Dein Medien-Doktor

Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?

Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.

Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.

Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Die Medien-Doktor Ressorts

Medien Doktor Umwelt

„Bedrohtes Fröschchen“

pfeilgiftfrosch.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Die Welt

Veröffentlicht am:

8. Oktober 2014

Bewertung:

2sterne

„Die Welt“ berichtet über einen neu entdeckten Pfeilgiftfrosch in Panama. Das winzige Tierchen sei gefährdet durch Umweltzerstörung, den Exoten-Handel und den sogenannten Chytridpilz. Ein Brutprogramm könne die Fröschchen nur für begrenzte Zeit erhalten, heißt es im Beitrag. Andere Handlungsoptionen werden nicht angesprochen, eben so wenig der gesellschaftliche und politische Kontext des Problems.

„Die Welt“ berichtet über einen neu entdeckten Pfeilgiftfrosch in Panama. Das winzige Tierchen sei gefährdet durch Umweltzerstörung, den Exoten-Handel und den sogenannten Chytridpilz. Ein Brutprogramm könne die Fröschchen nur für begrenzte Zeit erhalten, heißt es im Beitrag. Andere Handlungsoptionen werden nicht angesprochen, eben so wenig der gesellschaftliche und politische Kontext des Problems.

pfeilgiftfrosch.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Die Welt

Bewertet am:

8. Oktober 2014

Bewertung:

2sterne

Medien Doktor Umwelt

„Trinkwasser bereitet Naturschützern Kopfzerbrechen“

Tabletten Wasser.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Nürnberger Nachrichten

Veröffentlicht am:

2. Oktober 2014

Bewertung:

2sterne

Ein Artikel im Lokalteil der Nürnberger Nachrichten greift aktuelle Untersuchungen zu Arzneimittelrückständen im Trinkwasser auf und berichtet insbesondere über die im Verbreitungsgebiet der Zeitung erhobenen Werte. Allerdings wird nicht recht klar, was wann genau gemessen wurde. Die eher verharmlosenden Stellungnahmen der kommunalen Versorger hinterfragt der Beitrag nicht.

Ein Artikel im Lokalteil der Nürnberger Nachrichten greift aktuelle Untersuchungen zu Arzneimittelrückständen im Trinkwasser auf und berichtet insbesondere über die im Verbreitungsgebiet der Zeitung erhobenen Werte. Allerdings wird nicht recht klar, was wann genau gemessen wurde. Die eher verharmlosenden Stellungnahmen der kommunalen Versorger hinterfragt der Beitrag nicht.

Tabletten Wasser.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Nürnberger Nachrichten

Bewertet am:

2. Oktober 2014

Bewertung:

2sterne

Medien Doktor Umwelt

„Ozonschicht der Erde erholt sich“

Spray Wolke.bearbeitet

Veröffentlicht von:

ARD

Veröffentlicht am:

26. September 2014

Bewertung:

3sterne

Die Tagesschau informiert über eine erfreuliche Entwicklung: die Ozonschicht beginne sich zu erholen und das Ozonloch über der Antarktis könnte sich wieder schließen. Der Beitrag bezieht sich dabei auf einen aktuellen Report von „Wissenschaftlern der Vereinten Nationen“. Ungenauigkeiten und Faktenfehler schmälern indes den Informationswert.

Die Tagesschau informiert über eine erfreuliche Entwicklung: die Ozonschicht beginne sich zu erholen und das Ozonloch über der Antarktis könnte sich wieder schließen. Der Beitrag bezieht sich dabei auf einen aktuellen Report von „Wissenschaftlern der Vereinten Nationen“. Ungenauigkeiten und Faktenfehler schmälern indes den Informationswert.

Spray Wolke.bearbeitet

Veröffentlicht von:

ARD

Bewertet am:

26. September 2014

Bewertung:

3sterne

Medien Doktor Umwelt

„Energie-Studie: China überholt Öko-Spitzenreiter Deutschland“

Staudamm.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Veröffentlicht am:

24. September 2014

Bewertung:

4sterne

Spiegel-Online berichtet über den raschen Ausbau erneuerbarer Energien in China. Deren Anteil habe fast das deutsche Niveau erreicht. Die Annahme im zugrunde liegenden Fachartikel, der globale freie Handel mit Solarmodulen und anderen Techniken für erneuerbare Energien werde das Klimaproblem lösen, wird nur sehr zurückhaltend in Frage gestellt.

Spiegel-Online berichtet über den raschen Ausbau erneuerbarer Energien in China. Deren Anteil habe fast das deutsche Niveau erreicht. Die Annahme im zugrunde liegenden Fachartikel, der globale freie Handel mit Solarmodulen und anderen Techniken für erneuerbare Energien werde das Klimaproblem lösen, wird nur sehr zurückhaltend in Frage gestellt.

Staudamm.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Bewertet am:

24. September 2014

Bewertung:

4sterne

Medien Doktor Umwelt

„Mehr Hitzetage im Weißeritztal“

Winterroggen.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Sächsische Zeitung

Veröffentlicht am:

11. September 2014

Bewertung:

2sterne

Die Sächsische Zeitung berichtet über Folgen des Klimawandels und beleuchtet viele Facetten des Themas, vor allem bezogen auf die Region östliches Erzgebirge und Sächsische Schweiz. Die regional differenzierten Daten werden auf dem Portal KlimafolgenOnline.com vom Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bereitgestellt. Die journalistische Umsetzung weicht von dieser Quelle allerdings mehrfach ab und enthält eine Reihe von fehlerhaften oder übertriebenen Angaben.

Die Sächsische Zeitung berichtet über Folgen des Klimawandels und beleuchtet viele Facetten des Themas, vor allem bezogen auf die Region östliches Erzgebirge und Sächsische Schweiz. Die regional differenzierten Daten werden auf dem Portal KlimafolgenOnline.com vom Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) bereitgestellt. Die journalistische Umsetzung weicht von dieser Quelle allerdings mehrfach ab und enthält eine Reihe von fehlerhaften oder übertriebenen Angaben.

Winterroggen.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Sächsische Zeitung

Bewertet am:

11. September 2014

Bewertung:

2sterne

Medien Doktor Umwelt

„Klimaschutz mit sechs Beinen“

Ameisen.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Süddeutsche Zeitung

Veröffentlicht am:

11. August 2014

Bewertung:

3sterne

Ein Beitrag in der Süddeutschen Zeitung berichtet, dass Ameisen die Verwitterung von Gestein beschleunigen können. Bei diesem Prozess wird CO2 gebunden, und so spekulieren Wissenschaftler darüber, das Verfahren für den Klimaschutz einzusetzen. Das Vorgehen der Forscher wird gut beschrieben, doch macht der Beitrag nicht ausreichend deutlich, ob dies eine realistische Option sein könnte, der Atmosphäre CO2 zu entziehen.

Ein Beitrag in der Süddeutschen Zeitung berichtet, dass Ameisen die Verwitterung von Gestein beschleunigen können. Bei diesem Prozess wird CO2 gebunden, und so spekulieren Wissenschaftler darüber, das Verfahren für den Klimaschutz einzusetzen. Das Vorgehen der Forscher wird gut beschrieben, doch macht der Beitrag nicht ausreichend deutlich, ob dies eine realistische Option sein könnte, der Atmosphäre CO2 zu entziehen.

Ameisen.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Süddeutsche Zeitung

Bewertet am:

11. August 2014

Bewertung:

3sterne

Medien Doktor Umwelt

„Klimawandel macht dem Antarktischen Seebären zu schaffen“

Seebaeren.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Veröffentlicht am:

8. August 2014

Bewertung:

4sterne

In einem Beitrag des Deutschlandfunks wird berichtet, dass sich die Zahl der Seebären an den Küsten einer Insel im Südatlantik verringere. Die Forscher sehen den Klimawandel als Ursache: Er dezimiere den Krill, von dem sich die Robben ernähren. Der Nahrungsmangel führe zu einer schärferen Auslese, sodass nur noch besonders kräftige Weibchen das Fortpflanzungsalter erreichen und Junge aufziehen könnten. Die komplexen biologischen Zusammenhänge werden jedoch im Beitrag nicht ausreichend erklärt.

In einem Beitrag des Deutschlandfunks wird berichtet, dass sich die Zahl der Seebären an den Küsten einer Insel im Südatlantik verringere. Die Forscher sehen den Klimawandel als Ursache: Er dezimiere den Krill, von dem sich die Robben ernähren. Der Nahrungsmangel führe zu einer schärferen Auslese, sodass nur noch besonders kräftige Weibchen das Fortpflanzungsalter erreichen und Junge aufziehen könnten. Die komplexen biologischen Zusammenhänge werden jedoch im Beitrag nicht ausreichend erklärt.

Seebaeren.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

8. August 2014

Bewertung:

4sterne

Medien Doktor Umwelt

„Im Mittelmeer gehen die Fischbestände zurück“

Sardinenschwarm Ueberfischung.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Rhein-Zeitung

Veröffentlicht am:

28. Juli 2014

Bewertung:

2sterne

Ein Artikel, der in der Rhein-Zeitung erschienen ist, und fast hundertprozentig einen Text der dpa übernimmt, stellt eine Studie zur Überfischung im Mittelmeer vor. Die Probleme werden, wenn auch mit wenigen konkreten Zahlen, sachlich dargestellt. Handlungsoptionen zeigt der Beitrag nicht auf. Eine Einordnung der Ergebnisse durch Wissenschaftler, die nicht an der Studie beteiligt waren, fehlt.

Ein Artikel, der in der Rhein-Zeitung erschienen ist, und fast hundertprozentig einen Text der dpa übernimmt, stellt eine Studie zur Überfischung im Mittelmeer vor. Die Probleme werden, wenn auch mit wenigen konkreten Zahlen, sachlich dargestellt. Handlungsoptionen zeigt der Beitrag nicht auf. Eine Einordnung der Ergebnisse durch Wissenschaftler, die nicht an der Studie beteiligt waren, fehlt.

Sardinenschwarm Ueberfischung.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Rhein-Zeitung

Bewertet am:

28. Juli 2014

Bewertung:

2sterne

Medien Doktor Umwelt

Sofort raus aus der Kohle (Klima-Special)

Kohlekraftwerk

Veröffentlicht von:

taz - die tageszeitung

Veröffentlicht am:

25. Juli 2014

Bewertung:

2sterne

Ein Artikel in der taz stellt anlässlich des jüngsten Berichts der Arbeitsgruppe III des Weltklimarats IPCC fest, dass die Emissionen von Treibhausgasen in den letzten Jahren dramatisch zugenommen haben. Er konstatiert, dass eine Vielzahl von möglichen Gegenmaßnahmen ergriffen werden müsse, um die zusätzliche Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Ein Artikel in der taz stellt anlässlich des jüngsten Berichts der Arbeitsgruppe III des Weltklimarats IPCC fest, dass die Emissionen von Treibhausgasen in den letzten Jahren dramatisch zugenommen haben. Er konstatiert, dass eine Vielzahl von möglichen Gegenmaßnahmen ergriffen werden müsse, um die zusätzliche Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Kohlekraftwerk

Veröffentlicht von:

taz - die tageszeitung

Bewertet am:

25. Juli 2014

Bewertung:

2sterne

Medien Doktor Umwelt

„Unwillkommene Exoten“

Staudenknoeterich.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Veröffentlicht am:

23. Juli 2014

Bewertung:

2sterne

Ein Artikel in der FAZ beschäftigt sich mit der Problematik exotischer Pflanzenarten, die sich stark ausbreiten und einheimische Arten in freier Natur verdrängen, so genannter invasiver Neophyten. Der Internethandel trage zu deren Ausbreitung bei, heißt es. Die zugrunde liegende Studie ist jedoch nicht geeignet, dies nachzuweisen.

Ein Artikel in der FAZ beschäftigt sich mit der Problematik exotischer Pflanzenarten, die sich stark ausbreiten und einheimische Arten in freier Natur verdrängen, so genannter invasiver Neophyten. Der Internethandel trage zu deren Ausbreitung bei, heißt es. Die zugrunde liegende Studie ist jedoch nicht geeignet, dies nachzuweisen.

Staudenknoeterich.bearbeitet

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bewertet am:

23. Juli 2014

Bewertung:

2sterne