Exkursion

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In eigener Sache: UMWELT-Kriterien aktualisiert

Nach gut zehn Monaten Medien-Doktor UMWELT ist es Zeit für einen kleinen Rückblick – insbesondere darauf, wie sich unsere Kriterien für „guten Umweltjournalismus“ in der Praxis bewährt haben. Wir haben die bisherigen Erfahrungen ausgewertet und legen nun einen überarbeiten Kriterienkatalog für dieses Monitoring-Projekt vor. Als wir im Mai 2013 an den Start gingen, hatten wir mit mancherlei Korrekturen am Kriterienkatalog in den ersten Monaten gerechnet – gab es doch für dieses Projekt im Bereich der Umweltberichterstattung kein Vorbild, und wir haben unsere Kriterien als ersten Vorschlag verstanden. Daran gemessen gab es nun gar nicht  so viel Änderungsbedarf. In den Rückmeldungen…


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Geld für nachhaltigen Wirtschaftsjournalismus

Recherche-Stipendien für Journalisten, die zum Thema „Nachhaltige Wirtschaft“ arbeiten, bietet das „Forum Qualitätsjournalismus“ (FQJ)  gemeinsam mit der „Wirtschaftswoche“ an. Finanziert wird das Projekt, das den Nachhaltigkeitsjournalismus in Deutschland fördern will, „von Paten aus Industrie, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“. Zu diesen gehören beispielsweise die Deutsche Bank, die Robert Bosch GmbH oder Sanofi Aventis. Bis zu 5.000 Euro betragen die Stipendien. Die mit dieser Unterstützung erstellten Beiträge sollen in einer Print-Sonderausgabe „WirtschaftsWoche Green Economy“ und/oder online auf green.wiwo.de veröffentlicht werden. Besondere Fristen für die Bewerbung gibt es nicht. Nähere Infos finden sich hier.


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Medienforum für nachhaltige Entwicklung

Unter dem Titel „Gruener-Journalismus.de“ startet die  Hochschule Darmstadt ein Medienforum und Rechercheportal für nachhaltige Entwicklung. Es soll  Journalistinnen und Journalisten dabei helfen, den viel strapazierten Begriff der „Nachhaltigkeit“ mit Inhalten zu füllen. Das Forum macht auf Themen rund um Nachhaltigkeit und Umwelt aufmerksam und bietet Unterstützung  bei der Recherche. Dazu gehören kommentierte Quellenlisten, aktuell etwa zu „neuer Mobilität und Verkehr“. Entwickelt wurde das Projekt Gruener-Journalismus.de  von Prof. Dr. Torsten Schäfer und Prof. Dr. Peter Seeger aus dem Lehrschwerpunkt Nachhaltigkeit und Journalismus am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt. Torsten Schäfer ist auch Gutachter beim Medien-Doktor UMWELT.  Das Projekt wird von der…


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Berichterstattung über den Klimawandel – Politik schlägt Wissenschaft

Wie berichten Medien über den Klimawandel? Dieser Frage gingen Wissenschaftler der Universitäten Hamburg und Zürich nach. In 27 Ländern untersuchten sie den Umfang der Berichterstattung von 1996 bis 2010. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse  ist beim European Journalism Observatory  nachzulesen, eines der Originalpaper ist  online zugänglich. Demnach hat die Berichterstattung in diesem Zeitraum deutlich zugenommen, wenn auch in den einzelnen Länder unterschiedlich. Für Australien, Deutschland und Indien wurde zudem untersucht, welche Faktoren zu einer vermehrten Berichterstattung beitragen. Anders als in den übrigen Ländern gehören dazu in Deutschland auch extreme Wetterereignisse, vor allem Überflutungen, deren Zusammenhang mit dem Klimawandel noch umstritten ist.…


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Energiewende-Workshop für Journalisten

Energiesystem im Umbruch: Wie sieht der Strommarkt der Zukunft aus? 6.11.2013 Seminaratelier Düsseldorf Stephanienstrasse 4a, 40213 Düsseldorf Anmeldung per E-Mail an presse@unendlich-viel-energie.de oder Fax 030-200535-51 Anmeldschluss 30.10.2013. Die 100 prozent erneuerbar stiftung und die Agentur für Erneuerbare Energien bieten, unterstützt durch die European Climate Foundation, einen kostenfreien Workshop für ca. 20 Journalistinnen und Journalisten an. Energieexperten aus Wissenschaft und journalistischer Praxis diskutieren über  die Fragen: Wie muss der Strommarkt der Zukunft aussehen? Was sind die Anforderungen an ein Marktdesign, das Erneuerbare Energien, flexible Kraftwerke und Energiespeicher in Einklang bringt? Wo muss die Politik jetzt anpacken, damit die Energiewende zum Erfolg…


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Tipps und Tools für Geschichten aus den Geowissenschaften

Wer Daten aus den Geowissenschaften auswerten und veranschaulichen will, findet im online frei zugänglichen „Geojournalism Handbook“  eine Fülle nützlicher Hinweise und Werkzeuge. Geojournalismus, so definieren es die Macher dieses Kompendiums, ist „the practice of telling stories with data generated by the Earth Sciences”. Wo finden sich Geodaten zu Arktis und Antarktis? Zum Ausstoß von Treibhausgasen verschiedener Länder? Zu Entwaldung oder Waldbränden weltweit? Wie lassen sich solche umfangreichen Datensätze herunterladen und aufbereiten? Wie in übersichtliche und informative Grafiken umsetzen? Wie erstellt man einfache Karten oder komplexe Visualisierungen? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden sich im Geojournalism Handbook, gut strukturiert,…


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Journalistenseminar zum Thema Nachhaltigkeit

Vom 27. – 29. September 2013 findet in der Europäischen Akademie Otzenhausen ein Seminar unter dem Titel „Nachhaltigkeit und Journalismus“ statt. Mitveranstalter ist die Stiftung „Forum für Verantwortung“ . In der Ankündigung heißt es zu den Zielen und Inhalten des Seminars: „Grüne Themen haben die Agenda erobert, Medien ihre Berichterstattung über Umwelt und Nachhaltigkeit ausgeweitet – sei es mit neuen Sendungen, Serien, Sonderseiten oder ganzen Magazinen. Damit steigt der Bedarf für Journalisten, neues Sachwissen zu gewinnen und die besten Recherchequellen kennenzulernen – ebenso wie den grünen Medienmarkt, seine Anbieter, Schauplätze und Spielregeln. Das Seminar liefert zeitnah zum Erscheinen des fünften…


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Gestörtes Klima? Was Journalisten und Wissenschafts-PR sich unter gutem Klimajournalismus vorstellen

Am 29.08.13 veranstalten die Wissenschaftspressekonferenz (WPK) und klimafakten.de eine Podiumsdiskussion in Berlin, die interessant zu werden verspricht. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung um eine Broschüre des Umweltbundesamtes  „Und sie erwärmt sich doch“ , in der einige Journalisten namentlich genannt  und wegen ihrer Berichterstattung kritisiert wurde „die nicht mit dem Kenntnisstand der Klimawissenschaft“ übereinstimme. Doch kann es Aufgabe einer Behörde sein, vor „Klimawandelskeptikern“ unter den Journalisten zu warnen? Die WPK hatte dieses Vorgehen kritisiert; sie hält es für inakzeptabel, dass einzelne Journalisten vom Umweltbundesamt öffentlich vorgeführt und als inkompetent dargestellt werden, wenn sie führende Klimawissenschaftler kritisieren.  Auch bei der Jahreskonferenz des Netzwerks…


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Neue Rechercheplattform für Umweltjournalismus

Unter http://www.gruener-journalismus.de ist die erste mediale Rechercheplattform für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen online gegangen. Die Seite informiert aktuell über Selbstverständnis und Hintergründe des Projektes, das an der Hochschule Darmstadt gestartet ist und von der Stiftung Forum für Verantwortung gefördert wird.  Ab 1.10.2013 geht die Vollversion der Plattform mit zwei Bereichen online: Themenfenster, die aus journalistischer Sicht mit Grundlagentexten und Quellenhilfen in Felder wie Energiewende, neue Mobilität, Klimawandel oder Überfischung einführen. Und die Werkstatt, in der Rechercheure alles finden, was sie brauchen: einen umfassenden Quellenkatalog, aktuelle Themenideen, Best-Practice-Analysen, Journalisten-Interviews, Fachliteratur sowie viele weitere praktische Tipps und Tools. Schwerpunkte liegen u. a. bei Storytelling, Datenjournalismus und der Vorstellung internationaler…


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Eintauchen in die Energieforschung – speziell für Nichtspezialisten

Auch wer nicht im Wissenschaftsressort arbeitet, bekommt es immer wieder mit Wissenschaftsthemen zu tun – aktuell etwa bei den Diskussionen um die Energiewende. Die Leopoldina als Nationale Akademie der Wissenschaften bietet gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung „Tauchgänge in die Wissenschaft“ für Journalistinnen und Journalisten an, die nicht auf Wissenschaftsberichterstattung spezialisiert sind. Die Fortbildungsreihe umfasst Vorträge und Gespräche mit Experten, Workshops, Rechercheseminare – und als besonderes Highlight gibt es ein Recherchestipendium von bis zu 3000 Euro. Das Thema des Journalistenkollegs 2013 – 2015, das im November beginnt, lautet „Antworten auf den Klimawandel. Forschung für eine nachhaltige Energieversorgung“. Bewerbungsschluss ist der…


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