Sprechstunde

Medien-Doktor PRO: 
Rechercheunterstützung für Themen aus Medizin & Gesundheit

UPDATES:

Unser Projekt Medien-Doktor PRO ist nach Ende der Verlängerung bis zum 31. Juli 2014 inzwischen ausgelaufen.

Wir haben 36 Rechercheanfragen bekommen, bei denen wir in der Mehrheit den Kolleginnen und Kollegen helfen konnten. Anfragen gab es aus Printredaktionen wie TV- und Radiosendern, aus Regionalzeitungen und Fachmagazinen, von Redakteuren wie freien Autoren, von Fachjournalisten, aber auch fachfremden Kollegen. Von allen haben wir positives Feedback bekommen, was uns zeigt, dass es einen Bedarf für eine kompetente, unkomplizierte Rechercheunterstützung für einen solchen komplexen Themenbereich wie Medizin gibt. Wie gut wir waren, zeigt uns neben dem Lob der Kollegen auch die Bewertung im Vergleichstest von fünf Recherchediensten des Medienmagazins  ‚journalist‘, bei dem wir als bester Service abschnitten. Fazit der Autorin: „Schade ist, dass dieses Angebot nur für medizinische Themen zur Verfügung steht.“

 

14.4.2014: Rechercheunterstützung geht in die Verlängerung bis Ende Juli 2014

2.12.2013: Medien-Doktor PRO: Bester Rechercheservice im Test


Seit mehr als zwei Jahren analysieren einige der besten Journalisten ihres Fachs im Projekt Medien-Doktor am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus die Berichterstattung über Medizin und Gesundheit.

Logo Medien-Doktor PRO

Nun kommt ein bisher einmaliges Angebot für Journalisten dazu: Medien‐Doktor PRO ist ein neuer Service, bei dem das Medien-Doktor Team freie Journalisten ebenso wie Redakteure bereits bei der Recherche medizinjournalistischer Themen unterstützt. Auf diese Weise möchten wir – auf mehrfache Anfragen hin – nicht nur auf eine Berichterstattung mit Bewertungen re‐agieren, sondern „pro‐aktiv“ Unterstützung schon bei der Entstehung eines Beitrags anbieten (daher der Name Medien-Doktor „PRO“).

Wie funktioniert’s?

Sie, als Journalist oder Redakteur, haben die Idee für ein medizinjournalistisches Thema – von der Klinik vor Ort, die per Pressemitteilung eine neue Operationsmethode anpreist, über die Eröffnung einer Praxis, die ungewöhnliche Heilverfahren anbietet, bis zur interessanten Patienten-Studie, deren Aussagekraft schwer zu bewerten ist. Ihnen fehlt aber die Zeit oder die Erfahrung, ein solches Thema genau zu recherchieren. Wir stellen Ihnen daher die Expertise des Medien-Doktor-Teams zur Verfügung: Sie senden Ihre konkrete Recherche-Anfrage an das Medien-Doktor-Team oder rufen uns an. Wir führen dann eine – für Sie kostenfreie – Vorab-Recherche für Sie durch: Wer könnten geeignete Experten sein? Wie ist die Studienlage? Was ergibt ein erster Faktencheck? Welche Fragen sollte man stellen? Auf dieser Basis setzen Sie Ihre eigene Recherche fort und schreiben/produzieren den Beitrag – evtl. mit weiterer Beratung durch Medien-Doktor PRO.

Ihr Thema wird dabei in der Recherchephase vertraulich behandelt; das Redaktionsgeheimnis ist also gewahrt. Erst nach der Veröffentlichung stellen Sie medien-doktor.de den journalistischen Beitrag als Datei oder Link zur Verfügung, damit auch andere Kollegen die Recherche später als Lernbeispiel nutzen können. Ganz nebenbei erhöht sich so die Reichweite ihres Beitrags.

Wer kann anfragen?

Das Angebot hat gemeinnützigen Charakter, dessen Ziel es ist, die Qualität der journalistischen Berichterstattung über Medizin und Gesundheit in der Breite zu verbessern. Anfragen kann grundsätzlich jeder Journalist, der ein konkretes medizinjournalistisches Thema recherchieren und umsetzen möchte. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Redaktionen aus Regionalmedien in Print, Online, Hörfunk und TV (inklusive der Regionalausgaben der öffentlich-rechtlichen Sender), die über keine oder nur wenige eigene Wissenschaftsredakteure verfügen. Denn nicht nur bei überregionalen Medien gehören Medizin und Gesundheit zu den beliebtesten Themen – und die „Regionalen“ sind vor Ort und besonders nah dran an den Menschen.

Wo kann man anfragen?

Interessenten wenden sich an: Marcus Anhäuser, Leitender Redakteur, www.medien-doktor.de, Telefon: 035201 / 81091, marcus.anhaeuser@tu-dortmund.de. Oder: Univ.-Prof. Holger Wormer, Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus, Techn. Universität Dortmund, Telefon: 0231 / 755 4152 oder 6231, holger.wormer@tu-dortmund.de

 Logo Robert Bosch Stiftung

Realisiert wird das Projekt mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

 


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