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Mittel gegen den Zecken-Horror (Nachtrag 14.5.)

Es hat schon Tradition, dass alljährlich mit Einzug des Frühlings sämtliche Medien der Republik ihre Leser, Zuhörer und Zuschauer eindringlich vor dem Gefahren der Zecken warnen. Zuletzt wurde es dank gelungener PR-Arbeit für den ersten süddeutschen Zeckenkongress zum “gefährlichsten Tier” der Republik erklärt. Die Redaktionen nahmen den Ball bereitwillig auf: Die Begründung für die Panikmache lautet: „Keine andere Kreatur verursache hierzulande so viele Krankheitsfälle wie die kleinen Blutsauger.“ Das mag stimmen. Aber sollte man dies nicht auch in Relation zur Anzahl der Zeckenstiche sehen? Und was mag wohl das zweitgefährlichste Tier sein? Wie auch immer. Wenn Medien sich dazu entschließen ihre Nutzer…


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Lesetipp: Promis, Mäuse und fehlende Nebenwirkungen

Eine Lesetipp zur Wochenmitte: Kai Kupferschmidt schreibt auf gehirn-info.de über die Rolle von erkrankten Prominenten in den Medien. Anlass ist der aktuelle Fall des ehemaligen Fußball-Managers Rudi Assauer, der an Alzheimer erkrankt ist. Im Artikel beklagt der Autor, dass sich Medien zu sehr auf solche prominenten Fälle stürzen und wichtige Forschungsergebnisse zu wenig beachten. Dabei habe es gerade im Zusammenhang mit Alzheimer zuletzt zwei wichtige und interessante Veröffentlichungen gegeben. Über das eine Ergebnis wurde zu wenig berichtet; über das zweite Ergebnis zwar häufiger, dafür fehlten wichtige Informationen: “Eine andere Studie wurde häufiger aufgegriffen. Forscher haben gezeigt, dass das Krebsmittel Bexaroten…


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Recherchetipp: IGeL im Visier

Das neue Webportal IGeL-Monitor will Patienten bei der Entscheidung helfen, ob eine IGeL (Individuelle Gesundheitsleistung) sinnvoll und nützlich ist oder nicht. Die nach strengen Evindezkriterien evaluierten Bewertungen des IGeL-Monitor-Teams bieten auch Journalisten eine sehr gute Grundlage für die Recherche.


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Kostenloses Lesefutter für Medizinjournalisten

Bevor wir die nächsten Gutachten online stellen, an dieser Stelle noch ein Hinweise auf drei Bücher, die sich den Thema Gesundheit, Studien und Darstellung in den Medien widmen. Sie sind zum Teil in Englisch verfasst, stehen dafür aber kostenlos als pdf zur Verfügung.


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Berichterstattung über Früherkennung und Screening: Was man wissen sollte

Eine kurzer Lesetipp für alle, die über Früherkennung und Screening berichten. Die Gesundheitsseite des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Gesundheitsinformationen.de erklärt in einem ausführlichen Artikel das notwendige Wissen zum Thema.


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Medien-Doktor Kriterien im Deutschen Ärzteblatt

Welche Rolle spielen die Medien und ihre Journalisten in Gesundheitsfragen? Auf einem Panel des Deutschen Ärzteblattes diskutierten Experten über deren Rolle zwischen Gesundheitspromotion und kritischer Berichterstattung. Auch der Medien-Doktor war dabei Thema.


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Medizin-Transparent: Die Evidenz-Checker

In Österreich gibt es seit einigen Monaten ein Projekt, das – wie der Medien-Doktor – seine Arbeit auf medizinjournalistische Beiträge konzentriert. Medizin-Transparent überprüft, wie gut die Aussagen in ausgewählten Gesundheitsartikeln durch Studien gedeckt sind.


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Buch- und Webtipp: Wenn alle nur ein besseres Wissen hätten

Was könnte die Missstände im Gesundheitssystem beseitigen? Steuererhöhungen? Rationierung? Ein neues Buch liefert eine überraschende Antwort: Mehr Bildung für alle Beteiligten, vom einfachen Bürger über Journalisten bis zu Ärzten und Politikern. Wer mehr weiß, kann besser entscheiden.


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Fakten, und wie man sie checkt

Dass die Fakten in einem Beitrag stimmen müssen, darüber sind sich alle einig. Doch wie schafft man es einen Beitrag ohne Faktenfehler zu veröffentlichen? Eine kleine Checkliste kann da weiter helfen. Wir verraten, wo man sie findet.


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Ärztezeitschriften, ihre Finanzierung und die Berichterstattung über Medikamente

Die Berichterstattung in werbefinanzierten Ärztezeitschriften fällt auffallend positiv aus, wenn es um neue Medikamente geht. Rein abofinanzierte Zeitschriften sind deutlich kritischer, ergab eine Untersuchung von elf deutschen Ärztezeitschriften, die z.T. auch von Journalisten und Laien im Internet gelesen werden können.


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