Exkursion

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Online-Umfrage zu Klima- und Energieberichterstattung

Wie gut informieren die Medien in Deutschland über Klima- und Energiethemen aus dem Ausland? Ein Forschungsprojekt des Lehrstuhls Wissenschaftsjournalismus an der TU Dortmund untersucht, wie Journalistinnen und Journalisten diese Berichterstattung qualitativ und quantitativ beurteilen. Dabei geht es sowohl um globale Themen, wie auch um die Berichterstattung aus einzelnen Ländern. Wo gibt es möglicherweise Defizite (vernachlässigte Regionen, vernachlässigte Themen…)? Wie bewerten Journalisten verschiedene Formen der Unterstüzung, mit denen sich die Berichterstattung möglicherweise fördern ließe? In einer Online-Umfrage können Journalistinnen und Journalisten angeben, wie sie die Berichterstattung einschätzen und welche Fördermaßnahmen sie sich wünschen. Die Beantwortung dauert etwa 10 bis 15 Minuten.…


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Luftverschmutzung – aktuelle Daten vom Umweltbundesamt, Hintergründe vom Science Media Center

Am Dienstag, 31.01.2017, präsentiert das Umweltbundesamt die vorläufigen Daten zur Luftverschmutzung für 2016. Demnach hat sich die Lage beim Feinstaub verbessert, beim Stickstoffdioxid NO2 dagegen ist Deutschland weit von einer flächendeckende Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte entfernt: Derzeit ist die NO2-Belastung hierzulande die höchste in Europa. Aus diesem Anlass  hat das Science Media Center (SMC) Informationen zum Thema Luftverschmutzung in einem aktuellen Fact Sheet zusammengestellt. „Was bedeuten Grenzwerte, die nicht konsequent eingehalten werden und derzeit, wenn auch nur punktuell, beliebig oft überschritten werden?“ fragt das SMC und liefert detaillierte Hintergrundinformationen. Es listet aktuelle Empfehlungen und Grenzwerte für diverse Luftschadstoffe auf,…


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„Vom Kampf gegen Windmühlen – umstrittene Doku zur Windenergie“

Windräder – mancherorts unbeliebt, nicht ohne Risiken für den Naturschutz, und doch unentbehrlich für die Energiewende. Unter dem Titel „Der Kampf um die Windräder“ zeigte die ARD Anfang August einen halbstündigen Dokumentarfilm, der vor allem die Gegner der Windenergie zu Wort kommen ließ. Man wolle „ein Schlaglicht auf die Auswüchse der Boombranche“ werfen, heißt es in der Ankündigung. Gar zu einseitig, fanden viele, und der Onlinebranchendienst Meedia fragt: „Kritische Reportage oder journalistische Fehlleistung?“ Dort sind auch weitere kritische Stellungnahmen verlinkt.


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„Journalistenworkshop zu Wetterextremen und Klimawandel im Norden“

Vom Klima und vom Wetter – speziell in Norddeutschland – soll beim Workshop zu „Klimawandel in Norddeutschland: Was Journalisten/-innen wissen müssen“ die Rede sein. Die Veranstaltung im Rahmen der Strategischen Behördenallianz „Anpassung an den Klimawandel“  richtet sich insbesondere auch an Kolleginnen und Kollegen, die für lokale und regionale Medien arbeiten. Die Themen: Was bedeuten die Szenarien der Klimaforschung für Norddeutschland? Lässt sich der Klimawandel abmildern? Wo werden welche Wetterextreme häufiger vorkommen und mit welchen Konsequenzen? Wie sind Kommunen, Unternehmen und die Politik auf den Klimawandel vorbereitet und was kann jede/r Einzelne tun? Termin: 9. Juni 2016, 10.00 Uhr bis 15.00…


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„Vom Ökoaktivist zum Umweltjournalist“

Unser Gutachter Thomas Weidenbach berichtet über seinen Werdegang und sein Selbstverständnis als Umweltjournalist. Das Gespräch in der Hörfunksendung „Doppelkopf“ des Hessischen Rundfunks kann man hier hören.


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Umweltjournalisten leben – mancherorts – gefährlich

Journalisten, die bei der Arbeit ihr Leben aufs Spiel setzen – da denkt man spontan an Kriegsreporter, oder an Kolleginnen und Kollegen, die investigativ zum organisierten Verbrechen recherchieren. Aber auch Umweltjournalistinnen und -journalisten gehen manchmal große Risiken ein. Das berichtet „Reporter ohne Grenzen“ anlässlich des Klimagipfels in Paris: Seit 2010 wurden nach Recherchen der Organisation zehn Umweltjournalisten ermordet. In dem Dossier „Feindseliges Klima für Umweltjournalisten“ wird über Journalisten berichtet, die wegen ihrer Beiträge über Umweltprobleme bedroht, angegriffen oder verhaftet wurden. Vor allem in Südostasien und Indien ist „Umweltjournalist“ offenbar ein gefährlicher Beruf. Allein in diesem Jahr wurden zwei Umweltreporter in…


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Recherchehilfen für die Klimaberichterstattung

Die 21. UN-Klimakonferenz vom 30.11. bis 11.12.2015 in Paris steht bevor, das Thema Klima wird uns alle in den nächsten Wochen beschäftigen. Wer als Journalist auf der Suche nach fundierten Informationen, Einschätzungen und Kommentaren ist, und nicht immer nur die „üblichen Verdächtigen“ befragen will, kann auf kann eine Expertenliste zurückgreifen, die der Informationsdienst Wissenschaft (idw) zusammengestellt hat. Sie ist unter http://idw-online.de/de/expertlist?id=48 zugänglich und stellt derzeit direkte Kontaktdaten zu 45 Wissenschaftlern bereit. Voraussetzung ist allerdings, dass man a) beim idw als Journalist*in registriert ist, und b) sich dort zusätzlich akkreditiert auf der Seite http://idw-online.de/de/editjournalist. Dafür muss ein Scan des gültigen Presseausweises…


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Zwei Grad – warum eigentlich?

Der Klimagipfel in Paris steht bevor, und damit auch wieder die Frage, ob und wie sich das 2-Grad-Ziel einhalten lässt. Wer sich immer schon mal gefragt hat, warum die Erderwärmung nach Auffassung von Klimaforschern gerade auf diese zwei Grad begrenzt werden soll, ist bei einem Presseworkshop richtig, den das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung am 30. Oktober in Köln veranstaltet. Anders Levermann  vom PIK hält einen Vortrag zu den wissenschaftlichen Grundlagen dieses Ziels und steht für Interviewfragen zur Verfügung.  Nähere Infos zum Workshop und zur Anmeldung gibt es hier in einem pdf.


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Wenn Greenpeace Journalisten anheuert…

Interessenkonflikte müssen benannt werden, fordert der Medien-Doktor in seinen Kriterien. Wenn ein Forscher Geld von der Industrie für seine Studie bekommt, oder eine Wissenschaftlerin ein Gutachten im Auftrag einer Umweltorganisation erstellt, muss ein journalistischer Beitrag darüber berichten. Doch was ist, wenn es Interessenkonflikte bei Journalistinnen und Journalisten gibt? Nur ganz vereinzelt wird bisher bei Artikeln vermerkt, wenn sie etwa auf Recherchen während einer gesponserten Veranstaltung beruhen. Womöglich wäre aber auch hier eine regelmäßige Angabe von Interessenkonflikten sinnvoll – sei es die industriefinanzierte Pressereise,  oder die von NGOs bezahlte Recherche.  Welche Vor-und Nachteile es haben könnte, wenn Nichtregierungsorganisationen journalistische Arbeit finanzieren,…


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Wissenschaftliche Auswertung der Medien-Doktor UMWELT-Gutachten publiziert

Seit Mai 2013 bewerten wir nun umweltjournalistische Beiträge im Medien-Doktor UMWELT. Doch wie sind wir überhaupt auf gerade diese Kriterien gekommen? Und wie gut werden die verschiedenen Kriterien von den bislang analysierten Beiträgen erfüllt? Antworten auf diese Frage finden sich in unserem Paper, das soeben in der Fachzeitschrift „Public Understanding of Science“ vorab online erschienen ist. („Defining criteria for good environmental journalism and testing their applicability: An environmental news review as a first step to more evidence based environmental science reporting“, DOI 10.1177/0963662515597195). Es beschreibt den Prozess der Kriterienentwicklung, an dem rund ein Jahr lang viele Kolleginnen und Kollegen aus…


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