Was macht medien-doktor.de?

Wir beurteilen die Qualität medizin- und umweltjournalistischer Beiträge in Publikumsmedien nach festen Kriterien. Damit wollen wir transparent und nachvollziehbar Stärken und Schwächen herausarbeiten und zur Diskussion um Qualität im Medizin- und Umwelt-journalismus beitragen. Wir hoffen, damit die Berichterstattung über diese Themen besser und verständlicher zu machen.

 

 

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PR-Watch

 

Pressemitteilungen aus der Wissen- schafts-PR richten sich nicht nur an Journalisten, die diese Informationen einordnen und möglichst prüfen, sondern immer häufiger auch an die breite Öffentlichkeit direkt. Nicht selten vertritt man in den Pressestellen von Wissenschaftsinstitutionen sogar die Ansicht: "Wir machen Journalismus." Der Medien-Doktor macht daher die Probe aufs Exempel: Was passiert, wenn man Pressemitteilungen aus Medizin und Umwelt anhand jener Kriterien analysiert, die wir zur Begutachtung journalistischer Beiträge nutzen? – Wir freuen uns auch auf Vorschläge zur Bewertung für dieses Experiment!

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MEDIZIN-THEMEN

  • „Mit Kälte gegen den Haarverlust“

    „Mit Kälte gegen den Haarverlust“

    Bewertet am 1. Juli 2015
    Veröffentlicht in stern.de
    Medizinische Hochschule Hannover

    An einer Uniklinik wird ein Kühlkappenverfahren gegen Haarausfall nach einer Chemotherapie erprobt. Die Pressemitteilung und der Artikel auf stern.de informieren Leser gut über die Kosten und Nebenwirkungen, indes zu ungenau über den Nutzen und wie aussagekräftig der Versuch ist.

UMWELT-THEMEN

  • „Greenpeace warnt vor Quecksilber in Braunkohleabgasen“

    „Greenpeace warnt vor Quecksilber in Braunkohleabgasen“

    Bewertet am 29. Juni 2015
    Veröffentlicht in Deutschlandfunk

    Ein Hörfunkbeitrag des Deutschlandfunks berichtet, dass Greenpeace die Stilllegung von Braunkohlekraftwerken fordert, da diese erheblich zur Belastung mit giftigem Quecksilber beitragen. Ob sich so die Risiken für die Gesundheit merklich verringern lassen, oder ob nicht eher klimapolitische Beweggründe hinter dieser Forderung stehen, hinterfragt der Beitrag nicht.