Dein Medien-Doktor

Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?

Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.

Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.

Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

Gutachten

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Die Medien-Doktor Ressorts

Medien Doktor Umwelt

„Die Kunststoffzelle“

Veröffentlicht von:

Süddeutsche Zeitung

Veröffentlicht am:

9. November 2015

Bewertung:

Eine neuartige Batterie, die Forscher der Universität Jena entwickelt und im Fachmagazin Nature vorgestellt haben, könne „der Energiewende Schub verleihen“, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Der Artikel nennt viele technische Details, doch gelingt es nicht, die Funktionsweise der Batterie allgemeinverständlich zu erklären.

Eine neuartige Batterie, die Forscher der Universität Jena entwickelt und im Fachmagazin Nature vorgestellt haben, könne „der Energiewende Schub verleihen“, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Der Artikel nennt viele technische Details, doch gelingt es nicht, die Funktionsweise der Batterie allgemeinverständlich zu erklären.

Veröffentlicht von:

Süddeutsche Zeitung

Bewertet am:

9. November 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Was ist dran am neuen Rekord-Ozonloch über der Antarktis?“

Veröffentlicht von:

WDR

Veröffentlicht am:

6. November 2015

Bewertung:

Das Ozonloch über Antarktis, das in diesem Jahr überraschenderweise wieder größer ausfällt, ist Thema eines Beitrags in der WDR5-Sendung „Leonardo“. Das Studiogespräch ist sehr locker und allgemeinverständlich aufgemacht, könnte an einigen Stellen allerdings etwas präziser informieren.

Das Ozonloch über Antarktis, das in diesem Jahr überraschenderweise wieder größer ausfällt, ist Thema eines Beitrags in der WDR5-Sendung „Leonardo“. Das Studiogespräch ist sehr locker und allgemeinverständlich aufgemacht, könnte an einigen Stellen allerdings etwas präziser informieren.

Veröffentlicht von:

WDR

Bewertet am:

6. November 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Mutter Erde geht stiften“

Veröffentlicht von:

Frankfurter Rundschau

Veröffentlicht am:

3. November 2015

Bewertung:

Die Frankfurter Rundschau berichtet über eine aktuelle Studie zum Thema Bodenverluste in Europa und greift dabei auch globale Aspekte auf. Es wird klar, dass es sich um eine Studie im Auftrag der Grünen handelt; weitere Quellen werden nicht herangezogen.

Die Frankfurter Rundschau berichtet über eine aktuelle Studie zum Thema Bodenverluste in Europa und greift dabei auch globale Aspekte auf. Es wird klar, dass es sich um eine Studie im Auftrag der Grünen handelt; weitere Quellen werden nicht herangezogen.

Veröffentlicht von:

Frankfurter Rundschau

Bewertet am:

3. November 2015

Bewertung:

Medien Doktor Umwelt

„Wissenschaftler fordern Pestizidabgabe“

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Veröffentlicht am:

19. Oktober 2015

Bewertung:

Ein informativer Radiobeitrag im Deutschlandfunk stellt die Idee vor, den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft mit einer Steuer zu belegen und so das Ausbringen solcher Chemikalien zu verringern. Anlass ist eine aktuelle Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), Leipzig, deren Auftraggeber der Beitrag jedoch nicht nennt.

Ein informativer Radiobeitrag im Deutschlandfunk stellt die Idee vor, den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft mit einer Steuer zu belegen und so das Ausbringen solcher Chemikalien zu verringern. Anlass ist eine aktuelle Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), Leipzig, deren Auftraggeber der Beitrag jedoch nicht nennt.

Veröffentlicht von:

Deutschlandfunk

Bewertet am:

19. Oktober 2015

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Medien Doktor Umwelt

„Gute Strömung für Neckarfische“

Veröffentlicht von:

Stuttgarter Zeitung

Veröffentlicht am:

6. Oktober 2015

Bewertung:

In einem Abschnitt des Neckars gebe es nach einem Renaturierungsprojekt wieder mehr Fische, berichtet die Stuttgarter Zeitung. Wie viele es genau sind, solle künftig mit einem elektronischen Gerät gemessen werden. Vorliegende und frei verfügbare Veröffentlichungen zur Bestandsentwicklung und zur Zuverlässigkeit des vorgestellten Geräts bezieht der Beitrag dabei nicht ein.

In einem Abschnitt des Neckars gebe es nach einem Renaturierungsprojekt wieder mehr Fische, berichtet die Stuttgarter Zeitung. Wie viele es genau sind, solle künftig mit einem elektronischen Gerät gemessen werden. Vorliegende und frei verfügbare Veröffentlichungen zur Bestandsentwicklung und zur Zuverlässigkeit des vorgestellten Geräts bezieht der Beitrag dabei nicht ein.

Veröffentlicht von:

Stuttgarter Zeitung

Bewertet am:

6. Oktober 2015

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Medien Doktor Umwelt

„Streit um Unkrautvernichter Glyphosat: Niederlage für Pestizid-Freunde“

Veröffentlicht von:

taz - die tageszeitung

Veröffentlicht am:

2. Oktober 2015

Bewertung:

Im Streit um die mögliche krebserregende Wirkung von Glyphosat gibt es eine neue Stellungnahme eines UN-Expertengremiums, berichtet die taz. Der Artikel macht den Pestizid-kritischen Blickwinkel durch die Wortwahl deutlich, berichtet ansonsten aber sachlich und erläutert kurz, wie die unterschiedlichen Einschätzungen zustande kamen.

Im Streit um die mögliche krebserregende Wirkung von Glyphosat gibt es eine neue Stellungnahme eines UN-Expertengremiums, berichtet die taz. Der Artikel macht den Pestizid-kritischen Blickwinkel durch die Wortwahl deutlich, berichtet ansonsten aber sachlich und erläutert kurz, wie die unterschiedlichen Einschätzungen zustande kamen.

Veröffentlicht von:

taz - die tageszeitung

Bewertet am:

2. Oktober 2015

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Medien Doktor Umwelt

„Klimaforscher: Mehr Schnee durch weniger Eis“

Veröffentlicht von:

Hamburger Abendblatt

Veröffentlicht am:

28. September 2015

Bewertung:

Je stärker das Eis in der Arktis zurückgeht, desto mehr schneit es womöglich in Sibirien. Das Hamburger Abendblatt stellt eine Studie vor, die diesen Zusammenhang untersucht. Allerdings ist die Studie beim Erscheinen des Artikels schon fünf Monate alt.

Je stärker das Eis in der Arktis zurückgeht, desto mehr schneit es womöglich in Sibirien. Das Hamburger Abendblatt stellt eine Studie vor, die diesen Zusammenhang untersucht. Allerdings ist die Studie beim Erscheinen des Artikels schon fünf Monate alt.

Veröffentlicht von:

Hamburger Abendblatt

Bewertet am:

28. September 2015

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Medien Doktor Umwelt

„Nasa-Simulation: Der Weg zu den Müllkippen der Erde“

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Veröffentlicht am:

15. September 2015

Bewertung:

Spiegel-Online nimmt eine aktuelle, im Internet verfügbare Visualisierung der NASA zum Anlass, über das Problem des Plastikmülls in den Ozeanen zu berichten. Die Angabe zur Müllmenge, die in den Ozeanen treiben soll, ist dabei schwer nachvollziehbar, die große Spannweite der Schätzungen erwähnt der Beitrag nicht.

Spiegel-Online nimmt eine aktuelle, im Internet verfügbare Visualisierung der NASA zum Anlass, über das Problem des Plastikmülls in den Ozeanen zu berichten. Die Angabe zur Müllmenge, die in den Ozeanen treiben soll, ist dabei schwer nachvollziehbar, die große Spannweite der Schätzungen erwähnt der Beitrag nicht.

Veröffentlicht von:

Spiegel Online

Bewertet am:

15. September 2015

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Medien Doktor Umwelt

„Lobbysieg zu Lasten der Verbraucher: Gefährliche Verzögerung bei EU-Chemikalienregulierung“

Veröffentlicht von:

ARD

Veröffentlicht am:

7. September 2015

Bewertung:

Der TV-Beitrag in der ARD-Sendung „report“ zeigt auf, wie Lobbyaktivitäten die Regulierung hormonell wirksamer Chemikalien in der EU beeinflussen und verzögern. Was über die toxikologische Wirkung solcher Chemikalien bekannt ist, kommt gegenüber einem suggestiven Fallbeispiel zu kurz.

Der TV-Beitrag in der ARD-Sendung „report“ zeigt auf, wie Lobbyaktivitäten die Regulierung hormonell wirksamer Chemikalien in der EU beeinflussen und verzögern. Was über die toxikologische Wirkung solcher Chemikalien bekannt ist, kommt gegenüber einem suggestiven Fallbeispiel zu kurz.

Veröffentlicht von:

ARD

Bewertet am:

7. September 2015

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Medien Doktor Umwelt

„Sterberegister der Natur – außer Kontrolle?“

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Veröffentlicht am:

1. September 2015

Bewertung:

Die FAZ greift das Problem auf, dass das Aussterben wirbelloser Tiere von Wissenschaft und Öffentlichkeit wenig wahrgenommen wird. Der Beitrag beschreibt die Kritik, die Forscher der University of Hawaii an den „Roten Listen“ der Weltnaturschutzunion IUCN üben; die Kritisierten kommen indes nicht zu Wort.

Die FAZ greift das Problem auf, dass das Aussterben wirbelloser Tiere von Wissenschaft und Öffentlichkeit wenig wahrgenommen wird. Der Beitrag beschreibt die Kritik, die Forscher der University of Hawaii an den „Roten Listen“ der Weltnaturschutzunion IUCN üben; die Kritisierten kommen indes nicht zu Wort.

Veröffentlicht von:

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bewertet am:

1. September 2015

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