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„Studie: Einfrieren von Eierstock-Gewebe bei Krebs ist sicher“

„Studie: Einfrieren von Eierstock-Gewebe bei Krebs ist sicher“

Der Artikel auf stern.de berichtet, dass das Einfrieren und Retransplantieren von Eierstockgewebe die Fruchtbarkeit von Frauen erhalten kann, die gegen Krebs behandelt werden müssen. Der Artikel wie auch die Pressemitteilung versäumen es beide – neben anderen Aspekten – die Verfügbarkeit und die Kosten für Patientinnen zu erklären.

Zusammenfassung

Journalistischer Beitrag

In dem Artikel berichtet stern.de (basierend auf einem dpa-Text) über eine dänische Studie im Fachmagazin Human Reproduction,  in der Frauen vor einer Krebsbehandlung Eierstockgewebe entnommen wurde, um es ihnen anschließend wieder zu transplantieren. Somit sollte ihre Fruchtbarkeit erhalten bleiben und eine vorzeitige Menopause verhindert werden.

Der mögliche Nutzen wird nur teilweise, aber noch ausreichend dargestellt, das Thema Risiken und Nebenwirkungen hingegen nicht. Auch wird die Aussagekraft der Studie nicht hinreichend erklärt. Es kommt ein an der Studie nicht beteiligter Mediziner zu Wort, womit der Artikel auch über die Pressemitteilung hinausgeht. Es wird klar, wie neu das Verfahren ist und was die Standardbehandlung darstellt. Die Kosten und die Verfügbarkeit in Deutschland werden nicht deutlich. Die Unfruchtbarkeit infolge einer Krebstherapie wird in diesem weitgehend verständlichen Artikel nicht übertrieben dargestellt.

Pressemitteilung

In der Pressemitteilung „New research shows ovarian transplants appear to be safe and effective“ berichtet die European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) über eine dänische Studie in ihrem Fachmagazin Human Reproduction, in der Frauen vor einer Krebsbehandlung Eierstockgewebe entnommen wurden, um es ihnen anschließend wieder zu transplantieren. Damit sollte ihre Fruchtbarkeit erhalten bleiben und eine vorzeitige Menopause verhindert werden.

Der mögliche Nutzen wird noch ausreichend dargestellt, ebenso wie das Thema Risiken und Nebenwirkungen. Die Aussagekraft der Studie wird indes nicht hinreichend erklärt. Die Finanzierung der Studie wird angezeigt und der Text macht klar, was das Neue der Studie ist und wie alt das Verfahren ist. Auf Alternativen geht der Text nicht ein, Kosten und die Verfügbarkeit werden nicht ausreichend deutlich. Die Unfruchtbarkeit infolge einer Krebstherapie wird in diesem insgesamt verständlichen Artikel nicht übertrieben dargestellt.

Medizinjournalistische Kriterien

1. Im journalistischen Beitrag ist der NUTZEN ausreichend und verständlich dargestellt.

Zum möglichen Nutzen des Verfahrens heißt es im Artikel konkret und quantifiziert: „Die Forscher hätten ‚Daten von 41 dänischen Frauen ausgewertet, die entnommenes Eierstock-Gewebe im Alter von durchschnittlich 33 Jahren wieder eingesetzt bekamen. (…) Von diesen Frauen wollten 32 schwanger werden. 10 von ihnen bekamen mindestens ein Kind, eingeschlossen einer Frau, die im dritten Drittel der Schwangerschaft war. Zusammengenommen entstanden so 14 Kinder.’“

Wir werten indes nur knapp „erfüllt“, weil gar nicht darauf eingegangen wird, dass durch diese Methode auch die Folgen einer verfrühten Menopause verhindert werden; ein Nutzen, der ja auch für Frauen gilt, die nicht schwanger werden wollen.  Zudem wird als weiterer Grund in der Studie angeführt:

„One Ewing Sarcoma patient was a prepubertal girl, in whom tissue was transplanted to induce puberty“.

1. In der Pressemitteilung ist der NUTZEN ausreichend und verständlich dargestellt.

Zum Nutzen der Behandlung heißt es: „Women who have ovarian tissue removed, stored and then transplanted back to them at a later date have a good chance of successfully becoming pregnant.“ Die Ergebnisse werden quantifiziert: „41 Danish women who had had a total of 53 transplantations of thawed ovarian tissue and who had been followed for 10 years to assess ovarian function, fertility and the safety of the procedure.“ Und: „Out of the 41 women, 32 wished to become pregnant. Ten (31%) were successful and had at least one child (14 children in total); this includes one woman who is in her third trimester of pregnancy. In addition, there were two legal abortions.“

Am Ende des Textes wird auch deutlich, dass es noch einen weiteren Nutzen gibt: „In addition to enabling women to become pregnant, the restoration of ovarian function is also important for restoring normal levels of circulating sex hormones, which serve many other functions in the body, such as preventing menopausal symptoms.“ Wie gut dies gelingt wird indes nicht quantifiziert.

2. Im journalistischen Beitrag sind RISIKEN und Nebenwirkungen angemessen berücksichtigt.

Die Überschrift finden wir in dieser absoluten Form verfrüht und übertrieben: „Einfrieren von Eierstock-Gewebe bei Krebs ist sicher.“ Selbst die Forscher thematisieren in ihrer Veröffentlichung, dass weitere Untersuchungen nötig seien. Im Text wird das Risiko, dass die Krebserkrankung aufgrund von Krebszellen im Transplantat zurückkehren kann, nur angedeutet: „Bei 3 der 41 Frauen, die ein Gewebe-Transplantat erhalten hatten, kam der Krebs nach der Transplantation zurück. Allerdings deute nichts darauf hin, dass es zwischen der Behandlung und dem Rückfall einen Zusammenhang gibt, schreiben die Forscher.“ Diese Frage hätte allerdings ausführlicher diskutiert werden müssen, insbesondere aufgrund der geringen Fallzahlen. So ist das Verfahren offenbar für Leukämie-Patienten nicht geeignet: „We have not yet performed transplants in patients who have suffered from leukaemia since the ovarian tissue may harbour malignant cells in this group of patients.“ Auch bei Patientinnen mit Non-Hodgkin bestehen offenbar Bedenken: http://www.deutschlandfunk.de/eierstock-auf-eis.676.de.html?dram:article_id=29196. Was für die Leser noch von Interesse gewesen wäre: Elf Frauen benötigten eine zweite und eine dritte Transplantation, das Risiko für Fehlgeburten war erhöht, vielleicht allerdings auch aufgrund der Krebserkrankung: „The frequency of failed clinical pregnancies (8 of 24) is higher than expected and is likely to reflect that pregnancy in cancer survivors is more difficult.“ Interessant wäre zudem gewesen, dass bei der Entnahme des Gewebes an dänischen Zentren bislang keinerlei Komplikationen gemeldet wurden.

2. In der Pressemitteilung sind RISIKEN und Nebenwirkungen angemessen berücksichtigt.

Zu den Risiken heißt es insgesamt zurückhaltend: „The procedure appears to carry little risk of causing a return of the disease that had prompted the removal of the tissue in the first place.“ Die Pressemitteilung thematisiert die noch kurze Erfahrung mit dem Verfahren: „However, as ovarian transplantation is still in its early days, its efficacy and safety needs to be investigated.“

Es werden Zahlen genannt und begründet, warum das Wiederauftreten der Krebserkrankung offenbar nicht auf die Transplantation zurückzuführen ist: „Three of the 41 women who received an ovarian transplant had a relapse of their cancer: two had a recurrence of their breast cancer at the site of their original tumours, and one Ewing’s sarcoma patient had a relapse. The researchers say that none of these relapses appeared to be related to the transplantation of ovarian tissue, and no cancer has developed in the transplanted tissue.“ Einschränkend wird hinzugefügt: „However, it’s important that women who have received transplanted ovarian tissue continue to be followed-up. In particular, we have not performed transplants in patients who have suffered from leukaemia, since the ovarian tissue may harbour malignant cells in this group of patients.“

3. Im journalistischen Beitrag ist die Qualität der Evidenz (STUDIEN etc.) richtig eingeordnet.

Bei der Studie handelt es sich um eine retrospektive (zurückblickende) Kohortenstudie, mit geringer Fallzahl, auch wenn es offenbar die größte Untersuchung weltweit zu dem Verfahren ist. Die Leser erfahren davon indes nichts, weil die Aussagekraft und die Grenzen der Untersuchung nicht thematisiert werden. Immerhin wird aber die Einschätzung des Reproduktionsmediziners der zuständigen deutschen Fachgesellschaft wiedergegeben, die – aber eher allgemein als konkret auf die Studie bezogen – sagt: „Die Transplantation von Eierstockgewebe ist hingegen immer noch experimentell, und bisher sind erst einige wenige Kinder daraus hervorgegangen. Ich habe die Sorge, dass dieses Verfahren angesichts erfolgreicher Einzelfälle überbewertet wird.“ Wir werten knapp „nicht erfüllt“.

3. In der Pressemitteilung ist die Qualität der Evidenz (STUDIEN etc.) richtig eingeordnet.

Insgesamt wird die Studie zwar recht gut beschrieben, es heißt dazu auch: „As far as we know this is the largest series of ovarian tissue transplantation performed worldwide.“ Wie gut die Aussagekraft dieser insgesamt kleinen Studie ist, und wo ihre Grenzen sind, wird nur indirekt deutlich, wenn es heißt: „However, it’s important that women who have received transplanted ovarian tissue continue to be followed-up.“  In Anbetracht der niedrigen Fallzahlen kann kaum von einer etablierten Methode gesprochen werden, dies jedoch suggeriert das letzte Zitat eines der Studienautoren: „We hope that our results will enable this procedure to be regarded as an established method in other parts of the world, which has an important implication on how it is funded and reimbursed.“

Alles in allem werten wir knapp „nicht erfüllt“.

4. Im journalistischen Beitrag werden weitere EXPERTEN/Quellen zitiert und es wird auf INTERESSENSKONFLIKTE hingewiesen.

Es kommt ein nicht an der Studie beteiligter Mediziner einer deutschen Fachgesellschaft zu Wort, der selbst ein Kinderwunschzentrum an einer Uniklinik leitet.

4. In der Pressemitteilung wird auf INTERESSENSKONFLIKTE und die FINANZIERUNG hingewiesen und es werden weitere EXPERTEN/Quellen zitiert.

Es kommen zwar keine externen Quellen/Experten zu Wort, dafür wird die Finanzierung angegeben. Ob Interessenkonflikte vorhanden sind, wird nicht deutlich, laut Studie sind sie nicht vorhanden. Wir werten nur knapp „erfüllt.“

5. Der journalistischen Beitrag geht über die PRESSEMITTEILUNG hinaus.

Der Text erscheint an vielen Stellen an der englischsprachigen Pressemitteilung angelehnt. Durch die beiden Absätze, in denen die Einschätzung des externen Experten wiedergegeben wird, geht der Artikel über die Pressemitteilung hinaus. Wir werten – wenn auch knapp – erfüllt.

5. Der Beitrag geht über die PRESSEMITTEILUNG hinaus.

Dieses Kriterium ist bei Pressemitteilungen nicht anwendbar, wir beschreiben dennoch die über den reinen Pressetext hinausgehenden Zusatzinformationen.

In der Pressemitteilung gibt es einen Link und bibliographische Angaben zum Fachartikel, Kontaktdaten der Presseabteilung der Gesellschaft (und einen Link zur Webseite) und Angaben zum Finanzier der Studie. Es gibt keine Kontaktdaten zu Studienautoren.

6. Der journalistische Beitrag macht klar, wie NEU der Ansatz/das Mittel wirklich ist.

Leser erfahren, dass das Verfahren schon seit mindestens zehn Jahren eingesetzt wird, da das Transplantat bei manchen Frauen so lange überlebt hat. Zugleich wird das Verfahren als experimentell eingeordnet, es wird also klar, dass es noch keine Standardbehandlung ist. Im Beitrag heißt es schließlich: „Erst seit einigen Jahren entnehmen Ärzte, vor der Chemo- oder Strahlenbehandlung einen Eierstock oder Teile davon, (…).“

6. Die Pressemitteilung macht klar, wie NEU der Ansatz/das Mittel wirklich ist.

Die Leser erfahren, dass die Transplantation von Eierstockgewebe in Dänemark erstmals im Jahr 2000 praktiziert wurde. Zugleich wird klar, dass es sich immer noch um eine recht neue Methode handelt. „Ovarian transplantation is still in its early days.“ Der Text macht auch klar, was das Neue dieser Studie ist: „As far as we know this is the largest series of ovarian tissue transplantation performed worldwide.“

7. Im journalistischen Beitrag werden ALTERNATIVE Behandlungsarten/Produkte/Tests vorgestellt.

Es wird erwähnt, dass die Entnahme und das Einfrieren von Eizellen die Standardbehandlung sei: „Bislang werden oft Eizellen eingefroren, deren Gewinnung allerdings zehn bis zwölf Tage Vorbehandlung benötigt.“

7. In der Pressemitteilung werden ALTERNATIVE Behandlungsarten/Produkte/Tests vorgestellt.

Das alternative Verfahren, Eizellen vor der Krebstherapie zu gewinnen und einzufrieren (die bisherige Standardmethode), wird nicht erwähnt. Sinnvoll wäre es gewesen, die Vorteile des einen und des anderen Verfahrens zu benennen.

8. Im journalistischen Beitrag wird klar, ob oder wann ein(e) Therapie/Produkt/Test VERFÜGBAR ist.

Die Leserin erfährt nicht, ob auch in Deutschland Eierstockgewebe entnommen und zurücktransplantiert wird, und wo man diese Behandlung in Anspruch nehmen kann. Dabei wurden auch in Deutschland bereits 2012 erste Erfolge berichtet

8. In der Pressemitteilung wird klar, ob oder wann ein(e) Therapie/Produkt/Test VERFÜGBAR ist.

Die Pressemitteilung lässt nur indirekt vermuten, dass zumindest drei dänische Zentren Eierstockgewebe entnehmen, da Forscher von drei Einrichtungen an der Studie beteiligt sind.

Laut Fachartikel ist neuerdings auch ein Zentrum in Südschweden aktiv. Eine wichtige Information wäre gewesen, dass die Frauen sich das Eierstockgewebe in ihrem lokalen Krankenhaus zurücktransplantieren lassen können. Dazu heißt es in der Publikation: „Patients are counselled and tissue can be excised at four different centres, three in Denmark and, more recently, one centre in southern Sweden. The tissue is transported (for up to 5 h) to one central laboratory, where preparation and storage of tissue takes places. If the patient requests transplantation, tissue is transported to the local hospital.“

Wie das Verfahren in anderen Teilen der Welt verfügbar ist, bleibt offen, da keine Beispiele genannt werden.

Insgesamt werten wir „nicht erfüllt“. 

9. Der journalistische Beitrag geht (angemessen) auf die KOSTEN ein.

Die Leserin erfährt nicht, ob Kosten des Verfahrens von den Krankenkassen übernommen werden, wie es offenkundig in Dänemark der Fall ist: „The Public Healthcare System in Denmark covers all Danish citizens and is paid through taxes and provides free of charge counselling, excision of tissue, transport, preparation and storage of the cryopreserved tissue, transplantation (more than once) and, if necessary, subsequent IVF treatment.“

Auch der Kostenvergleich mit der Alternative wäre interessant gewesen.

9. Die Pressemitteilung geht (angemessen) auf die KOSTEN ein.

Zur Kostenübernahme in Dänemark wird nichts gesagt, es heißt lediglich, man hoffe, die eigene Forschung werde helfen, das Verfahren im Ausland zu etablieren, was Implikationen für die Finanzierung habe: „ (…) will enable this procedure to be regarded as an established method in other parts of the world, which has an important implication on how it is funded and reimbursed.“

Die Information hätte man aus der Publikation übernehmen können: „The Public Healthcare System in Denmark covers all Danish citizens and isp aid through taxes and provides free of charge counselling, excision of tissue,tran sport, preparation and storage of the cryopreserved tissue, transplantation (more than once) and, if necessary, subsequent IVF treatment.“

10. Der journalistische Beitrag vermeidet Krankheitsübertreibungen/-erfindungen (DISEASE MONGERING).

Unfruchtbarkeit infolge einer Krebstherapie ist für viele junge Frauen ein Problem, es wird nicht übertrieben dargestellt.

10. Die Pressemitteilung vermeidet Krankheitsübertreibungen/-erfindungen (DISEASE MONGERING). 

Unfruchtbarkeit infolge einer Krebstherapie ist für viele junge Frauen ein Problem, es wird nicht übertrieben dargestellt. „Many girls and young women who have been diagnosed with a disease such as cancer now have a realistic hope of recovery and living a normal life, but the treatment for their disease can cause infertility by damaging the functioning of their ovaries.“

 

Allgemeinjournalistische Kriterien

1. Das THEMA des journalistischen Beitrags ist aktuell, relevant oder ungewöhnlich.

Das Thema ist relevant, da neue Verfahren, die Fruchtbarkeit unter einer Krebstherapie zu erhalten, sicher auf großes Interesse bei den Patientinnen stoßen. Die dänische Studie ist relevant, da sie nach Aussage der Forscher die weltweit bislang größte Studie zu dem Thema ist. Der Artikel erschien zeitnah nach Publikation der Studie.

1. Das THEMA der Pressemitteilung ist aktuell, relevant oder ungewöhnlich.

Das Thema ist aktuell, die Pressemitteilung bezieht sich auf die am selben Tag in der Fachzeitschrift Human Reproduction erschienene Publikation. Sie ist auch relevant, da Unfruchtbarkeit infolge einer Krebsbehandlung für überlebende Frauen die Lebensqualität beeinträchtigen kann. Zudem handelt es sich um die zu diesem Zeitpunkt weltweit größte Studie.

2. Die Darstellung des Themas ist im journalistischen Beitrag gelungen (VERSTÄNDLICHKEIT/VERMITTLUNG).

Der Text ist im Großen und Ganzen gut lesbar, strukturiert und verständlich. Problematisch finden wir die Verengung des Themas auf die Fruchtbarkeit der Frauen, während Menopause ganz außen vor gelassen wird.

Unglücklich formuliert heißt es zum Risiko einer erneuten Krebserkrankung: „Die ursprüngliche Krebserkrankung kehrte bei diesen Patientinnen aufgrund der Behandlung nicht wie von einigen Experten gefürchtet zurück.“ Tatsächlich kehrte der Krebs ja bei drei Frauen zurück, vermutlich aber nicht aufgrund der Transplantation. Warum sich dies weitgehend ausschließen lässt, wäre eine wichtige Zusatzinformation gewesen.

Der Nominalstil trübt mitunter das Lesevergnügen: „(…) werde der Erhalt der Fruchtbarkeit zunehmend zum Bestandteil moderner Krebstherapien. (…) , deren Gewinnung allerdings zehn bis zwölf Tage Vorbehandlung benötigt.“

Alles in allem werten wir daher nur knapp „erfüllt“.

2. Die Darstellung des Themas ist in der Pressemitteilung gelungen (VERSTÄNDLICHKEIT/VERMITTLUNG).

Der Text ist klar strukturiert. Die Darstellung ist insgesamt zurückhaltend, verständlich und gut nachvollziehbar. Eher den Bedürfnissen von Journalisten angepasst, gibt es ausführliche Zitate der Hauptautorin, die ganze Absätze umfassen.

3. Die Fakten im journalistischen Beitrag stimmen.

Faktenfehler haben wir keine gefunden.

3. Die Fakten in der Pressemitteilung stimmen. 

Faktenfehler sind uns keine aufgefallen.

Journalistischer Beitrag
Pressemitteilung
Medizinjournalistische Kriterien
6 von 10 erfüllt
5 von 9 erfüllt
Allgemeinjournalistische Kriterien
3 von 3 erfüllt
3 von 3 erfüllt
Gesamtbewertung

Kriterium erfüllt Kriterium erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht anwendbar


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