Sprechstunde

Stiftungen sollen Qualitätsjournalismus verstärkt unterstützen

26 Stiftungen und Vereine haben gestern einen Aufruf zum Engagement von Stiftungen für Qualitätsjournalismus verabschiedet. Damit wollen sie die Debatte um Qualitätsjournalismus und Meinungsvielfalt angesichts der fundamentalen Umbrüche der Medienlandschaft und den verschlechterten Arbeitsbedingungen vieler Journalistinnen und Journalisten für Qualitätsjournalismus weiter voranbringen und andere Stiftungen motivieren, sich zu beteiligen.

Im Aufruf sind vier Felder genannt, auf denen sich Stiftungen  bereits engagieren und verstärkt engagieren könnten:

  • Journalisten- und Journalismusförderung
  • Journalistische Glaubwürdigkeit
  • Vertrauensmangel adressieren und Wertschätzung erhöhen
  • Forschung und Bedarfsanalyse

Im Expertenkreis Stiftungen und Qualitätsjournalismus des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen haben sich Stiftungsakteure zusammengetan, die das Engagement von Stiftungen für Qualitätsjournalismus voranbringen möchten. Ziel des Expertenkreises ist es, das Engagement bereits bestehender oder neu zu gründender Stiftungen für den Erhalt der Qualität in den Medien zu erhöhen.

Im Juni vergangenen Jahres hatten die Wissenschaftsakademien Empfehlungen zur „Gestaltung der Kommunikation von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien“ veröffentlicht (WÖM-Studie) und darin auch die Stiftungen in Deutschland aufgefordert, sich stärker für Qualitätsjournalismus einzusetzen.

Der Aufruf der 26 Stiftungen und Vereine (darunter die Robert Bosch Stiftung, die Volkswagenstiftung, die Rudolf Augstein Stiftung und inverstigate!) ist hier als pdf herunterzuladen.

Die Pressemitteilung findet sich auf der Webseite des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.


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