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„Neues Therapieverfahren gegen Schlupflider“

„Neues Therapieverfahren gegen Schlupflider“

Das Uniklinikum Bochum weist in einer Pressemitteilung auf ein neues Verfahren ihrer Augenklinik hin, mit dem man Schlupflider erfolgreich ohne Operation behandeln könne. Eine Lokalseite der WAZ kürzt den ohnehin schon wenig informativen Text noch zusammen und gibt ihn als redaktionellen Beitrag aus.

Zusammenfassung

Journalistischer Beitrag

Eine Klinik bietet seit einigen Wochen ein Verfahren gegen hängende Augenlider (Schlupflider) an, bei dem nicht operiert werden muss.

Der Artikel auf einer Lokalseite der WAZ kürzt die Pressemitteilung zusammen und präsentiert sie als redaktionellen Beitrag. Dabei werden der mögliche Nutzen und die Risiken nicht ausreichend beschrieben. Wie gut das Verfahren in Studien untersucht ist, erfahren Leser auch nicht. Es kommt lediglich der Arzt zu Wort, der das Verfahren anwendet. Wie neu die Methode zur Lidstraffung ist, erklärt der Artikel nicht ausreichend. Er macht deutlich, dass eine Operation die etablierte Methode ist, ohne jedoch zu erklären, wie verbreitet das neue Verfahren in der Region ist. Es gibt auch keine Informationen zu den Kosten für die Betroffenen. Zumindest wird deutlich, dass es sich auch um eine kosmetische Behandlung handelt, auch wenn wir den medizinischen Aspekt ein wenig überbetont finden. Die Redaktion macht sich durch solche Artikel zum verlängerten Arm der Presseabteilung der Klinik.

Pressemitteilung

In der Pressemitteilung „Sanfte Behandlung von Schlupflidern“ weist das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum auf ein nicht-operatives Verfahren gegen zu tief hängende Augenlider hin (Schlupflider).

Der mögliche Nutzen und die Risiken und Nebenwirkungen werden dabei nicht ausreichend konkret erläutert. Wie gut das Verfahren zur Lidstraffung in Studien untersucht wird, bleibt offen. Es kommt nur ein Arzt der Klinik zu Wort, dessen Interessenkonflikte nicht thematisiert werden, dafür gibt es einen Hinweis auf eine externe Quelle. Wie neu die Methode zur Lidstraffung ist, wird nicht erläutert. Es wird zumindest deutlich, dass die Operation das etablierte Verfahren ist, lässt aber offen, ob wie verbreitet die Methode in der Region bzw. Deutschland ist. Auf die Kosten geht der Text auch nicht ein. Der gut lesbare und strukturierte Artikel macht deutlich, dass es auch um ein kosmetisches Problem geht, bei dem uns indes der medizinische Aspekt ein wenig überbetont erscheint. Insgesamt erfüllt die Pressemitteilung eher dem Werbezweck als einer hinreichenden Information für Leser.

Medizinjournalistische Kriterien

1. Im journalistischen Beitrag ist der NUTZEN ausreichend und verständlich dargestellt.

Der Artikel macht nur allgemein deutlich, was der Nutzen der Radiotherapie bei der Lidstraffung sein soll. „Nach und nach wird das Erscheinungsbild der Haut im Augenbereich um einige Jahre zurück versetzt.“ heißt es im Text. Auch wird indirekt deutlich, dass Menschen, deren Sicht durch die Lider eingeschränkt ist, ein besseres Sichtfeld bekommen. Konkrete Zahlen zum Ausmaß des Erfolgs bekommen Leser indes nicht. Lediglich folgende Information wird in eine Zahl gefasst: „‚Nur etwa zwanzig Prozent wird man bereits am ersten Tag nach der Behandlung sehen‘, erklärt Dr. Matthias Elling, Leitender Oberarzt und zertifizierter Anwender. Der übrige Behandlungseffekt entwickelt sich über eine Zeit von etwa sechs Monaten.“ Wie gut das Ergebnis letztlich bei wie vielen Behandelten ausfällt, und ob es zum Beispiel vergleichbar mit anderen Behandlungsmethoden ist, wird nicht erklärt.

1. In der Pressemitteilung ist der NUTZEN ausreichend und verständlich dargestellt.

Es wird nur allgemein beschrieben, was der Nutzen der Radiotherapie bei der Lidstraffung sein soll. „Nach und nach wird das Erscheinungsbild der Haut im Augenbereich um einige Jahre zurück versetzt.“ heißt es im Text. Auch wird indirekt deutlich, dass Menschen, deren Sicht durch die Lider eingeschränkt ist, ein besseres Sichtfeld bekommen sollen. Konkrete Zahlen zum Ausmaß des Erfolgs erhalten Leser indes nicht. Lediglich folgende Information wird in eine Zahl gefasst: „‚Nur etwa zwanzig Prozent wird man bereits am ersten Tag nach der Behandlung sehen‘, erklärt Dr. Matthias Elling, Leitender Oberarzt und zertifizierter Anwender. ‚Der übrige Behandlungseffekt entwickelt sich über eine Zeit von etwa sechs Monaten.“ Wie gut das Ergebnis letztlich bei wie vielen Behandelten ausfällt und ob es zum Beispiel vergleichbar mit anderen Behandlungsmethoden ist, wird nicht erklärt.

2. Im journalistischen Beitrag sind RISIKEN und Nebenwirkungen angemessen berücksichtigt.

Schonend soll die Therapie sein. Aber heißt das tatsächlich, dass es keine Nebenwirkungen gibt? Oder sind sie nur seltener oder leichter als bei einer Operation? Hier wären mehr Informationen nötig.

2. In der Pressemitteilung sind RISIKEN und Nebenwirkungen angemessen berücksichtigt.

Im Text wird zwar mehrfach auf das Thema eingegangen. Zum einen wird das Verfahren als eine „nicht-invasive, schonende und schmerzfreie Methode zur Behandlung von Schlupflidern“ beschrieben. Später heißt es dann: „In den wissenschaftlichen Studien zur „Thermage®-Behandlung“ – mehr als 70 sind in renommierten („peer-reviewed“) Fachzeitschriften erschienen – wird von einer äußerst geringen Belastung des Patienten berichtet. Sie nehmen eher Vibrationen als eine Wärmeentwicklung im Gewebe wahr und klagen nur selten über Schmerzen.“ Zwischendurch gibt es den Hinweis, dass Menschen, die Blutverdünner nehmen davon profitieren, dass das Verfahren ohne Operation auskommt, wodurch indirekt deutlich wird, dass die Risiken einer Operation entfallen.

Gegen Ende heißt es noch: „Weltweit wurden mittlerweile rund eine Million „Thermage®- Behandlungen“ durchgeführt, bei 99,7% gab es keine Komplikationen. Dies bezieht sich indes auf das Verfahren allgemein, und nicht auf die Lidstraffung. Das Verfahren als „schmerzfrei“ zu beschreiben erscheint uns übertrieben: Zum einen weil in der Pressemitteilung selbst von seltenen Schmerzen berichtet wird, zum anderen weil es in einem aktuellen Review heißt, in dem es generell um die Methode zur Hautstraffung geht: „The main side effect is pain during treatment, and to minimize it the patient receives a topical and/or oral anesthetic.“ Alles in allem werten wir knapp „nicht erfüllt“, weil es wichtiger gewesen wäre konkret auf die bekannten Risiken und Nebenwirkungen bei der Lidstraffung einzugehen, anstatt mehrfach auf das allgemeine Verfahren an anderen Körperteilen einzugehen. Oder der Text hätte klar machen müssen, wie wenig man diesbezüglich noch zur Lidstraffung weiß (was auch für Langzeitrisiken gilt, die bei einem neuen Verfahren noch nicht bekannt sein können).

3. Im journalistischen Beitrag ist die Qualität der Evidenz (STUDIEN etc.) richtig eingeordnet.

Wie gut das Verfahren in Studien untersucht ist, wie gut also die Aussagen zu möglichem Nutzen und Risiken belegt sind, erklärt der Artikel nicht. Die Aussagen des Arztes werden einfach unkritisch aufgeführt.

3. In der Pressemitteilung ist die Qualität der Evidenz (STUDIEN etc.) richtig eingeordnet.

Siebzig Studien soll es zu dieser Art von Behandlung geben. Ob darin jeweils das Verfahren zur Behandlung von Lidern oder auch zu anderen Körperteilen untersucht wurde, bleibt offen. Der Hinweis, dass die Veröffentlichungen „peer-reviewed“ (also von Medizinern begutachtet) sind, lässt nur bedingt Rückschlüsse auf die Qualität der Studien zu. Denn es macht einen Unterschied, ob es sich bei den Studien um einzelne Fallberichte oder große kontrollierte Studien handelt, bei denen es eine Kontrollgruppe gab und andere Maßnahmen, um die Aussagekraft zu erhöhen (siehe dazu auch unseren Ratgeber).

In einer aktuellen Übersichtsstudie heißt es zum Thema Radiofrequenztherapie: „There are a large number of studies being carried out on this subject. However, most studies are not clinical trials with good methodological quality, which prevents decision-making about the effectiveness and the actual role of RF in the treatment of wrinkles and skin laxity.“ 

Später im Text kommt zwar der Hinweis, dass die amerikanische Gesundheitsbehörde die Therapie auch für die Anwendung im Augenbereich zugelassen hat. Das ist auch eine wichtige Information, jedoch könnte sich der Leser nun fragen, was die europäische Gesundheitsbehörde von dieser Behandlung hält. Hat sie die Behandlung nicht zugelassen? Es kommt durchaus vor, dass Zulassungsbehörden Verfahren unterschiedlich bewerten.

Insgesamt bleibt offen, wie gut Nutzen und Risiken des Verfahrens belegt sind.

4. Im journalistischen Beitrag werden weitere EXPERTEN/Quellen zitiert und es wird auf INTERESSENSKONFLIKTE hingewiesen.

Es kommt lediglich ein Mediziner des Krankenhauses zu Wort, der selbst mit dem Verfahren arbeitet.

4. In der Pressemitteilung wird auf INTERESSENSKONFLIKTE und die FINANZIERUNG hingewiesen und es werden weitere EXPERTEN/Quellen zitiert.

Als Experte kommt nur der Arzt zu Wort, der selbst mit dem Verfahren arbeitet, dadurch sind Interessenkonflikte gegeben, die indes nicht angesprochen werden. Mit dem Verweis auf die US-Gesundheitsbehörde gibt es jedoch den Hinweis auf eine externe Quelle (siehe aber auch Kriterium Belege). Daher werten wir, wenn auch knapp, „erfüllt“.

5. Der journalistischen Beitrag geht über die PRESSEMITTEILUNG hinaus.

Der Artikel stellt eine gekürzte Fassung der Pressemitteilung dar. Es wurden keinerlei Informationen hinzugefügt, nur Information weggelassen.

5. Der Beitrag geht über die PRESSEMITTEILUNG hinaus.

Dieses Kriterium ist bei Pressemitteilungen nicht anwendbar, wir beschreiben dennoch die über den reinen Pressetext hinausgehenden Zusatzinformationen.

Es gibt Kontaktdaten der Pressestelle der Klinik und eine Telefonnummer der Augenklinik.

6. Der journalistische Beitrag macht klar, wie NEU der Ansatz/das Mittel wirklich ist.

Genaue Angaben zu diesem Aspekt fehlen. Man erfährt lediglich, dass die beschriebene Klinik die Technik seit einigen Wochen anbietet und die Radiofrequenz auch zur Hautglättung anderer Körperteile eingesetzt wird. Die Information, dass weltweit bereits rund eine Millionen Behandlungen durchgeführt wurden ist nur sehr bedingt hilfreich, da sich diese auf Hautstraffung generell bezieht und zudem offen bleibt, über welchen Zeitraum diese Operationen durchgeführt wurden.

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6. Die Pressemitteilung macht klar, wie NEU der Ansatz/das Mittel wirklich ist.

Zum Verfahren heißt es: „Bei der Radiofrequenztherapie handelt es sich um ein etabliertes Verfahren, das aufgrund seiner hohen Effektivität auch zur Hautglättung an anderen Körperstellen eingesetzt wird.“

Ob indes die Lidstraffung mittels Radiofrequenztherapie generell neu ist, und nicht nur ein neues Verfahren an der Klinik, wird nicht ersichtlich.

7. Im journalistischen Beitrag werden ALTERNATIVE Behandlungsarten/Produkte/Tests vorgestellt.

Es wird deutlich gemacht, dass Schlupflider in der Regel operativ behandelt werden. Wir werten nur knapp „erfüllt“, weil weder deutlich wird, wie gut die Ergebnisse dieses Verfahrens im Vergleich dazu ausfallen, noch, ob es noch andere Verfahren gibt.

7. In der Pressemitteilung werden ALTERNATIVE Behandlungsarten/Produkte/Tests vorgestellt.

Es wird deutlich gemacht, dass Schlupflider in der Regel operativ behandelt werden. Wir werten nur knapp „erfüllt“, weil weder deutlich wird, wie gut die Ergebnisse dieses Verfahrens im Vergleich dazu ausfallen, noch, ob es noch weitere Verfahren gibt.

8. Im journalistischen Beitrag wird klar, ob oder wann ein(e) Therapie/Produkt/Test VERFÜGBAR ist.

Es wird lediglich deutlich, das dieses Verfahren jetzt an diesem Krankenhaus angeboten wird. Es gibt zwar noch den Hinweis: „Weltweit wurden mittlerweile schon rund eine Million dieser Behandlungen durchgeführt.“ Diese Information hilft Leser dieser Lokalseite indes wenig, zumal sich die Angabe auf Hautstraffung generell bezieht und nicht auf die Lidstraffung. Wichtiger wäre die Information, ob das Krankenhaus in der Region das Einzige ist, dass dieses Verfahren anbietet, oder ob es auch an anderen Krankenhäusern, Gesundheitszentren oder Arztpraxen angeboten wird.

8. In der Pressemitteilung wird klar, ob oder wann ein(e) Therapie/Produkt/Test VERFÜGBAR ist.

Es wird zwar sehr deutlich, dass das Krankenhaus die Therapie seit ein paar Wochen anbietet. Wird diese Methode aber auch an anderen Kliniken/Praxen in der Region oder in Deutschland eingesetzt? Dazu gibt die Pressemitteilung leider keine Informationen.

9. Der journalistische Beitrag geht (angemessen) auf die KOSTEN ein.

Gerade bei Behandlungen dieser Art ist es für Leser und damit mögliche Patienten wichtig zu wissen, wer für die Kosten der Therapie aufkommt. Muss der Patient selbst zahlen oder übernimmt dies die Krankenkasse? Der Artikel liefert dazu keine Antwort.

9. Die Pressemitteilung geht (angemessen) auf die KOSTEN ein.

Der Text geht nicht auf die Kosten für Betroffene oder eine mögliche Kostenübernahme der Therapie durch die Krankenkassen ein. 

10. Der journalistische Beitrag vermeidet Krankheitsübertreibungen/-erfindungen (DISEASE MONGERING).

Es wird klar gemacht, dass Schlupflider zunächst einmal ein kosmetisches Problem sind, dass es aber auch Fälle geben kann, in denen das Gesichtsfeld des Betroffenen eingeschränkt ist. Genauere Angaben wie häufig das Problem auftaucht, gibt der Text nicht, es heißt einfach nur „Häufig ist überschüssige und schlaffe Haut im Bereich der Augenlider nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern führt auch zu einer Einschränkung des Gesichtsfeldes.“ Wir werten nur knapp „erfüllt“, weil uns der medizinische Aspekt ein wenig überbetont erscheint durch den einführenden Satz.

10. Die Pressemitteilung vermeidet Krankheitsübertreibungen/-erfindungen (DISEASE MONGERING). 

Die Schlupflider werden nicht übertrieben dargestellt. Die Aussage: „Häufig ist überschüssige und schlaffe Haut im Bereich der Augenlider nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern führt auch zu einer Einschränkung des Gesichtsfeldes.“ wird nicht durch Zahlen oder eine Quelle belegt. Daher werten wir nur knapp „erfüllt“.

 

Allgemeinjournalistische Kriterien

1. Das THEMA des journalistischen Beitrags ist aktuell, relevant oder ungewöhnlich.

Ein neues Verfahren an einer Klinik, auch wenn es vor allem um eine kosmetische Behandlung geht, kann durchaus ein Berichtsanlass auf einer Lokalseite sein. Daher werten wir – wenn auch nur knapp – erfüllt, auch wenn wir finden, dass die Umsetzung nicht gelungen ist. Besser wäre es, wenn der Artikelneue Belege für den Nutzen oder die Risiken eines Verfahrens, etwa im Rahmen einer neu veröffentlichten Studie, zum Anlass genommen hätte.

1. Das THEMA der Pressemitteilung ist aktuell, relevant oder ungewöhnlich.

Ein neues Verfahren an einer Klinik, auch wenn es vor allem um eine kosmetische Behandlung geht, ist für eine Klinik sicher berichtenswert. Besser ist es unserer Meinung nach, wenn der Anlass neue Belege für den Nutzen oder die Risiken eines Verfahrens sind, etwa im Rahmen einer neu veröffentlichten Studie.

2. Die Darstellung des Themas ist im journalistischen Beitrag gelungen (VERSTÄNDLICHKEIT/VERMITTLUNG).

Die journalistische Umsetzung beschränkt sich darauf, die Pressemitteilung des Krankenhauses zu kürzen. Der Text schafft es nicht, wesentliche Informationen zum Verfahren zu vermitteln. Es wird auch nicht verständlich, wie das Verfahren genau funktioniert (auch wenn es dazu den Versuch einer Erklärung gibt). Aussagen zur Dauer des Effekts und zur Dauer des Verfahrens werden vermischt: „Die Wirkung der Radiofrequenztherapie ist lang anhaltend: ‚Nur etwa zwanzig Prozent wird man bereits am ersten Tag nach der Behandlung sehen(…) Der übrige Behandlungseffekt entwickelt sich über eine Zeit von etwa sechs Monaten.‘“

Damit wird der journalistische Text zu einem Werbetext für das Krankenhaus und sein Verfahren.

2. Die Darstellung des Themas ist in der Pressemitteilung gelungen (VERSTÄNDLICHKEIT/VERMITTLUNG).

Der Text lässt sich weitgehend gut lesen und ist klar strukturiert: Der Text beginnt mit dem Problem der Schlupflider, den Ursachen, der herkömmlichen Behandlung, um dann die Methode der Radiofrequenztherapie einzuführen.

Aussagen dazu, wie lange es dauert, bis die Therapie wirkt, und dazu, wie lange der Effekt danach andauert, werden indes vermischt: „Die Wirkung der Radiofrequenztherapie ist lang anhaltend: ‚Nur etwa zwanzig Prozent wird man bereits am ersten Tag nach der Behandlung sehen(…) Der übrige Behandlungseffekt entwickelt sich über eine Zeit von etwa sechs Monaten.‘“

Vorteile des nicht-operativen Verfahrens werden nachvollziehbar erklärt, ein Fachbegriff wie „monopolare Energiewellen“ oder „peer reviewed“ indes nicht. Es mangelt an konkreten Informationen zum Verfahren.

Alles in allem werten wir nur knapp „erfüllt“.

3. Die Fakten im journalistischen Beitrag stimmen.

Konkrete Faktenfehler haben wir keine gefunden, es gibt indes kaum Fakten zu überprüfen.


Wir werten das Gesamtergebnis um einen Stern ab, da die journalistische Umsetzung lediglich im Kürzen der Pressemitteilung bestand.

3. Die Fakten in der Pressemitteilung stimmen. 

Konkrete Faktenfehler haben wir keine gefunden.

Journalistischer Beitrag
Pressemitteilung
Medizinjournalistische Kriterien
2 von 10 erfüllt
3 von 9 erfüllt
Allgemeinjournalistische Kriterien
2 von 3 erfüllt
3 von 3 erfüllt
Gesamtbewertung

Kriterium erfüllt Kriterium erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht anwendbar


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