Die Gutachter

Wer erstellt die Gutachten des Medien-Doktor Medizin?

Uns unterstützt ein Team erfahrener Wissenschafts- und Medizinjournalisten aus allen Mediengattungen als Gutachter. Im Folgenden stellen wir sie in alphabetischer Reihenfolge in Kurzbiografien vor. Eine Erklärung des Begutachtungsprozesses finden Sie hier.


Hristio BoytchevHristio Boytchev ist Reporter bei Correct!v. Er hat Biologie auf Diplom an der TU Dresden studiert und am Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologe und Genetik den Cholesterinstoffwechsel von Fadenwürmern erforscht. Im Rahmen des Programms für Auslands- und Wissenschaftsjournalismus der Studienstiftung des deutschen Volkes hat er danach einen Master in Journalismus an der Universidad Complutense de Madrid gemacht und bei Der Spiegel und Die Zeit hospitiert. 2012 war er Arthur F. Burns Fellow im Wissenschaftsressort der Washington Post.

 

Elke BrüserDr. Elke Brüser arbeitet seit 1986 als Wissenschaftsjournalistin, v.a. für die Süddeutsche Zeitung und die Stiftung Warentest (Bereich Gesundheit). Sie hat mehrere Ratgeber verfasst, zuletzt „Besser hören“,  und gehört zum Gründungs- und Redaktionsteam der Gesundheitszeitschrift „Gute Pillen – Schlechte Pillen“. Elke Brüser hat in Kiel, Rennes (Frk.) und an der FU Berlin Biologie, Linguistik und Entwicklungspsychologie studiert. Nach ihrer Promotion und Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zoologie hat sie sich für den Journalismus entschieden. Sie hat zwei erwachsene Kinder und ist seit Jahren im  Journalistinnenbund aktiv. Ihre Intention ist ein kritischer Wissenschaftsjournalismus, der die Expertise von WissenschaftlerInnen schätzt, ihre interessengeleitete Blickrichtung und Botschaften aber gezielt hinterfragt.

 


Tilman HassensteinDr. Tilman Hassenstein
studierte Humanmedizin in Göttingen und Berlin. Nach der Promotion 1988 folgte eine sechsjährige Tätigkeit als Arzt der AIDS-Hilfe Hamburg mit den Schwerpunkten Beratung, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Anschließend Wechsel als Quereinsteiger in den Wissenschaftsjournalismus. Seit einer Festanstellung als Redakteur des Gesundheitsmagazins Visite im NDR-Fernsehen von 1999 bis 2001 arbeitet Tilman Hassenstein als freier Medizin- und Wissenschaftsjournalist für verschiedene TV-Sender, Print- und Online-Medien. Seit 2009 macht er Öffentlichkeitsarbeit für den Sonderforschungsbereich 841 „Leberentzündung: Infektion, Immunregulation und Konsequenzen“ an der Universität Hamburg.

 


Nicole HeißmannNicole Heißmann
ist seit 2004 Redakteurin beim stern im Ressort Wissenschaft, Medizin und Technik. Sie schreibt über Medizin, Qualität im Gesundheitswesen, Ernährung und Umwelt. Alle zwei Monate erscheint ihre Kolumne „Essen mit Substanz“ im Magazin stern Gesund leben. Zumstern kam sie nach Hospitanzen und freier Mitarbeit in Print und Hörfunk (u. a. Westdeutscher Rundfunk, Hamburger Abendblatt, Südwestrundfunk). 2008 erhielt sie den Journalistenpreis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, 2011 den Journalistenpreis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin. Nicole Heißmann studierte Umweltwissenschaften in Essen und Barcelona und besuchte die Henri-Nannen-Journalistenschule. Seit 2007 schreibt sie ehrenamtlich für das Quarterly-Heft der Wissenschafts-Pressekonferenz (inzwischen heißt das übrigens meta) und befasst sich dabei öfters mit der Frage, wie Forschungsergebnisse in Publikumsmedien wiedergegeben werden. 2012 erschien bei Piper das Buch „Die Homöopathie-Lüge“, das sie zusammen mit Christian Weymayr geschrieben hat.



PatrickHuenerfeldPortraitDr. Patrick Hünerfeld
fällte nach dem Medizinstudium und der Approbation die Entscheidung, doch nicht als Arzt zu arbeiten. Stattdessen absolvierte er einen Aufbaustudiengang Journalistik und begann beim SWR als Reporter für Rheinland-Pfalz Aktuell. Seit 2001 arbeitet er für die Wissenschaftsredaktion des SWR in Baden-Baden und hat zahlreiche Print-, Hörfunk- und Fernsehbeiträge veröffentlicht, u. a. in der ARD, SWR und 3sat. Für eine seiner Arbeiten wurde er mit dem Peter Hans Hofschneider Recherchepreis 2009/2010 ausgezeichnet.

 


Sascha Karberg
ist freier Wissenschaftsjournalist (und Biologe) und beschreibt, wie Wissenschaft die Gesellschaft verändert – insbesondere Gen-, Stammzell-, Klon-, Biotech- und Pharmaforschung. Seine Texte werden in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Financial Times Deutschland, Zeit Wissen, Geo, Bild der Wissenschaft, brand eins, Technology Review, Cell und anderen veröffentlicht. Seit er 2008 ein Jahr als Knight Science Journalism Fellow 2008/09 am Massachusetts Institute of Technology und der Harvard University in Cambridge (MA) verbrachte, beobachtet er den deutschsprachigen Wissenschaftsjournalismus für den Knight Science Journalism Tracker. Karbergs Ideen und Texte wurden ausgezeichnet mit dem Doku-Preis BR/Telepool 2010, dem Publizistik-Preis GSK 2006, dem MatheOn Wissjour-Preis 2006 und dem Heureka-Preis 2005.

 

Martina Keller arbeitet als freie Wissenschaftsjournalistin in Hamburg. Ihre Auftraggeber sind Printmedien wie Zeit, Geo oder Stern, die Hörfunksender der ARD sowie die WDR story. Martina Keller interessiert sich für Themen an der Schnittstelle von Medizin und Gesellschaft. Sie recherchierte beispielsweise Hintergründe des Organ- und Gewebehandels, schrieb über die Unterwanderung von Selbsthilfegruppen durch die Pharmaindustrie und begleitete den Prozess gegen den Starchirurgen Christoph Broelsch. Mehrere Arbeiten wurden mit Journalistenpreisen ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie den Georg von Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus 2012 in der Kategorie Print.

 


Sabine KellerSabine Keller
ist seit 2012 Redakteurin der IQWiG-Patienten-Website gesundheitsinformation.de. Zuvor hat sie als freie Medizinjournalistin gearbeitet, u.a. als Redakteurin des Portals familienplanung.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sie ist Autorin verschiedener Gesundheits-Ratgeber der Stiftung Warentest und von Patientenbroschüren großer gesetzlicher Krankenkassen. 2007 bis 2008 war sie schon einmal beim IQWiG, davor Autorin und Online-Redakteurin für gesundheitscout24.de und surfmed.de/surfmed.at (Langbein & Skalnik, Wien). Nach Abschluss ihres Soziologiestudiums in Hamburg und Bremen war sie über sieben Jahre Redakteurin der Zeitschrift „Dr. med. Mabuse“ und des in dieser Zeit gegründeten Mabuse-Buchverlags in Frankfurt am Main.

 


KlausKochPortraitDr. Klaus Koch
ist Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und Chefredakteur der Website gesundheitsinformation.de. Er schloss 1989 ein Diplom-Biologiestudium in Bonn und Köln ab. 1990 erhielt er das Stipendium „Wissenschaftsjournalismus“ der Robert Bosch Stiftung, bis Ende 2005 arbeitete er als freier Wissenschafts- und Medizinjournalist und Buchautor hauptsächlich für nationale Tageszeitungen (z. B. Süddeutsche Zeitung), Fachmagazine (z. B. Deutsches Ärzteblatt) und Buchverlage (z. B. Stiftung Warentest). Für seine journalistische Arbeit erhielt er Auszeichnungen in den Jahren 1997, 2001 und 2004. Anfang 2006 wechselte er ins IQWiG. Im Jahr 2007 schloss er eine Promotion zum Dr. rer. medic. an der Universität zu Köln ab. Er beschäftigt er sich seit Jahren mit der Frage, wie man komplexe Informationen über Vor- und Nachteile medizinischer Verfahren so vermitteln kann, dass eine Chance auf eine informierte Entscheidung besteht.

 


Nicola KuhrtNicola Kuhrt
 ist Chefredakteurin der Deutschen Apotheker Zeitung online. Davor war sie Redakteurin im Wissenschaftsressort bei Spiegel Online und arbeitete als freie Wissenschaftsjournalistin u. a. für die ZEIT, die Frankfurter Allgemeine (Sonntags-)Zeitung oder die Financial Times. Ihre Hauptthemen kommen aus der Gesundheitsökonomie, vor allem die Arzneimittelpreisbildung ist Auslöser zahlreicher Veröffentlichungen. Nach einem Studium der Germanistik und Soziologie volontierte Nicola Kuhrt bei der Westdeutschen Zeitung (Düsseldorf).  Seit 2015 ist Nicola Kuhrt Vorsitzende der Jury des Memento Journalistenpreises, der von Ärzte ohne Grenzen, Brot für die Welt, der BUKO Pharma-Kampagne und der Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe vergeben wird. Seit März 2015 ist Nicola Kuhrt Mitglied des Vorstands der Wissenschafts-Pressekonferenz. Nicola Kuhrt ist mehrfach mit Journalistenpreisen ausgezeichnet worden, etwa mit dem Heureka-Preis für Wissenschaftsjournalisten und dem Peter Hans Hofschneiderpreis. 2010 gewann sie als erste Deutsche den Best Cancer Reporter Award, 2013 war sie „Wissenschaftsjournalistin des Jahres“ (Medium Magazin). Sie lebt mit Mann und Kindern in Hamburg.

 


Martina Lenzen-SchulteDr. med. Martina Lenzen-Schulte
ist stellvertretende Chefredakteurin von Medscape Deutschland. Sie studierte Jura, Philosophie und Medizin in Freiburg, München und an der Hadassah-Universität in Jerusalem. Nach der Approbation als Ärztin begann sie, als freie Medizinjournalistin und Buchautorin zu arbeiten. Neben der Tätigkeit als Online-Redakteurin schreibt sie für Publikumsmedien und medizinische Fachzeitschriften und ist Mitherausgeberin im Referenz Verlag. Ihr Hauptinteresse gilt derzeit der Geburtsmedizin. Sie hat zuletzt das E-Book „Königsweg Kaiserschnitt“ veröffentlicht und betreibt einen Blog zum Wunschkaiserschnitt.

 


Dr. Regina Oehler
ist beim Hessischen Rundfunk verantwortlich für die Wissenschaftsredaktion von hr2-kultur. Sie hat Biologie und Psychologie studiert und in Freiburg und Oxford als Neurobiologin gearbeitet, bevor sie über ein Stipendium der Robert Bosch Stiftung zum Journalismus kam. An der Universität Mainz hat sie einen Lehrauftrag für Wissenschaftsjournalismus. Sie ist derzeit Vorsitzende des VDMJ, des Verbandes Deutscher Medizinjournalisten.

 


Dr. Wiebke Rögener-Schwarz
studierte an der Universität Hamburg Biologie mit dem Hauptfach Zoologie. Auf die Doktorarbeit an der Universitätsklinik Köln folgten weitere zehn Jahre wissenschaftlicher Tätigkeit in der Immun- und Neurobiologie in Swansea (UK), Bremen und Lübeck. 1995 begann Wiebke Rögener als freie Wissenschaftsjournalistin zu arbeiten. Seither schreibt sie zu Themen aus Naturwissenschaft, Umwelt, Medizin und Forschungspolitik. Ihre Texte erscheinen v. a. in der Süddeutschen Zeitung, bei der sie in den Jahren 1999 und 2000 auch Redakteursstellen im Wissenschaftsressort vertrat. Seit Dezember 2006 ist Wiebke Rögener zudem als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wissenschaftsjournalismus an der TU Dortmund tätig. 2009 wurde sie mit dem Journalistenpreis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin ausgezeichnet.



Dr. Eva Schindele
studierte Sozialwissenschaften und Psychologie in Konstanz, Berlin und Bremen. Seit 1984 arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin, vorwiegend für den ARD-Hörfunk und diverse Printmedien im Bereich Medizin, Ethik, Sozialwissenschaften. Sie hat Sachbücher und Essays u. a. zu Themen der Frauengesundheit und Medizinethik geschrieben. Außerdem entwickelte sie „evidenzbasierte PatientInneninformationen“, die von Krankenkassen finanziert worden sind. Eva Schindele hat mehrere Journalistenpreise gewonnen, u. a. den Medienpreis der Freien Wohlfahrtspflege und den Juliane-Bartels-Preis. Sie lebt in Bremen, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Mehr Infos unter: www.bremer-medienbuero.de

 


Nicole Simon
arbeitet seit 2007 als freie Medizin- und Wissenschaftsredakteurin. Zuvor war das Labor ihr Arbeitsplatz. Sie studierte Humanbiologie in Marburg, spezialisierte sich in Hamburg auf die Krebsforschung. Praktika bei Spiegel Online und beim stern halfen beim Quereinstieg in den Journalismus. Nach verschiedenen Weiterbildungen unter anderem an der Henri-Nannen-Schule und unterschiedliche Arbeiten in Redaktionen wie stern.de lockte die Selbstständigkeit. Ihre Texte erscheinen heute im stern, im Tagesspiegel, PM oder bei das Gehirn.info. Am liebsten schreibt sie über Neurobiologie, Genetik und alles, was sich im Labor abspielt.

 


Volker Stollorz
studierte Diplombiologie und Philosophie in Köln und Amsterdam. Mit einem Stipendium der Robert Bosch Stiftung startete er 1991 seine Karriere als Wissenschaftsjournalist, erlebte hautnah die Gründung der Ressorts „Wissen“ bei der ZEIT, „Wissenschaft und Gesellschaft“ bei DIE WOCHE sowie „Wissenschaft“ bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit. Seine Arbeiten mit dem Schwerpunkt Lebenswissenschaften und Medizin in Magazinen und Zeitungen wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2004 mit dem Georg von Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus sowie 2009 mit dem Europäischen Journalistenpreis. Als Mitglied der Wissenschafts-Pressekonferenz ist der freie Wissenschaftsjournalist Gründungsredakteur des Magazins WPK-Quarterly, in dem aktuelle Fragen rund um den Wissenschaftsjournalismus diskutiert werden. In Aus- und Fortbildung engagiert er sich derzeit in der Initiative Wissenschaftsjournalismus, die auch den Medien-Doktor zum größten Teil finanziert.

 


Dr. Astrid Viciano
ist Ärztin und war Redakteurin bei FOCUS, DIE ZEIT und STERN, zuletzt für zwei Jahre in Los Angeles. Ihr Interesse gilt vor allem Themen aus der Neurologie und Psychiatrie, der Reproduktionsmedizin, Bioethik und Biotechnologie. Studiert hat sie in Regensburg, Würzburg und Zaragoza, ihr Praktisches Jahr verbrachte sie in Bordeaux, Sevilla und Salamanca. Sie begann ihre journalistische Karriere mit einer 15-Zeilen-Meldung in der Süddeutschen Zeitung, wo sie ihr erstes Praktikum absolvierte. Es folgte eine Hospitanz beim FOCUS; dort wurde sie als Redakteurin übernommen. Sie ging zur ZEIT, veroeffentlichte das Buch „Patient Kind“ im Zeit-Verlag. Seit 2007 schreibt sie für den stern. In Kalifornien war sie Stipendiatin der California Endowment Health Journalism Fellowship Foundation, hat dort einen Master in „Specialized Journalism“ an der University of Southern California absolviert. Dabei beschäftigte sie sich mit neuesten Multimedia-Technologien und investigativer Recherche, erweiterte ihr Wissen in Neurologie sowie Global Health. Ab August 2012 wird sie als freie Autorin und Dozentin in Paris arbeiten.


Dr. Christian WeymayrDr. Christian Weymayr
, promovierter Biologe, arbeitet seit 1987 als Wissenschafts- und Medizinjournalist. Nach einem Robert Bosch Stipendium für Wissenschaftsjournalismus mit Praktika in diversen Redaktionen war er Jungredakteur bei der ZEIT, Medizinredakteur bei Ergo (einem Entwicklungsprojekt des Bauer-Verlags) und verantwortlicher Redakteur beim Medien-Service Wissenschaft. Von 1998 bis 2014 schrieb er als freier Journalist für Unternehmen und diverse Medien. Er verfasste vier Bücher, zuletzt “Die Homöopathie-Lüge“ mit Nicole Heißmann, sowie Fachartikel zur Krebsvorsorge, gab den Newsletter “Krebsvorsorge aktuell“ heraus, war Sachverständiger im gemeinsamen Bundesausschuss, hatte einen Lehrauftrag an der FH Gelsenkirchen und ist Mitglied im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin, Fachbereich Patienteninformation und -beteiligung. Seit 2009 arbeitete er unter anderem als Redakteur des IGeL-Monitor, dessen Projektleiter er inzwischen ist. Mehr Infos unter www.christian-weymayr.de.

 


Martin Winkelheide
arbeitet seit 1989 als Radiojournalist. Er moderiert die Medizinsendung „Journal am Vormittag – Sprechstunde“ im Deutschlandfunk, und die Wissenschaftssendung „Leonardo – Wissenschaft und mehr“ auf WDR5. Als Autor arbeitet er für den Deutschlandfunk (v. a. für die Sendung „Forschung aktuell“), den WDR und andere ARD-Anstalten. Gemeinsam mit Michael Lange ist er für „Leo2go“ unterwegs. Er ist Mitglied der Wissenschafts-Pressekonferenz und Mitbegründer der „Kölner Freiwilligen Agentur” – einer gemeinnützigen Agentur, die Ehrenamtliche berät und vermittelt. Er erhielt u.a. den Wilhelm und Ingeborg Roloff-Preis 1997/98 der Deutschen Lungen-Stiftung, den Europäischen Journalistenpreis 2003 des VDMJ (gemeinsam mit dem Team der „Sprechstunde“) sowie den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2006.

 


Dr. Frank Wittig
arbeitet seit den achtziger Jahren als Wissenschaftsjournalist mit dem Schwerpunkt Medizin. Zunächst im Print-Bereich parallel zum Studium der Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Psychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit 1996 beim Südwestrundfunk SWR im Fernsehen im Wissenschaftsmagazin Odysso. Seit 2000 moderiert er wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Veranstaltungen wie den Pharma-Tag oder den Biotech-Tag oder den Wissenschaftsmarkt der Universität Mainz. Seit 2006 nimmt Frank Wittig einen Lehrauftrag für Wissenschaftsjournalismus an der TU Kaiserslautern wahr. Er hat u. a. folgende Preise bekommen: Journalistenpreis des Netzwerks für evidenzbasierte Medizin DNEbM e. V. (2009) für das Feature: „Betrifft: sinnlose Operationen”; Preis des Wissenschaftsmagazins nano 3sat für den Beitrag: „Krank durch Vitamine” (2008).

 

Tanja WolfTanja Wolf ist freie Medizinjournalistin und arbeitet für Spiegel online und verschiedene Tageszeitungen. Zu ihrem Schwerpunkt Zahnmedizin hat sie 2014 ein Buch veröffentlicht („Murks im Mund“) und wurde 2009 mit einem Preis der Initiative proDente ausgezeichnet. Zudem schreibt sie für das IQWiG und für die Verbraucherzentrale NRW, für die sie u.a. einen Ratgeber über Individuelle Gesundheitsleistungen verfasst hat. Seit 2002 ist sie auf Medizinthemen spezialisiert. Zuvor war sie Redakteurin bei der Westdeutschen Zeitung in Düsseldorf. Sie studierte Geschichts- und Politikwissenschaft in Düsseldorf und Neapel.


Kathrin Zinkant
ist Redakteurin im Ressort Wissen der Süddeutschen Zeitung. Im Anschluss an das Biochemie-Diplom an der Ruhr-Universität Bochum studierte sie Wissenschaftsjournalismus an der FU Berlin. Nach dem ersten Praktikum in der damals noch jungen Wissenschaftsredaktion der FAS blieb sie dort mehrere Jahre Pauschalistin und schrieb unter anderem auch für den stern, stern Gesund Leben und den deutschen Technology Review. 2005 ging sie als Wissenschaftsredakteurin zu ZEIT Online und war dann als freie Autorin in Hamburg tätig, vor allem für ZEIT Wissen und die FAS. 2010 übernahm sie das Wissen in der Wochenzeitung der Freitag, 2012 dann die Ressortleitung des deutschen New Scientist. Zuletzt arbeitete Kathrin Zinkant als freie Autorin für Wissenschaft und Medizin in Berlin, vor allem für die FAS, Zeit online und die Süddeutsche Zeitung. Ihre Themenschwerpunkte sind Ernährung und Biomedizin. Ein ganz besonderes Interesse gilt der öffentlichen Rezeption von Wissenschaft.

 

 

Ehemalige Gutachter

  • Richard Friebe, Wissenschaftsjournalist
  • Dr. Arnd Schweitzer, Arzt und Medizinjournalist