Dein Medien-Doktor
Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?
Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.
Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.
Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Medien Doktor Umwelt
„Hitzewellen häufen sich noch mehr“
Veröffentlicht von:
Hamburger Abendblatt
Veröffentlicht am:
21. August 2013
Bewertung:
Ein Beitrag im Hamburger Abendblatt berichtet über eine aktuelle Studie, die global zunehmende Hitzewellen vorhersagt. Dabei werden zahlreiche Quellen herangezogen, und auch regionale Aspekte erläutert. Es fehlt jedoch der Hinweis auf Unsicherheiten, die mit solchen Prognosen verbunden sind.
Ein Beitrag im Hamburger Abendblatt berichtet über eine aktuelle Studie, die global zunehmende Hitzewellen vorhersagt. Dabei werden zahlreiche Quellen herangezogen, und auch regionale Aspekte erläutert. Es fehlt jedoch der Hinweis auf Unsicherheiten, die mit solchen Prognosen verbunden sind.
Medien Doktor Umwelt
„Durchaus anpassungsfähig – Artenvielfalt könnte durchaus mit Klimawandel mithalten“
Veröffentlicht von:
Deutschlandfunk
Veröffentlicht am:
12. August 2013
Bewertung:
Der Radiobeitrag, der im Deutschlandfunk gesendet wurde, befasst sich mit der Frage, wie sich der globale Klimawandel künftig auf die Artenvielfalt auswirken wird. Dabei wird vor allem die Position eines Wissenschaftlers dargestellt, der annimmt, dass sich viele Arten anpassen können oder in andere Regionen ausweichen werden.
Der Radiobeitrag, der im Deutschlandfunk gesendet wurde, befasst sich mit der Frage, wie sich der globale Klimawandel künftig auf die Artenvielfalt auswirken wird. Dabei wird vor allem die Position eines Wissenschaftlers dargestellt, der annimmt, dass sich viele Arten anpassen können oder in andere Regionen ausweichen werden.
Medien Doktor Umwelt
„Baumwolle und Brommethan“
Veröffentlicht von:
Süddeutsche Zeitung
Veröffentlicht am:
1. Juli 2013
Bewertung:
Der Artikel, der in der Süddeutschen Zeitung erschien, berichtet über Gefahren, die vor allem für Beschäftigte in Häfen durch giftige Gase in Seecontainern entstehen. Er informiert damit über ein wenig beachtetes Thema. Der Beitrag ist interessant zu lesen, bezieht aber publizierte Studien zu der Problematik nicht ein.
Der Artikel, der in der Süddeutschen Zeitung erschien, berichtet über Gefahren, die vor allem für Beschäftigte in Häfen durch giftige Gase in Seecontainern entstehen. Er informiert damit über ein wenig beachtetes Thema. Der Beitrag ist interessant zu lesen, bezieht aber publizierte Studien zu der Problematik nicht ein.
Medien Doktor Umwelt
„Hochwasser: Wie sich Deutschland besser schützen kann“
Veröffentlicht von:
Spiegel Online
Veröffentlicht am:
25. Juni 2013
Bewertung:
Der Artikel, der auf „Spiegel online“ erscheint, beschäftigt sich anlässlich des jüngsten Hochwassers mit der Frage, wie Deutschland sich künftig vor solchen Fluten besser schützen könnte. Verschiedene technische Ansätze werden mit ihren Vorteilen und Problemen vorgestellt.
Der Artikel, der auf „Spiegel online“ erscheint, beschäftigt sich anlässlich des jüngsten Hochwassers mit der Frage, wie Deutschland sich künftig vor solchen Fluten besser schützen könnte. Verschiedene technische Ansätze werden mit ihren Vorteilen und Problemen vorgestellt.
Medien Doktor Umwelt
„Schwamm reinigt Wasser“
Veröffentlicht von:
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Veröffentlicht am:
20. Juni 2013
Bewertung:
Der Beitrag, der in der FAZ erschien (online unter dem Titel “Mit Bornitrid gegen Ölverschmutzung”), berichtet über ein neues Material zur Abwasserreinigung: poröses Bornitrid. Er schildert dessen interessante Eigenschaften, bezieht sich dabei aber ausschließlich auf eine einzige Fachveröffentlichung. Kritische Fragen, etwa zum Energieverbrauch bei der Herstellung der Substanz, spricht der Artikel nicht an.
Der Beitrag, der in der FAZ erschien (online unter dem Titel “Mit Bornitrid gegen Ölverschmutzung”), berichtet über ein neues Material zur Abwasserreinigung: poröses Bornitrid. Er schildert dessen interessante Eigenschaften, bezieht sich dabei aber ausschließlich auf eine einzige Fachveröffentlichung. Kritische Fragen, etwa zum Energieverbrauch bei der Herstellung der Substanz, spricht der Artikel nicht an.
Medien Doktor Umwelt
„Hybridautos sind oft durstiger als gesagt“
Veröffentlicht von:
Rhein-Zeitung
Veröffentlicht am:
12. Juni 2013
Bewertung:
Der in der Rhein-Zeitung erschienene Artikel befasst sich mit dem Kraftstoffverbrauch von Neuwagen, der oft über den Herstellerangaben liegt. Er beschreibt das Messverfahren, das diesen geschönten Angaben zugrunde liegt, doch andere, realistischere Tests werden nur unzureichend erklärt.
Der in der Rhein-Zeitung erschienene Artikel befasst sich mit dem Kraftstoffverbrauch von Neuwagen, der oft über den Herstellerangaben liegt. Er beschreibt das Messverfahren, das diesen geschönten Angaben zugrunde liegt, doch andere, realistischere Tests werden nur unzureichend erklärt.
Medien-Doktor PR-Watch
„Bodenfeuchterekorde im Mai haben das Juni-Hochwasser noch verstärkt“
Veröffentlicht von:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Veröffentlicht am:
10. Juni 2013
Bewertung:
Die Pressemitteilung berichtet über eine Analyse des aktuellen Hochwasserverlaufs in Deutschland, der demnach zum Teil auf „Bodenfeuchterekorde“ im Mai zurückzuführen ist. Dabei wird nicht deutlich, wie diese Analyse aussieht und worin genau der „Rekord“ besteht. Stattdessen werden Forscher der beteiligten Institutionen mit Vergleichen zu früheren Hochwasserereignissen zitiert und weitere Forschungsprojekte aufgezählt.
Die Pressemitteilung berichtet über eine Analyse des aktuellen Hochwasserverlaufs in Deutschland, der demnach zum Teil auf „Bodenfeuchterekorde“ im Mai zurückzuführen ist. Dabei wird nicht deutlich, wie diese Analyse aussieht und worin genau der „Rekord“ besteht. Stattdessen werden Forscher der beteiligten Institutionen mit Vergleichen zu früheren Hochwasserereignissen zitiert und weitere Forschungsprojekte aufgezählt.
Medien Doktor Umwelt
„Abschied vom Tiger“
Veröffentlicht von:
Die Welt
Veröffentlicht am:
24. Mai 2013
Bewertung:
Der Beitrag, erschienen in der Tageszeitung Die WELT, befasst sich anlässlich einer aktuellen Studie mit der Frage, ob und wie das Überleben bedrohter Tigerbestände in freier Wildbahn gesichert werden kann. Er kommt zu einer sehr pessimistischen Prognose, ohne dies ausreichend zu belegen.
Der Beitrag, erschienen in der Tageszeitung Die WELT, befasst sich anlässlich einer aktuellen Studie mit der Frage, ob und wie das Überleben bedrohter Tigerbestände in freier Wildbahn gesichert werden kann. Er kommt zu einer sehr pessimistischen Prognose, ohne dies ausreichend zu belegen.
Medien Doktor Umwelt
„Der giftige Klimawandel in der Arktis“
Veröffentlicht von:
taz - die tageszeitung
Veröffentlicht am:
17. Mai 2013
Bewertung:
Einige Bestände von Polarfüchsen in der Arktis sind drastisch geschrumpft. Das könnte unter anderem daran liegen, dass diese Tiere sich von Beute ernähren, die stark mit giftigem Quecksilber belastet ist, ergab eine aktuelle Studie. Der Artikel berichtet über die wesentlichen Ergebnisse und legt dar, dass wahrscheinlich auch ein Zusammenhang mit dem Klimawandel besteht.
Einige Bestände von Polarfüchsen in der Arktis sind drastisch geschrumpft. Das könnte unter anderem daran liegen, dass diese Tiere sich von Beute ernähren, die stark mit giftigem Quecksilber belastet ist, ergab eine aktuelle Studie. Der Artikel berichtet über die wesentlichen Ergebnisse und legt dar, dass wahrscheinlich auch ein Zusammenhang mit dem Klimawandel besteht.
Medien Doktor Umwelt
„Gefährliche Wunderteilchen“
Veröffentlicht von:
Berliner Zeitung|Frankfurter Rundschau
Veröffentlicht am:
14. Mai 2013
Bewertung:
Der Artikel informiert über einen aktuellen Forschungsbericht von fünf Ressortforschungseinrichtungen zu Sicherheitsrisiken von Nanopartikeln, der auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Viele wesentliche Punkte werden angesprochen, insbesondere wird der weitere Forschungsbedarf deutlich. Oft fehlt es jedoch an der Einordnung der Informationen.
Der Artikel informiert über einen aktuellen Forschungsbericht von fünf Ressortforschungseinrichtungen zu Sicherheitsrisiken von Nanopartikeln, der auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Viele wesentliche Punkte werden angesprochen, insbesondere wird der weitere Forschungsbedarf deutlich. Oft fehlt es jedoch an der Einordnung der Informationen.
















