Sprechstunde

Patientenaufruf: Was haben Medienberichte bei Ihnen ausgelöst?

Wir starten einen Aufruf an Patienten und ihre Angehörigen. Wir wollen wissen, was Medienberichte über Therapien bei dieser besonderen Gruppe von Lesern, Zuschauern und Zuhörern auslösen. Schicken Sie uns ihre Geschichte per E-Mail.

In der aktuellen Folge unserer Medizinjournalisten-Serie Praxisberichte (Leser, Du wirst sterben.) beleuchtet Autor Richard Friebe ein bisher wenig beachtetes Feld: Was lösen Artikel und Beiträge in den Medien eigentlich bei Patienten und/oder ihren Angehörigen aus?

Journalisten sollten bei ihrer Berichterstattung immer den Leser, den Zuschauer oder Zuhörer im Blick haben. Aber denken Sie in der Medizinberichterstattung dabei auch an die Gruppe, die am stärksten davon betroffen ist? Patienten und ihre Angehörigen.

Journalisten sind angehalten keine unbegründeten Hoffnungen und Ängste zu schüren. Wie gut das gelingt, das würden wir gerne von Ihnen erfahren.

Wir wissen wenig darüber, was Journalisten bei dieser ganz speziellen Gruppe von Rezipienten auslösen – oder gar anrichten. Entsprechend subjektiv hat Richard Friebe seine Empfehlungen für die Kollegen verfasst.

Dies brachte uns aber auf die Idee einfach mal nachzufragen: Wie haben Sie als Patient auf einen Artikel in einer Zeitung oder einen Bericht im Fernsehen reagiert, der über eine Therapie gegen ihre Krankheit berichtete? Fanden Sie den Artikel angemessen, informativ oder übertrieben? Hat ihnen ein Beitrag vielleicht Angst gemacht? Oder hat er Ihnen berechtigte Hoffnung zurückgegeben, die Sie schon verloren hatten?

Schreiben Sie uns einfach ihre Geschichte auf und schicken Sie uns diese per E-Mail. Wir sammeln sie über die Zeit unserer Sommerpause (bis etwa zum 20. August). Dann möchten wir die Berichte sichten und hier auf dem Blog eine Auswahl präsentieren.

Wenn Sie uns eine E-Mail mit ihrer Geschichte schicken wollen, klicken Sie bitte einfach den folgenden Button (es öffnet sich dann ihr E-Mail-Programm mit unserer E-Mail-Adresse).

 E-Mail schicken

Wichtig: Wenn möglich teilen Sie uns doch bitte mit, auf welchen Artikel oder Bericht sie sich beziehen. Wenn Sie das nicht mehr wissen, ist das aber auch nicht so schlimm.

Teilen Sie uns bitte mit, ob wie Ihren Beitrag unter ihrem Namen oder anonymisiert veröffentlichen dürfen. Wir behalten uns vor einzelne Texte zu kürzen.

Da der Medien-Doktor in den nächsten drei Wochen in der Sommerpause ist, werden wir uns nicht sofort bei Ihnen zurückmelden. Aber keine Sorge, wir werden uns bei Ihnen melden, sobald es hier weiter geht (etwa ab dem 20. August 2012).

Vielleicht gelingt es uns damit, Journalisten dafür zu sensibilisieren, noch öfter nicht nur das allgemeine Publikum im Blick zu haben, sondern auch diejenigen, die es am meisten betrifft.

Wir freuen uns auf Ihre Geschichte und sind sehr gespannt.


LESETIPP:

R. Friebe (2012): Praxisberichte 10 – Leser, Du wirst sterben.“ Folge 10 der Medien-Doktor Serie Praxisberichte über wichtige Themen im Medizinjournalismus. 

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