Sprechstunde

Die Autoren

Holger Wormer

Marcus Anhäuser


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Recherche-Tipp IGeL-Monitor zieht Bilanz nach fünf Jahren: Meist mehr Schaden als Nutzen

Wir hatten vor fünf Jahren schon einmal darauf verwiesen: Jeder, der über Medizin und Gesundheitsthemen berichtet, sollte den IGeL-Monitor auf seiner Recherche-Liste haben. Nach fünf  Jahren zieht das Projekt jetzt Bilanz. IGeL steht für Individuelle Gesundheitsleistungen; es handelt sich um medizinische Verfahren und Therapien, deren Kosten nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Dazu zählen etwa Leistungen wie „Lichttherapie bei saisonal depressiver Störung („Winterdepression“)“, „Bachblüten-Therapie“ oder auch der „PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs“. Ob diese Angebote einen belegten Nutzen haben (der auch im Verhältnis zu den Risiken steht), ist für Patienten nur schwer zu erkennen. Der anbietende Arzt hat als Berater aber einen Interessenkonflikt…


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10.000 Euro: Journalistenstipendien zum Thema Globale Gesundheit

Das European Journalism Centre (EJC) vergibt aktuell Stipendien zum Thema Globale Gesundheit für freiberufliche Journalisten, die in relevanten deutschen Medien veröffentlichen. Die Stipendien über jeweils mindestens 10.000 € sollen die Präsenz der Thematik in deutschen Qualitätsmedien verstärken und einen Bezug zum Engagement Deutschlands in der Entwicklungszusammenarbeit herstellen. Das Programm „Global Health Journalism Grants for Germany“ wird von der Bill und Melinda Gates Stiftung unterstützt und vom EJC umgesetzt. Insgesamt werden noch 10 Stipendien in diesem Programm vergeben. Der nächste Einsendeschluss für alle Bewerbungen ist der 29. März 2017 (22 Uhr MEZ). Bewerbungen können nur online eingereicht werden und mit Hilfe dieses…


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Fact Sheet zum Thema E-Zigaretten

Das unabhängige Science Media Center in Köln unterstützt JournalistInnen bei der Recherche zu wissenschaftlichen und medizinischen Themen u.a. durch frühzeitige Experteneinschätzungen zu aktuellen Themen (Rapid Reactions) oder auch durch so genannten Fact Sheets.  Jetzt hat das Team den Stand der Dinge zum Thema E-Zigaretten einem Fact Sheet zusammengefasst. In der Ankündigung zum Fact-Sheet schreibt Volker Stollorz, Redaktionsleiter und Redakteur für Medizin und Lebenswissenschaften: „Die Diskussion um die Elektronische Zigarette (E-Zigarette) steht im Spannungsfeld vieler ideologischer und politischer Positionen – in Deutschland, in der Europäischen Union, weltweit. Manche Länder, wie zum Beispiel Australien, sehen in E-Zigaretten eine Gefahr für die erzielten Fortschritte bei der Tabakkontrolle der vergangenen…


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Lesetipp: Die Evidenz-Sprechstunde

Neben der Bewertung akueller journalistischer Artikel und Beiträge (derzeit wegen einer umfangreichen Auswertung unterbrochen), ist es uns immer wichtig, Journalisten (und auch Mitarbeitern von Pressestellen) Tipps und Ratschläge für ihr Handwerk zu vermitteln. Dafür haben wir die Rubriken „Tools für Journalisten„, unser Special mit den „Praxisberichten“ oder die zahllosen Posts hier im Blog. Es gibt im deutschsprachigen Raum nur wenige Seiten, die Medizinjournalisten oder solchen, die es werden wollen, wirklich fundierte und verständliche Tipps zum Thema Medizin geben. Eine dieser Seiten ist eine lesenswerte Serie, die auf der Webpräsenz der Deutschen Apotheker Zeitung (DAZ) zu finden ist: Die Evidenz-Sprechstunde. Die Medizinjournalistin Iris Hinneburg,…


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Pressemitteilungen: Auch warnende Hinweise finden den Weg in journalistische Beiträge

Übertrieben positive Beschreibungen aus Pressemitteilungen landen immer wieder in journalistischen Artikeln, die über medizinische Themen berichten. Die gute Nachricht ist: Dasselbe passiert auch mit Einschränkungen und Warnhinweisen. Das zeigt eine neue Untersuchung eines Teams um Petroc Sumner von der Universität Cardiff. 2014 hatte Sumner und seine Kollegen eine Untersuchung vorgelegt (über die ich hier berichte), die den Einfluss von Pressemitteilungen auf die journalistische Berichterstattung beleuchtete. Die Forscher fanden Hinweise dafür, dass Übertreibungen in Pressemitteilungen die Wahrscheinlichkeit erhöhen könnten, solche Übertreibungen auch in den zugehörigen journalistischen Artikeln zu finden. Zugleich aber wies die Arbeit auch darauf hin, dass solche übertriebenen Aussagen in den Pressemitteilungen –…


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Mehr als 18.000 Euro für die Recherche zu gewinnen

Noch bis zum 15. Dezember 2016 kann man sich mit Beiträgen aus dem Medizin- oder Wissenschaftsjournalismus für den Peter Hans Hofschneider Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus bewerben, um das Recherchestipendium der Stiftung experimentelle Biomedizin (Schweiz) in Höhe von 20.000 CHF (mehr als 18.000 Euro) zu ergattern. Das Preisgeld ist zur Finanzierung eines künftigen Rechercheprojektes vorgesehen (Reise- und sonstige Recherchekosten + eigenes Honorar). Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten und der Entwurf eines solchen künftigen Rechercheprojekts zu Themen aus Wissenschaft und Forschung. Die eingereichten Beiträge sollten sowohl durch eine saubere Darstellung wissenschaftlicher Fakten als auch durch die Recherche politischer, wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Hintergründe überzeugen. Ausdrücklich erwünscht sind journalistische…


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Recherchestipendium: Berichten über vernachlässigte Krankheiten

Update: Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 31.1.2017 verlängert.   Mit dem Memento Journalisten-Recherchestipendium wird ein journalistisches Rechercheprojekt ausgezeichnet, das gesellschaftliche, medizinische, politische und wissenschaftliche Hintergründe vernachlässigter Krankheiten thematisiert. Seit 2014 wird er einmal im Jahr für besonderes Engagement in der Bekämpfung von vernachlässigten Krankheiten in den Kategorien „Forschung und Entwicklung“, „Politischer Wille“ und „Journalismus“ verliehen. Zweck des Preises für Journalisten ist die Förderung besonderer Rechercheleistungen und -projekte im Wissenschafts- und Medizinjournalismus. Der Preis wird als ein zweckgebundenes Stipendium für Recherchen zum Thema vernachlässigter Krankheiten ausgerichtet. Für den das Recherchestipendium des Memento Journalistenpreis für vernachlässigte Krankheiten können sich Journalistinnen und Journalisten bis…


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Journalistenpreis „Evidenzbasierte Medizin in den Medien“

Mit dem Ziel, die Qualität im Medizinjournalismus zu fördern, hat das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) den Journalistenpreis „Evidenzbasierte Medizin in den Medien“ ins Leben gerufen. Dieser Preis (dotiert mit 1.500 Euro) zeichnet journalistische Arbeiten aus, die in herausragender Weise zeigen, wie sich die Prinzipien der evidenzbasierten Medizin im Medizinjournalismus und benachbarten Themengebieten umsetzen lassen. Der Journalistenpreis „EbM in den Medien“ wird bereits zum neunten Mal ausgeschrieben. Bis zum 1. Dezember 2016 können Bewerbungen eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Journalistinnen und Journalisten, die in deutschsprachigen Medien publizieren. Die eingereichten Arbeiten sollen zeigen, dass die Autorin/der Autor die Prinzipien der evidenzbasierten…


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Bewerben: Recherchestipendien zum Thema „Interessenkonflikte im Gesundheitswesen“

Zum vierten Mal bietet die TU Dortmund die WISSENSWERTE-Recherchestipendien für Medizinjournalistenan. Die Stipendien sollen dazu beitragen, das Wissen und die Recherchetiefe von jüngeren Freien Medizinjournalisten in ausgewählten relevanten Themenfeldern zu stärken. Dazu werden 3x Recherchestipendien in Höhe von jeweils bis zu 5.500,- Euro vergeben. Ziel des Stipendiums ist es, mit einer dreimonatigen Recherche komplexe Themen durch eine innovative journalistische Herangehensweise und Umsetzung für ein breites Publikum transparent zu machen. Die Projektmittel stammen von der Robert Bosch Stiftung, die damit die Recherchekompetenzen im Medizinjournalismus fördern will. Thema: Interessenkonflikte im Gesundheitswesen  Das deutsche Gesundheitswesen wird gerne als „Haifischbecken“ bezeichnet. Soll heißen: Es ist interessenkontaminiert. Die Partikularinteressen aller Gruppen…


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Stipendien für freie JournalistInnen zum Thema Globale Gesundheit

Das European Journalism Centre (EJC) vergibt im Laufe der nächsten 18 Monate 16 Stipendien an freiberufliche Journalisten. Das “Deutsche Journalistenstipendien-Programm Globale Gesundheit” (Global Health Journalism Grant Programme for Germany) geht an den Start und wird von der Bill und Melinda Gates Stiftung finanziell unterstützt. Jedes Stipendium ist mit 10 000 Euro dotiert (zusätzlich können weitere Projektkosten geltend gemacht werden). Jeder Stipendiat soll eine Serie journalistischer Projekte umsetzen, die sich mit der Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern befassen. Dabei soll der Themenkomplex Gesundheit in den breiteren Zusammenhang von Entwicklungszusammenarbeit, politischer Stabilität, Migration und internationalen Beziehungen gestellt werden. Bewerben können sich freiberufliche Journalisten, die…


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