Sprechstunde

Die Autoren

Holger Wormer

Marcus Anhäuser


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Mehr Möglichkeiten, kostenlos Forschungsartikel für die Recherche zu beziehen

Wir hatten hier und hier bereits ausführlich auf Möglichkeiten hingewiesen, wie man für die Recherche medizinischer Themen kostenlos an Fachartikel („Paper“) gelangt. Es gibt inzwischen zwei weiter Wege, auf die ich kurz hinweisen möchte: Unpaywall   Eine Erweiterung für den Google Chrome- oder den Firefox-Browser, die automatisch erkennt, ob eine Studie bzw. ein Artikel irgendwo im Netz bereits kostenlos (zum Beispiel durch den Autor/die Autorin) als pdf zum herunterladen angeboten wird. Ob es solche frei zugänglichen Artikel gibt, zeigt die Erweiterung durch ein farbiges Hinweislabel am Browserrand an. Ein goldfarbenes Label verweist auf freie Artikel auf der Verlagsseite, ein grünes…


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Erste Analyse von über 300.000 Pressemitteilungen im idw

Von Julia Serong In Rahmen unseres INKA-Projekts haben wir uns hier in den vergangenen drei Jahren intensiv mit der Informationsqualität in der Medizinkommunikation beschäftigt. Seitdem haben wir beim Medien-Doktor Medizin neben journalistischen Artikeln auch Pressemitteilungen unter die Lupe genommen. Die Fälle, die wir bisher beim Medien-Doktor Medizin begutachtet haben, sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was sich im gesamten Feld der Medizin- und Gesundheitskommunikation bzw. in der Wissenschaftskommunikation überhaupt zuträgt. Während es für den Bereich des Wissenschaftsjournalismus bereits einige empirische Studien gibt, die u. a.  die hohe Relevanz von Medizin- und Gesundheitsthemen zeigen, mangelt es an entsprechenden Analysen der institutionellen Wissenschafts-PR. Am…


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Zentren der Gesundheitsforschung: Update der Pressekontakte

In unseren „Tools für Medizinjournalisten“ bieten wir seit einigen Jahren neben Links zu lesenswerten Artikeln, Büchern und Webseiten zum Thema Medizinjournalismus, auch eine exklusive Liste mit den Kontaktdaten der Ansprechpartner für die Presse der sechs Zentren der Gesundheitsforschung. Diese gibt es in dieser Form so nur bei uns und soll die Recherche zu Themen wie Diabetes, Kreislauferkrankungen, Demenz, Krebs oder Infektionen erleichtern. Die Liste ist sehr beliebt, denn sie wurde bereits mehr als 1200 mal heruntergeladen. Wir haben die Kontakte nun aktualisiert. Das einseitige PDF kann man hier direkt herunterladen oder auf unserer Seite „Tools für Medizinjournalisten„. Die Webseiten der einzelnen Zentren sind: Deutsches…


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10 Tipps, die jeder Journalist im Zusammenhang mit Wissenschaft gebrauchen kann

Die Seite „Journalist’s Resource“ des Shorenstein Center on Media, Politics and Public Policy an der Harvard Kennedy School hat eine Liste zusammengestellt, warum wissenschaftliche Forschung so wichtig für die journalistische Recherche und Berichterstattung sein kann und sie verweisen auf gängige Fehler, die die Macher der Seite als JournalistInnen früher selbst gemacht haben. Jeden der zehn Punkte ergänzen sie durch Erläuterungen – etwa durch Alternativen zur Recherche mit einfacher Google-Suche oder was das Problem mit dem  Begriff „signifikant“ ist. Ich habe die Hauptthesen übersetzt, zu den Erläuterungen lohnt sich der Blick auf die Webseite. Akademische Forschung ist eines der besten Werkzeuge für die Berichterstattung…


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Der Medien-Doktor in einem Deutschlandradio-Feature

In der Reihe Zeitfragen des Deutschlandradio Kultur gehen Susanne Billig und Petra Geist in einem knapp 30 minütigen Feature der Frage nach: „Wissenschaftsjournalismus: Nichts als Fakten – oder was?!“ Ausführlich kommt darin neben anderen Kollegen auch der Medien-Doktor vor mit Antworten von Projektleiter Holger Wormer. Zudem berichtet die Medizinjournalistin Martina Keller, Gutachterin beim Medien-Doktor, über ihre Arbeit. Das Feature kann man sich noch bis zum 1. September 2017 auf der Webseite des Deutschlandradios anhören. LINKS: Susanne Billig/Petra Geist (2017, Deutschlandradio Kultur/Zeitfragen): „Wissenschaftsjournalismus: Nichts als Fakten – oder was?! http://www.deutschlandradiokultur.de/wissenschaft-in-den-medien-nichts-als-fakten-oder-was.976.de.html


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Recherche-Tipp IGeL-Monitor zieht Bilanz nach fünf Jahren: Meist mehr Schaden als Nutzen

Wir hatten vor fünf Jahren schon einmal darauf verwiesen: Jeder, der über Medizin und Gesundheitsthemen berichtet, sollte den IGeL-Monitor auf seiner Recherche-Liste haben. Nach fünf  Jahren zieht das Projekt jetzt Bilanz. IGeL steht für Individuelle Gesundheitsleistungen; es handelt sich um medizinische Verfahren und Therapien, deren Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Dazu zählen etwa Leistungen wie „Lichttherapie bei saisonal depressiver Störung („Winterdepression“)“, „Bachblüten-Therapie“ oder auch der „PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs“. Ob diese Angebote einen belegten Nutzen haben (der auch im Verhältnis zu den Risiken steht), ist für Patienten nur schwer zu erkennen. Der anbietende Arzt hat als Berater aber einen Interessenkonflikt…


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10.000 Euro: Journalistenstipendien zum Thema Globale Gesundheit

Das European Journalism Centre (EJC) vergibt aktuell Stipendien zum Thema Globale Gesundheit für freiberufliche Journalisten, die in relevanten deutschen Medien veröffentlichen. Die Stipendien über jeweils mindestens 10.000 € sollen die Präsenz der Thematik in deutschen Qualitätsmedien verstärken und einen Bezug zum Engagement Deutschlands in der Entwicklungszusammenarbeit herstellen. Das Programm „Global Health Journalism Grants for Germany“ wird von der Bill und Melinda Gates Stiftung unterstützt und vom EJC umgesetzt. Insgesamt werden noch 10 Stipendien in diesem Programm vergeben. Der nächste Einsendeschluss für alle Bewerbungen ist der 29. März 2017 (22 Uhr MEZ). Bewerbungen können nur online eingereicht werden und mit Hilfe dieses…


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Fact Sheet zum Thema E-Zigaretten

Das unabhängige Science Media Center in Köln unterstützt JournalistInnen bei der Recherche zu wissenschaftlichen und medizinischen Themen u.a. durch frühzeitige Experteneinschätzungen zu aktuellen Themen (Rapid Reactions) oder auch durch so genannten Fact Sheets.  Jetzt hat das Team den Stand der Dinge zum Thema E-Zigaretten einem Fact Sheet zusammengefasst. In der Ankündigung zum Fact-Sheet schreibt Volker Stollorz, Redaktionsleiter und Redakteur für Medizin und Lebenswissenschaften: „Die Diskussion um die Elektronische Zigarette (E-Zigarette) steht im Spannungsfeld vieler ideologischer und politischer Positionen – in Deutschland, in der Europäischen Union, weltweit. Manche Länder, wie zum Beispiel Australien, sehen in E-Zigaretten eine Gefahr für die erzielten Fortschritte bei der Tabakkontrolle der vergangenen…


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Lesetipp: Die Evidenz-Sprechstunde

Neben der Bewertung akueller journalistischer Artikel und Beiträge (derzeit wegen einer umfangreichen Auswertung unterbrochen), ist es uns immer wichtig, Journalisten (und auch Mitarbeitern von Pressestellen) Tipps und Ratschläge für ihr Handwerk zu vermitteln. Dafür haben wir die Rubriken „Tools für Journalisten„, unser Special mit den „Praxisberichten“ oder die zahllosen Posts hier im Blog. Es gibt im deutschsprachigen Raum nur wenige Seiten, die Medizinjournalisten oder solchen, die es werden wollen, wirklich fundierte und verständliche Tipps zum Thema Medizin geben. Eine dieser Seiten ist eine lesenswerte Serie, die auf der Webpräsenz der Deutschen Apotheker Zeitung (DAZ) zu finden ist: Die Evidenz-Sprechstunde. Die Medizinjournalistin Iris Hinneburg,…


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Pressemitteilungen: Auch warnende Hinweise finden den Weg in journalistische Beiträge

Übertrieben positive Beschreibungen aus Pressemitteilungen landen immer wieder in journalistischen Artikeln, die über medizinische Themen berichten. Die gute Nachricht ist: Dasselbe passiert auch mit Einschränkungen und Warnhinweisen. Das zeigt eine neue Untersuchung eines Teams um Petroc Sumner von der Universität Cardiff. 2014 hatte Sumner und seine Kollegen eine Untersuchung vorgelegt (über die ich hier berichte), die den Einfluss von Pressemitteilungen auf die journalistische Berichterstattung beleuchtete. Die Forscher fanden Hinweise dafür, dass Übertreibungen in Pressemitteilungen die Wahrscheinlichkeit erhöhen könnten, solche Übertreibungen auch in den zugehörigen journalistischen Artikeln zu finden. Zugleich aber wies die Arbeit auch darauf hin, dass solche übertriebenen Aussagen in den Pressemitteilungen –…


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