Sprechstunde

Leselinktipp: Mehr Tipps, um gute von schlechten Studien zu unterscheiden

Zum Wochenanfang möchte ich auf einen Blog der Journalistin Julia Belluz (Science-ish, @juliaoftoronto) auf der Webseite des kanadischen Nachrichtenmagazins Maclean’s verweisen und dort im speziellen auf einen aktuellen Post mit dem Titel: „Good science vs. bad science“.

Sie hat eine Liste zusammengestellt, wie man als Journalist, der nicht so vertraut ist mit wissenschaftlichen/medizinischen Studien, abschätzen kann, wie valide die Ergebnisse und Aussagen sind.

Folgende Fragen sollte man klären (recht frei ins Deutsche übersetzt, nähere Erklärungen dazu finden sich im Blogpost):

  1. Wie repräsentativ ist die Auswahl?
  2. Ergeben die Ergebnisse auch in der realen Welt Sinn?
  3. Wer hat die Studie finanziell unterstützt?
  4. Basierte die Untersuchung auf experimentellen, kontrollierten Daten oder auf nicht kontrollierten Beobachtungsdaten?
  5. Wie groß ist die Studie?
  6. Was gibt es bisher für Ergebnisse dazu?

Darüber hinaus stellt sie eine ergänzende Liste mit nützlichen Links bereit, von denen ich einige noch kurz vorstellen möchte:


Viele weitere Tipps, worauf man bei der Berichterstattung über Medizin- und Gesundheitsthemen achten sollte, bietet auch unser Serien-Special „Praxisberichte und die Tools für Journalisten.

Wer darüber hinaus Unterstützung bei der Recherche solcher Themen benötigt, dem stehen wir – kostenfrei – mit Rat und Tat zur Seite mit unserer Rechercheunterstützung des Medien-Doktor Pro.

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