Stein?“

Holz oder Stein

Veröffentlicht von:

Stuttgarter Nachrichten

Veröffentlicht am:

9. April 2019

Bewertung:

4sterne

Gebäude mit einem Tragwerk aus Holz sind für die Klimabilanz günstiger als solche aus Stein, erläutert ein informativer und gut lesbarer Beitrag in den Stuttgarter Nachrichten. Er beleuchtet viele, auch regionale Aspekte. Warum die Holzbauten trotz der geschilderten Vorteile hierzulande immer noch viel seltener sind als beispielweise in Skandinavien, wird am Ende nicht ganz klar.

Gebäude mit einem Tragwerk aus Holz sind für die Klimabilanz günstiger als solche aus Stein, erläutert ein informativer und gut lesbarer Beitrag in den Stuttgarter Nachrichten. Er beleuchtet viele, auch regionale Aspekte. Warum die Holzbauten trotz der geschilderten Vorteile hierzulande immer noch viel seltener sind als beispielweise in Skandinavien, wird am Ende nicht ganz klar.

Holz oder Stein

Veröffentlicht von:

Stuttgarter Nachrichten

Bewertet am:

9. April 2019

Bewertung:

4sterne

Medien-Doktor Citizen

„Eine unumkehrbare Ozeanerwärmung bedroht das Filchner-Ronne-Schelfeis“

schelfeis Weddellmeer Antarktis

Veröffentlicht von:

Alfred-Wegener-Institut

Veröffentlicht am:

1. April 2019

Bewertung:

4sterne

Durch die Erwärmung der Luft über der Antarktis könnte es in einigen Jahrzehnten dazu kommen, dass eine auf dem Meer schwimmende Eisplatte, das Filchner-Ronne-Schelfeis, zu schmelzen beginnt. Das prognostizieren Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts anhand von Modellrechnungen. Die Pressemitteilung dazu stellt den Vorgang ausführlich dar, ist jedoch für Laien nur teilweise verständlich. Der Text weist zwar darauf hin, dass es sich um Modelrechnungen handelt, erläutert aber in der Studie genannte Unsicherheiten nicht.

Durch die Erwärmung der Luft über der Antarktis könnte es in einigen Jahrzehnten dazu kommen, dass eine auf dem Meer schwimmende Eisplatte, das Filchner-Ronne-Schelfeis, zu schmelzen beginnt. Das prognostizieren Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts anhand von Modellrechnungen. Die Pressemitteilung dazu stellt den Vorgang ausführlich dar, ist jedoch für Laien nur teilweise verständlich. Der Text weist zwar darauf hin, dass es sich um Modelrechnungen handelt, erläutert aber in der Studie genannte Unsicherheiten nicht.

schelfeis Weddellmeer Antarktis

Veröffentlicht von:

Alfred-Wegener-Institut

Bewertet am:

1. April 2019

Bewertung:

4sterne

Medien-Doktor PR-Watch

„Eine unumkehrbare Ozeanerwärmung bedroht das Filchner-Ronne-Schelfeis“

schelfeis Weddellmeer Antarktis 1

Veröffentlicht von:

Alfred-Wegener-Institut

Veröffentlicht am:

1. April 2019

Bewertung:

4sterne

Eine Publikation des Alfred-Wegener-Instituts beschreibt, wie der Klimwandel in der Antarktis zum Abschmelzen des Filchner-Ronne-Schelfeises führen könnte. Die Pressemitteilung dazu enthält viele Informationen, die jedoch nicht immer ausreichen erklärt und eingeordnet werden. Der Text weist zwar darauf hin, dass es sich um Modelrechnungen handelt, thematisiert aber in der Studie genannte Unsicherheiten nicht.

Eine Publikation des Alfred-Wegener-Instituts beschreibt, wie der Klimwandel in der Antarktis zum Abschmelzen des Filchner-Ronne-Schelfeises führen könnte. Die Pressemitteilung dazu enthält viele Informationen, die jedoch nicht immer ausreichen erklärt und eingeordnet werden. Der Text weist zwar darauf hin, dass es sich um Modelrechnungen handelt, thematisiert aber in der Studie genannte Unsicherheiten nicht.

schelfeis Weddellmeer Antarktis 1

Veröffentlicht von:

Alfred-Wegener-Institut

Bewertet am:

1. April 2019

Bewertung:

4sterne