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Exkursion

Umweltjournalisten leben – mancherorts – gefährlich

Journalisten, die bei der Arbeit ihr Leben aufs Spiel setzen – da denkt man spontan an Kriegsreporter, oder an Kolleginnen und Kollegen, die investigativ zum organisierten Verbrechen recherchieren. Aber auch Umweltjournalistinnen und -journalisten gehen manchmal große Risiken ein. Das berichtet „Reporter ohne Grenzen“ anlässlich des Klimagipfels in Paris: Seit 2010 wurden nach Recherchen der Organisation zehn Umweltjournalisten ermordet. In dem Dossier „Feindseliges Klima für Umweltjournalisten“ wird über Journalisten berichtet, die wegen ihrer Beiträge über Umweltprobleme bedroht, angegriffen oder verhaftet wurden. Vor allem in Südostasien und Indien ist „Umweltjournalist“ offenbar ein gefährlicher Beruf. Allein in diesem Jahr wurden zwei Umweltreporter in Indien wegen ihrer Arbeit getötet; viele mehr werden mit Drohungen eingeschüchtert oder leiden unter Zensur, die kritische Berichterstattung verhindern soll. Weitere Infos: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/meldung/toedliche-gefahren-fuer-umweltjournalisten/.


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