Was macht Medien-Doktor Citizen?

Wir verstehen uns als ein bürgerwissenschaftliches Projekt, in dem wir die Qualität umweltjournalistischer Beiträge in Publikumsmedien nach einem transparenten Kriterienkatalog bewerten. Dieser wurden von journalistischen Laien entwickelt, die sich für Umwelt und Nachhaltigkeitsthemen engagieren. Anhand dieser Kriterien erstellen interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gutachten des Medien-Doktor CITIZEN. Damit wollen wir zur Diskussion um Qualität im Umweltjournalismus beitragen und dabei insbesondere die Perspektive der Rezipienten sichtbar machen. Das Projekt ist offen für neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer – wer mitmachen möchte, kann hier Kontakt aufnehmen.

Willkommen!

Citizen-Gutachten: „TU Berlin: Kohlendioxid als Rohstoff nutzen“

Die Herstellung von Kunststoffen könnte klimafreundlicher werden, wenn künftig das Treibhausgas CO2 als Rohstoff eingesetzt würde. Die TU Berlin beschreibt in einer informativen Pressemitteilung neue Katalysatoren, die das erleichtern sollen. Wie groß der Beitrag des bislang im Labor erprobten Verfahrens zum Klimaschutz sein könnte, bleibt dabei offen.

Citizen-Gutachten: „TU Berlin: Kohlendioxid als Rohstoff nutzen“

Citizen-Gutachten: POP-Schadstoffe – Produktion umstrittener Chlorparaffine steigt

Chlorparaffine sind die häufigsten persistenten organischen Schadstoffe in der Muttermilch, zeigen Untersuchungen im Auftrag der WHO. Der Deutschlandfunk berichtet, was  über die umstrittenen Substanzen bekannt ist, und auch, wo es noch Informationslücken gibt.


Citizen-Gutachten: „Erdgasanlagen ohne CO2-Ausstoß“

Erdgas zu verbrennen, ohne dass dabei CO2 in die Atmosphäre gelangt – das ist das Ziel eines technischen Verfahrens, das unter Federführung der TU Wien entwickelt und in einer Pressemitteilung verständlich dargestellt wird. Wer die übrigen Beteiligten sind, und wer das Projekt finanziert, bleibt dabei offen.


Citizen-Gutachten: „Bitte Folie, aber kein Plastik“

Wie ließe sich der Verbrauch von Plastik für Lebensmittelverpackungen senken? Die Sächsische Zeitung berichtet über interessante Forschungsarbeiten des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik zu diesem Thema. Allerdings fehlt eine Einschätzung durch eine weitere Quelle.


Citizen-Gutachten: „Eine unumkehrbare Ozeanerwärmung bedroht das Filchner-Ronne-Schelfeis“

Durch die Erwärmung der Luft über der Antarktis könnte es in einigen Jahrzehnten dazu kommen, dass eine auf dem Meer schwimmende Eisplatte, das Filchner-Ronne-Schelfeis, abschmilzt. Das prognostizieren Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts anhand von Modellrechnungen. Die Pressemitteilung dazu stellt den Vorgang ausführlich dar, ist jedoch für Laien nur teilweise verständlich.