Sprechstunde

Die Autoren

Holger Wormer

Marcus Anhäuser


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Praxisberichte 6 – Experten, Interessen und Konflikte

Experten spielen auch im Medizinjournalismus eine wichtige Rolle. Sie beurteilen und ordnen Ergebnisse über Therapien, Arzneimittel und Verfahren ein. Doch wie unabhängig sind diese Experten? Journalisten sollten immer auch nach möglichen Interessenkonflikten fahnden – und diese im Beitrag benennen.


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Praxisberichte 5 – Trügerische Surrogate: Messen, was gut aussieht

Nicht jedes erfolgreich getestete Medikament bringt Patienten tatsächlich auch einen Nutzen. Das passiert, weil Mediziner den Erfolg immer wieder anhand so genannter Surrogatparametern testen. Cholesterinspiegel, Blutdruck, Herzrhythmus und andere physiologische Parameter lassen sich leicht messen, ihre Verbesserung bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Patienten auch länger leben. Martina Keller erklärt, wo Journalisten aufpassen müssen.


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Praxisberichte 4 – Publikationsbias oder die verheimlichte Forschung

Wer berichtet schon gerne über Misserfolge? Das tun Journalisten genauso ungern wie Pharmafirmen. Wenn Arzneimittelhersteller und Medizinforscher negative Ergebnisse zurückhalten, kann dies schwerwiegende Folgen haben: Medikamente und Therapien erscheinen besser als sie es tatsächlich sind – mit manchmal tödlichen Auswirkungen. Diese Verzerrung in den Studien – der Publikationsbias – ist nicht nur für Journalisten ein schwer zu lösendes Problem.


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Der Medien-Doktor bei der Netzwerk-Recherche Jahreskonferenz 2012

Am 1. und 2. Juni findet in Hamburg die Jahreskonferenz des Netzwerk Recherche statt. Ich bin stellvertretend für den Medien-Doktor da. Klaus Koch (IQWiG), Ursel Seiber (Medizinjournalistin, ARD-Autorin) und ich reden mit Nicola Kuhrt (Spiegel Online) auf einem Panel über „Bestellte Wahrheiten“: Bestellte WahrheitenWie kommen Journalisten an unabhängige Medizin-Informationen?Täglich werden medizinische Durchbrüche und Fortschritte vermeldet. Im Gesundheitswesen gibt es Unmengen gesteuerter Informationen, sodass es Journalisten oft schwer fällt, die „Wahrheit“ hinter einer Meldung herauszufinden. Doch auch im Redaktionsalltag kann die Qualität einer medizinischer Studie erkannt werden. Das entlarvt falsche Sensationen und stärkt den Patienten-orientierten Medizinjournalismus. – Schokolade macht schlank, Brokkoli…


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Der Zeckenhorror geht weiter

Die Zahl der FSME-Erkrankungen in Deutschland ist um 63 Prozent gestiegen, meldet das RKI. Diese Aussage könnte man für besorgniserregend und berichtenswert halten, wenn man tatsächlich nur die Jahre 2010 und 2011 betrachtet – so wie es eine Vielzahl der Medien in den letzten Tagen getan hat. Die Besorgnis verschwindet, sobald man sich einfach ein paar mehr Jahre anschaut.


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Praxisberichte 3 – Nebensache Nebenwirkung?

Als wollten Medizinjournalisten immer nur die Überbringer der guten Botschaft sein, vernachlässigen sie häufig Risiken und Nebenwirkungen in ihren Beiträgen. Wiebke Rögener berichtet über mangelnde journalistische Sorgfalt im Umgang mit dem Unerwünschten und gibt Tipps, worauf Journalisten achten sollten.


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Praxisberichte 2 – Studien und Typen: Die Hackordnung der Glaubwürdigkeit (Teil B)

Im zweiten Teil ihres Artikels über die verschiedenen Typen medizinischer Studien erklärt Martina Lenzen-Schulte, wo auch die ansonsten so aussagekräftigen „Randomisierten Kontrollierten Studien“ ihre Schwachpunkte haben. Und sie gibt Tipps wie Journalisten möglichst schnell gute von schlechten Studien unterscheiden.


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Praxisberichte 1 – Studien und Typen: Die Hackordnung der Glaubwürdigkeit (Teil A)

Medizinische Studien sind eine der wichtigsten Quellen für ernsthaften Medizinjournalismus. In der ersten Folge unserer Medien-Doktor-Serie „Praxisberichte“ stellt Martina Lenzen-Schulte daher verschiedene Studientypen vor und erklärt wie ihre Aussagekraft einzuschätzen ist.


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Medien-Doktor-Serie „Praxisberichte“ – oder: Medizinjournalismus für alle

Der Medien-Doktor bewertet nicht nur medizinjournalistische Beiträge, wir wollen Journalisten immer auch konkrete Tipps und Tricks für die Berichterstattung geben. Ab nächster Woche startet wir deshalb eine praxisnahe Serie über Basics im Medizinjournalismus.


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Mittel gegen den Zecken-Horror (Nachtrag 14.5.)

Es hat schon Tradition, dass alljährlich mit Einzug des Frühlings sämtliche Medien der Republik ihre Leser, Zuhörer und Zuschauer eindringlich vor dem Gefahren der Zecken warnen. Zuletzt wurde es dank gelungener PR-Arbeit für den ersten süddeutschen Zeckenkongress zum „gefährlichsten Tier“ der Republik erklärt. Die Redaktionen nahmen den Ball bereitwillig auf: Die Begründung für die Panikmache lautet: „Keine andere Kreatur verursache hierzulande so viele Krankheitsfälle wie die kleinen Blutsauger.“ Das mag stimmen. Aber sollte man dies nicht auch in Relation zur Anzahl der Zeckenstiche sehen? Und was mag wohl das zweitgefährlichste Tier sein? Wie auch immer. Wenn Medien sich dazu entschließen ihre Nutzer…


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