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„Atomkraft-Risiko: Wann fliegt das nächste AKW in die Luft?“

„Atomkraft-Risiko: Wann fliegt das nächste AKW in die Luft?“

Um zu berechnen, wie wahrscheinlich Störfälle in Atomkraftwerken sind, gibt es unterschiedliche Verfahren; Spiegel Online stellt dazu eine neue Studie vor. Leider gelingt es nicht, deren Methode verständlich zu bewerten. Kritik wird geäußert, doch die Argumente pro und contra werden dabei nicht deutlich.

Zusammenfassung

Der Beitrag in Spiegel Online berichtet über eine Studie, in der Risikoforscher sich mit der Wahrscheinlichkeit schwerwiegender Störfälle in Atomkraftwerken befassen. Die Wissenschaftler haben eine Datenbank aufgebaut, in der sie Informationen über Atomunfälle sammeln. Sie nutzen diese, um die Wahrscheinlichkeit schwerer Störfälle abzuschätzen, denn nach den bisher eingesetzten Verfahren werde diese zu niedrig geschätzt. Der Beitrag liefert eine Reihe interessanter Informationen, insbesondere zur eingeschränkten Verfügbarkeit der Daten zu Störfällen. Doch im Artikel fehlt zum einen eine Auseinandersetzung mit den fachlichen Methoden der Risikoforscher, zum anderen wird die heutige Basis für die Abschätzung des globalen Gesamtrisikos für einen Störfall nur unzureichend dargestellt. Die zugrunde liegende Studie enthält auch Informationen zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einordnung, die der Beitrag jedoch nicht aufgreift – die Einordnung in den Kontext kommt daher zu kurz.

Umweltjournalistische Kriterien

1. KEINE ÜBERTREIBUNG/VERHARMLOSUNG:
Risiken und Chancen werden weder übertrieben dargestellt noch bagatellisiert.

Der Text beginnt mit eher alarmistischen Tönen, wenn es heißt, dass im März 2011 in Fukushima Daiichi „…reihenweise Reaktoren […] explodierten“. Tatsächlich hat es drei Kernschmelzen gegeben und zwei Wasserstoffexplosionen. Doch die Atomkraftwerke sind nicht explodiert wie in Tschernobyl. Deshalb wurde auch wesentlich weniger Radioaktivität freigesetzt als in der Ukraine. Auf diesen Unterschied weist der Text nicht hin.
Im folgenden wird die Kernthese einer Studie dreier Risikoforscher vorgestellt. Ihre statistische Auswertung des Risikos eines so schwerwiegenden Unfalls wie bei den Katastrophen von Tschernobyl oder Fukushima ergibt ein deutlich höheres Risiko als die Abschätzungen, die mittels einer anderen Methode, der so genannten Probabilistischen Sicherheitsanalysen (PSA), vor dem Unfall in Fukushima ermittelt worden sind. Im Verlauf des Textes werden jedoch relativierende Standpunkte genannt, und Kritik an der Studie geübt, wenn auch die Begründungen dafür sehr knapp ausfallen (siehe Kriterium 2). Wir werten noch „knapp erfüllt“.

2. BELEGE/EVIDENZ:
Studien, Fakten und Zahlen werden so dargestellt, dass deren Aussagekraft deutlich wird.

Der Artikel beschreibt kurz, wie sich der vorgestellte Ansatz der Risikoforscher von der am häufigsten angewendeten Methode der PSA unterscheidet – dass nämlich ein rein statistischer Ansatz gewählt wurde. Dann widmet sich der Text ausführlich den strukturellen Schwierigkeiten der Forscher, Daten für ihre Analyse zu erhalten.
Auf zwei Ebenen gelingt es nicht, die Studie ausreichend zu analysieren und einzuordnen. Zum einen findet keine Auseinandersetzung mit den Methoden der Risikoforscher statt, die verschiedene mathematische Werkzeuge (‚Pareto Verteilungen‘ und ‚Dragon-King-Analyse‘) einsetzen, um aus der Liste historischer Störfälle eine generelle Wahrscheinlichkeit zu ermitteln. Weder bewertet der Beitrag dieses Vorgehen, noch wird dazu ein unabhängiger Experte befragt. Die kritischen Äußerungen der Pressesprecherinnen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) enthalten keine fachliche Bewertung.
Ein zweites Manko des Artikels ist der direkte Vergleich der vorgestellten statistischen Risikoabschätzung mit einer PSA erster Stufe, während sich die Studie auf Sicherheitsanalysen dritter Stufe bezieht. (Die erste Stufe untersucht mögliche Fehlerketten in einem einzelnen Kraftwerk und gibt dann das Risiko an, dass dieser spezifische Reaktorkern Schaden nimmt. Ein Schaden am Reaktorkern hat aber nicht notwendigerweise zur Folge, dass Radioaktivität austritt. Diese Wahrscheinlichkeit wird in einer PSA zweiter Stufe berechnet und z. B. durch Notfallmaßnahmen und die passiven Sicherheitsmerkmale des Reaktors beeinflusst. Erst in einer PSA dritter Stufe geht es um die Folgen für Mensch und Umwelt.) Die Autoren der Studie schreiben in ihrer Veröffentlichung: „Level 3, which is the level considered in this study, is seldom done in PSA.“ Die Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) erläutert auf Ihrer Webseite: „PSA der Stufe 3 liegen international bislang nur vereinzelt vor. In Deutschland sind sie rechtlich nicht gefordert. Nach der Deutschen Risikostudie Phase A im Jahr 1979 wurde in Deutschland keine durchgehende PSA von der Stufe 1 bis zur Stufe 3  mehr erstellt.“ Die GRS stellt klar: „Aus dem Umstand, dass sich eine PSA immer auf ein spezifisches KKW (und dessen konkreten Zustand zum Zeitpunkt der Analyse) bezieht, folgt auch, dass aus einem einzelnen Ergebnis nicht auf das allgemeine Unfallrisiko geschlossen werden kann, das von der Gesamtheit aller betriebenen KKW ausgeht.“
Mit neuen PSA, die etwa die Risiken externer Einwirkungen berücksichtigen, sei in Deutschland angesichts der begrenzten Laufzeiten der noch betriebenen Atomkraftwerke nicht mehr zu rechnen,  schreibt die atomkritische Wissenschaftlerin Oda Becker in einem Gutachten für den BUND: Atomstrom 2016: Sicher, sauber, alles im Griff? (Seite 50 f.).
Diese komplexen, aber für das Verständnis notwendigen Zusammenhänge werden im Beitrag nicht erläutert.

3. EXPERTEN/QUELLENTRANSPARENZ:
Quellen werden benannt, Abhängigkeiten deutlich gemacht und zentrale Aussagen durch mindestens zwei Quellen belegt.

Der Text nennt die Autoren der Studie, ordnet sie eindeutig ihren Forschungseinrichtungen zu und zitiert aus ihrer Veröffentlichung, die im Online-Beitrag verlinkt ist. Als weitere Quellen werden eine Studie der GRS sowie Sprecher der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) herangezogen. Einer der Forscher wird mit dem Vorwurf an die IAEA zitiert, dass sie keine glaubwürdige Aufsichtsinstanz sei, weil sie gleichzeitig die Verbreitung der Atomenergie zum Ziel habe. Verborgene Interessenkonflikte, die im Artikel zu erwähnen gewesen wären, konnten wir nicht ausmachen.
Es wäre wünschenswert gewesen, die Meinung eines nicht an der Studie beteiligten Experten einzuholen, um sowohl die Qualität der wissenschaftlichen Methode als auch den Stellenwert der vorgestellten Ergebnisse einzuordnen. Unklar bleibt die Quelle für das Zitat aus einer „Studie von 2015“ in der die GRS eine kritische Position zur PSA eingenommen haben soll. Anhand der verwendeten Zitate konnten wir diese nicht aufspüren, hier fehlt eine Verlinkung der betreffenden GRS-Studie.
Insgesamt werten wir nur „knapp erfüllt“.

4. PRO UND CONTRA:
Es werden die wesentlichen relevanten Standpunkte angemessen dargestellt.

Es wird klar, dass es zur Beurteilung des Unfallrisikos von Atomkraftwerken unterschiedliche Verfahren und Einschätzungen gibt. Die grundsätzlichen Unterschiede der beiden Methoden werden kurz beschrieben. Dabei werden die Argumente für und wider jedoch nicht ausreichend dargestellt (siehe auch Kriterium 2).
Mit der GRS, der IAEA und dem BfS kommen neben den Autoren der vorgestellten Studie drei Institutionen zu Wort  – jedoch nicht mit einer Bewertung der Studie, sondern vor allem zu der Frage, warum Störfalldaten bei der IAEA nur ein Jahr öffentlich sind. Es fehlt die Information, dass die Angaben zu meldepflichtigen Ereignissen in deutschen AKW beim BfS über viele Jahre einsehbar sind.
Eine inhaltliche Gegenposition eines Experten zu der vorgestellten Studie ist im Text nicht zu finden, sondern lediglich die Aussage einer BfS-Sprecherin, der Ansatz der drei Forscher sei „fragwürdig“. Eine inhaltliche Begründung fehlt.
Von der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) heißt es, dass sie die PSA „kritisch“ sehe. Auf der Homepage des Unternehmens wird die Methode jedoch nicht grundsätzlich kritisiert, sondern deren Einsatz als Ergänzung deterministischer Analysen befürwortet. Wir werten insgesamt „knapp nicht erfüllt“.

5. PRESSEMITTEILUNG:
Der Beitrag geht deutlich über die Pressemitteilung/das Pressematerial hinaus.

Eine Pressemitteilung zur Studie liegt uns nicht vor. Der Beitrag bezieht neben der Studie weitere Institutionen und Stellungnahmen ein.

6. ALT oder NEU:
Der Beitrag macht klar, ob es sich um ein neu aufgetretenes Umweltproblem, eine innovative Umwelttechnik o.ä. handelt, oder ob diese schon länger existieren.

Der Beitrag thematisiert zwar implizit, dass es Störfälle in Kernkraftwerken schon lange gibt – Tschernobyl und Fukushima werden genannt; es hätten zusätzlich die Kernschmelzen in Three Miles Island in Harrisburg 1979 und in Windscale, heute Sellafield, im Jahr 1956 angeführt werden können. Wie sich die Sicherheits- und Risikobewertung entwickelt hat, erläutert der Beitrag jedoch nicht. Die Webseite der GRS liefert dazu Fakten: „Die erste Risikoanalyse im Bereich der Kerntechnik wurde 1975 in den USA veröffentlicht (WASH-1400, nach dem Leiter der Studie auch als „Rasmussen Report“ bekannt). Im Auftrag des Bundesforschungsministeriums hat die GRS Ende der 1970er-Jahre in der ‚Deutschen Risikostudie (Phase A)‘ die erste Risikoanalyse für ein deutsches Referenz-KKW (Biblis B) erarbeitet und damit diese Methode in Deutschland eingeführt. […] In größerem Umfang werden Risikoanalysen für deutsche KKW seit den 1990er-Jahren durchgeführt. Seit 2002 besteht die rechtliche Verpflichtung, solche Analysen im Rahmen der Periodischen Sicherheitsüberprüfungen für alle KKW vorzulegen.“
Da Probabilistische Sicherheitsanalysen (PSA) der Stufe 3 (siehe Ausführungen zu Kriterium 2) nur selten für einzelne Kernkraftwerke durchgeführt werden, kann es auf ihrer Basis keine Gesamtrisikoabschätzung für alle Kernkraftwerke geben. Es wäre deshalb wichtig gewesen zu erfahren, auf welcher Basis bis jetzt solche Abschätzungen vorgenommen werden und welchen Platz die aktuelle Studie in diesem Rahmen einnimmt.

7. LÖSUNGSHORIZONTE und HANDLUNGSOPTIONEN/kein „Greenwashing“:
Der Beitrag nennt Wege, um ein Umweltproblem zu lösen, soweit dies möglich und angebracht ist.

Der Artikel stellt eine Studie vor, die ein nach Auffassung der Autoren besseres Verfahren der Sicherheitsanalyse vorstellt. Es wird eine öffentlich zugängliche Datenbank aller der IAEA gemeldeten Störfälle und eine Reform der INES-Skala (Schweregrad der Störfälle) gefordert. Mit dieser Methode wird ein möglicher Lösungsansatz für das Problem, dass schwerste Atomunfälle in ihrer Wahrscheinlichkeit schwer zu bewerten sind, beschrieben.

8. RÄUMLICHE DIMENSION (lokal/regional/global):
Die räumlichen Dimensionen eines Umweltthemas werden dargestellt
.

Durch die Erwähnung der beiden bis jetzt größten Störfälle, Tschernobyl und Fukushima, die Einbindung der IAEA und der deutschen Institutionen BfS und GRS wird klar, dass es sich um ein internationales Phänomen handelt. Die Rede ist von 500 weltweit betriebenen Reaktoren und 65 Anlagen im Bau (siehe dazu aber allgemeinjournalistisches Kriterium 3, Faktentreue). Der Kritikpunkt an der zugrunde liegenden Studie, dass sich die Anlagen in verschiedenen Ländern stark unterscheiden, trägt auch dem regionalen Aspekt Rechnung.

9. ZEITLICHE DIMENSION (Nachhaltigkeit):
Die zeitliche Reichweite eines Umweltproblems oder Phänomens wird dargestellt.

Der Beitrag thematisiert, dass das Risiko seltener Ereignisse schwer zu bewerten ist und bezieht insofern die zeitliche Dimension ein. Außerdem wird die Einschätzung der Risikoforscher dargestellt, dass das Risiko für gravierende Störfälle wie in Tschernobyl und Fukushima weiterhin systematisch unterschätzt wird. Es wird zumindest implizit klar, dass durch den weltweiten Neubau von Reaktoren das Problem einer adäquaten Sicherheitsbewertung noch für Jahrzehnte bestehen bleiben wird.

10. KONTEXT/KOSTEN:
Es werden politische, soziale oder wirtschaftliche Aspekte eines Umweltthemas einbezogen.

Zu den wirtschaftlichen und politischen Zusammenhängen macht der Beitrag kaum Aussagen – dabei steckt in diesen Aspekten die Brisanz des Themas. Zwar wird eine mögliche Parteilichkeit der IAEA erwähnt, aber nicht weiter analysiert, auf welchen Risikoanalysen die politische Bewertung der Atomkraft bislang beruht.
Der wirtschaftliche Kontext kommt zu kurz. An einer Stelle erwähnt der Beitrag, dass „Betriebsgeheimnisse“ der Veröffentlichung vorliegender Daten entgegenstehen, an anderer, dass die Forscher für ihre Analysen Angaben zur „Schadenshöhe“ benötigen. Doch die zentrale Rolle, die Kosten in der vorgestellten Studie spielen, wird aus dem Beitrag nicht ersichtlich. Die zitierten Risikoforscher haben zur Klassifizierung der historischen Störfälle nämlich weder die IAEA-Skala INES noch die Menge freigesetzter Radioaktivität herangezogen, sondern – neben Todesfällen – gerade die wirtschaftlichen Kosten. Im Fazit ihrer Veröffentlichung schreiben sie: „Nuclear reactors are thus assets that can become liabilities in a matter of hours, and it is usually taxpayers, or society at large, that ‘pays’ for these accidents rather than nuclear operators or even electricity consumers.” Sie stellen damit die ökonomische Tragfähigkeit der Atomenergie in Frage.
Während die Wissenschaftler schließlich den Blick auch auf andere Energieträger und Kraftwerkstypen richten und für diese ebenfalls eine umfassende Risiko- und Kostenanalyse fordern, lässt der Artikel diese Einordnung vermissen.

Allgemeinjournalistische Kriterien

1. THEMENAUSWAHL:
Das Thema ist aktuell, oder auch unabhängig von aktuellen Anlässen relevant oder originell.

Die zugrunde liegende Studie der drei Risikoforscher ist im März 2016 veröffentlicht (eine andere Arbeit der Autoren zum gleichen Thema bereits im Januar), damit ist die Berichterstattung für ein online-Medium nicht mehr allzu aktuell. Der Konflikt um die Risiken der Kernkraft ist immer noch ein brisantes Thema, das auch nach dem deutschen Atomausstieg relevant bleibt. Auf welcher Grundlage die Wahrscheinlichkeit vor Störfällen beurteilt wird, ist dürfte den meisten Leserinnen und Lesern nicht bekannt sein und ist ein eher ungewöhnliches und interessantes Thema.

2. VERMITTLUNG:
Komplexe Umweltzusammenhänge werden verständlich gemacht.

Der Artikel ist sprachlich verständlich und klar strukturiert. Auf den ersten Blick scheint er über viele interessanten Details zu informieren. Bei näherer Analyse ist jedoch festzustellen, dass er die vorgestellte Studie nicht ausreichend erklärt und einordnet. So gibt es keine fachliche Bewertung der in der zitierten Studie vorgestellten statistischen Methode. Stattdessen widmet sich der Text ausführlich der schwierigen Datenlage. Dieser Aspekt wird zwar auch in der Studie kritisch diskutiert, aber vorrangig geht es darin um Methodenfragen bei der Risikobewertung – das kommt im Artikel zu kurz. Die dazu konsultierten Instanzen werden so knapp zitiert, dass sie keine fachliche Argumentation vortragen können, bzw. es fehlt an entsprechenden Nachfragen. Letztlich wird nicht verständlich dargestellt, ob und auf welcher Basis heute die globale Gesamtwahrscheinlichkeit für einen schweren Störfall abgeschätzt wird, und ob das hier vorgestellte statistische Verfahren eine bessere Voraussage ermöglichen könnte.

3. FAKTENTREUE:
Der Beitrag gibt die wesentlichen Daten und Fakten korrekt wieder.

Der Beitrag enthält mehrere Ungenauigkeiten. So ist die Formulierung „reihenweise explodierende Reaktoren“ zumindest grob missverständlich (siehe Ausführungen bei Kriterium 1). Nicht nachvollziehbar ist die Angabe, es gebe weltweit „rund 500 Reaktoren“. Laut Statusreport 2016 zum Stand der Nuklearindustrie (S. 11) des Experten Mycle Schneider sind es derzeit 402 Reaktoren , also fast 100 weniger. Im Bau sind demnach 58 Reaktoren. Laut Webseite der IAEA arbeiten momentan 447 Reaktoren, 62 Reaktoren sind im Bau; die World Nuclear Association nennt in ihrem Bericht 442 Reaktoren und 66 „under construction“. Die Zahl von 500 laufenden Reaktoren ist demnach  eindeutig zu hoch gegriffen, auf die offenbar unterschiedlichen Zählweisen, auch zu Reaktoren im Bau, geht der Beitrag nicht ein. Aufgrund der Ungenauigkeiten werten wir  „knapp nicht erfüllt“.

 

Umweltjournalistische Kriterien: 6 von 10 erfüllt

Allgemeinjournalistische Kriterien: 1 von 3 erfüllt

 


Kriterium erfüllt Kriterium erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht anwendbar


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