Was macht Medien-Doktor Citizen?

Wir verstehen uns als ein bürgerwissenschaftliches Projekt, in dem wir die Qualität umweltjournalistischer Beiträge in Publikumsmedien nach einem transparenten Kriterienkatalog bewerten. Dieser wurden von journalistischen Laien entwickelt, die sich für Umwelt und Nachhaltigkeitsthemen engagieren. Anhand dieser Kriterien erstellen interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gutachten des Medien-Doktor CITIZEN. Damit wollen wir zur Diskussion um Qualität im Umweltjournalismus beitragen und dabei insbesondere die Perspektive der Rezipienten sichtbar machen. Das Projekt ist offen für neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer – wer mitmachen möchte, kann hier Kontakt aufnehmen.

Willkommen!

Citizen-Gutachten: „Emissionen runter – auch im kleinen Leistungsbereich“

Staub und Stickoxide reduzieren soll eine neue Filtertechnik bei kleinen Verbrennungsanlagen, die zur Energiegewinnung beispielsweise Stroh- oder Holzhäckselpellets verfeuern. Die Pressemitteilung des Deutschen Biomasseforschungszentrums dazu verwendet viele unerklärte Fachbegriffe und ist für Laien weitgehend unverständlich.

Citizen-Gutachten: „Emissionen runter – auch im kleinen Leistungsbereich“

Citizen-Gutachten: „FAU-Forscher entwickeln neues Materialsystem für effiziente und langlebige Solarzellen“

Der „Wunderhalbleiter“ Perowskit könne dank eines neuen Verfahrens künftig für kostengünstige, biegsame und lichtdurchlässige Solarzellen eingesetzt werden, berichtet die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in einer Pressemitteilung. Verständlich erklärt wird das Verfahren indes nicht.


Citizen-Gutachten: „Holz oder Stein?“

Das Bauen mit Holz spart Treibhausgase ein, berichten die Stuttgarter Nachrichten unter Bezug auf eine schon etwas ältere Studie der Ruhr-Universität Bochum. Viele Aspekte – vom Brandschutz bis zur Waldwirtschaft – werden angesprochen. Der Artikel macht auch deutlich, dass es noch ungeklärte Fragen gibt, etwa, ob das Bauen mit Holz teurer ist.


Citizen-Gutachten: „Städte können Treibhausgasemissionen weit über ihre Stadtgrenzen hinaus senken“

Städte könnten mehr gegen den Klimawandel tun, denn ihr Einfluss auch außerhalb des eigenen Stadtgebiets ist größer, als bislang angenommen. Das ergab eine Studie, die das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einer informativen, aber nicht in jedem Punkt leicht verständlichen Pressemitteilung vorstellt.


Citizen-Gutachten: „Rasante Erderwärmung war Grund für weltgrößtes Massenaussterben“

Durch Vulkanismus freigesetzte Treibhausgase führten vor 250 Millionen Jahren zu einer raschen Erderwärmung um 10 Grad – das war die Ursache für das Aussterben der meisten damals lebenden Tier und Pflanzenarten. Diese Hypothese wird durch eine Forschungsarbeit gestützt, über die Focus Online in einem recht dramatisch formulierten Beitrag berichtet.