Exkursion

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Umwelt-Kriterien renoviert

von Wiebke Rögener Auf der Medien-Doktor Startseite ist es zu sehen – unser Projekt hat mit dem „Medien-Doktor Ernährung“ Zuwachs bekommen. Wir haben dies zum Anlass genommen, auch über die Kriterien des Medien-Doktor UMWELT noch einmal nachzudenken und unser Bewertungsraster ein wenig zu renovieren. Gut sieben Jahre ist es nun her, dass wir gemeinsam mit Umweltjournalistinnen und –journalisten Kriterien dafür formuliert haben, was „guten Umweltjournalismus“ ausmacht. Seither begutachten wir Beiträge zu wissenschaftsbezogenen Umweltthemen nach diesem Katalog. Vieles hat sich in dieser Zeit bewährt, aber einige Punkte gaben auch immer wieder einmal Anlass zu Diskussionen. Daher haben wir nun einige Kriterien…


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Wenig Umwelt im Fernsehen

Es sei eine Mär, dass Deutschland beim Umweltschutz im internationalen Vergleich besonders gut abschneide, schreibt Christian Schwägerl von den Riffreportern anlässlich des weltweiten „Erdüberlastungstags“ („Earth Overshoot Day“) am 1. August 2018. Mobilität, CO2-Ausstoß, Verpackungsmüll – in vielen Punkten sind die Deutschen bei weitem nicht so umweltfreundlich, wie sie selbst oft vermuten. Das trifft nicht zuletzt auch auf die Präsenz von Umweltthemen in den Medien zu: Nur ein bescheidener Bruchteil der Gebühreneinnahmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werde für die Berichterstattung über Natur und Umwelt ausgegeben, berichtet Schwägerl. Er verweist auf die Programmanalyse der Medienanstalten der Länder 2016, die ergab, dass nur jeweils…


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Dossier zur Zukunft der Energiewende

In ihrem gerade beschlossenen Sondierungspapier halten Union und SPD fest, dass die Klimaziele für 2020 mit der bisherigen Politik wohl nicht erreicht werden. „Die Handlungslücke zur Erreichung des Klimaziels 2020 wollen wir so schnell wie möglich schließen“, lautet die Kompromissformel. Das Thema dürfte in diesem Jahr aktuell bleiben. Unabhängig davon, welche Bundesregierung in den kommenden Monaten gebildet wird, rechnen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft mit Anpassungen der Klima- und Energiepolitik. Die Redaktion Clean Energy Wire hat dazu ausführliche Einschätzungen und Standpunkte von Forschern, Industrie- und NGO-Vertretern in einem Dossier zusammengestellt, das einen aktuellen Überblick bietet. Das Portal Clean Energy Wire…


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Online-Umfrage zu Klima- und Energieberichterstattung

Wie gut informieren die Medien in Deutschland über Klima- und Energiethemen aus dem Ausland? Ein Forschungsprojekt des Lehrstuhls Wissenschaftsjournalismus an der TU Dortmund untersucht, wie Journalistinnen und Journalisten diese Berichterstattung qualitativ und quantitativ beurteilen. Dabei geht es sowohl um globale Themen, wie auch um die Berichterstattung aus einzelnen Ländern. Wo gibt es möglicherweise Defizite (vernachlässigte Regionen, vernachlässigte Themen…)? Wie bewerten Journalisten verschiedene Formen der Unterstüzung, mit denen sich die Berichterstattung möglicherweise fördern ließe? In einer Online-Umfrage können Journalistinnen und Journalisten angeben, wie sie die Berichterstattung einschätzen und welche Fördermaßnahmen sie sich wünschen. Die Beantwortung dauert etwa 10 bis 15 Minuten.…


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Luftverschmutzung – aktuelle Daten vom Umweltbundesamt, Hintergründe vom Science Media Center

Am Dienstag, 31.01.2017, präsentiert das Umweltbundesamt die vorläufigen Daten zur Luftverschmutzung für 2016. Demnach hat sich die Lage beim Feinstaub verbessert, beim Stickstoffdioxid NO2 dagegen ist Deutschland weit von einer flächendeckende Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte entfernt: Derzeit ist die NO2-Belastung hierzulande die höchste in Europa. Aus diesem Anlass  hat das Science Media Center (SMC) Informationen zum Thema Luftverschmutzung in einem aktuellen Fact Sheet zusammengestellt. „Was bedeuten Grenzwerte, die nicht konsequent eingehalten werden und derzeit, wenn auch nur punktuell, beliebig oft überschritten werden?“ fragt das SMC und liefert detaillierte Hintergrundinformationen. Es listet aktuelle Empfehlungen und Grenzwerte für diverse Luftschadstoffe auf,…


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„Vom Kampf gegen Windmühlen – umstrittene Doku zur Windenergie“

Windräder – mancherorts unbeliebt, nicht ohne Risiken für den Naturschutz, und doch unentbehrlich für die Energiewende. Unter dem Titel „Der Kampf um die Windräder“ zeigte die ARD Anfang August einen halbstündigen Dokumentarfilm, der vor allem die Gegner der Windenergie zu Wort kommen ließ. Man wolle „ein Schlaglicht auf die Auswüchse der Boombranche“ werfen, heißt es in der Ankündigung. Gar zu einseitig, fanden viele, und der Onlinebranchendienst Meedia fragt: „Kritische Reportage oder journalistische Fehlleistung?“ Dort sind auch weitere kritische Stellungnahmen verlinkt.


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„Journalistenworkshop zu Wetterextremen und Klimawandel im Norden“

Vom Klima und vom Wetter – speziell in Norddeutschland – soll beim Workshop zu „Klimawandel in Norddeutschland: Was Journalisten/-innen wissen müssen“ die Rede sein. Die Veranstaltung im Rahmen der Strategischen Behördenallianz „Anpassung an den Klimawandel“  richtet sich insbesondere auch an Kolleginnen und Kollegen, die für lokale und regionale Medien arbeiten. Die Themen: Was bedeuten die Szenarien der Klimaforschung für Norddeutschland? Lässt sich der Klimawandel abmildern? Wo werden welche Wetterextreme häufiger vorkommen und mit welchen Konsequenzen? Wie sind Kommunen, Unternehmen und die Politik auf den Klimawandel vorbereitet und was kann jede/r Einzelne tun? Termin: 9. Juni 2016, 10.00 Uhr bis 15.00…


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„Vom Ökoaktivist zum Umweltjournalist“

Unser Gutachter Thomas Weidenbach berichtet über seinen Werdegang und sein Selbstverständnis als Umweltjournalist. Das Gespräch in der Hörfunksendung „Doppelkopf“ des Hessischen Rundfunks kann man hier hören.


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Umweltjournalisten leben – mancherorts – gefährlich

Journalisten, die bei der Arbeit ihr Leben aufs Spiel setzen – da denkt man spontan an Kriegsreporter, oder an Kolleginnen und Kollegen, die investigativ zum organisierten Verbrechen recherchieren. Aber auch Umweltjournalistinnen und -journalisten gehen manchmal große Risiken ein. Das berichtet „Reporter ohne Grenzen“ anlässlich des Klimagipfels in Paris: Seit 2010 wurden nach Recherchen der Organisation zehn Umweltjournalisten ermordet. In dem Dossier „Feindseliges Klima für Umweltjournalisten“ wird über Journalisten berichtet, die wegen ihrer Beiträge über Umweltprobleme bedroht, angegriffen oder verhaftet wurden. Vor allem in Südostasien und Indien ist „Umweltjournalist“ offenbar ein gefährlicher Beruf. Allein in diesem Jahr wurden zwei Umweltreporter in…


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Recherchehilfen für die Klimaberichterstattung

Die 21. UN-Klimakonferenz vom 30.11. bis 11.12.2015 in Paris steht bevor, das Thema Klima wird uns alle in den nächsten Wochen beschäftigen. Wer als Journalist auf der Suche nach fundierten Informationen, Einschätzungen und Kommentaren ist, und nicht immer nur die „üblichen Verdächtigen“ befragen will, kann auf kann eine Expertenliste zurückgreifen, die der Informationsdienst Wissenschaft (idw) zusammengestellt hat. Sie ist unter http://idw-online.de/de/expertlist?id=48 zugänglich und stellt derzeit direkte Kontaktdaten zu 45 Wissenschaftlern bereit. Voraussetzung ist allerdings, dass man a) beim idw als Journalist*in registriert ist, und b) sich dort zusätzlich akkreditiert auf der Seite http://idw-online.de/de/editjournalist. Dafür muss ein Scan des gültigen Presseausweises…


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