Was macht der medien-doktor.de?

Wir beurteilen die Qualität medizin- journalistischer Beiträge in Publikums- medien nach festgelegten Kriterien. So hoffen wir, die Berichterstattung über neue Therapien, Arzneimittel, Tests und Behandlungsarten besser und verständlicher zu machen.

BMBF-Projekt INKA

Vom medizinischen Abstract zum journalistischen Beitrag

Ein Forschungsprojekt über die Veränderung der Informationsqualität in der Kommunikationskaskade (INKA) von der medizinischen Fachpublikation bis zur Rezeption der Medizinberichterstattung durch Ärzte und Laien

Wie gut werden Patienten, Angehörige und medizinische Fachleute mit neuen Nachrichten aus der Medizin versorgt? Und wer trägt die Schuld, wenn falsche oder übertriebene Meldungen bei Patienten unbegründete Hoffnungen wecken? Diesen Fragen geht das Medien-Doktor-Team in Kooperation mit dem Deutschen Cochrane Zentrum am Universitätsklinikum Freiburg und mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) nach.

Wir untersuchen die Qualität medizinischer Informationen entlang der gesamten Informations-Kette von der Studienveröffentlichung in einer medizinischen Fachzeitschrift über die wissenschaftliche Pressemitteilung bis hin zum Beitrag in den Massenmedien. Zusammen mit den Freiburger Kooperationspartnern wird dabei auch untersucht, welche Informationen bei Ärzten, Betroffenen und Laien ankommen.

Auf dieser Seite finden Sie Links und Informationen zum Forschungsprojekt.

Aktuelle Gutachten, bei denen wir innerhalb des INKA-Projektes sowohl einen journalistischen Beitrag und eine zugehörige Pressemitteilung parallel bewerten, finden Sie auf der Homepage des Medien-Doktor Medizin.

 

Publikationen

Wormer, H., Serong, J., Lang, B. (im Druck, vorauss. 2016):
Wissenschaftskommunikation im Gesundheitsbereich. Vom Medienwandel zum
Fachmedienwandel. In: Rossmann, Constanze / Hastall, Matthias (Hrsg.):
Handbuch Gesundheitskommunikation. Kommunikationswissenschaftliche
Perspektiven. Wiesbaden: Springer VS.

Serong, J., Anhäuser, M., Wormer, H. (2016): Qualitätsveränderungen der Wissenschaftskommunikation am Beispiel medizinischer Themen, in Ruhrmann, Kessler, Guenther (Hrsg.): Wissenschaftskommunikation zwischen Risiko und (Un-)Sicherheit , Herbert von Halem Verlag, Köln

Serong, J., Anhäuser, M., Wormer, H., Lang, B., Töws, I., Labonté, V., Antes, G. (2016): Veränderung der Informationsqualität in der Kommunikationskaskade von der Fachpublikation bis zur Rezeption der Medizinberichterstattung durch Ärzte und Laien (INKA), Poster auf dem 5. Statusseminar des BMBF – „ELSA der modernen Lebenswissenschaften„, Berlin (pdf kann hier heruntergeladen werden)

Serong, J., Anhäuser, M., Wormer, H. (2015): Ein methodischer Ansatz zur Bewertung der Informationsqualität medizinisch-wissenschaftlichen Wissens auf dem Transferweg zwischen Fachpublikation und Massenmedien, Z. Evid. Fortbild. Qual. Gesundh. wesen (ZEFQ) (2015), http://dx.doi.org/10.1016/j.zefq.2015.04.016

Wormer, H. (2014): Medizin und Gesundheitsjournalismus, in Hurrelmann, K.,Baumann, E. (Hrsg.): Handbuch Gesundheitskommunikation, Verlag Hans Huber, Bern

 

Vorträge, Workshops, Panel

From scientific publications to mass media, Vortrag (Töws, I.) auf dem 24. Cochrane Kolloquium, 23.-27. Oktober 2016, Seoul, Südkorea.

Evaluating health news in a digital world: Quality assessment in science journalism and science communication, Vortrag (Serong, J.) bei der PCST Conference 2016 am 26.-28. April 2016 in Istanbul, Türkei.

Professional standards for quality assessment in science journalism and science communication and their perspectives for evaluating information in a digital world, Vortrag (Serong, J.) beim ECREA DCC Workshop „Standards, Disruptions and Values in Digital Culture and Communication“ am 26.-27. November 2015 in Salzburg, Österreich.

Qualitätskriterien als Geländer für die Recherche, Workshop, (Anhäuser, M.), Tauchgänge in die Wissenschaft, Vortrag beim Workshop für Journalisten der Robert-Bosch-Stiftung, 21.11.15, Wernigerode

Qualitätsveränderungen der Wissenschaftskommunikation am Beispiel medizinischer Themen, Vortrag (Serong, J.) beim 61. Biometrischen Kolloquium der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft (IBS-DR) am 15.-18. März 2015 in Dortmund.

„Wissenstransfer und individualisierte Medizin. Das INKA Projekt“, Workshop (Lang, B.) der Klinischen Forschergruppe 179 zum Thema „Wie können wir die Medizin individualisieren? Neue Konzepte, Methoden und Strukturen“, 13./14.03.2015, Berlin

Qualitätsveränderungen der Wissenschaftskommunikation am Beispiel medizinischer Themen, Vortrag (Serong, J.) auf der Jahrestagung der Ad-hoc-Gruppe „Wissenschaftskommunikation“ der DGPuK „Wissenschaftskommunikation zwischen Risiko und (Un)Sicherheit“ am 29.-31. Januar 2015 in Jena.

Medien-Doktor und die Qualität in Medizinjournalismus und PR, Vortrag (Anhäuser, M.) im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), 17.11.2014, Köln,

Aufklärung an der Schnittstelle zwischen Uni und Non-Profit, Workshop, (Anhäuser, M.), Fachtagung „Nonprofit-Journalismus“ von netzwerk recherche, 6.11.2014, Berlin

Die Medien-Doktor Kriterien – Ein Geländer für Pressemitteilungen der Wissenschaftskommunikation, Vortrag/Panel (Anhäuser, M.), 45. Jahrestagung des Bundesverbands Hochschulkommunikation, „Pressemitteilungen: Qualität zwischen Wissenschaft, Journalismus und strategischer Unternehmenskommunikation“, 24-26.9.2014, Konstanz

Die Uni bin ich! Von Eitelkeiten, Maulkörben und anderen Störfeuern bei der Vermittlung von wissenschaftlicher Wahrheit, Workshop (Antes, G.) mit geladenen TeilnehmerInnen, Wissenschaftskommunikation der VW-Stiftung: „Image statt Inhalt? – Warum wir eine bessere Wissenschaftskommunikation brauchen“, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, 30. Juni/1. Juli 2014, Hannover

Die Medien-Doktor Kriterien – ein Geländer für die Wissenschaftskommunikation?, Vortrag (Anhäuser, M.), Siggener Kreis, Zukunft der Wissenschaftskommunikation, 24.4.2014, Gut Siggen, Oldenburg (Holstein) // Seitdem Mitarbeit Arbeitskreis „Leitlinien zur guten Wissenschaftskommunikation“ (insgesamt fünf AK-Treffen in Berlin in 2015)

Wie informieren sich deutsche Ärzte – Bedeutung von Fachzeitschriften und Massenmedien, Vortrag (Antes, G.), 131. Kongress: Deutsche Gesellschaft für Chirurgie,
Messe ICC, 26. März 2014, Berlin

Medizinkommunikation reloaded, Workshop (Anhäuser, M.), TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V., AG Wissenschaftskommunikation, 27.11.2013, Bremen

 

Pressemitteilungen

8.10.2013 

Projekt „Medien-Doktor“ der TU Dortmund erweitert Qualitäts-Check für Medizin-Infos

Neues BMBF-Projekt mit dem Deutschen Cochrane Zentrum: Vom Fachartikel über Pressemitteilungen in die Medien

Pressespiegel

Das Medien-Doktor Projekt in den Medien: Der Presse-Spiegel als pdf.

Social Media

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Veranstaltungen

Krank-sein-in-Internetzeitalter„Krank sein im Internetzeitalter: Wie finde ich zuverlässige Gesundheitsinformationen?“
Einladung für Patienten, Angehörige und Gesundheitsinteressierte
zur öffentlichen Abendveranstaltung im Rahmen des 61. Biometrischen Kolloquiums.

Drei Experten geben Einblick in ihre Strategien zur Bewertung von Informationen aus Medizin und Gesundheit – und stellen sich auch Fragen aus dem Publikum.

16. März 2015, 19:30 Uhr – 21:00 Uhr; TU Dortmund, Campus Nord, Mathegebäude, Hörsaal M/E29

Veranstaltungsflyer kann hier heruntergeladen werden.

 

Feedback

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Kontakt

Kontakt an der TU Dortmund:
Prof. Holger Wormer, Marcus Anhäuser
Telefon: 0231-755 4152
Büro Dresden (Anhäuser): 035201-81091
E-Mail: holger.wormer@tu-dortmund.de
E-Mail: marcus.anhaeuser@tu-dortmund.de

Kontakt am Deutschen Cochrane Zentrum in Freiburg:
Prof. Gerd Antes, Dr. Britta Lang
Telefon: 0761-203 6696 oder -6715
E-Mail: antes@cochrane.de
E-Mail: lang@cochrane.de

 

Links 

Projekt Medien-Doktor
http://www.medien-doktor.de

Deutsches Cochrane Zentrum
http://www.cochrane.de

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
http://www.bmbf.de

Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus
http://wj.ifj.tu-dortmund.de