Dein Medien-Doktor
Was zeichnet gute und zuverlässige Informationen aus der Wissenschaft aus - und wie lassen sie sich erkennen?
Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.
Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.
Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Medien Doktor Umwelt
„Klein, aber oho“
Veröffentlicht von:
Süddeutsche Zeitung
Veröffentlicht am:
22. März 2016
Bewertung:
Teiche und Tümpel geben – bezogen auf ihre Fläche – mehr Treibhausgase in die Atmosphäre ab als große Seen, ergab eine Studie der Yale University. Die Süddeutsche Zeitung berichtet darüber in einem gut verständlichen Beitrag, macht aber nicht klar, wie begrenzt die Datengrundlage der Fachpublikation ist.
Teiche und Tümpel geben – bezogen auf ihre Fläche – mehr Treibhausgase in die Atmosphäre ab als große Seen, ergab eine Studie der Yale University. Die Süddeutsche Zeitung berichtet darüber in einem gut verständlichen Beitrag, macht aber nicht klar, wie begrenzt die Datengrundlage der Fachpublikation ist.
Medien Doktor Umwelt
„Das stärkste Wasserkraftrad weltweit“
Veröffentlicht von:
dpa|Sächsische Zeitung
Veröffentlicht am:
15. März 2016
Bewertung:
Der Baubeginn für eine neuartige Wasserkraftanlage ist der Anlass für einen Artikel in der Sächsischen Zeitung, der auf einem dpa-Text beruht. Der Text klingt passagenweise recht euphorisch, lässt aber wichtige Angaben zum tatsächlichen Potenzial dieser Technologie vermissen.
Der Baubeginn für eine neuartige Wasserkraftanlage ist der Anlass für einen Artikel in der Sächsischen Zeitung, der auf einem dpa-Text beruht. Der Text klingt passagenweise recht euphorisch, lässt aber wichtige Angaben zum tatsächlichen Potenzial dieser Technologie vermissen.
Medien Doktor Umwelt
„Unfassbar giftig“
Veröffentlicht von:
Die Zeit
Veröffentlicht am:
2. Februar 2016
Bewertung:
Die ZEIT nimmt eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie zum Anlass, über Geschichte und Gegenwart des Quecksilberproblems zu berichten. Der Artikel enthält interessante historische Schilderungen, doch kommen aktuelle Diskussionen und Lösungsansätze ebenso zu kurz wie wirtschaftliche Aspekte.
Die ZEIT nimmt eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie zum Anlass, über Geschichte und Gegenwart des Quecksilberproblems zu berichten. Der Artikel enthält interessante historische Schilderungen, doch kommen aktuelle Diskussionen und Lösungsansätze ebenso zu kurz wie wirtschaftliche Aspekte.
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„Wann schonen Wälder das Klima?“
Veröffentlicht von:
Stuttgarter Zeitung
Veröffentlicht am:
29. Januar 2016
Bewertung:
Ob und unter welchen Bedingungen es realistisch ist, mit Aufforstungen und anderen Maßnahmen das Treibhausgas CO2 in der Atmosphäre zu reduzieren, untersuchen zwei wissenschaftliche Publikationen, über die die Stuttgarter Zeitung berichtet. Der Artikel ist informativ, doch gelingt es kaum, die Ergebnisse beider Studien zueinander in Beziehung zu setzen.
Ob und unter welchen Bedingungen es realistisch ist, mit Aufforstungen und anderen Maßnahmen das Treibhausgas CO2 in der Atmosphäre zu reduzieren, untersuchen zwei wissenschaftliche Publikationen, über die die Stuttgarter Zeitung berichtet. Der Artikel ist informativ, doch gelingt es kaum, die Ergebnisse beider Studien zueinander in Beziehung zu setzen.
Medien Doktor Umwelt
„Fit für den Transport“
Veröffentlicht von:
Frankfurter Rundschau
Veröffentlicht am:
20. Januar 2016
Bewertung:
Eine dieselähnliche Flüssigkeit könne Wasserstoff binden und so als Energiespeicher dienen, berichtet die Frankfurter Rundschau. Doch weder erfährt man Näheres zur Funktionsweise dieser schon seit einigen Jahren diskutierten Lösung des Speicherproblems, noch werden unabhängige Experten dazu befragt.
Eine dieselähnliche Flüssigkeit könne Wasserstoff binden und so als Energiespeicher dienen, berichtet die Frankfurter Rundschau. Doch weder erfährt man Näheres zur Funktionsweise dieser schon seit einigen Jahren diskutierten Lösung des Speicherproblems, noch werden unabhängige Experten dazu befragt.
Medien Doktor Umwelt
„Klimawandel – Dürren und Hitzewellen verringern globale Getreideernte“
Veröffentlicht von:
Deutschlandfunk
Veröffentlicht am:
13. Januar 2016
Bewertung:
In der Sendung „Forschung aktuell“ berichtet der Deutschlandfunk über eine Studie, die den Zusammenhang zwischen Dürre, Hitze und anderen Extremwetterereignissen auf die Getreideernte untersucht hat. Die Ergebnisse werden gut verständlich dargestellt, doch die Einordnung durch eine zweite Quelle fehlt.
In der Sendung „Forschung aktuell“ berichtet der Deutschlandfunk über eine Studie, die den Zusammenhang zwischen Dürre, Hitze und anderen Extremwetterereignissen auf die Getreideernte untersucht hat. Die Ergebnisse werden gut verständlich dargestellt, doch die Einordnung durch eine zweite Quelle fehlt.
Medien Doktor Umwelt
„Fahrradschläuche aus Löwenzahn“
Veröffentlicht von:
taz - die tageszeitung
Veröffentlicht am:
11. Januar 2016
Bewertung:
Experten aus aller Welt trafen sich in Berlin, um Konzepte zu diskutieren, die Öl und Kohle durch nachwachsende Rohstoffe ersetzen sollen, berichtet die taz. Der Beitrag spricht viele Aspekte und auch Kontroversen um die „Bioökonomie“ an, vertieft aber keines der genannten Beispiele.
Experten aus aller Welt trafen sich in Berlin, um Konzepte zu diskutieren, die Öl und Kohle durch nachwachsende Rohstoffe ersetzen sollen, berichtet die taz. Der Beitrag spricht viele Aspekte und auch Kontroversen um die „Bioökonomie“ an, vertieft aber keines der genannten Beispiele.
Medien Doktor Umwelt
„Der Geobazillus mag das Kohlendioxid“
Veröffentlicht von:
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Veröffentlicht am:
5. Januar 2016
Bewertung:
Die FAZ stellt Projekte vor, die das Treibhausgas CO2 nutzbar machen sollen. Leserinnen und Leser erhalten einen Überblick über verschiedene technische Verfahren, aber kaum Informationen, die es ihnen erlauben, diese zu bewerten.
Die FAZ stellt Projekte vor, die das Treibhausgas CO2 nutzbar machen sollen. Leserinnen und Leser erhalten einen Überblick über verschiedene technische Verfahren, aber kaum Informationen, die es ihnen erlauben, diese zu bewerten.
Medien Doktor Umwelt
„Umzug aufs Trockene“
Veröffentlicht von:
Die Welt|dpa
Veröffentlicht am:
10. Dezember 2015
Bewertung:
„Die Welt“ berichtet darüber, wie viele Menschen in verschiedenen Ländern und Großstädten künftig darunter leiden werden, dass ihr Lebensraum durch den Anstieg des Meeresspiegels verschwindet. Die Überschrift und der erste Teil des Beitrags scheinen eine unmittelbare Bedrohung anzukündigen, bevor dann klar wird, wie weit in die Zukunft die Prognosen reichen.
„Die Welt“ berichtet darüber, wie viele Menschen in verschiedenen Ländern und Großstädten künftig darunter leiden werden, dass ihr Lebensraum durch den Anstieg des Meeresspiegels verschwindet. Die Überschrift und der erste Teil des Beitrags scheinen eine unmittelbare Bedrohung anzukündigen, bevor dann klar wird, wie weit in die Zukunft die Prognosen reichen.
Medien Doktor Umwelt
„Lauert die Krebsgefahr im Unkrautkiller?“
Veröffentlicht von:
dpa|Rhein-Zeitung
Veröffentlicht am:
3. Dezember 2015
Bewertung:
Die Rhein-Zeitung berichtet in einem lesefreundlichen Frage-Antwort-Format über die Neubewertung des Herbizids Glyphosat, den Entscheidungsprozess in der EU und eine aktuelle Einschätzung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA dazu.
Die Rhein-Zeitung berichtet in einem lesefreundlichen Frage-Antwort-Format über die Neubewertung des Herbizids Glyphosat, den Entscheidungsprozess in der EU und eine aktuelle Einschätzung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA dazu.















