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„10+1“ Tipps für eine bessere Berichterstattung über klinische Studien

Ruth Francis ist die Leiterin der PR-Abteilung des Wissenschaftsverlags BioMed Central, der sich auf Open Access-Magazine im biomedizinischen Bereich spezialisiert hat. Außerdem verwaltet der Verlag auch eine Datenbank zu klinischen Studien (Current Controlled Trials) und veröffentlicht die Fachmagazine Trials Journal und das Journal of Negative Results in BioMedicine. Für ein Panel auf der  World Conference of Science Journalists (WCSJ) in Helsinki, nahm sie an einem Panel teil, bei dem es um die besonderen Herausforderungen in der Berichterstattung über klinischer Studien ging. Da sie selbst keine Expertin auf dem Feld ist, recherchierte sie im Vorfeld bei Kollegen, von denen sie wusste, dass die ganz…

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Angelina Jolie und Brustkrebs-Vorsorge: Links für die Recherche

Die US-Schauspielerin Angelina Jolie hat einen Artikel in der New York Times veröffentlicht, in dem sie erklärt, dass sie sich beide Brüste hat vorsorglich abnehmen (und wieder aufbauen) lassen, weil sie Träger des mutierten BRCA1-Gens ist, was ihr Risiko für Brustkrebs (in dem Fall dann auch familiärer oder erblicher Brustkrebs genannt) und Eierstockkrebs stark erhöht, zudem ist ihre Mutter mit 56 an Brustkrebs Eierstockkrebs verstorben. An dieser Stelle möchte ich fortlaufend Links zu Informationsquellen sammeln, die Journalisten bei der Berichterstattung über dieses Thema behilflich sein können. Wer gute Quellen kennt, kann sie mir einfach per E-Mail schicken: marcus.anhaeuser@tu-dortmund.de  Vorsorgliche Brustentfernung Preventive…

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Leselinktipp: Mehr Tipps, um gute von schlechten Studien zu unterscheiden

Zum Wochenanfang möchte ich auf einen Blog der Journalistin Julia Belluz (Science-ish, @juliaoftoronto) auf der Webseite des kanadischen Nachrichtenmagazins Maclean’s verweisen und dort im speziellen auf einen aktuellen Post mit dem Titel: „Good science vs. bad science“.

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Wie man Quacksalber enttarnt und andere Linktipps

Zum Wochenende gibt es heute mal ein paar Linktipps zu lesenswerten Artikeln wie auch Webseiten, die nicht nur für Medizinjournalisten, sondern auch für Wissenschaftsjournalisten im Allgemeinen interessant sind (eingedenk der Tatsache, dass Kollegen ja auch beide Themenbereiche beackern).

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Buchtipp: Covering Medical Research

Heute habe ich eine satte Buchempfehlung für alle Journalisten, die regelmäßig über Gesundheitsthemen und Medizin berichten. Gary Schwitzer, unser Freund und Kollege von HealthNewsReview.org und Reuters Health Gesundheitsredakteur Ivan Oransky (dessen 4 Tipps für bessern Medizinjournalismus wir bereits einmal vorstellten), sind die Autoren eines praxisnahen Ratgebers mit dem Titel „Covering Medical Research: A Guide for Reporting on Studies„. Hier finden sich auf 65 Seiten all die Ratschläge und Empfehlungen, die Medizinjournalisten brauchen, um angemessen über klinische Studien zu berichten. Was das Buch meiner Meinung nach auszeichnet: Gary und Ivan liefern für jede Empfehlung konkrete Beispiele. Dabei geht es nicht nur um…

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Praxisberichte 11 – Irgendwas mit Genen, irgendwann gegen Krebs

Genforschung ist in weiten Teilen reine Grundlagenforschung. Interessant wird sie nach Meinung so manchen Redakteurs erst, wenn deutlich wird, was sie den Menschen konkret bringt: eine neue Therapie, ein genetischer Test, ein Medikament. Das wissen auch Wissenschaftler und versprechen schnell mal eine Therapie „in den nächsten zehn Jahre“. Sollte man deshalb darüber berichten? Oder eher nicht? Sascha Karberg gibt Tipps, wie man über Gene, medizinische Grundlagenforschung und die Hoffnungen auf Fortschritte in der Medizin berichtet.

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Praxisberichte 10 – Leser, du wirst sterben

Im zehnten Teil unserer Serie lenkt Richard Friebe unseren Blick auf die Gruppe von Lesern, Zuhörern und Zuschauern, die von Medizinberichterstattung am meisten betroffen sind: Patienten. Er erinnert uns daran, diese immer Blick zu haben, wenn wir über Therapien gegen ihre Krankheiten und Leiden berichten. Gedankenlose, übertriebene Aussagen und Beiträge berühren diese Gruppe viel mehr als alle anderen – und schüren falsche Hoffnungen oder unnötige Ängste.

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Praxisberichte 9 – Eminenz, Evidenz und Ehrlichkeit: Medizinthemen in den Redaktionen verkaufen

Wie schafft man es, Themen in Redaktionen unterzubringen? Worauf sollten Autoren mit Medizin und Gesundheitsthemen achten? Volker Stollorz gibt Tipps, was gute Medizinjournalisten ausmacht. Ein Plädoyer für kompetenten, einordnenden Journalismus abseits der oberflächlichen, zu schnellen, mehr auf Gerüchten, Spekulationen und Hypes basierenden Berichterstattung.

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Praxisberichte 8 – Vitamin ‚B‘ wie Beziehungen: Zwischen den Rädern der PR-Maschinerie

Vitamine hatten Jahrzehnte lang ein durchweg positives Image. Doch seit größere Studien und Übersichtsarbeiten den Verdacht erhärten, dass sie unter bestimmten Umständen sogar schaden können, beginnt das Image der Substanzklasse zu bröckeln. Sehr zum Unmut der Vitaminhersteller, die dem nicht tatenlos zusehen wollen. Frank Wittig schildert seine Recherche für eine Dokumentation über eine PR-Maßnahme im Vitamin-Bereich.

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Ernährungsstudien: Was genau haben Sie letzte Woche gegessen?

Wer sich in dieser Woche Antworten auf die viel gestellte Frage nach der richtigen Diät erhofft, steht vor einem Problem, dass es in der Berichterstattung über Diäten wohl seit Anbeginn gibt (gerade eben aber besonders augenscheinlich wird). In zwei der der weltweit angesehensten Medizinfachzeitschriften (BMJ und JAMA) wurden Studien über die „Low Carb“-Diäten veröffentlicht. Bei diesen Ernährungsempfehlungen ist der Anteil der Kohlenhydrate stark reduziert im Vergleich zu Fett und Einweißen. Der bekannteste Vertreter ist die „Atkins-Diät“. Wenn man der Studie im JAMA glauben mag, ist die „Low-Carb“-Diät vorteilhaft, weil sie u.a. zu weniger Entzündungen und vorteilhaften Stoffwechselparametern im Körper führe,…

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