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Unsere Bewertungen

„Sport senkt Infarktrisiko bei Depressiven“
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„Sport senkt Infarktrisiko bei Depressiven“

In einer Meldung berichtet die HAZ, dass laut einer Studie ein spezielles Sportprogramm Menschen mit Depressionen helfen könne, ihr erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen zu senken. Der Artikel fasst leider nur die Pressemitteilung der Medizinischen Hochschule Hannover zusammen. Diese liefert indes zu fast keinem unserer Kriterien die nötigen Informationen.

„Wersbach: Neue Technik gegen Depression“
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„Wersbach: Neue Technik gegen Depression“

Erneut übernimmt eine Lokalseite der Rheinischen Post weitgehend den Text einer Pressemitteilung ohne eigene Recherche. Der Artikel reicht die Informationen einer Klinik durch, die Depressionen mit einem Magnetwellen-Verfahren behandelt. Eine Recherche wäre indes nötig gewesen, denn die Pressemitteilung fällt recht oberflächlich aus.  

„Zu viel Folsäure fürs Baby“
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„Zu viel Folsäure fürs Baby“

Auf einer Konferenz berichten Forscher, dass sie möglicherweise Hinweise dafür gefunden haben, dass übermäßig viel Folsäure in der Schwangerschaft das Risiko für Autismus bei den Kindern erhöhen könnte. Der Artikel in der „Welt“ wie auch die Pressemitteilung der Universität erklären das Risiko nicht ganz ausreichend, weisen indes beide auf die Unsicherheit der Ergebnisse hin.  

„Pilotstudie: Magic Mushrooms könnten starke Depressionen lindern“
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„Pilotstudie: Magic Mushrooms könnten starke Depressionen lindern“

Eine kleine Studie liefert erste Hinweise, dass ein Wirkstoff aus sogenannten „Magic Mushrooms“ Menschen mit Depressionen helfen könnte. Sowohl ein Artikel auf Spiegel Online als auch die Pressemitteilung des Fachmagazins bereiten das Thema gut auf. Im journalistischen Text fehlt indes die Einordnung durch einen unbeteiligten Experten als zweite Quelle. In der Pressemitteilung gibt es diese.

„Neue Therapie bei Herzschwäche getestet“
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„Neue Therapie bei Herzschwäche getestet“

In einer kurzen Meldung berichtet Bild.de über ein neues Mittel gegen Herzschwäche, das einem Patienten die Operation erspart haben soll. Die meisten wichtigen Informationen bekommen Leser nicht. Die längere Pressemitteilung zur 2014 veröffentlichten Studie bietet mehr Informationen.  

„Vitamin C schützt vor Grauem Star“
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„Vitamin C schützt vor Grauem Star“

Die Frankfurter Rundschau greift eine Pressemitteilung einer Fachgesellschaft auf und berichtet über die Ergebnisse einer zwei Monate alten Studie. Der mögliche Nutzen wird nicht korrekt berichtet, die Pressemitteilung ist erkennbar die einzige Quelle. Der Text der Fachgesellschaft wurde sogar zwei Mal veröffentlicht, ohne ausreichenden Hinweis, wann die Studie erschien.

„Stärkung fürs Herz“
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„Stärkung fürs Herz“

Die Stuttgarter Nachrichten stellen im Rahmen einer „Herzwoche“ auf einer Seite zwei Verfahren vor, die Menschen mit Herzschwäche helfen sollen. Die zum Teil spannend geschriebenen Texte aus dem OP sprechen einige wichtige Aspekte an, andere lassen sie vermissen. Die Pressemitteilung des Klinikums bietet mehr Informationen zum Krankenhaus als zum Verfahren.  

„Bluttest sagt Alzheimer voraus“
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„Bluttest sagt Alzheimer voraus“

Die Ruhr-Uni-Bochum macht per Pressemitteilung auf die Entwicklung eines diagnostischen Bluttests aufmerksam, mit dem man eines Tages Alzheimer sehr früh erkennen soll. Die WAZ greift dies auf und berichtet in einem lesenswerten Artikel darüber. Beide Publikationen schaffen es indes nicht, Nutzen und Risiken solcher Tests ausreichend darzustellen.

„Hildener Klinik bietet ‘Hypnobirthing‘ an“
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„Hildener Klinik bietet ‘Hypnobirthing‘ an“

Ein Krankenhaus führt ein Verfahren der Geburtsvorbereitung ein, bei dem Hypnose eingesetzt wird. Eine Lokalseite der Rheinischen Post berichtet völlig unkritisch darüber, ohne den Lesern wirklich relevante Informationen zu liefern. Die Pressemitteilung berichtet ähnlich oberflächlich.

„Das Dunkel der Seele erhellen“
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„Das Dunkel der Seele erhellen“

In einem ausführlichen Artikel berichtet die Stuttgarter Zeitung, dass eine Lichttherapie auch bei einer nichtsaisonalen Depression helfen kann, stellt nur leider Nutzen und Risiken gemäß der Studie nicht korrekt dar. Die Pressemitteilung der kanadischen Universität stellt die Studienergebnisse hingegen nur sehr oberflächlich dar.  

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