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„Mit intensiver Therapie gegen Bluthochdruck“

„Mit intensiver Therapie gegen Bluthochdruck“

Eine vorzeitig abgebrochene Studie liefert Belege dafür, dass es sich lohnen kann, den Blutdruck bei einer bestimmten Patientengruppe weiter zu senken als bisher angenommen. Der Artikel in der F.A.Z. liefert wichtige Informationen zum Verständnis; die Pressemitteilung der US-Behörde NIH ist insbesondere bei Nutzen und Risiken nicht so informativ.

Zusammenfassung

Journalistischer Beitrag

Eine Studie liefert Belege dafür, dass es sich bei Menschen über fünfzig Jahren mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen lohnen kann, den systolischen Wert des Blutdrucks – also den höheren der beiden Werte – auf 120 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) zu senken. Damit sinke das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall und das Risiko, frühzeitig zu sterben.

Der Artikel in der F.A.Z. berichtet den möglichen Nutzen ebenso wie die Risiken angemessen, Leser bekommen – wenn auch nur indirekt – Hinweise zur Aussagekraft der Studie. Es wird zwar ein an der Studie unbeteiligter Mediziner zitiert, indes nicht auf Interessenkonflikte eingegangen. Der Text macht deutlich, was das Neue dieser Studie ist,  Auf Alternativen und Kosten geht der Beitrag nicht ein. Dass 120 mmHg generell als erstrebenswerter Wert  gelte, wie zu Beginn des Artikels beschrieben, deckt sich nicht mit den wissenschaftlichen Belegen. Der im Artikel zunächst zurückhaltenden Beschreibung der Studienergebnisse steht ein Experte gegenüber, der fast enthusiastisch scheint, wodurch ein Widerspruch entsteht, der letztlich nicht aufgelöst wird.

Pressemitteilung

In der Pressemitteilung „Landmark NIH study shows intensive blood pressure management may save lives“ berichtet das amerikanische National Health Institute (NHI, eine staatliche Behörde) über eine Studie, derzufolge es für eine bestimmte Gruppe von Menschen vorteilhaft sein kann, den systolischen Wert des Blutdrucks – also den höheren der beiden Werte – auf 120 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) zu senken. Damit sinke das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall und das Risiko, frühzeitig zu sterben.

Der mögliche Nutzen dieser Maßnahme wird nicht ausreichend erklärt, Risiken und Nebenwirkungen werden gar nicht angesprochen. Die Qualität der Belege wird einigermaßen deutlich. Auf mögliche Interessenkonflikte weit die Pressemitteilung indes nicht hin. Der Text macht deutlich, was das Neue dieser Studie ist, geht aber nicht auf Alternativen zur Blutdrucksenkung oder die Kosten ein. Bluthochdruck wird in diesem insgesamt gut lesbaren Pressetext nicht übertrieben dargestellt. Zusätzliche Informationen werden durch Links auf weitere Artikel bereitgestellt.

Medizinjournalistische Kriterien

1. Im journalistischen Beitrag ist der NUTZEN ausreichend und verständlich dargestellt.

Der mögliche Nutzen wird in patientenrelevante Endpunkten (Herz-Kreislauf-Attacken, Todesfälle) und in absoluten Prozentangaben beschrieben, das heißt, Ereignisse pro einhundert Behandelte in beiden Studiengruppen: „Denn die intensivere Therapie hatte sich als die überlegene erwiesen. So erlitten in dieser Gruppe etwas mehr als fünf Prozent der Patienten eine teilweise tödliche Herz-Kreislauf-Attacke, in der anderen waren es fast sieben Prozent. Insgesamt sind im ersten Kollektiv 3,3 Prozent der Probanden verstorben, im zweiten 4,5 Prozent.“ Es wird auch deutlich, dass die Ergebnisse nur auf eine bestimmte Patientengruppe zutreffen: „(…) Patienten mittleren und höheren Alters profitieren offenbar teilweise von einer Normalisierung des Blutdrucks. Das scheint zumindest bei jenen der Fall zu sein, die in erhöhtem Maße von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedroht sind.“

1. In der Pressemitteilung ist der NUTZEN ausreichend und verständlich dargestellt.

Der Text macht zwar deutlich, was das starke Absenken des Blutdrucks erreicht, drückt dies auch in Zahlen aus, allerdings nur in relativen Risikosenkungen, nicht in absoluten Risikosenkungen oder durch Angabe natürlicher Häufigkeiten: „(…) reduced rates of cardiovascular events, such as heart attack and heart failure, as well as stroke, by almost a third and the risk of death by almost a quarter, as compared to the target systolic pressure of 140 mm Hg.“

Positiv ist, dass zumindest erklärt wird, dass die Senkung nur für eine bestimmte Patientengruppe sinnvoll ist: „Investigators designed SPRINT to determine the potential benefits of achieving systolic blood pressure of less than 120 mm Hg for hypertensive adults 50 years and older who are at risk for developing heart disease or kidney disease.“

2. Im journalistischen Beitrag sind RISIKEN und Nebenwirkungen angemessen berücksichtigt.

Trotz des möglichen Nutzens, der sogar zum vorzeitigen Abbruch der Studie geführt hat, werden die Schäden nicht verschwiegen, sondern durchgängig thematisiert: „Gefahr der Minderdurchblutung“, „Nierenversagen“, etc. Auch die, in der Studie ermittelten Nebenwirkungen (Kreislaufkollaps, Nierenfunktionsstörungen) werden mit absoluten Zahlenangaben beschrieben.

2. In der Pressemitteilung sind RISIKEN und Nebenwirkungen angemessen berücksichtigt.

Zu Risiken und Nebenwirkungen der starken Blutdrucksenkung gibt es keine Informationen.

3. Im journalistischen Beitrag ist die Qualität der Evidenz (STUDIEN etc.) richtig eingeordnet.

Leser erfahren einiges zum Aufbau der Studie (zwei Gruppen, Anzahl der Teilnehmer, Durchschnittsalter) und dass es sich um eine „große Studie“ mit 9400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern handelt; an dieser Stelle wären indes Informationen zu Stärken und Schwächen der Studie wichtig gewesen, da viele Leser aus den Angaben kaum schließen können, wie aussagekräftig sie ist. Der Hinweis, dass sie angesichts der erkennbaren Ergebnisse abgebrochen werden musste dürfte zumindest für informierte Leser deutlich machen, dass es sich um bedeutende Ergebnisse handelt.

Deutlich wird auch, dass diese Studie offensichtlich aussagekräftiger ist als zumindest eine vorangegangene Studie, bei der aus Daten u.a. von Diabetikern auch auf Nicht-Diabetiker geschlossen wurde, was schließlich zu anderen Ergebnissen führte als in dieser neuen Studie. Diabetiker waren in dieser Studie nicht eingeschlossen. Zum Schluss des Artikels heißt es dazu auch: „Da auch die Zuckerkrankheit mit einem hohen Risiko für Herz-Kreislauf-Attacken einhergeht, hatte man die Daten der früheren Studie verallgemeinert – offenbar zu Unrecht. Extrapolationen und Annahmen, die auf plausiblen Hypothesen beruhen, haben in der Medizin ohnehin ihre Tücken. Das zeigen nicht nur die hier beschriebenen, sondern auch die Ergebnisse unzähliger anderer Untersuchungen.“

Für den befragten Mediziner stellen die Ergebnisse einen „Paradigmenwechsel“ dar, was Lesern auch deutlich macht, dass es sich offenbar um wichtige Ergebnisse handelt. Insgesamt hätten wir es besser gefunden, dieser enthusiastischen Beurteilung eine etwas kritischere Einschätzung entgegenzustellen. Grundsätzlich  wird jedoch ausreichend über die Qualität der Studie berichtet, sodass wir alles in allem „erfüllt“ werten.

3. In der Pressemitteilung ist die Qualität der Evidenz (STUDIEN etc.) richtig eingeordnet.

Es wird betont, wie groß die Studie ist („It is the largest study of its kind to date (…)“) und dass sie zwei Studienarme hat. Leser bekommen auch die Information, dass die Patienten randomisiert auf die Gruppen verteilt wurden („the SPRINT investigators randomly divided the study participants into two groups that differed according to targeted levels of blood pressure control.“). Warum dies besonders wichtig ist, wird nicht erklärt. Der Hinweis auf den Abbruch der Studie vermittelt in dieser Form auch, dass es sich um bedeutsame Ergebnisse handelt: „NIH stopped the blood pressure intervention earlier than originally planned in order to quickly disseminate the significant preliminary results.“ Auch im Titel wird schon deutlich gemacht, dass es sich um eine wichtige Studie handelt: „Landmark NIH study shows (…).“

Wir werten alles in allem nur knapp „erfüllt“, weil die Aussagekraft der Studie nur indirekt deutlich wird.

4. Im journalistischen Beitrag werden weitere EXPERTEN/Quellen zitiert und es wird auf INTERESSENSKONFLIKTE hingewiesen.

Es kommt zwar ein an der Studie unbeteiligter Mediziner zu Wort (Vorstandsmitglied einer Fachgesellschaft), der die Ergebnisse überschwänglich lobt. Beim Thema Bluthochdruck indes den Aspekt möglicher Interessenkonflikte mit keinem Wort anzusprechen, finden wir nicht in Ordnung, da sowohl die deutsche als auch die US-amerikanische Fachgesellschaft oder ihre Mitglieder durch Firmen, die Medikamente zur Blutdrucksenkung vertreiben, unterstützt wurden oder werden. Auch zu den Autoren gibt es dazu keine Informationen im Artikel. Daher werten wir – wenn auch knapp – „nicht erfüllt“.

4. In der Pressemitteilung wird auf INTERESSENSKONFLIKTE und die FINANZIERUNG hingewiesen und es werden weitere EXPERTEN/Quellen zitiert.

Es wird  ein Direktor des NHLBI (National Heart, Lung, and Blood Institute) zitiert und es wird erklärt, dass das Institut der Hauptsponsor der Studie ist. Das NHLBI ist zwar zunächst einmal als eine unabhängige Institution zu betrachten. Doch die Vorstandsmitglieder haben erhebliche Interessenkonflikte.

Ob die Autoren der Studie Interessenkonflikte haben, wird nicht erklärt. Wir werten alles in allem knapp „nicht erfüllt“, weil es uns unerlässlich scheint, dies beim Thema Bluthochdrucksenkung zu thematisieren.

5. Der journalistischen Beitrag geht über die PRESSEMITTEILUNG hinaus.

Der Text geht durch die Einordnung und einige weitere Erklärungen über die Pressemitteilungen hinaus.

5. Der Beitrag geht über die PRESSEMITTEILUNG hinaus.

Dieses Kriterium ist bei Pressemitteilungen nicht anwendbar, wir beschreiben dennoch die über den reinen Pressetext hinausgehenden Zusatzinformationen.

6. Der journalistische Beitrag macht klar, wie NEU der Ansatz/das Mittel wirklich ist.

Es wird deutlich, dass Vergleiche zu unterschiedlich starker Blutdruckabsenkung an sich nicht neu sind, wohl aber die Auswahl der Probanden.

6. Die Pressemitteilung macht klar, wie NEU der Ansatz/das Mittel wirklich ist.

Es wird zum einen deutlich, dass es die bisher größte Studie in diesem Bereich ist, zusätzlich wird erklärt, was diese Studie noch von vorhergehenden unterscheidet: „The investigators point out that the SPRINT study did not include patients with diabetes, prior stroke, or polycystic kidney disease, as other research included those populations.“ Es wird auch deutlich, dass es bereits ähnliche Studien gab, jedoch wird nicht erklärt, was deren Ergebnisse waren.

7. Im journalistischen Beitrag werden ALTERNATIVE Behandlungsarten/Produkte/Tests vorgestellt.

Es wird nur auf die medikamentöse Blutdrucksenkung eingegangen. Ob für die Betroffenen auch andere Wege zur Verfügung stehen (Abnehmen, Sport, Bewegung) um ähnliche Effekte zu erzielen, wird nicht thematisiert.

7. In der Pressemitteilung werden ALTERNATIVE Behandlungsarten/Produkte/Tests vorgestellt.

Neben der Einnahme von Medikamenten werden keine andere Arten, den Blutdruck zu senken, thematisiert.

8. Im journalistischen Beitrag wird klar, ob oder wann ein(e) Therapie/Produkt/Test VERFÜGBAR ist.

Dieser Aspekt muss nicht besonders erklärt werden, weil den meisten Lesern klar sein dürfte, dass es Medikamente gegen Bluthochdruck seit vielen Jahren gibt.

8. In der Pressemitteilung wird klar, ob oder wann ein(e) Therapie/Produkt/Test VERFÜGBAR ist.

Die Verfügbarkeit von Medikamenten zur Blutdrucksenkung muss nicht extra erläutert werden.

9. Der journalistische Beitrag geht (angemessen) auf die KOSTEN ein.

Auf Kosten geht der Beitrag nicht ein. Ob die Kosten für die Blutdrucksenkung von den Krankenkassen auch bei vergleichsweise leicht erhöhtem Blutdruck übernommen werden, bleibt offen. Auch erscheint der Aspekt interessant, welche zusätzlichen Kosten auf das Gesundheitssystem zukommen, wenn die angesprochene Patientengruppe den Blutdruck noch weiter senken soll.

9. Die Pressemitteilung geht (angemessen) auf die KOSTEN ein.

Der Aspekt Kosten wird nicht angesprochen.

10. Der journalistische Beitrag vermeidet Krankheitsübertreibungen/-erfindungen (DISEASE MONGERING).

Das Eingangsstatement, dass alle Werte über dem „optimalen Wert von 120“ (systolisch) zu mehr kardiovaskulären (Herz-Kreislauf) Ereignissen führen, ist aus der wissenschaftlichen Literatur nicht zur begründen. Als Bluthochdruck werden Werte erst über 140 mmHg betrachtet. Im Jahr 2010 veröffentlichte die unabhängige Cochrane Collaboration eine Metastudie, wonach bei ansonsten Gesunden kein Nachweis erbracht werden konnte, dass eine Senkung des Blutdrucks unter 160 zu 100 einen Vorteil bei der Mortalität erbrachte (http://www.aafp.org/afp/2010/0401/p848.htm).

In einem Editorial des Lancet hieß es kürzlich: „Several major clinical guidelines on managing high blood pressure, including those of NICE and the European Society of Hypertension, have recently raised blood pressure targets from 130/85 mmHg to 140/90 mmHg for high-risk patients.“

Dass es seit Jahren heftige Diskussionen über Blutdruck-Grenzwert gibt, wird im Artikel nicht ausreichend sichtbar.

10. Die Pressemitteilung vermeidet Krankheitsübertreibungen/-erfindungen (DISEASE MONGERING). 

Übertreibungen im Zusammenhang mit Bluthochdruck sind uns nicht aufgefallen. Wichtig erscheint uns dieser Satz am Ende: „But patients should talk to their doctor to determine whether this lower goal is best for their individual care.“

 

Allgemeinjournalistische Kriterien

1. Das THEMA des journalistischen Beitrags ist aktuell, relevant oder ungewöhnlich.

Es handelt sich um ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem und eine Studie, die in einem bedeutenden Fachmagazin veröffentlicht wurde, mit womöglich wichtigen Ergebnissen für eine bestimmte Patientengruppe. Lediglich den Aspekt Aktualität finden wir für eine überregionale Tageszeitung nicht angemessen. Der Artikel erschien neun Tage nach der Veröffentlichung der Studie. Daher werten wir nur knapp „erfüllt“.

1. Das THEMA der Pressemitteilung ist aktuell, relevant oder ungewöhnlich.

Es handelt sich um eine bedeutende Studie zu einem verbreiteten Gesundheitsproblem, die möglicherweise zu einer Änderung der Leitlinien führen kann.

2. Die Darstellung des Themas ist im journalistischen Beitrag gelungen (VERSTÄNDLICHKEIT/VERMITTLUNG).

Der Beitrag ist klar aufgebaut, aber teilweise sperrig durch Substantivierungen wie zum Beispiel: „Bedingt durch arteriosklerotische Verengungen, eine nachlassende Gefäßelastizität und eine geringere Reaktionsfähigkeit der Kreislaufregulatoren verlieren die Schlagadern mit den Jahren nämlich immer mehr die Fähigkeit, einen Abfall des Blutdrucks durch eine Anspannung der Gefäßmuskeln auszugleichen.“

Zudem wird der Begriff „leiden“ unzutreffend verwendet: „ (…) an Bluthochdruck leidende Männer (…)“. Tatsächlich ist eines der Probleme, dass Bluthochdruck oft gar nicht bemerkt wird.

Verständlich erklärt der Text hingegen, warum es für ältere Personen problematisch sein kann, den Blutdruck zu niedrig einzustellen.

Zu einer journalistischen Darstellung gehört indes auch das kritische  Einordnen des Themas. Mit seiner mehrfachen Anwendung des Konjunktivs und Formulierungen wie „scheint es“ etc. gibt der Text zwar zu erkennen, dass man eigentlich eine vorsichtige Bewertung der Studienergebnisse vornehmen müsste, dies wird indes durch die überschwängliche Einordung des Experten konterkariert. So entsteht für Leser ein Widerspruch, der nicht ganz aufgelöst wird. Ein weiterer Experte hätte hier  eine Hilfe sein können. Wir werten alles in allem knapp „nicht erfüllt“.

2. Die Darstellung des Themas ist in der Pressemitteilung gelungen (VERSTÄNDLICHKEIT/VERMITTLUNG).

Eine insgesamt gut strukturierte, gut lesbare Pressemitteilung, die einerseits wichtige Informationen vermittelt, in denen deutlich gemacht, wird, dass sich die Ergebnisse nur auf eine bestimmte Gruppe von Menschen bezieht, kritische Informationen indes auslässt (Risiken, Interessenkonflikte), was wir angesichts einer staatlichen Institution besonders problematisch finden. Wichtig ist der Hinweis am Ende an Laien (und Journalisten), dass es wichtig ist, zunächst mit dem Arzt über eine individuelle Entscheidung zu beraten.

Positiv ist auch der Informationskasten, der zu weiteren Informationen zur Studie führt (inkl. eines Frage und Antwort-Abschnitts.) Alles in allem werten wir daher knapp „erfüllt“.

3. Die Fakten im journalistischen Beitrag stimmen.

Zu Beginn des Artikels heißt es: „Je weiter dieser über die als optimal geltende Schwelle von 120 Millimeter auf der Quecksilbersäule (mmHg) klettert, desto eher kommt es zu Schlaganfällen, Herzinfarkten, Nierenfunktionsstörungen und Herzversagen. (…)“ Das kann den Eindruck erwecken, dass Werte über 120 generell als Bluthochdruck gelten, was derzeit nicht der Fall ist (siehe Kriterium Krankheitsübertreibung, und z.B. hier https://www.gesundheitsinformation.de/bluthochdruck.2083.de.html). Da wir ansonsten keine weiteren Fehler finden, werten wir noch knapp „erfüllt“.

3. Die Fakten in der Pressemitteilung stimmen. 

Faktenfehler sind uns nicht aufgefallen.

Journalistischer Beitrag
Pressemitteilung
Medizinjournalistische Kriterien
6 von 10 erfüllt
4 von 9 erfüllt
Allgemeinjournalistische Kriterien
2 von 3 erfüllt
3 von 3 erfüllt
Gesamtbewertung

Kriterium erfüllt Kriterium erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht erfüllt | Kriterium erfüllt Kriterium nicht anwendbar


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