Sprechstunde

Die Autoren

 

Holger Wormer

 

Dr. Astrid Viciano

 

Marcus Anhäuser


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Neue Medien-Doktor-Kriterien

Von Astrid Viciano Vor etwa einem Jahr ging der neue Medien-Doktor Gesundheit an den Start. Seitdem greifen wir gezielt Vorschläge unserer Gutachterinnen und Gutachter oder von Mitgliedern der Wissenschaftspressekonferenz und anderer auf, um aktuelle Beiträge zeitnah zu bewerten. In den vergangenen Monaten haben wir naturgemäß auch viele Berichte über das Coronavirus begutachtet. Gleichzeitig hat uns der Neustart dazu angeregt, die bisher für die Gutachten verwendeten Kriterien und deren Aufteilung zu überarbeiten. Bislang hatten wir sie in drei allgemeinjournalistische und 10 wissenschaftsjournalistische Kriterien unterteilt. Dabei hatten wir uns nicht zuletzt an internationalen Vorbildern orientiert. Auf Basis unserer inzwischen umfangreichen eigenen Erfahrungen…


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Recherche-Tipp: Leitlinienwatch

Von Astrid Viciano Wenn es um die Diagnose oder Therapie einer Erkrankung geht, orientieren sich Ärztinnen und Ärzte meist an den aktuellen medizinischen Leitlinien. Je nach Studienlage, sind diese Empfehlungen mehr oder weniger gut durch wissenschaftliche Untersuchungen untermauert. Verfasst werden die Leitlinien meist durch Expertinnen und Experten des jeweiligen Fachgebiets bzw. der jeweiligen Fachgesellschaften. Doch wie unabhängig sind die Autoren und Autorinnen von wirtschaftlichen Interessen? Wie transparent werden Interessenskonflikte dargestellt? Und wie viele der Verfasserinnen und Verfasser haben einen Interessenskonflikt angegeben? Diesen wichtigen Fragen widmet sich der Leitlinienwatch, eine gemeinsame Initiative von Mezis, NeurologyFirst und Transparency International Deutschland. Insgesamt hat…


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Recherchetipp: Wie man besser über diagnostische Tests berichtet (Leitfaden plus Checkliste)

Ein aktueller Fall mit Beiträgen über einen diagnostischen Test auf das Coronavirus bestätigt es erneut: Journalistische Berichterstattung über diagnostische Tests läuft häufig schief. Über medizinische Themen angemessen zu berichten, ist schon nicht einfach, wie die Bewertungen beim Medien-Doktor Gesundheit belegen. Eine ganz besondere Herausforderung ist es aber, verständlich und korrekt über diagnostische Testverfahren zu informieren. Die bei Gesundheitsthemen ohnehin schon schwierigen Zahlenangaben erscheinen bei diesem Thema noch deutlich komplexer. Journalistische Ausfälle wie der aktuelle Fall oder auch die Berichterstattung über den „Brustkrebstest“ im letzten Jahr belegen die Schwierigkeiten. Das Medien-Doktor-Team hat deshalb im Rahmen des vom BMBF-geförderten Projektes MEDIATE unter anderem einen…


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Erste Bilanz: 20 Gutachten des Medien-Doktors GESUNDHEIT

Wie gut können Ärzte verschiedene Krebsformen bald wirklich behandeln? Warum führt Feinstaub zu vorzeitigen Todesfällen – und sollte man das Risiko überhaupt so angeben? Seit Mai 2019 greifen wir mit dem Medien-Doktor GESUNDHEIT noch stärker in solche aktuellen Medizindebatten in den Medien ein. Im vorhergehenden Medien-Doktor MEDIZIN hatten wir nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Stücke beurteilt; in unserem neuen Projekt bewerten wir die Qualität aktueller Beiträge in Form von „case studies“ zeitnah. Dabei berücksichtigen wir „best-practice“- oder „worst-practice“-Beispiele, die der Medien-Doktor-Redaktion von unseren Gutachtern und weiteren Partnern vorgeschlagen werden. Inzwischen haben wir 20 dieser aktuellen Gutachten erstellt! Sie finden diese unter…


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Reportage-Stipendien: Globale Gesundheit

Stipendien in der Höhe von rund 15.000€  bietet das European Journalism Centre (EJC) freien und festangestellten JournalistInnen für die Berichterstattung über globale Gesundheitsthemen. Bewerbungen für professionelle journalistische Projekte, die aus Entwicklungsländern berichten und in relevanten deutschen Medien veröffentlicht werden, können bis zum 5. Februar 2020 online eingereicht werden. Das “Global Health Journalism Grant Programme for Germany”  wird vom European Journalism Centre durchgeführt und von der Bill und Melinda Gates Stiftung gefördert. Das Global Health Journalism Grant Programme for Germany hat zum Ziel, globalen Gesundheitsthemen zu mehr Aufmerksamkeit in deutschen Medien zu verhelfen. Das Programm wird vom European Journalism Centre durchgeführt und…


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Projekt PerCientEx, Spanien

Von Astrid Viciano In einer kleinen Serie möchten wir beim Medien-Doktor internationale Projekte und Initiativen vorstellen, die sich – ähnlich wie der Medien-Doktor – mit der Qualität von medizin- und wissenschaftsjournalistischen Beiträgen befassen. Die Artikel werden hier in der „Sprechstunde“ in loser Abfolge erscheinen. Diesmal stellen wir das Projekt PerCientEx aus Barcelona vor. Qualitätsjournalismus aus Spanien Irgendwann konnten Michele Catanzaro und seine Kollegen den traurigen Singsang nicht mehr ertragen. Die Klagelieder, dass wir Journalisten heute kaum Zeit mehr haben für gründliche Recherchen, viele Redaktionen sich in billige Nachrichtenschleudern verwandeln. „Auch wenn die Klagen berechtigt sind, waren wir müde von all…


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Reportage-Stipendien “Globale Gesundheit”

Das European Journalism Centre (EJC) unterstützt freie und festangestellte Journalist*innen bei der Recherche und Berichterstattung über globale Gesundheitsthemen mit Stipendien von durchschnittlich €15.000. Bewerbungen für professionelle journalistische Projekte, die aus Entwicklungsländern berichten und in relevanten deutschen Medien veröffentlicht werden, können bis zum 8.August 2019 online eingereicht werden. Das „Global Health Journalism Grant Programme for Germany“ hat zum Ziel, globalen Gesundheitsthemen mehr Aufmerksamkeit in deutschen Medien zu verschaffen. Das Programm wird vom European Journalism Centre durchgeführt und von der Bill und Melinda Gates Stiftung gefördert. Weitere Informationen: Beispiele für bereits geförderte Projekt: Deutschland und Frankreich Wer kann sich bewerben: Bewerbungskriterien Antworten…


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Brustkrebs-Test: Zu wenige wissen, wie man richtig über diagnostische Tests berichtet (Nachträge)

+++ Hinweis: Die Geschichte um den Heidelberger Brustkrebs-Test hat inzwischen fast absurde Züge angenommen. Daher bitte auch die Nachträge in der Linkliste beachten. +++ Zahlreiche Medien berichteten zuletzt über einen diagnostischen Test, der anhand von Biomarkern im Blut Brustkrebs erkennen könne. Die BILD preschte mit der „Weltsensation“ voraus (praktisch zeitgleich wie die Pressemitteilung der Uni Heidelberg), andere Medien folgten, viele unkritisch, manche skeptisch unterlegt. Selbst die 20:00 Uhr-Ausgabe der Tagesschau brachte eine kurze, knapp 30-sekündige Mitteilung über den Test (ab Min. 12:50), obwohl die Hauptnachrichtensendung der ARD sonst extrem selten über medizinische Verfahren berichtet. Mit der Zeit mehrten sich die Stimmen,…


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idw-Neuerung: Pressemitteilungsplattform ohne „Pressemitteilungen“?

Der Informationsdienst Wissenschaft (idw) ergänzt sein Angebot durch eine optisch aufgepeppte Magazinansicht. Inhaltliche Verbesserungen bleiben aus. Und Pressemitteilungen scheint es – auf den ersten Blick – auch keine mehr zu geben. Der Informationsdienst Wissenschaft (idw) ist seit fast 24 Jahren die zentrale Plattform für Pressemitteilungen aus deutschsprachigen Forschungseinrichtungen. Viele JournalistInnen kennen und schätzen das Angebot und haben es in ihren täglichen Arbeitsablauf integriert, neben englischsprachigen Seiten wie Alpha Galileo und EurekAlert. In Projekten am Dortmunder Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus haben wir schon häufig und gerne mit dem idw kooperiert und dessen Pressemitteilungen mehrfach untersucht. Ende Oktober ergänzte der idw sein optisch bisher zurückhaltendes Angebot…


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2000 Euro: Journalistenpreis „Evidenzbasierte Medizin in den Medien“ ausgeschrieben

Das EbM-Netzwerk schreibt den Journalistenpreis „Evidenzbasierte Medizin in den Medien“ 2019 aus. Der mit 2.000 € dotierte Preis würdigt journalistische Arbeiten, die in herausragender Weise zeigen, wie sich die Prinzipien der evidenzbasierten Medizin im Medizinjournalismus und in benachbarten Themengebieten umsetzen lassen. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der kommenden Jahrestagung des EbM-Netzwerks vom 21.-23.03.2019 in Berlin. Das EbM-Netzwerk setzt sich für die Entwicklung und Verbreitung evidenzbasierter Gesundheitsinformationen sowie für eine kritische Gesundheitsbildung für Bürgerinnen und Bürger bzw. Patientinnen und Patienten ein, um deren Teilnahme an Entscheidungen zu stärken. In diesem Sinne wurde 2009 der Journalistenpreis „Evidenzbasierte Medizin in den Medien“ ins…


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