Was ist das Medien-Doktor Mediate-Projekt?

Wir konzentrieren uns auf die Berichterstattung über medizinische Diagnosetests und deren ethische, rechtliche und soziale Folgen. Wir stärken den öffentlichen Diskurs und die Qualität wissenschafts- journalistischer und institutioneller Medizinkommunikation und geben Tipps für das journalistische Handwerk. So hoffen wir, die Berichterstattung über diese medizinischen Verfahren besser und verständlicher zu machen.
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„Hauptsache Baby“

Ein ausführlicher Artikel der F.A.Z. beleuchtet die Sorgen und Erwartungen verschiedener Paare, die sie mit der Pränataldiagnostik verbinden. Ethische Aspkete und die Beweggründe der Paare verdeutlicht der Text gut, einige wichtige konkrete Aspekte zum Praena-Test kommen indes zu kurz.

„Hauptsache Baby“

„Ist mein Baby Gesund?“

Eine Autorin des BILD-Gesundheitsmagazins „Besser Leben“ berichtet in einer Art „Erlebnisbericht“ über ihre Erfahrungen mit den Vorsorgeuntersuchungen währende der Schwangerschaft. Der Artikel macht die möglichen Sorgen in dieser Zeit nachvollziehbar, aber der Text kann auch viele werdende Eltern unnötig verunsichern, trotz einiger hilfreicher Informationen.


„HIV-Schnelltest für zu Hause“

Der Artikel auf einer Lokalseite des Bonner General-Anzeigers berichtet über die Arbeit der Aids-Hilfe vor Ort. Es werden zu viele verschiedene Themen angesprochen, sodass die Informationen zum HIV-Selbsttest, der im Titel herausgestellt wird, fast immer zu knapp ausfallen, um LeserInnen ausreichend zu informieren.


„Selbsttest nicht ganz allein machen“

Der Beitrag zum Welt-Aids-Tag 2017 berichtet wesentliche Aspekte zum HIV-Selbsttest leider nicht und gibt eine Falschinformation an die LeseInnen weiter, sodass der Artikel sowohl bei den Medien-Doktor Gutachtern wie auch bei der Medizin-Expertin nicht gut wegkommt. Die StudentInnen-Teams haben den Text etwas besser gesehen. Der Artikel versäumt es, klar zu machen, dass der Test vor allem für bestimmte Risikogruppen geeignet ist.


„Ist Gesundheit planbar?“

Der Artikel aus dem Mai 2017 liefert zwar zur Aussagekraft des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) und möglichen Risiken und Nebenwirkungen zu wenige Informationen, dafür gibt es Einschätzungen von verschiedenen ExpertInnen und hinreichende Angaben zu den Kosten. Auch der Medizin-Experte und die Studenten-Teams beurteilten den Text als durchschnittlich.