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„Sauna ist gut fürs Herz“

„Sauna ist gut fürs Herz“

Auch Menschen mit Herzschwäche dürfen regelmäßig die Sauna besuchen, berichtet das NDR Gesundheitsmagazin Visite, und verweist auf eine große finnische Studie – in der es aber gar nicht um Menschen mit Herzschwäche geht. Die Pressemitteilung zur Studie ist zu kurz, um über die meisten wichtigen Aspekte zu berichten.

Zusammenfassung

Journalistischer Beitrag 

Der rund fünf minütige TV-Beitrag in der NDR Gesundheitssendung Visite berichtet, dass Menschen mit Herzschwäche – anders als bisher angenommen – regelmäßig eine Sauna besuchen können, um etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Der mögliche Nutzen des Saunierens wird zwar am Beispiel einer Studie genauer erklärt, in der Studie ging es indes gar nicht um Menschen mit Herzschwäche, obwohl der Beitrag dies suggeriert. Auf Risiken und Nebenwirkungen wird nicht ausreichend eingegangen. Die Aussagekraft und Grenzen der Studie werden nicht erklärt. Es kommen mehrere Experten zu Wort und der Text geht klar über die zur Studie gehörende Pressemitteilung hinaus.

Der Beitrag macht klar, dass die Empfehlungen zur Herzschwäche sich verändert haben und geht auch kurz auf Alternativen ein; den Kostenaspekt erklärt der Beitrag indes nicht. Herzschwäche wird nicht übertrieben dargestellt. Die Studie wird in diesem routiniert produzierten Beitrag als aktuell beschrieben („jetzt”), obwohl sie bereits elf Monate zuvor veröffentlicht wurde.

Anmerkung: Wir haben ausschließlich den TV-Beitrag bewertet, nicht den begleitenden Artikel auf der Webseite.

Pressemitteilung

Die recht kurze Pressemitteilung „Frequent sauna use protects men against cardiac death“ der University of Eastern Finland berichtet über eine Studie, in der die Gesundheitsvorteile des regelmäßigen Saunierens für das Risiko von Herzkreislauferkrankungen bei finnischen Männern untersucht wurde.

Der mögliche Nutzen des Saunierens wird nicht ausreichend erklärt. Auf Risiken und Nebenwirkungen wird nicht eingegangen. Die Aussagekraft und Grenzen der Studie werden nicht erklärt. Externe Quellen oder Informationen zur Finanzierung oder zu möglichen Interessenkonflikten gibt es nicht.

Der Texte erklärt nicht, was eigentlich das Neue der Studie ist, Alternativen werden nicht angesprochen. Herzkreislauferkrankungen werden in diesem recht oberflächlichen Text nicht übertrieben dargestellt.

Medizinjournalistische Kriterien

1. Im journalistischen Beitrag ist der NUTZEN ausreichend und verständlich dargestellt.

Der TV-Beitrag stellt insbesondere heraus, dass Menschen mit Herzschwäche unbesorgt die Sauna nutzen können und gesundheitlich davon profitieren. Dazu werden Expertenmeinungen gehört, die ohne nähere Belege die Vorteile der Saunanutzung propagieren („davon sind Mediziner überzeugt“); Außerdem werden weitere Vorteile genannt (weniger Erkältungskrankheiten), für die keine konkreten Angaben zum Ausmaß gemacht werden.

In einem Fall quantifiziert einer der Experten die Vorteile auch konkret, in dem er das Ergebnis einer Studie zusammenfasst. Er bezieht sich auf eine im Februar 2015 veröffentlichte Studie, die tatsächlich ergab, dass von den Menschen, die häufig (4-7 mal wöchentlich) in die Sauna gehen, weniger infolge von Herzkreislauferkrankungen starben als Menschen, die nur ein Mal wöchentlich saunierten. Danach war von den Teilnehmern, die ein Mal pro Woche saunierten nach der zwanzigjährigen Beobachtungszeit jeder Zweite verstorben, von denen, die fast täglich gingen, nur jeder Dritte.

Es entsteht der Eindruck, diese Zahlen könne man problemlos auf das Thema Saunieren und Herzschwäche beziehen. Allerdings macht die Studie keine speziellen Aussagen zu Patienten mit Herzschwäche, wie man vermuten würde. Die Studie bezieht sich allgemein auf Männer in Finnland.

Diese Einschränkung der Aussage zum Nutzen wären wichtig gewesen (siehe Kriterium Belege). So ist die Quantifizierung irreführend.

1. In der Pressemitteilung ist der NUTZEN ausreichend und verständlich dargestellt.

Es wird in der Pressemitteilung u.a. Folgendes erwähnt: „The 20-year follow-up study discovered that men taking a sauna 4-7 times a week were 63% less likely to experience a sudden cardiac death than those taking a sauna once a week. Furthermore, the occurrence of death due to coronary artery disease and other cardiac events, as well as overall mortality, were less frequent in the group taking saunas several times a week.“ Es wird also lediglich die relative Reduktion des Risikos genannt – und dies auch nur für eine der verschiedenen Todesursachen. Wie viele Menschen überhaupt an der Folge einer Herzerkrankung sterben, erfährt die Leserin dagegen nicht und kann daher den Nutzen nicht wirklich einordnen, überschätzt ihn vielleicht sogar.

2. Im journalistischen Beitrag sind RISIKEN und Nebenwirkungen angemessen berücksichtigt.

Da es explizit um Menschen mit einer Herzschwäche geht, wäre das Thema Risiken und Nebenwirkungen besonders wichtig gewesen. Hier hätten wir mehr Information erwartet: Was könnte passieren? Worauf sollten Betroffene achten? Welche Nebenwirkungen können konkret auftreten? Es wird zwar gesagt, dass Menschen mit „schwerster Herzschwäche“ nicht in die Sauna gehen sollten, da es zu einem Abfall des Blutdruck kommen kann. Womit alle anderen indes rechnen müssen, erfahren Zuschauer nicht.

2. In der Pressemitteilung sind RISIKEN und Nebenwirkungen angemessen berücksichtigt.

Risiken und Nebenwirkungen des Saunabadens oder z.B. Einschränkungen für bestimmte Patientengruppen, spricht der Beitrag nicht an.

3. Im journalistischen Beitrag ist die Qualität der Evidenz (STUDIEN etc.) richtig eingeordnet.

Ein grundlegendes Problem ist, dass der Eindruck erweckt wird, die Studie wäre ein Beleg dafür, dass Menschen mit Herzschwäche ohne Probleme saunieren können. Dies wurde in der Studie aber gar nicht untersucht (siehe Kriterium Nutzen).

Zur Qualität der Studie macht der Beitrag auch keine Angaben, außer der Zahl der Teilnehmer (mehr als 2000), und der Tatsache, dass sie über 20 Jahre lang nachverfolgt wurden.

Es wird indes weder deutlich, dass ausschließlich Männer mittleren Alters untersucht wurden, noch, dass es ausschließlich finnische Teilnehmer waren, die seit ihrer Jugend die Sauna nutzen. In der Diskussion der Studie selbst wird gesagt, dass ähnliche Studien mit Frauen durchgeführt werden müssten, sowie mit Teilnehmern, die nicht an das regelmäßige Saunabaden gewöhnt sind, um die Ergebnisse verallgemeinern zu können.

Auch auf weitere wichtige Einschränkungen weist die Diskussion des Fachartikels hin. So wurde offenbar die Häufigkeit des Saunabesuchs nur ein Mal zu Beginn der Studie per Fragebogen erfasst. Die Möglichkeit, dass sich die Saunagewohnheiten ändern, wurde somit nicht einbezogen. Auch mögliche Confounder (also andere Einflussfaktoren wie z.B. gesünderer Lebensstil oder höheres Einkommen / Sozialstatus bei häufigen Saunagängern) wurden nur zu Beginn der Studie erfasst.

Es wird nicht explizit erwähnt, dass es sich um eine Kohortenstudie handelt, die zum Typ der Beobachtungstudien zählt und somit nur Hinweise, jedoch keine Belege für kausale Zusammenhänge liefern kann. In einem Leserbrief an das Fachjournal wurde zudem explizit darauf hingewiesen, dass Sauna-unabhängige Faktoren eine Rolle gespielt haben könnten, dass nämlich Menschen mit sehr häufigem Saunabesuch meist eine eigene Sauna im Haus haben, also sozioökonomisch sehr viel besser gestellt sind als die anderen – und dies eine Senkung der Risikofaktoren mit sich bringen kann. Dieser Einwand ist sehr wichtig, bleibt jedoch im Beitrag leider unerwähnt.

3. In der Pressemitteilung ist die Qualität der Evidenz (STUDIEN etc.) richtig eingeordnet.

Zum Studiendesign erfährt man lediglich, dass es mehr als 2000 männliche Teilnehmer gab und diese je nach Saunagewohnheiten in drei Gruppen unterteilt wurden. Wichtig wäre z.B. gewesen zu erfahren, ob und welche Confounder berücksichtigt wurden (also andere Einflussfaktoren wie z.B. die später in einem Leserbrief angesprochene Möglichkeit, dass häufiger Saunabesuch eher beim Menschen zu erwarten ist die eine eigene Sauna besitzen, also ein eher höheres Einkommen haben).

Es wird nicht erwähnt, dass sich die Ergebnisse allein auf die trockene, finnische Sauna beschränken, bei einer Temperatur von 79 Grad. Dabei weisen die Studienautoren in der Publikation selbst darauf hin, dass die Ergebnisse nicht auf andere Saunatypen übertragbar sind.

Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie, der man allenfalls Hinweise auf kausale Zusammenhänge entnehmen kann. Entsprechend zurückhaltend sollten Formulierungen ausfallen. Im Titel wird indes ein klarer kausaler Zusammenhang behauptet: „Frequent sauna use protects men against cardiac death“.

4. Im journalistischen Beitrag werden weitere EXPERTEN/Quellen zitiert und es wird auf INTERESSENSKONFLIKTE hingewiesen.

Es werden Antworten von drei verschiedene Ärzte zum Thema Sauna und Herz eingespielt, die alle drei befürworten, dass Menschen mit Herzschwäche saunieren können, wenn auch nicht bei einer besonders schweren Form. Auf mögliche Interessenkonflikte wird nicht eingegangen. Daher werten wir nur knapp „erfüllt“.

4. In der Pressemitteilung wird auf INTERESSENSKONFLIKTE und die FINANZIERUNG hingewiesen und es werden weitere EXPERTEN/Quellen zitiert.

Die Pressemitteilung macht keine Angaben zur Finanzierung der Studie oder möglichen Interessenkonflikten. Es werden auch keine Aussagen externer Experten oder Quellen zitiert, auch nicht aus der „Editor’s Note“. Dort gibt es etwa den Hinweis, dass nicht klar ist, was die eigentliche Ursache für den Effekt ist.

5. Der journalistischen Beitrag geht über die PRESSEMITTEILUNG hinaus.

Der Beitrag zieht neben den Ergebnissen der Studie weitere Expertenstatements  sowie Aussagen von Betroffenen heran. Außerdem setzt er einen eigenen Schwerpunkt – Saunabesuch von Patienten mit Herzschwäche – der zwar nicht mit Belegen untermauert wird, aber von den Aussagen der Pressemitteilung (und der Studie) abweicht.

5. Der Beitrag geht über die PRESSEMITTEILUNG hinaus.

Dieses Kriterium ist bei Pressemitteilungen nicht anwendbar, wir beschreiben dennoch die über den reinen Pressetext hinausgehenden Zusatzinformationen.

Es gibt nur die Kontaktdaten zu einem Pressestellenmitarbeiter der Universität, keine Kontaktdaten zu einem der Studienautoren oder bibliographische Angaben bzw. einen Link zur Studie (lediglich der Name des Magazins wird genannt.)

6. Der journalistische Beitrag macht klar, wie NEU der Ansatz/das Mittel wirklich ist.

Es ist klar, dass Saunieren nichts Neues ist und es ist auch bekannt, dass Saunieren der Gesundheit dient. Deutlich wird, dass es eine recht neue Erkenntnis ist, dass auch Menschen mit Herzschwäche den Körper durch Saunieren belasten und trainieren können.

6. Die Pressemitteilung macht klar, wie NEU der Ansatz/das Mittel wirklich ist.

Zwar wird klar, dass es sich um eine aktuelle Studie handelt, und es ist auch bekannt, das Saunieren eine traditionelle Methode ist, die zudem mit Gesundheitseffekten verbunden ist. Was die aktuelle Studie indes Neues ergab, arbeitet die Pressemitteilung nicht heraus, anders als etwa die zeitgleich erschienene Pressemitteilung des Verlags des Fachmagazins.

7. Im journalistischen Beitrag werden ALTERNATIVE Behandlungsarten/Produkte/Tests vorgestellt.

Sehr knapp werden weitere Möglichkeiten zur Behandlung und Vorbeugung bei Herzkrankheiten genannt (Medikamente, Sport). Ebenfalls nur sehr knapp wird erwähnt, dass es verschiedene Saunatypen gibt. Wir werten daher nur „knapp erfüllt“.

7. In der Pressemitteilung werden ALTERNATIVE Behandlungsarten/Produkte/Tests vorgestellt.

Der Beitrag nennt keine andere Möglichkeiten, das Risiko zu verringern, an Herzkreislauferkrankungen zu sterben.

8. Im journalistischen Beitrag wird klar, ob oder wann ein(e) Therapie/Produkt/Test VERFÜGBAR ist.

Die Verfügbarkeit von Saunen, ob privat oder öffentlich, kann als bekannt vorausgesetzt werden.

8. In der Pressemitteilung wird klar, ob oder wann ein(e) Therapie/Produkt/Test VERFÜGBAR ist.

Dass die Möglichkeit des Saunabesuchs grundsätzlich zur Verfügung steht, kann als bekannt vorausgesetzt werden.

9. Der journalistische Beitrag geht (angemessen) auf die KOSTEN ein.

Die Kosten für regelmäßige Saunabesuche werden nicht beziffert. Auch wird nicht erklärt, ob diese eventuell von der Krankenkasse übernommen werden könnten. Es heißt zwar: „Saunabesuch ist wie Medizin, nur kann ihn der Doktor nicht auf Rezept verschreiben.“ Doch ist Rezeptpflicht nicht mit einer Übernahme der Kosten gleich zusetzen. So werden Yoga-Kurse auch nicht per Rezept verschrieben, trotzdem gibt es im Rahmen von Bonus-Vorsorge-Maßnahmen die Übernahme der Kosten durch Krankenkassen.

9. Die Pressemitteilung geht (angemessen) auf die KOSTEN ein.

Auch wenn es interessant gewesen wäre, zu erfahren, wie der Kostenaspekt des Saunierens in Finnland aussieht, halten wir es nicht für unbedingt erforderlich in einer englischsprachigen Pressemitteilung für ein internationales Publikum diesen Aspekt genauer zu erläutern, zumal die Kosten für die meisten Finnen wahrscheinlich bekannt sein dürfte.

10. Der journalistische Beitrag vermeidet Krankheitsübertreibungen/-erfindungen (DISEASE MONGERING).

Herzschwäche wird nicht übertrieben dargestellt.

10. Die Pressemitteilung vermeidet Krankheitsübertreibungen/-erfindungen (DISEASE MONGERING).

Das Risiko, an Herzkreislauferkrankungen zu sterben, wird nicht übertrieben dargestellt.

Allgemeinjournalistische Kriterien

1. Das THEMA des journalistischen Beitrags ist aktuell, relevant oder ungewöhnlich.

Die Frage, ob man mit Saunabesuchen etwas für die Herzgesundheit tun kann, wird viele Menschen interessieren. Die Veröffentlichung einer Langzeitstudie zum Zusammenhang von Saunanutzung und dem Risiko, an Herzkreislauferkrankungen zu sterben, ist ein geeigneter Anlass für einen Bericht. Zu kritisieren ist allenfalls, dass die Studie zum Sendetermin schon seit elf Monaten veröffentlicht war, also nicht mehr sonderlich aktuell ist. Trotzdem wird im Sprechertext berichtet, dass die Studie „jetzt“ erschienen sei. Wir werten daher nur knapp „erfüllt“.

1. Das THEMA der Pressemitteilung ist aktuell, relevant oder ungewöhnlich.

Die aktuelle Studie zu einem allgemein interessierenden Thema bietet einen hinreichenden Anlass für eine Pressemitteilung der federführenden Universität.

2. Die Darstellung des Themas ist im journalistischen Beitrag gelungen (VERSTÄNDLICHKEIT/VERMITTLUNG).

Es wird ausführlich über die Ängste von Herzpatienten berichtet. Die vorgestellte Betroffene macht das Thema für Zuschauerinnen nachvollziehbar. Auch wird erläutert, welche Vorsichtsmaßnahmen Herzpatienten ergreifen sollten, dass Patienten mit Herzrhythmusstörungen vor einem Saunabesuch ihren Kardiologen um Rat fragen sollten, auch wird auf Gegenanzeigen eingegangen („schwerste Herzschwäche“). Dies alles wird verständlich dargelegt. Wir werten indes nur knapp „erfüllt“. Bei den verschiedenen Statements der Experten, die sich nicht explizit auf die erwähnte Studie beziehen, wird nicht klar, worauf die vorgetragenen Erkenntnisse gründen – hier wären Nachfragen erforderlich gewesen.

Insgesamt ist die Form von eingespielten Expertenstatements, die weder aufeinander Bezug nehmen, noch vom Journalisten hinterfragt werden, im Wechsel mit kaum kommentierten und eingeordneten  Aussagen von Betroffenen, wenig glücklich gewählt.

2. Die Darstellung des Themas ist in der Pressemitteilung gelungen (VERSTÄNDLICHKEIT/VERMITTLUNG).

Der Text ist nachrichtlich kurz gehalten und weitgehend gut verständlich. Der Text ist nachrichtlich und kurz gehalten, ist gut verständlich, aber insgesamt sehr oberflächlich. Durch die ausschließliche Nennung relativer Zahlen wird deren Relevanz nicht verständlich. Die Auswahl der vorgestellten Zahlen ist nicht unbedingt nachvollziehbar (z.B. wären die Angaben zur unterschiedlichen Gesamtsterblichkeit in den drei Gruppen wichtig gewesen). Wir begrüßen den Hinweis, dass der Mechanismus, der den beobachteten Effekten zugrunde liegt, bisher nicht bekannt ist. Problematisch ist hingegen die Verallgemeinerung der Ergebnisse auf Saunieren insgesamt, obwohl die Autoren darauf hinweise, dass diese Ergebnisse nur für diesen Typus von Sauna gelten. Ebenfalls kritisieren wir, dass sprachlich ein klarer Zusammenhang hergestellt wird zwischen Saunieren und dem psoitiven Effekt auf die Gesundheit, obwohl dies schon aufgrund des Studiendesigns so nicht möglich ist (siehe Kriterien Belege). Insgesamt wäre eine einordnende Vermittlung der Ergebnisse hilfreicher gewesen. Daher werten wir – wenn auch knapp – „nicht erfüllt.

3. Die Fakten im journalistischen Beitrag stimmen.

Es heißt, die Studie wäre „jetzt“ erschienen, tatsächlich ist sie elf Monate zuvor veröffentlicht worden.

Wie bereits angemerkt erweckt der Beitrag den Anschein, die Studie behandele explizit das Thema Herzschwäche und Saunieren. Dies ist nicht so (siehe Kriterium Nutzen und Belege).

3. Die Fakten in der Pressemitteilung stimmen.

Faktenfehler haben wir keine gefunden.

Journalistischer Beitrag
Pressemitteilung
Medizinjournalistische Kriterien
6 von 10 erfüllt
3 von 9 erfüllt
Allgemeinjournalistische Kriterien
2 von 3 erfüllt
2 von 3 erfüllt
Gesamtbewertung

Kriterium erfüllt Kriterium erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht anwendbar


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