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Recherchetipp: Studien verstehen

Ein kurzer Hinweis auf eine Seite des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Auf den Seiten von Gesundheitsinformation.de (der Gesundheitsseite des IQWiG) gibt es eine zum Teil neu erstellte Sektion zum Thema Evidenzbasierte Medizin: „Studien und Co.„. Dort bekommt man laienverständliche Antworten auf Fragen wie: Welche Studienarten gibt es? Wie werden Studien bewertet? Was sind systematische Übersichten und Meta-Analysen? Was sind Leitlinien? Können Messwerte zeigen, ob eine Behandlung hilft? Auf diesen Seiten lernt man, was eine Randomisiert-Kontrollierte Studie von einer Kohortenstudie unterscheidet, oder warum manche Studien aussagekräftiger sind als andere. Da die Texte für Laien geschrieben sind, sollten Sie auch für JournalistInnen…

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Praxisberichte 11 – Irgendwas mit Genen, irgendwann gegen Krebs

Genforschung ist in weiten Teilen reine Grundlagenforschung. Interessant wird sie nach Meinung so manchen Redakteurs erst, wenn deutlich wird, was sie den Menschen konkret bringt: eine neue Therapie, ein genetischer Test, ein Medikament. Das wissen auch Wissenschaftler und versprechen schnell mal eine Therapie „in den nächsten zehn Jahre“. Sollte man deshalb darüber berichten? Oder eher nicht? Sascha Karberg gibt Tipps, wie man über Gene, medizinische Grundlagenforschung und die Hoffnungen auf Fortschritte in der Medizin berichtet.

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Praxisberichte 10 – Leser, du wirst sterben

Im zehnten Teil unserer Serie lenkt Richard Friebe unseren Blick auf die Gruppe von Lesern, Zuhörern und Zuschauern, die von Medizinberichterstattung am meisten betroffen sind: Patienten. Er erinnert uns daran, diese immer Blick zu haben, wenn wir über Therapien gegen ihre Krankheiten und Leiden berichten. Gedankenlose, übertriebene Aussagen und Beiträge berühren diese Gruppe viel mehr als alle anderen – und schüren falsche Hoffnungen oder unnötige Ängste.

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Praxisberichte 9 – Eminenz, Evidenz und Ehrlichkeit: Medizinthemen in den Redaktionen verkaufen

Wie schafft man es, Themen in Redaktionen unterzubringen? Worauf sollten Autoren mit Medizin und Gesundheitsthemen achten? Volker Stollorz gibt Tipps, was gute Medizinjournalisten ausmacht. Ein Plädoyer für kompetenten, einordnenden Journalismus abseits der oberflächlichen, zu schnellen, mehr auf Gerüchten, Spekulationen und Hypes basierenden Berichterstattung.

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Praxisberichte 8 – Vitamin ‚B‘ wie Beziehungen: Zwischen den Rädern der PR-Maschinerie

Vitamine hatten Jahrzehnte lang ein durchweg positives Image. Doch seit größere Studien und Übersichtsarbeiten den Verdacht erhärten, dass sie unter bestimmten Umständen sogar schaden können, beginnt das Image der Substanzklasse zu bröckeln. Sehr zum Unmut der Vitaminhersteller, die dem nicht tatenlos zusehen wollen. Frank Wittig schildert seine Recherche für eine Dokumentation über eine PR-Maßnahme im Vitamin-Bereich.

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Praxisberichte 7 – Magazin-Medizin: Eine Art Bauanleitung

Magazinjournalisten haben den Platz für ihre Geschichten, den sich andere Autoren oft wünschen. Doch der Raum will gut genutzt werden, auch für medizinjournalistische Storys. Planung und intensive Recherche sind ebenso wichtig wie das richtige Verhältnis von medizinischen Fakten zu emotionalen Patientengeschichten. Astrid Viciano gibt Tipps wie man den Raum, den ein Medizinjournalist bekommt, angeht und bewältigt.

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Praxisberichte 6 – Experten, Interessen und Konflikte

Experten spielen auch im Medizinjournalismus eine wichtige Rolle. Sie beurteilen und ordnen Ergebnisse über Therapien, Arzneimittel und Verfahren ein. Doch wie unabhängig sind diese Experten? Journalisten sollten immer auch nach möglichen Interessenkonflikten fahnden – und diese im Beitrag benennen.

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Praxisberichte 5 – Trügerische Surrogate: Messen, was gut aussieht

Nicht jedes erfolgreich getestete Medikament bringt Patienten tatsächlich auch einen Nutzen. Das passiert, weil Mediziner den Erfolg immer wieder anhand so genannter Surrogatparametern testen. Cholesterinspiegel, Blutdruck, Herzrhythmus und andere physiologische Parameter lassen sich leicht messen, ihre Verbesserung bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Patienten auch länger leben. Martina Keller erklärt, wo Journalisten aufpassen müssen.

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Praxisberichte 4 – Publikationsbias oder die verheimlichte Forschung

Wer berichtet schon gerne über Misserfolge? Das tun Journalisten genauso ungern wie Pharmafirmen. Wenn Arzneimittelhersteller und Medizinforscher negative Ergebnisse zurückhalten, kann dies schwerwiegende Folgen haben: Medikamente und Therapien erscheinen besser als sie es tatsächlich sind – mit manchmal tödlichen Auswirkungen. Diese Verzerrung in den Studien – der Publikationsbias – ist nicht nur für Journalisten ein schwer zu lösendes Problem.

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Praxisberichte 3 – Nebensache Nebenwirkung?

Als wollten Medizinjournalisten immer nur die Überbringer der guten Botschaft sein, vernachlässigen sie häufig Risiken und Nebenwirkungen in ihren Beiträgen. Wiebke Rögener berichtet über mangelnde journalistische Sorgfalt im Umgang mit dem Unerwünschten und gibt Tipps, worauf Journalisten achten sollten.

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