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„Ende eines Expertenstreits“

„Ende eines Expertenstreits“

Das Immunsystem zu drosseln bringt bei einer speziellen Form einer Nierenentzündung keinen größeren Nutzen, aber mehr Risiken als die konservative Therapie, berichtet eine Pressemitteilung der RWTH Aachen und in der Folge die F.A.Z. Die Pressemitteilung macht Lesern das Verständnis indes schwieriger als der Zeitungsartikel.

Zusammenfassung

Journalistischer Beitrag

In diesem rund 2600 Zeichen kurzen Artikel berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung über eine unabhängig finanzierte Studie, nach der es für den Krankheitsverlauf einer speziellen chronischen Nierenentzündung (IgA-Nephropathie) nicht mehr Vorteile bringt, das Immunsystem zu unterdrücken, als mit der konservativen Form (durch Kontrolle des Blutdrucks und die Senkung von Eiweißausscheidung unter einen kritischen Wert).

Der mögliche Nutzen und Risiken und Nebenwirkungen werden noch ausreichend deutlich. Die Aussagekraft der Studie wird hingegen nicht hinreichend erklärt. Auch wenn die Finanzierung der Untersuchung beschrieben wird, kommt kein unbeteiligter Mediziner zu Wort, um die Ergebnisse einzuordnen. Der Text macht klar, dass das Verfahren seit vielen Jahren eingesetzt wird, und dass der Einsatz in Deutschland umstritten ist, während er in anderen Ländern eindeutig befürwortet oder abgelehnt wird. Ebenso wird die Alternative deutlich. Auf die Kosten der Therapie geht der Artikel nicht ein. Die IgA-Nephropathie wird in diesem insgesamt etwas sperrigen und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung etwas späten Text nicht übertrieben dargestellt.

Pressemitteilung

Die Uniklinik der RWTH Aachen hat die Pressemitteilung „Forscher-initiierte Studie aus Deutschland zur IgA-Nephropathie im ‘New England Journal of Medicine’ erschienen“ gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN) veröffentlicht (dort unter dem Titel: „BMBF-geförderte STOP-IgAN-Studie publiziert“). In dem Text wird über eine Studie berichtet, nach der es für den Krankheitsverlauf einer speziellen chronischen Nierenentzündung (IgA-Nephropathie) nicht mehr Vorteile bringt, das Immunsystem zu unterdrücken, als mit der konservativen Therapie (durch Kontrolle des Blutdrucks und die Senkung von Eiweißausscheidung unter einen kritischen Wert).

Der mögliche Nutzen und Risiken und Nebenwirkungen werden noch ausreichend deutlich. Die Aussagekraft der Studie wird hingegen nicht hinreichend erklärt. Die Finanzierung der Untersuchung wird deutlich. Der Text macht klar, dass das Verfahren seit vielen Jahren eingesetzt wird, und die Therapie in Deutschland bisher breit eingesetzt wird, künftig darauf aber weitgehend verzichtet werden sollte. Die Alternative zur Immunsuppression wird deutlich. Auf die Kosten der Therapie geht der Artikel nicht ein. Die IgA-Nephropathie wird in diesem insgesamt schwer verständlichen und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung durch die RWTH etwas verspäteten Text nicht übertrieben dargestellt.

Medizinjournalistische Kriterien

1. Im journalistischen Beitrag ist der NUTZEN ausreichend und verständlich dargestellt.

Der Text macht durchaus klar, dass das Unterdrücken des Immunsystems nicht mehr Nutzen bringt als die Kontrolle des Blutdrucks und die Senkung der Eiweißausscheidung unter einen kritischen Wert. Im Artikel heißt es dazu: „Nach drei Jahren zeigte sich kein Unterschied beim Fortgang der Erkrankung.“ Daran schließt ein Satz an, der indes wenig verständlich ist, weil der Bezug nicht eindeutig ist: „Sie führte nur dazu, dass siebzehn statt fünf Prozent der Patienten nicht mehr als die auch bei Gesunden übliche Menge an Eiweiß ausgeschieden haben.“ (siehe Kriterium Darstellung). Hilfreich ist indes folgende Einordnung: „Für den klinischen Alltag bedeute dieses Studienergebnis, dass bei der IgA-Nephropathie zunächst immer eine intensive konservative Therapie geboten sei, so Floege. Erst wenn diese Therapie nicht die gewünschte Wirkung habe, könne nach sorgfältiger Abwägung des Risikos eine Immunsuppression in Betracht gezogen werden.“ Wir werten alles in allem nur knapp „erfüllt“.

1. In der Pressemitteilung ist der NUTZEN ausreichend und verständlich dargestellt.

In der Pressemitteilung heißt es zum möglichen Nutzen, dass es „keinen signifikanten Unterschied hinsichtlicher der Krankheitsprogression“ zwischen der Gruppe mit Immunsuppression und der Kontrollgruppe gab, die Immunsuppression bringt den Erkrankten also nicht mehr Nutzen als die alternative Therapie, zugleich ist das Risiko für Nebenwirkungen höher. Daraus folgt laut einem der Mediziner: „Für den klinischen Alltag bedeutet das Studienergebnis, dass zunächst immer eine intensivierte supportive Therapie (antihypertensive und antiproteinurische Medikation) erfolgen sollte. Erst bei Nicht-Ansprechen kann dann nach sorgfältiger Risikoanalyse bei einzelnen Patienten der Einsatz einer immunsuppressiven Therapie erwogen werden. Der flächendeckende, sofortige Einsatz von Immunsuppressiva ist bei diesem Krankheitsbild ab sofort obsolet.“

Das vermittelt Lesern grundsätzlich, dass die Unterdrückung des Immunsystems keine Vorteile, aber mehr Nachteile bringen kann. Wir werten nur knapp „erfüllt“, weil die Ergebnisse ohne jegliche Zahlen dargestellt werden (siehe auch Kriterium Darstellung).

2. Im journalistischen Beitrag sind RISIKEN und Nebenwirkungen angemessen berücksichtigt.

Risiken einer Therapie mit Immunsupressiva werden nur kurz beschrieben, mögliche Risiken der konservativen Therapie inde nicht erklärt. So heißt es an einer Stelle nur allgemein: „Jede Unterdrückung des Immunsystems – vor allem auf lange Sicht – hat erhebliche Nebenwirkungen, denen kein Patient unnötig ausgesetzt werden sollte.“ Gegen Ende des Textes heißt es dann auf die Studie bezogen: „Allerdings wurde dieser Effekt durch mehr Nebenwirkungen erkauft, etwa durch schwere Infektionen. Ein immunsupprimierter Patient starb sogar an einer Sepsis, einer aus dem Ruder gelaufenen Infektion.“

Alles in allem werten wir auch hier nur knapp „erfüllt“.

2. In der Pressemitteilung sind RISIKEN und Nebenwirkungen angemessen berücksichtigt.

Auch hier werten wir nur knapp „erfüllt“: Risiken einer Therapie mit Immunsupressiva werden beschrieben („In der mit Immunsuppressiva behandelten Gruppe traten dagegen signifikant mehr Nebenwirkungen, auch gefährliche Infektionen, auf, ein Patient verstarb an einer Sepsis.“), mögliche Risiken oder Nebenwirkungen der alternativen Therapie werden nicht dargestellt.

3. Im journalistischen Beitrag ist die Qualität der Evidenz (STUDIEN etc.) richtig eingeordnet.

Im Artikel wird zwar recht ausführlich das Vorgehen der Mediziner in der Studie beschrieben, Leser bekommen indes keinerlei Informationen über die Aussagekraft und die Grenzen der Studie, auch wenn die Aussagen des Mediziners den Eindruck vermitteln, als handele es sich um eine  wichtige und aussagekräftige Studie.

3. In der Pressemitteilung ist die Qualität der Evidenz (STUDIEN etc.) richtig eingeordnet.

Der Text erklärt zwar sehr genau den Studienablauf, erwähnt auch, dass es sich um eine prospektiv, randomisierte Studie handelt, erklärt aber weder, was das eigentlich bedeutet, noch bekommen Leser eindeutige Informationen zur Aussagekraft und zu den Grenzen dieser Studie.

Lediglich aus den sehr starken Forderungen des Studienautors, dass der flächendeckende Einsatz der Immunsuppression nun „obsolet“ sei, können Leser möglicherweise indirekt schließen, dass es sich um eine aussagekräftige Studie handelt, ebenso wie aus der Information, dass es sich bei dem Fachmagazin um eines „der weltweit renommiertesten internationalen Journals“ handelt.

4. Im journalistischen Beitrag werden weitere EXPERTEN/Quellen zitiert und es wird auf INTERESSENSKONFLIKTE hingewiesen.

Es kommen keine Experten zu Wort, die nicht an der Studie beteiligt waren, dabei wären diese angesichts der klaren Positionierung des zitierten Studienautors wichtig für eine Einschätzung.  Dass die Studie nicht von der pharmazeutischen Industrie finanziert wurde, wird an zentraler Stelle betont, was wir positiv finden. Alles in allem werten wir daher nur knapp „nicht erfüllt“.

4. In der Pressemitteilung wird auf INTERESSENSKONFLIKTE und die FINANZIERUNG hingewiesen und es werden weitere EXPERTEN/Quellen zitiert.

Es wird zwar kein externer Experte oder eine externe Quelle zitiert, dafür wird die Finanzierung sehr klar gemacht: „Es handelt sich dabei um eine Forscher-initiierte („investor initiated“), industrieunabhängige Studie aus Deutschland, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (…).“ Daher werten wir – wenn auch knapp – „erfüllt“.

5. Der journalistischen Beitrag geht über die PRESSEMITTEILUNG hinaus.

Einzig der Satz zur Anwendung in verschiedenen Ländern (siehe Kriterium Verfügbarkeit) geht über den Inhalt der Pressemitteilung hinaus; an vielen Stellen war die Pressemitteilung erkennbar die Vorlage. Das finden wir nicht ausreichend.

5. Der Beitrag geht über die PRESSEMITTEILUNG hinaus.

Dieses Kriterium ist bei Pressemitteilungen nicht anwendbar, wir beschreiben dennoch die über den reinen Pressetext hinausgehenden Zusatzinformationen.

Es gibt Kontaktdaten zur Presseabteilung der Fachgesellschaft und zur Unternehmenskommunikation der Uniklinik. Kontaktdaten beteiligter Mediziner fehlen, einen Link oder bibliographische Angaben zum Fachartikel fehlen, es wird im Text lediglich auf den Namen des Magazins verwiesen.

6. Der journalistische Beitrag macht klar, wie NEU der Ansatz/das Mittel wirklich ist.

Einerseits wird klar, dass es sich um einen etablierten Ansatz handelt. Zugleich wird deutlich, dass diese Studie neue Informationen zu der Frage liefert, ob die Immunsuppression Vorteile bringt. Unklar bleibt, ob dies die erste Studie ist, die zu dem Ergebnis kommt.

6. Die Pressemitteilung macht klar, wie NEU der Ansatz/das Mittel wirklich ist.

Es wird klar, was das Neue dieser Studie ist: „Einzelne kleinere Studien hatten in der Vergangenheit Hinweise darauf gegeben, dass durch die antihypertensive und antiproteinurische Therapie ein ähnliches Resultat wie mit der immunsuppressiven Therapie erzielt werden könne. Um das prospektiv-randomisiert zu überprüfen, wurde 2006 die STOP-IgAN-Studie auf den Weg gebracht.“

7. Im journalistischen Beitrag werden ALTERNATIVE Behandlungsarten/Produkte/Tests vorgestellt.

Der Artikel macht deutlich, was die beiden wesentlichen Alternativen sind, da diese in der Studie verglichen wurden. Ob es weitere Behandlungsoptionen gibt, bleibt indes offen.

7. In der Pressemitteilung werden ALTERNATIVE Behandlungsarten/Produkte/Tests vorgestellt.

Der Text macht deutlich, was die beiden wesentlichen Alternativen sind, da diese auch in der Studie verglichen wurden. Ob es weitere Behandlungsoptionen gibt, bleibt indes offen.

8. Im journalistischen Beitrag wird klar, ob oder wann ein(e) Therapie/Produkt/Test VERFÜGBAR ist.

Der Text macht deutlich, dass es sich um eine lange verfügbare Therapieoption handelt, die indes in verschiedenen Ländern unterschiedlich betrachtet wird: „In England ist die Immunsuppression bei dieser Erkrankung verpönt, in Japan ist sie ein Dogma. In Deutschland gehen die Meinungen darüber auseinander.“

8. In der Pressemitteilung wird klar, ob oder wann ein(e) Therapie/Produkt/Test VERFÜGBAR ist.

Es wird einerseits klar, dass die Immunsuppression breit angewendet wird, zugleich können die Ergebnisse dazu führen, dass dies künftig nicht mehr der Fall ist.

9. Der journalistische Beitrag geht (angemessen) auf die KOSTEN ein.

Ob die Kosten für das Verfahren von den Krankenkassen übernommen werden, und wie die beiden Verfahren im Vergleich abschneiden und was schließlich das Ergebnis dieser Studie für die Kostenübernahme bedeuten könnte, darauf geht der Text nicht ein.

9. Die Pressemitteilung geht (angemessen) auf die KOSTEN ein.

Ob die Kosten für das Verfahren von den Krankenkassen übernommen werden, und wie die beiden Verfahren im Kostenvergleich abschneiden und was schließlich das Ergebnis dieser Studie für die Kostenübernahme bedeuten könnte, darauf geht der Text nicht ein.

10. Der journalistische Beitrag vermeidet Krankheitsübertreibungen/-erfindungen (DISEASE MONGERING).

Diese Form der Nierenentzündung wird nicht übertrieben dargestellt.

10. Die Pressemitteilung vermeidet Krankheitsübertreibungen/-erfindungen (DISEASE MONGERING). 

Diese Form der Nierenentzündung wird nicht übertrieben dargestellt.

 

Allgemeinjournalistische Kriterien

1. Das THEMA des journalistischen Beitrags ist aktuell, relevant oder ungewöhnlich.

Es ist eine relevante Studie, weil sie bei einer weit verbreiteten Erkrankung neue Informationen zur Therapie liefert. Indes ist die Berichterstattung für eine bundesweite Tageszeitung nicht besonders aktuell: der Artikel erschien zwei Wochen nach dem Fachartikel. Daher werten wir auch nur knapp „erfüllt“.

1. Das THEMA der Pressemitteilung ist aktuell, relevant oder ungewöhnlich.

Es handelt sich um eine relevante Studie, da sie die klinische Praxis verändern kann. Indes ist die Pressemitteilung der RWTH nicht mehr ganz aktuell, sie erscheint erst vier Tage nach Veröffentlichung des Fachartikels und der zeitigen Pressemitteilung der Fachgesellschaft, daher werten wir nur knapp „erfüllt“.

2. Die Darstellung des Themas ist im journalistischen Beitrag gelungen (VERSTÄNDLICHKEIT/VERMITTLUNG).

Insgesamt finden wir den Artikel an vielen Stellen schwer verständlich, hinzu kommt der ausgiebige Nominalstil, der das Lesen wenig attraktiv macht. Es wird nicht erklärt, warum überhaupt eine Dämpfung des Immunsystems sinnvoll sein soll, oder was „Immunablagerungen“ oder „IgA“ bedeutet. Die Ergebnisse der Studie werden an einer Stelle zwar mit Zahlen benannt, aber es hätte ein wenig mehr Erklärungen gebraucht, damit sie allgemein verständlich sind (siehe Kriterium Nutzen). Die Formulierung, Immunsuppression sei „nur noch in Ausnahmefällen geboten“, erscheint problematisch. Die Studienautoren im Fachartikel betonen zum Beispiel, dass ihre Ergebnisse keine Aussagen zu schwerkranken Hochrisiko-Patienten erlauben.

Der Artikel ist für Laien eher schwer verständlich.

2. Die Darstellung des Themas ist in der Pressemitteilung gelungen (VERSTÄNDLICHKEIT/VERMITTLUNG).

Der Artikel leidet erheblich unter der für Laien durchgehend schwer verständlichen Darstellung, die mehr für Mediziner als für Nicht-Mediziner verfasst scheint, zumindest wenn es um die Studie und ihre Ergebnisse geht. Der Artikel nutzt immer wieder medizinische Fachbegriffe ohne sie zu erklären, erklärt auch medizinische Details zunächst nur schwer verständlich, nutzt wiederholt den Nominalstil und überlange Sätze, von denen einer zum Beispiel über sieben Zeilen reicht. Lediglich im Infoanhang hinter den Kontaktdaten eines der Studienautoren wird der Begriff IgA-Nephropathie verständlicher erklärt. Problematisch finden wir, dass aufgrund der Ergebnisse dieser einen Studie bereits von einem „Paradigmenwechsel“ gesprochen wird und die Empfehlung eines der Studienautoren sehr absolut lautet: „Der flächendeckende, sofortige Einsatz von Immunsuppressiva ist bei diesem Krankheitsbild ab sofort obsolet.“ An dieser Stelle fänden wir mehr Zurückhaltung für angebracht, eine Einordnung durch unbeteiligte Mediziner wäre in einem solchen Fall nötig. Auch wären Informationen nützlich, wie der weitere Verlauf infolge eines so vermeintlich eindeutigen Ergebnisses ist. Müssen Ärzte nun auf diese Therapie verzichten? Ist es Ihnen selbst überlassen, was sie tun? Gibt es eine Instanz, die dies entscheidet? Anstatt sehr detailiert den Studienablauf zu erklären und „starke Statements“ zu verbreiten, wären solche für Betroffene wichtigen Informationen hilfreicher gewesen.

3. Die Fakten im journalistischen Beitrag stimmen.

Faktenfehler sind uns keine aufgefallen.

3. Die Fakten in der Pressemitteilung stimmen. 

Faktenfehler sind uns nicht aufgefallen.


Wir werten aufgrund der erheblichen Mängel in der Darstellung und dreier nur knapp erfüllter medizinjournalistischer Kriterin um einen Stern ab.

Journalistischer Beitrag
Pressemitteilung
Medizinjournalistische Kriterien
6 von 10 erfüllt
7 von 9 erfüllt
Allgemeinjournalistische Kriterien
2 von 3 erfüllt
2 von 3 erfüllt
Gesamtbewertung

Kriterium erfüllt Kriterium erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht anwendbar


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