Sprechstunde

Die Autoren

 

Holger Wormer

 

Dr. Astrid Viciano

 

Marcus Anhäuser


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Lesetipps: Spenderorgane, Herzklappen, Spitzer, Überdiagnosen

Heute einige Links und Lesetipps zu Artikeln, die uns auf die eine oder andere Art positiv aufgefallen sind. Organspende Erster Hinweis zu einem Beitrag von Lea Wolz auf stern.de (Faktencheck Organspende: Werden Privatpatienten wirklich bevorzugt?). Sie hinterfragt die These des GRÜNEN-Politikers Harald Terpe in der Debatte um die Organspende. Ihm war aufgefallen, dass Privatpatienten augenscheinlich bevorzugt würden bei der Vergabe von Spenderorganen: „So seien 9,7 Prozent aller Patienten, die auf einer Warteliste für eine Leber stehen, privat versichert. Der Anteil der Privatversicherten, die 2011 eine neue Leber bekamen, lag aber bei 13,1 Prozent. Ähnliche Unregelmäßigkeiten verzeichnete Terpe bei der Vergabe…


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Praxisberichte 11 – Irgendwas mit Genen, irgendwann gegen Krebs

Genforschung ist in weiten Teilen reine Grundlagenforschung. Interessant wird sie nach Meinung so manchen Redakteurs erst, wenn deutlich wird, was sie den Menschen konkret bringt: eine neue Therapie, ein genetischer Test, ein Medikament. Das wissen auch Wissenschaftler und versprechen schnell mal eine Therapie „in den nächsten zehn Jahre“. Sollte man deshalb darüber berichten? Oder eher nicht? Sascha Karberg gibt Tipps, wie man über Gene, medizinische Grundlagenforschung und die Hoffnungen auf Fortschritte in der Medizin berichtet.


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ARD-aktuell – A wie ahnungslos bei Früherkennung

ARD-aktuell, die Redaktion für Hauptnachrichtensendungen wie die „tagesschau“ oder „tagesthemen“ ist „eine aktuelle, schnell reagierende Nachrichtenfabrik“. Doch wenn es um Beiträge aus Forschung und Medizin geht, verlassen die Fabrik gelegentlich auch Produkte mit sehr beschränkter Qualität – eher ahnungslos als aktuell. Diesen Eindruck konnte man jedenfalls in der vergangenen Woche in der Ausgabe vom 22.8. gewinnen: Die Diskussion über ein bundesweites Krebsregister war den tagesthemen – völlig zu Recht – einen Schwerpunkt wert, und der Aufmacher-Beitrag zum Thema erschien auch noch ganz akzeptabel. Dann folgte aber ein Kommentar, der vom Krebsregister schon bald zum Dauerbrenner-Thema „Krebsfrüherkennung“ überging. Formal bewertet hat der Medien-Doktor…


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Programmhinweis: Medien-Doktor im Deutschlandradio-Interview

Am Mittwoch, 29.8.2012, ist Holger Wormer, Projektleiter des Medien-Doktor, im Live-Interview mit dem Deutschlandradio Kultur zu hören. Zwischen 14:10 und 14:20 Uhr erklärt er im Radiofeuilleton die Arbeit unseres Projektes. Anlass ist u.a. die aktuelle Berichterstattung über die Früherkennungsinitiative des Bundesgesundheitsministeriums.   Das Interview wird hinterher als Podcast zur Verfügung stehen. Der Link wird dann hier ergänzt. Aus der Ankündigung des Deutschlandradios: „Allein in diesem Jahr werden in Deutschland fast 500 000 Menschen neu an Krebs erkranken. Das schätzt das Robert Koch Institut. Das Interesse ist deshalb groß, wenn die Bundesregierung in der vergangenen Woche beschließt, die Krebsvorsorge solle verbessert werden.…


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Praxisberichte 10 – Leser, du wirst sterben

Im zehnten Teil unserer Serie lenkt Richard Friebe unseren Blick auf die Gruppe von Lesern, Zuhörern und Zuschauern, die von Medizinberichterstattung am meisten betroffen sind: Patienten. Er erinnert uns daran, diese immer Blick zu haben, wenn wir über Therapien gegen ihre Krankheiten und Leiden berichten. Gedankenlose, übertriebene Aussagen und Beiträge berühren diese Gruppe viel mehr als alle anderen – und schüren falsche Hoffnungen oder unnötige Ängste.


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Patientenaufruf: Was haben Medienberichte bei Ihnen ausgelöst?

Wir starten einen Aufruf an Patienten und ihre Angehörigen. Wir wollen wissen, was Medienberichte über Therapien bei dieser besonderen Gruppe von Lesern, Zuschauern und Zuhörern auslösen. Schicken Sie uns ihre Geschichte per E-Mail.


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Praxisberichte 9 – Eminenz, Evidenz und Ehrlichkeit: Medizinthemen in den Redaktionen verkaufen

Wie schafft man es, Themen in Redaktionen unterzubringen? Worauf sollten Autoren mit Medizin und Gesundheitsthemen achten? Volker Stollorz gibt Tipps, was gute Medizinjournalisten ausmacht. Ein Plädoyer für kompetenten, einordnenden Journalismus abseits der oberflächlichen, zu schnellen, mehr auf Gerüchten, Spekulationen und Hypes basierenden Berichterstattung.


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Praxisberichte 8 – Vitamin ‚B‘ wie Beziehungen: Zwischen den Rädern der PR-Maschinerie

Vitamine hatten Jahrzehnte lang ein durchweg positives Image. Doch seit größere Studien und Übersichtsarbeiten den Verdacht erhärten, dass sie unter bestimmten Umständen sogar schaden können, beginnt das Image der Substanzklasse zu bröckeln. Sehr zum Unmut der Vitaminhersteller, die dem nicht tatenlos zusehen wollen. Frank Wittig schildert seine Recherche für eine Dokumentation über eine PR-Maßnahme im Vitamin-Bereich.


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Gute Umweltnachrichten aus Dortmund: Der Medien-Doktor bekommt eine Schwester

Energiewende, Klimawandel oder Dioxine in Eiern: Kaum ein Wissenschaftsbereich findet in der Öffentlichkeit derzeit so viel Beachtung wie Nachrichten aus der Umwelt. Nach der Medizin belegen die Umweltwissenschaften in vielen Medien den zweiten Platz der beliebtesten Wissenschaftsthemen – und oft stehen sie in der Kritik zwischen Panikmache und Verharmlosung. Im neuen Medien-Doktor UMWELT werden daher nun nachvollziehbare Kriterien und ein Qualitätsmonitoring für die Umweltberichterstattung entwickelt.


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Gescheiterte Recherchen – Netzwerk Recherche Werkstatt 22 erschienen

Über die Erfolgsgeschichten reden Journalisten immer gern, die großen Stories in den großen und kleinen Magazinen. Doch lehrreicher und manchmal auch spannender sind für Ihre Kollegen meist die Geschichten, die nicht funktionierten. Ein Netzwerk Recherche Tagungsband versammelt nun eine ganze Reihe solcher Geschichten über gescheiterte Recherchen.


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