Was macht Medien-Doktor Citizen?

Wir verstehen uns als ein bürgerwissenschaftliches Projekt, in dem wir die Qualität umweltjournalistischer Beiträge in Publikumsmedien nach einem transparenten Kriterienkatalog bewerten. Dieser wurden von journalistischen Laien entwickelt, die sich für Umwelt und Nachhaltigkeitsthemen engagieren. Anhand dieser Kriterien erstellen interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gutachten des Medien-Doktor CITIZEN. Damit wollen wir zur Diskussion um Qualität im Umweltjournalismus beitragen und dabei insbesondere die Perspektive der Rezipienten sichtbar machen. Das Projekt ist offen für neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer – wer mitmachen möchte, kann hier Kontakt aufnehmen.

Willkommen!

Citizen-Gutachten: „Bitte Folie, aber kein Plastik“

Wie ließe sich der Verbrauch von Plastik für Lebensmittelverpackungen senken? Die Sächsische Zeitung berichtet über interessante Forschungsarbeiten des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik zu diesem Thema. Allerdings fehlt eine Einschätzung durch eine weitere Quelle.

Citizen-Gutachten: „Bitte Folie, aber kein Plastik“

Citizen-Gutachten: „Eine unumkehrbare Ozeanerwärmung bedroht das Filchner-Ronne-Schelfeis“

Durch die Erwärmung der Luft über der Antarktis könnte es in einigen Jahrzehnten dazu kommen, dass eine auf dem Meer schwimmende Eisplatte, das Filchner-Ronne-Schelfeis, abschmilzt. Das prognostizieren Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts anhand von Modellrechnungen. Die Pressemitteilung dazu stellt den Vorgang ausführlich dar, ist jedoch für Laien nur teilweise verständlich.


Citizen-Gutachten: „Emissionen runter – auch im kleinen Leistungsbereich“

Staub und Stickoxide reduzieren soll eine neue Filtertechnik bei kleinen Verbrennungsanlagen, die zur Energiegewinnung beispielsweise Stroh- oder Holzhäckselpellets verfeuern. Die Pressemitteilung des Deutschen Biomasseforschungszentrums dazu verwendet viele unerklärte Fachbegriffe und ist für Laien weitgehend unverständlich.


Citizen-Gutachten: „FAU-Forscher entwickeln neues Materialsystem für effiziente und langlebige Solarzellen“

Der „Wunderhalbleiter“ Perowskit könne dank eines neuen Verfahrens künftig für kostengünstige, biegsame und lichtdurchlässige Solarzellen eingesetzt werden, berichtet die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in einer Pressemitteilung. Verständlich erklärt wird das Verfahren indes nicht.


Citizen-Gutachten: „Holz oder Stein?“

Das Bauen mit Holz spart Treibhausgase ein, berichten die Stuttgarter Nachrichten unter Bezug auf eine schon etwas ältere Studie der Ruhr-Universität Bochum. Viele Aspekte – vom Brandschutz bis zur Waldwirtschaft – werden angesprochen. Der Artikel macht auch deutlich, dass es noch ungeklärte Fragen gibt, etwa, ob das Bauen mit Holz teurer ist.