Was macht Medien-Doktor Umwelt?

Wir beurteilen die Qualität umweltjournalistischer Beiträge in Publikumsmedien nach festen Kriterien. Damit wollen wir transparent und nachvollziehbar Stärken und Schwächen herausarbeiten und zur Diskussion um Qualität im Journalismus beitragen. Wir hoffen, damit die Berichterstattung über Umweltthemen besser und verständlicher zu machen.
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„Das umstrittene Öl aus dem Regenwald“

Regenwälder werden für Palmölplantagen zerstört, berichten die Stuttgarter Nachrichten und beleuchtet den Zusammenhang mit Unternehmen speziell auch im Verbreitungsgebiet der Zeitung. Es fehlt indes der Bezug zu Handlungsmöglichkeiten der Verbraucher.

„Das umstrittene Öl aus dem Regenwald“

„Wolf jagt vor den Toren Kölns“

Ein Wolf hat unweit von Köln zwei Ziegen gerissen, berichtet die Rheinische Post. Der Vorfall wird ohne Sensationsgier sachlich eingeordnet. Dabei stehen regionale Aspekte im Vordergrund des Beitrags. Leider fehlt es für die Zahlenangaben an Belegen.


„Wie giftig ist Glyphosat?“

In einem Frage- und Antwort-Text informiert die „Neue Presse“ über die aktuelle Diskussion zum Herbizid Glyphosat. Dabei erfährt man jedoch wenig dazu, welche Folgen für Umwelt und Gesundheit die Chemikalie hat. Der Text stellt vor allem Verfahrensfragen ins Zentrum.


„China-Algen in der Nordsee“

Eng an eine Pressemitteilung des Senckenberg Forschungszentrums in Frankfurt angelehnt berichtet die Frankfurter Rundschau über invasive Algenarten, die mit Frachtschiffen beispielsweise aus Gewässern um China in die Nordsee gelangen können. Worin die Risiken genau bestehen, erfährt man dabei nicht, ebensowenig, wie sich daraus entstehende Kosten errechnen.


„Warum eine Kiefer in Brandenburg jetzt twittert“

Eine Kiefer in Brandenburg sei „der erste twitternde Baum der Nation“ vermeldet Spiegel Online. Doch das trifft nicht zu: Bäume, die twittern gab es schon vor Jahren, auch in Deutschland. Über das europäische Verbundprojekt, das den Effekt des Klimawandels auf Bäume erforscht und zu dem der verkabelte Baum gehört, erfährt man kaum etwas.