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Angelina Jolie und Brustkrebs-Vorsorge: Links für die Recherche

Die US-Schauspielerin Angelina Jolie hat einen Artikel in der New York Times veröffentlicht, in dem sie erklärt, dass sie sich beide Brüste hat vorsorglich abnehmen (und wieder aufbauen) lassen, weil sie Träger des mutierten BRCA1-Gens ist, was ihr Risiko für Brustkrebs (in dem Fall dann auch familiärer oder erblicher Brustkrebs genannt) und Eierstockkrebs stark erhöht, zudem ist ihre Mutter mit 56 an Brustkrebs Eierstockkrebs verstorben. An dieser Stelle möchte ich fortlaufend Links zu Informationsquellen sammeln, die Journalisten bei der Berichterstattung über dieses Thema behilflich sein können. Wer gute Quellen kennt, kann sie mir einfach per E-Mail schicken: marcus.anhaeuser@tu-dortmund.de  Vorsorgliche Brustentfernung Preventive…

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Leselinktipp: Mehr Tipps, um gute von schlechten Studien zu unterscheiden

Zum Wochenanfang möchte ich auf einen Blog der Journalistin Julia Belluz (Science-ish, @juliaoftoronto) auf der Webseite des kanadischen Nachrichtenmagazins Maclean’s verweisen und dort im speziellen auf einen aktuellen Post mit dem Titel: „Good science vs. bad science“.

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Wie man Quacksalber enttarnt und andere Linktipps

Zum Wochenende gibt es heute mal ein paar Linktipps zu lesenswerten Artikeln wie auch Webseiten, die nicht nur für Medizinjournalisten, sondern auch für Wissenschaftsjournalisten im Allgemeinen interessant sind (eingedenk der Tatsache, dass Kollegen ja auch beide Themenbereiche beackern).

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Linkliste: Ratten – Gentechmais – Krebs (Updates)

Derzeit wird über eine französische Studie, in der Gentechmais bei Laborratten frühzeitig zu Krebs geführt haben soll, ausgiebig in den Medien berichtet. Ich möchte hier ein paar Links sammeln, die dem ein oder anderen Journalisten weiter helfen können, die Studie zu beurteilen und die Ergebnisse einzuordnen. Die Studie selbst gibt es im Volltext als pdf hier: Séralini et al. (2012): „Long term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant geneticallymodified maize“http://research.sustainablefoodtrust.org/wp-content/uploads/2012/09/Final-Paper.pdf Das Presse-Material der Organisation, in deren Auftrag die Studie durchgeführt wurde (Sustainable Food Trust), findet sich hier: http://research.sustainablefoodtrust.org/media-page/ Eine Antwort des Forscherteams um Seralini auf die heftige Kritik weltweit: „Scientists‘…

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Lesetipps: Spenderorgane, Herzklappen, Spitzer, Überdiagnosen

Heute einige Links und Lesetipps zu Artikeln, die uns auf die eine oder andere Art positiv aufgefallen sind. Organspende Erster Hinweis zu einem Beitrag von Lea Wolz auf stern.de (Faktencheck Organspende: Werden Privatpatienten wirklich bevorzugt?). Sie hinterfragt die These des GRÜNEN-Politikers Harald Terpe in der Debatte um die Organspende. Ihm war aufgefallen, dass Privatpatienten augenscheinlich bevorzugt würden bei der Vergabe von Spenderorganen: „So seien 9,7 Prozent aller Patienten, die auf einer Warteliste für eine Leber stehen, privat versichert. Der Anteil der Privatversicherten, die 2011 eine neue Leber bekamen, lag aber bei 13,1 Prozent. Ähnliche Unregelmäßigkeiten verzeichnete Terpe bei der Vergabe…

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Gescheiterte Recherchen – Netzwerk Recherche Werkstatt 22 erschienen

Über die Erfolgsgeschichten reden Journalisten immer gern, die großen Stories in den großen und kleinen Magazinen. Doch lehrreicher und manchmal auch spannender sind für Ihre Kollegen meist die Geschichten, die nicht funktionierten. Ein Netzwerk Recherche Tagungsband versammelt nun eine ganze Reihe solcher Geschichten über gescheiterte Recherchen.

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Mittel gegen den Zecken-Horror (Nachtrag 14.5.)

Es hat schon Tradition, dass alljährlich mit Einzug des Frühlings sämtliche Medien der Republik ihre Leser, Zuhörer und Zuschauer eindringlich vor dem Gefahren der Zecken warnen. Zuletzt wurde es dank gelungener PR-Arbeit für den ersten süddeutschen Zeckenkongress zum „gefährlichsten Tier“ der Republik erklärt. Die Redaktionen nahmen den Ball bereitwillig auf: Die Begründung für die Panikmache lautet: „Keine andere Kreatur verursache hierzulande so viele Krankheitsfälle wie die kleinen Blutsauger.“ Das mag stimmen. Aber sollte man dies nicht auch in Relation zur Anzahl der Zeckenstiche sehen? Und was mag wohl das zweitgefährlichste Tier sein? Wie auch immer. Wenn Medien sich dazu entschließen ihre Nutzer…

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Lesetipp: Promis, Mäuse und fehlende Nebenwirkungen

Eine Lesetipp zur Wochenmitte: Kai Kupferschmidt schreibt auf gehirn-info.de über die Rolle von erkrankten Prominenten in den Medien. Anlass ist der aktuelle Fall des ehemaligen Fußball-Managers Rudi Assauer, der an Alzheimer erkrankt ist. Im Artikel beklagt der Autor, dass sich Medien zu sehr auf solche prominenten Fälle stürzen und wichtige Forschungsergebnisse zu wenig beachten. Dabei habe es gerade im Zusammenhang mit Alzheimer zuletzt zwei wichtige und interessante Veröffentlichungen gegeben. Über das eine Ergebnis wurde zu wenig berichtet; über das zweite Ergebnis zwar häufiger, dafür fehlten wichtige Informationen: „Eine andere Studie wurde häufiger aufgegriffen. Forscher haben gezeigt, dass das Krebsmittel Bexaroten…

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Recherchetipp: IGeL im Visier

Das neue Webportal IGeL-Monitor will Patienten bei der Entscheidung helfen, ob eine IGeL (Individuelle Gesundheitsleistung) sinnvoll und nützlich ist oder nicht. Die nach strengen Evindezkriterien evaluierten Bewertungen des IGeL-Monitor-Teams bieten auch Journalisten eine sehr gute Grundlage für die Recherche.

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Kostenloses Lesefutter für Medizinjournalisten

Bevor wir die nächsten Gutachten online stellen, an dieser Stelle noch ein Hinweise auf drei Bücher, die sich den Thema Gesundheit, Studien und Darstellung in den Medien widmen. Sie sind zum Teil in Englisch verfasst, stehen dafür aber kostenlos als pdf zur Verfügung.

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