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Der Medien-Doktor entwickelt systematisch Qualitätskriterien und bewertet mit seinem Gutachterteam wissenschaftsjournalistischer Profis Beispiele aus dem Journalismus und der übrigen Wissenschaftskommunikation.

Hinzu kommen Handreichungen, Analysen und Hintergrundartikel sowie Link- und Materialsammlungen für Redaktionen, Forschende, Kommunikatoren oder für Lehrkräfte im Klassenzimmer.

Das mehrfach ausgezeichnete und international bekannte Projekt am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist mit seinen Standards vielerorts fester Bestandteil der journalistischen Ausbildung und deckt als eine Art Selbstlernzentrum verschiedene Disziplinen ab: von Gesundheits- und Ernährungsforschung über die Kommunikation von Kl bis hin zu umwelt- und sozialwissenschaftlichen Themen.

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Medien-Doktor Gesundheit

„Kindern mit drei genetischen Eltern geht es gut“

Veröffentlicht von:

tagesschau.de

Veröffentlicht am:

17. September 2025

Bewertung:

Der Artikel auf Tagesschau (online) berichtet über eine Studie, in der Forschende mitochondriale Spenden erfolgreich durchgeführt haben. Daraus sind acht gesunde Kinder entstanden. Leider finden sich keine Details dazu, wie der Gesundheitszustand der Kinder ermittelt wurde, was für die Nutzendarstellung hilfreich gewesen wäre. Es werden jedoch die Risiken thematisiert sowie Alternativen besprochen. Hervorzuheben ist, dass im Text die Euphorie der Studienautoren nicht ungefiltert zur Sprache kommt. Stattdessen wird Optimismus mit einer Prise Vorsicht vermittelt. Dies ist bei schwerwiegenden Krankheiten besonders wichtig, um keine falschen Hoffnungen zu wecken.

Der Artikel auf Tagesschau (online) berichtet über eine Studie, in der Forschende mitochondriale Spenden erfolgreich durchgeführt haben. Daraus sind acht gesunde Kinder entstanden. Leider finden sich keine Details dazu, wie der Gesundheitszustand der Kinder ermittelt wurde, was für die Nutzendarstellung hilfreich gewesen wäre. Es werden jedoch die Risiken thematisiert sowie Alternativen besprochen. Hervorzuheben ist, dass im Text die Euphorie der Studienautoren nicht ungefiltert zur Sprache kommt. Stattdessen wird Optimismus mit einer Prise Vorsicht vermittelt. Dies ist bei schwerwiegenden Krankheiten besonders wichtig, um keine falschen Hoffnungen zu wecken.

Veröffentlicht von:

tagesschau.de

Bewertet am:

17. September 2025

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Medien-Doktor Gesundheit

„Fitnesspulver für die Psyche“

Veröffentlicht von:

FAZ.net

Veröffentlicht am:

11. Juli 2025

Bewertung:

Taugt Kreatin als Wundermittel gegen Depression und Alzheimer? Ein Artikel der FAZ (online) greift Heilsversprechen auf Tiktok und anderswo im Netz auf und setzt ihnen Studienergebnisse und vorsichtige Abwägungen von Experten entgegen. Die Wirkungsweise von Kreatin wird anschaulich erklärt, eine Pilotstudie wird ausführlich vorgestellt, in der die Wirkung von kognitiver Verhaltenstherapie in Kombination mit Kreatin untersucht wurde. Das angenehm zurückhaltende Fazit des Artikels: „Dass Kreatin etablierte Therapien ergänzen oder im Einzelfall ersetzen kann, ist nicht ausgeschlossen. Dass es allerdings gleich einen Strauß an Leiden lindern wird, ist wohl nicht zu erwarten.“

Taugt Kreatin als Wundermittel gegen Depression und Alzheimer? Ein Artikel der FAZ (online) greift Heilsversprechen auf Tiktok und anderswo im Netz auf und setzt ihnen Studienergebnisse und vorsichtige Abwägungen von Experten entgegen. Die Wirkungsweise von Kreatin wird anschaulich erklärt, eine Pilotstudie wird ausführlich vorgestellt, in der die Wirkung von kognitiver Verhaltenstherapie in Kombination mit Kreatin untersucht wurde. Das angenehm zurückhaltende Fazit des Artikels: „Dass Kreatin etablierte Therapien ergänzen oder im Einzelfall ersetzen kann, ist nicht ausgeschlossen. Dass es allerdings gleich einen Strauß an Leiden lindern wird, ist wohl nicht zu erwarten.“

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FAZ.net

Bewertet am:

11. Juli 2025

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Medien-Doktor Gesundheit

„Mund zu Mouth Taping: Studie warnt vor Risiken von zugeklebtem Mund“

Veröffentlicht von:

dpa

Veröffentlicht am:

21. Juni 2025

Bewertung:

Ein Artikel der dpa berichtet über eine Übersichtsstudie, die den Social-Media-Trend „Mouth Taping“ untersucht hat – eine Methode, die angeblich gegen Schnarchen, aber auch Schlafapnoe helfen soll. Das Thema ist aktuell und interessant, doch werden die Ergebnisse der Studie nicht in konkreten Zahlen wiedergegeben, stattdessen werden floskelartig Sätze zu „fehlender Evidenz“ wiederholt. Das Ganze klingt wie eine Übersetzung (aus dem Englischen), da einige Formulierungen ungelenk sind. Zudem fehlt eine Einordnung der Untersuchung in die bisherige Studienlage, wobei die Studienautoren die Limitationen ihrer Übersichtsarbeit in der Fachpublikation durchaus diskutieren. Auch kommen keine Wissenschaftler*innen zu Wort, die nicht an der Studie beteiligt waren.

Ein Artikel der dpa berichtet über eine Übersichtsstudie, die den Social-Media-Trend „Mouth Taping“ untersucht hat – eine Methode, die angeblich gegen Schnarchen, aber auch Schlafapnoe helfen soll. Das Thema ist aktuell und interessant, doch werden die Ergebnisse der Studie nicht in konkreten Zahlen wiedergegeben, stattdessen werden floskelartig Sätze zu „fehlender Evidenz“ wiederholt. Das Ganze klingt wie eine Übersetzung (aus dem Englischen), da einige Formulierungen ungelenk sind. Zudem fehlt eine Einordnung der Untersuchung in die bisherige Studienlage, wobei die Studienautoren die Limitationen ihrer Übersichtsarbeit in der Fachpublikation durchaus diskutieren. Auch kommen keine Wissenschaftler*innen zu Wort, die nicht an der Studie beteiligt waren.

Veröffentlicht von:

dpa

Bewertet am:

21. Juni 2025

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Medien-Doktor Gesundheit

„Die Rettung des Knorpels“

Veröffentlicht von:

FAZ.net

Veröffentlicht am:

29. April 2025

Bewertung:

Ein Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (online) berichtet über die Behandlung von Kniearthrose. Der Text räumt mit dem Dogma auf, dass Knorpelgewebe nach Zerstörung nicht wieder nachwachsen kann und stellt die Distraktionstherapie als neue Therapieform vor. Dafür wird eine niederländische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2022 zitiert, auch werden zwei Wissenschaftler befragt. Es werden auch detailreich andere mögliche Therapien ebenso wie Präventionsmaßnamen für die Knie-Arthrose dargestellt. Leider werden mögliche Nebenwirkungen der Distraktionsbehandlung nicht erwähnt. So entsteht leider ein verzerrtes Bild dieser Behandlung, Formulierungen wie „kleine Sensation“ oder „wundersames Knorpelwachstum“ tragen zu dieser zu positiven Darstellung bei.

Ein Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (online) berichtet über die Behandlung von Kniearthrose. Der Text räumt mit dem Dogma auf, dass Knorpelgewebe nach Zerstörung nicht wieder nachwachsen kann und stellt die Distraktionstherapie als neue Therapieform vor. Dafür wird eine niederländische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2022 zitiert, auch werden zwei Wissenschaftler befragt. Es werden auch detailreich andere mögliche Therapien ebenso wie Präventionsmaßnamen für die Knie-Arthrose dargestellt. Leider werden mögliche Nebenwirkungen der Distraktionsbehandlung nicht erwähnt. So entsteht leider ein verzerrtes Bild dieser Behandlung, Formulierungen wie „kleine Sensation“ oder „wundersames Knorpelwachstum“ tragen zu dieser zu positiven Darstellung bei.

Veröffentlicht von:

FAZ.net

Bewertet am:

29. April 2025

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Medien-Doktor Gesundheit

„Die Gürtelrose-Impfung könnte vor Demenz schützen“

Veröffentlicht von:

Zeit Online

Veröffentlicht am:

16. April 2025

Bewertung:

Der journalistische Beitrag von ZEIT online berichtet über eine aktuelle Studie im Fachjournal „Nature“, die darauf hinweist, dass eine Impfung gegen Gürtelrose das Risiko senken könnte, an Demenz zu erkranken, zumindest bei Frauen. Es fehlen jedoch absolute Zahlen zum Nutzen; Nebenwirkungen der Impfung werden nicht erwähnt. Mehrere Experten, die nicht an der Studie beteiligt waren, ordnen die Ergebnisse ein. Es wird noch ausreichend erklärt, wie die Studie aufgebaut war, und dass sie trotz vielversprechender Ergebnisse keinen kausalen Zusammenhang nachweisen kann. Der Beitrag macht deutlich, dass die Wissenschaftler noch nicht wissen, worauf der schützende Effekt beruhen könnte, und stellt verschiedene Hypothesen dazu vor.

Der journalistische Beitrag von ZEIT online berichtet über eine aktuelle Studie im Fachjournal „Nature“, die darauf hinweist, dass eine Impfung gegen Gürtelrose das Risiko senken könnte, an Demenz zu erkranken, zumindest bei Frauen. Es fehlen jedoch absolute Zahlen zum Nutzen; Nebenwirkungen der Impfung werden nicht erwähnt. Mehrere Experten, die nicht an der Studie beteiligt waren, ordnen die Ergebnisse ein. Es wird noch ausreichend erklärt, wie die Studie aufgebaut war, und dass sie trotz vielversprechender Ergebnisse keinen kausalen Zusammenhang nachweisen kann. Der Beitrag macht deutlich, dass die Wissenschaftler noch nicht wissen, worauf der schützende Effekt beruhen könnte, und stellt verschiedene Hypothesen dazu vor.

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Zeit Online

Bewertet am:

16. April 2025

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Medien-Doktor Gesundheit

„Erstmals Daten zur Wirksamkeit der MPox-Impfung: Schon eine Impfdosis schützt – aber nicht alle“

Veröffentlicht von:

Tagesspiegel

Veröffentlicht am:

4. April 2025

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Der journalistische Beitrag des „Tagesspiegel“ (online) berichtet über eine Studie zur Wirksamkeit des Pockenimpfstoffs Imvanex gegen MPox, eine Erkrankung, die früher als „Affenpocken“ bezeichnet wurde. Bereits nach einer einzelnen Impfdosis ist ein deutlicher Nutzen nachweisbar. Es fehlen allerdings absolute Zahlen im Text, zur Anzahl der Infektionen mit und ohne Impfschutz. Es wird jedoch erläutert, dass der Impfschutz nach nur einer Injektion für Menschen mit HIV nicht gegeben ist. Ob eine zweite Impfdosis für Menschen mit HIV dann einen ausreichenden Schutz schaffen kann, ist der vorliegenden Studie nicht zu entnehmen, dies wird im Beitrag klar dargestellt. Ebenso wird erwähnt, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt. Nebenwirkungen werden benannt und grob quantifiziert. Der Artikel lehnt sich allerdings an die Pressemitteilung der Charité an und bezieht keine unabhängigen Expert*innen ein, die die Studie einordnen könnten.

Der journalistische Beitrag des „Tagesspiegel“ (online) berichtet über eine Studie zur Wirksamkeit des Pockenimpfstoffs Imvanex gegen MPox, eine Erkrankung, die früher als „Affenpocken“ bezeichnet wurde. Bereits nach einer einzelnen Impfdosis ist ein deutlicher Nutzen nachweisbar. Es fehlen allerdings absolute Zahlen im Text, zur Anzahl der Infektionen mit und ohne Impfschutz. Es wird jedoch erläutert, dass der Impfschutz nach nur einer Injektion für Menschen mit HIV nicht gegeben ist. Ob eine zweite Impfdosis für Menschen mit HIV dann einen ausreichenden Schutz schaffen kann, ist der vorliegenden Studie nicht zu entnehmen, dies wird im Beitrag klar dargestellt. Ebenso wird erwähnt, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt. Nebenwirkungen werden benannt und grob quantifiziert. Der Artikel lehnt sich allerdings an die Pressemitteilung der Charité an und bezieht keine unabhängigen Expert*innen ein, die die Studie einordnen könnten.

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Tagesspiegel

Bewertet am:

4. April 2025

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Medien-Doktor Gesundheit

„Depressionen: Hilft ein Museumsbesuch dem Gehirn?“

Veröffentlicht von:

FAZ.net

Veröffentlicht am:

1. April 2025

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Ein Beitrag der FAZ (online) berichtet über eine Studie, die den Einfluss von Museumsbesuchen auf das Allgemeinbefinden von Patient*innen mit Demenz untersucht hat. Dabei weckt die Unterzeile zum Titel des Beitrags sofort die Neugier der Lesenden: „Menschen mit Demenz leiden häufig auch an Depressionen. Eine Therapie mit Medikamenten aber ist schwierig. Nun zeigt eine Studie, dass Kultur helfen kann.“ Das klingt vielversprechend und sympathisch, suggeriert, dass dieser Artikel anhand konkreter wissenschaftlicher Evidenz aufzeigen wird, dass Museumsbesuche Stimmungen zuverlässiger aufhellen können als Medikamente. Solche Belege allerdings bleibt der Beitrag den Lesenden schuldig. Stattdessen werden Textpassagen einer Pressemitteilung der TU Dresden – teils wörtlich – übernommen.

Ein Beitrag der FAZ (online) berichtet über eine Studie, die den Einfluss von Museumsbesuchen auf das Allgemeinbefinden von Patient*innen mit Demenz untersucht hat. Dabei weckt die Unterzeile zum Titel des Beitrags sofort die Neugier der Lesenden: „Menschen mit Demenz leiden häufig auch an Depressionen. Eine Therapie mit Medikamenten aber ist schwierig. Nun zeigt eine Studie, dass Kultur helfen kann.“ Das klingt vielversprechend und sympathisch, suggeriert, dass dieser Artikel anhand konkreter wissenschaftlicher Evidenz aufzeigen wird, dass Museumsbesuche Stimmungen zuverlässiger aufhellen können als Medikamente. Solche Belege allerdings bleibt der Beitrag den Lesenden schuldig. Stattdessen werden Textpassagen einer Pressemitteilung der TU Dresden – teils wörtlich – übernommen.

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FAZ.net

Bewertet am:

1. April 2025

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Medien-Doktor Gesundheit

„Ein Klinikbesuch: Der Traum vom ewigen Leben: Was steckt hinter dem Longevity-Hype?“

Veröffentlicht von:

RND

Veröffentlicht am:

23. März 2025

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Der journalistische Beitrag des RND-Netzwerks hinterfragt kritisch die derzeit von Influencern beworbene Longevity-Medizin. Dabei kommen Behandlungsmethoden wie etwa die Kältekammer zum Einsatz, eine Rotlichttherapie, das Immunsuppressivum Rapamycin, das Blutplasma jüngerer Personen und Gentherapien. Es wird deutlich, dass es bislang keine wissenschaftliche Evidenz dafür gibt, dass diese Methoden das Altern aufhalten oder Menschen sogar verjüngen können. Leider werden mögliche Nebenwirkungen der Therapien im Text nicht erwähnt. Im Artikel kommen verschiedene Vertreter der Longevity-Medizin zu Wort, ebenso wie eine Altersforscherin, die kein Geld mit der Vermarktung der Behandlungen verdient. Auch werden unabhängige Statistiken und Studien zitiert.

Der journalistische Beitrag des RND-Netzwerks hinterfragt kritisch die derzeit von Influencern beworbene Longevity-Medizin. Dabei kommen Behandlungsmethoden wie etwa die Kältekammer zum Einsatz, eine Rotlichttherapie, das Immunsuppressivum Rapamycin, das Blutplasma jüngerer Personen und Gentherapien. Es wird deutlich, dass es bislang keine wissenschaftliche Evidenz dafür gibt, dass diese Methoden das Altern aufhalten oder Menschen sogar verjüngen können. Leider werden mögliche Nebenwirkungen der Therapien im Text nicht erwähnt. Im Artikel kommen verschiedene Vertreter der Longevity-Medizin zu Wort, ebenso wie eine Altersforscherin, die kein Geld mit der Vermarktung der Behandlungen verdient. Auch werden unabhängige Statistiken und Studien zitiert.

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RND

Bewertet am:

23. März 2025

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Medien-Doktor Gesundheit

„Natürliche Alternative zu Ibu & Co.? Schmerz-Studie überrascht“

Veröffentlicht von:

Berliner Morgenpost (online)

Veröffentlicht am:

6. März 2025

Bewertung:

Der Artikel der „Berliner Morgenpost“ liest sich leicht und flüssig und bietet einen sympathisch anmutenden Alltagstipp: Lächle Schmerzen einfach weg! Dafür wird eine Studie beleuchtet, die angeblich genau dies gezeigt hat: Dass Lächeln die Schmerzen reduzieren kann. Tatsächlich aber hat die Untersuchung keinen Hinweis darauf ergeben. Allein die Herzfrequenz der Lächelnden fiel während eines Schmerzreizes niedriger aus als bei anderen – und die Stimmung hellte sich danach schneller wieder auf. Leider werden im journalistischen Beitrag auch keine alternativen Möglichkeiten der Schmerzbekämpfung, zur Reduktion der Herzfrequenz oder zur Stimmungsaufhellung bei Schmerzen genannt. Es kommen zudem keinerlei unabhängige Expertinnen oder Experten im Text zu Wort.

Der Artikel der „Berliner Morgenpost“ liest sich leicht und flüssig und bietet einen sympathisch anmutenden Alltagstipp: Lächle Schmerzen einfach weg! Dafür wird eine Studie beleuchtet, die angeblich genau dies gezeigt hat: Dass Lächeln die Schmerzen reduzieren kann. Tatsächlich aber hat die Untersuchung keinen Hinweis darauf ergeben. Allein die Herzfrequenz der Lächelnden fiel während eines Schmerzreizes niedriger aus als bei anderen – und die Stimmung hellte sich danach schneller wieder auf. Leider werden im journalistischen Beitrag auch keine alternativen Möglichkeiten der Schmerzbekämpfung, zur Reduktion der Herzfrequenz oder zur Stimmungsaufhellung bei Schmerzen genannt. Es kommen zudem keinerlei unabhängige Expertinnen oder Experten im Text zu Wort.

Veröffentlicht von:

Berliner Morgenpost (online)

Bewertet am:

6. März 2025

Bewertung:

Medien-Doktor Gesundheit

„Stammzell-Herzpflaster soll schwere Herzschwäche kurieren“

Veröffentlicht von:

dpa

Veröffentlicht am:

12. Februar 2025

Bewertung:

Der journalistische Beitrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) berichtet davon, dass eine Patientin mit Herzschwäche erstmals mit einem neuartigen Herzpflaster in einer Machbarkeitsstudie behandelt wurde. Trotz verständlicher Erklärungen im Text bleibt leider unklar, ob die bei ihr beobachtete Verbesserung der Herzleistung tatsächlich auf dem Herzpflaster beruhen kann. Der Artikel berichtet sehr früh über einen Einzelfall statt Studienergebnisse von 14 weiteren Proband*innen abzuwarten, die bis Ende 2025 vorliegen sollen. Eine unabhängige Einordnung dieses Einzelfalls sowie der beschriebenen Tierversuche findet nicht statt.

Der journalistische Beitrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) berichtet davon, dass eine Patientin mit Herzschwäche erstmals mit einem neuartigen Herzpflaster in einer Machbarkeitsstudie behandelt wurde. Trotz verständlicher Erklärungen im Text bleibt leider unklar, ob die bei ihr beobachtete Verbesserung der Herzleistung tatsächlich auf dem Herzpflaster beruhen kann. Der Artikel berichtet sehr früh über einen Einzelfall statt Studienergebnisse von 14 weiteren Proband*innen abzuwarten, die bis Ende 2025 vorliegen sollen. Eine unabhängige Einordnung dieses Einzelfalls sowie der beschriebenen Tierversuche findet nicht statt.

Veröffentlicht von:

dpa

Bewertet am:

12. Februar 2025

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