Was macht Medien-Doktor Umwelt?

Wir beurteilen die Qualität umweltjournalistischer Beiträge in Publikumsmedien nach festen Kriterien. Damit wollen wir transparent und nachvollziehbar Stärken und Schwächen herausarbeiten und zur Diskussion um Qualität im Journalismus beitragen. Wir hoffen, damit die Berichterstattung über Umweltthemen besser und verständlicher zu machen.
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„Kuckuck auf dem Rückzug“

Der charakteristische Kuckucksruf ist immer seltener zu hören. Der WDR berichtet über den Rückgang dieser Vögel und bezieht sich dabei auf eine aktuelle Studie aus Großbritannien. Der Beitrag ist leicht verständlich und gut anzuhören, lässt allerdings genauere Informationen an einigen Stellen vermissen.

„Kuckuck auf dem Rückzug“

„China: Der Klimasünder erreicht den ‚Peak Coal’“

Der Gipfel des Kohleverbrauchs könnte in China überschritten sein – das berichtet der Deutschlandfunk in einem gelungenen Radiobeitrag, der in aller Kürze die wichtigsten Informationen vermittelt und die Nachricht durch einen unabhängigen Experten einordnen lässt.


„Atomkraft-Risiko: Wann fliegt das nächste AKW in die Luft?“

Um zu berechnen, wie wahrscheinlich Störfälle in Atomkraftwerken sind, gibt es unterschiedliche Verfahren; Spiegel Online stellt dazu eine neue Studie vor. Leider gelingt es nicht, deren Methode verständlich zu bewerten. Kritik wird geäußert, doch die Argumente pro und contra werden dabei nicht deutlich.


„Sprengsätze am Polarkreis“

Dauerhaft gefrorene Böden in arktischen Regionen („Permafrost“) beginnen im Zuge der globalen Erwärmung aufzutauen. Ein informativer Artikel in der Süddeutschen Zeitung berichtet ausführlich über eine Konferenz zum Thema und die komplexen Folgen für das Klima, die dort diskutiert wurden.


„Wie der Klimawandel die Wirtschaft beeinflusst“

Hitzewellen oder Überschwemmung verringern die Produktivität nicht nur in den jeweils betroffenen Regionen, sondern wirken sich aufgrund des zunehmenden weltweiten Handels auch immer stärker auf andere Länder aus, berichtet der Deutschlandfunk. Dabei stützt er sich nur auf eine einzige Quelle.