Was macht Medien-Doktor Umwelt?

Wir beurteilen die Qualität umweltjournalistischer Beiträge in Publikumsmedien nach festen Kriterien. Damit wollen wir transparent und nachvollziehbar Stärken und Schwächen herausarbeiten und zur Diskussion um Qualität im Journalismus beitragen. Wir hoffen, damit die Berichterstattung über Umweltthemen besser und verständlicher zu machen.
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„Lastwagen mit E-Motor: Dick, aber nicht mehr durstig“

Über Laster, die mit Strom statt Diesel fahren, berichten die Nürnberger Nachrichten. Dabei entsteht der falsche Eindruck, das Fahrzeug sei ganz neu auf der Straße. Dass der zitierte Wissenschaftler neben wissenschaftlichen auch wirtschaftliche Interessen verfolgt, verschweigt der Beitrag.

„Lastwagen mit E-Motor: Dick, aber nicht mehr durstig“

„Fischzucht im Trinkwasserspeicher“

Bodenseefischer fangen weniger Felchen, seit der See sauberer geworden ist. Wissenschaftler haben untersucht, ob Fischzucht in Aquakulturen ein Ausweg sein könnte – die taz berichtet über das Für und Wider. Die genannten Zahlen, etwa zur Entwicklung der Fischereierträge, sind dabei wenig aussagekräftig.


„Greenpeace sieht im Fleischverzicht die Lösung der Umweltprobleme“

[Originalbeitrag nicht frei online] Ein Artikel in der FAZ berichtet über das „Kursbuch Agrarwende 2050″ – eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie zur nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft. Zu den Umweltproblemen, um die es in den verschiedenen Szenarien geht, erfährt man kaum etwas, ebenso wenig zur Vorgehensweise der Wissenschaftler.


„Was macht der Klimawandel mit der Nordsee?“

Regionale Folgen des Klimawandels im Nordseeraum sind das Thema eines Hörfunkbeitrags in der Sendung Leonardo (WDR5). Die räumlichen Unterschiede sind differenziert dargestellt; dagegen werden die relativ neuen Effekte des menschengemachten Klimawandels, etwa auf den Landverlust an den Nordseeküsten, nicht klar vom schon länger bestehenden Problem der Küstenerosion abgegrenzt.


„Die Menschheit lebt deutlich über ihre Verhältnisse“

Die Sächsische Zeitung druckt einen dpa-Text über den jüngsten „Living Planet Report“, der vom WWF herausgegeben wird. Der Artikel spricht viele wichtige Punkte an, doch nicht alle Fakten sind korrekt dargestellt.