Was macht Medien-Doktor Umwelt?

Wir beurteilen die Qualität umweltjournalistischer Beiträge in Publikumsmedien nach festen Kriterien. Damit wollen wir transparent und nachvollziehbar Stärken und Schwächen herausarbeiten und zur Diskussion um Qualität im Journalismus beitragen. Wir hoffen, damit die Berichterstattung über Umweltthemen besser und verständlicher zu machen.

Exkursion aktuell

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„Forscher finden große Mengen Mikroplastik in US Nationalparks“

Zeit Online berichtet auf Grundlage einer dpa-Meldung über eine Studie, die den Eintrag von Mikroplastik in US-Nationalparks untersucht hat und im Fachmagazin Science veröffentlicht wurde. Der Umfang des Problems wird mit vielen Zahlenangaben beschrieben. Indes macht der Text die neuen Erkenntnisse zum „Mikroplastikzyklus“ und zum weiträumigen Transport feinster Kunststoffteilchen in der Atmosphäre nicht ausreichend deutlich.

„Forscher finden große Mengen Mikroplastik in US Nationalparks“

„Coronavirus: Luftverschmutzung und Corona-Verlauf: Ein Zusammenhang?“

In Regionen mit starker Luftverschmutzung seien die Todesraten durch Covid-19 deutlich erhöht, berichten zwei Studien. Ein Beitrag der dpa, der auf Stern.de erschienen ist, berichtet darüber und lässt auch kritische Stimmen zu Wort kommen..


„Soja aus Sibirien“

Die Erderwärmung führt dazu, dass neue Flächen für die Landwirtschaft nutzbar werden. Doch die Ausweitung des Ackerbaus hätte gravierende Folgen für Biodiversität und Klima, ermittelt eine Studie, über die die Süddeutsche Zeitung berichtet.


„Forscher schlagen Alarm: Ozonkiller tragen erheblich zur Klimaerwärmung bei“

Zwei Studien über die Treibhaus-Wirkung von Ozon-abbauenden Chemikalien in der Arktis sowie über hohe Konzentrationen von ebenfalls schädlichen Ersatzstoffen werden von der dpa in einem interessanten Dossier aufgegriffen. Focus Online stellt dem weitgehend sachlichen Text leider einen irreführenden Vorspann voran.


„Strahlung: So groß sind Ängste – und so groß die Gefahren“

Ein Artikel in der WAZ berichtet über eine aktuelle Umfrage des Umfrage des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) zur Risikowahrnehmung in der Bevölkerung. Die Ergebnisse werden korrekt wiedergegeben, jedoch fehlt eine zweite Quelle und auch sonst eine Einordnung der vielen angeführten Zahlen.