Die Gutachter

Wer erstellt die Gutachten des Medien-Doktor Ernährung?

Uns unterstützt ein Team erfahrener Wissenschafts- und Ernährungsjournalistinnen aus allen Mediengattungen als Gutachterinnen. Im Folgenden stellen wir sie in alphabetischer Reihenfolge in Kurzbiografien vor. Eine Erklärung des Begutachtungsprozesses finden Sie hier.

Johanna Bayer ist Wissenschaftsjournalistin, Autorin und Foodbloggerin mit ihrem eigenen Blog „Quark und so“. Sie hat viele Jahre für ARD, WDR, BR, HR und ARTE als TV-Autorin gearbeitet, darunter für die Wissensmagazine „Quarks & Co,“, „W wie Wissen“ und „Xenius“; außerdem als Journalistin für Stern – Gesund leben, FAS und andere. Dabei hat sie sich auf die Themen Ernährung, Gesundheit, Bewegung und Anthropologie spezialisiert. Inzwischen hält Johanna Bayer auch Vorträge zum Umgang der Medien mit Ernährungsthemen, ist Sachbuchautorin und Beirätin für Medien im Ernährungsfachverband QUETHEB. An der HSWT Weihenstephan-Triesdorf hat sie einen Lehrauftrag als Dozentin für Kommunikation im Fachbereich Ernährung.

 

Hristio Boytchev ist freier Journalist mit Fokus Wissenschaft, Medizin, Investigativ- und Datenjournalismus. Diplombiologe. Carl-Sagan-Preis der GWUP 2017, 3. Preis Wissenschaftsjournalist des Jahres 2016, Medium Magazin, Arthur F. Burns Fellow 2012 bei der Washington Post. Er ist auch Gutachter beim Medien-Doktor Gesundheit.

 

Kathrin Burger ist Freie Wissenschaftsjournalistin und arbeitet seit 1999 für zahlreiche Print- und Online-Medien wie etwa die Süddeutsche Zeitung, die Zeit, die taz, Bild der Wissenschaft, Brigitte, Psychologie heute, Spektrum.de oder Spiegel Online. Sie studierte Ökotrophologie an der TU München sowie „International Studies“ in Madrid. Von ihr sind vier Bücher erschienen: „Die Vollkornlüge“ (2008), „Hauptsache, es schmeckt“ (2011), „Besser essen nebenbei“ (2018) sowie „Foodamentalismus“ (2019). Sie lebt mit ihrer Familie in München.

 

Kathrin Gießelmann ist seit 2016 Redakteurin beim Deutschen Ärzteblatt (online/print) in Berlin. Hier befasst sie sich vor allem mit aktuellen wissenschaftlichen Publikationen und schreibt Studienzusammenfassungen. Ihr Fokus liegt auf den Themen Medizin und Ernährung – auch im politischen Kontext. Zuvor war sie fast 8 Jahre in der Pressestelle des Georg Thieme Verlags tätig und studierte Biologie an der Universität Heidelberg sowie der Adelaide University in Australien. Erste Erfahrungen im Wissenschaftsjournalismus machte sie 2007 bei diversen Praktika (u.a. spektrum online, Pressestelle DKFZ) und einem Journalismus-Fernstudium.

 

Jörn Kabisch studierte Jura und Philosophie und volontierte anschließend bei der Märkischen Oderzeitung. Seit über zwanzig Jahren arbeitet er als Blattmacher, mit Stationen bei der Wochenzeitung der Freitag und Brand eins, aktuell ist er Text- und Themenchef bei der taz. Seit acht Jahren ist er zusätzlich Kulinarischer Korrepondent der taz mit besonderem Fokus auf Themen an der Schnittstelle von Politik, Gesellschaft und Ernährung. 2018 erschien sein Buch „Mit Herd und Seele“ beim Piper Verlag.

 

Christina Merkel ist Wissenschaftsredakteurin bei der Nürnberger Zeitung und den Nürnberger Nachrichten. In Darmstadt und Dortmund hat sie Wissenschaftsjournalismus studiert, mit den Nebenfächern Physik, Chemie, Biologie und Medizin. Währenddessen hospitierte sie unter anderem bei der Süddeutschen Zeitung, dem Bayerischen Rundfunk und Hamburger Abendblatt. Sie war Robert-Bosch-Stipendiatin für Nachwuchsjournalisten und im Mentoren-Programm des Bayerischen Journalistenverbands. Ihre Masterarbeit „Mein Nachbar, der Experte – Wie regional muss Wissenschaftsjournalismus in der Regionalzeitung sein?“ wurde mit dem Will-Schaber-Preis ausgezeichnet. Seit 2012 ist Christina Merkel außerdem Lehrbeauftragte im Studiengang Technikjournalismus an der Technischen Hochschule Nürnberg.

 

Dr. Wiebke Rögener ist die leitende Redakteurin des Medien-Doktor UMWELT, eines Monitoring-Projekts zur Qualität der Umweltberichterstattung am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund. Sie studierte an der Universität Hamburg Biologie mit dem Hauptfach Zoologie. Auf die Doktorarbeit an der Universitätsklinik Köln folgten weitere zehn Jahre wissenschaftlicher Tätigkeit in der Immun- und Neurobiologie in Swansea (UK), Bremen und Lübeck. 1995 begann Wiebke Rögener als freie Wissenschaftsjournalistin zu arbeiten. Seither schreibt sie zu Themen aus Naturwissenschaft, Umwelt, Medizin und Forschungspolitik. Ihre Texte erschienen v. a. in der Süddeutschen Zeitung, bei der sie in den Jahren 1999 und 2000 auch Redakteursstellen im Wissenschaftsressort vertrat.  Von Dezember 2006 bis Juli 2019 war Wiebke Rögener als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut  für Journalistik der TU Dortmund tätig. 2009 wurde sie mit dem Journalistenpreis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin ausgezeichnet. 2014 erschien ihr Buch „Hyper-Hirn“ im Ernst Reinhardt Verlag.

 

Julia Rommelfanger hat Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Medien/Kommunikation an der Deutschen Sporthochschule Köln sowie Englisch und Journalismus in New York studiert und war in Redaktionen von Agenturen, Online-Nachrichtenportalen sowie beim Deutschen Ärzteverlag  und für das Kardiologie-Nachrichtenportal theheart.org (heute Teil von Medscape) tätig. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freiberufliche Redakteurin und Medizinjournalistin, unter anderem für die Medizinplattform Medscape.de und die Rheinische Post. Ihre Spezialgebiete sind Gesundheit, Ernährung, Medizin und Sport.

 

Veronika Szentpétery-Kessler ist freie Wissenschaftsjournalistin. Nach dem Biologie-Studium volontierte und arbeitete sie ab 2002 beim Biocom-Verlag in Berlin, wo sie für die Biotech-Medien Transkript, Laborwelt und European Biotechnology News schrieb – letztere baute sie auch mit auf. Nach einem ersten Abstecher in die Selbständigkeit wechselte sie 2006 als Redakteurin für Medizin, Ernährung und benachbarte Themenbiotope nach Hannover zur deutschen Ausgabe von Technology Review. Inzwischen ist sie selbständig und lebt mit ihrer Familie in Schottland. Sie schreibt nicht nur über Neurowissenschaften, Gentherapien und Medizin(technik). Zu ihren Ernährungsschwerpunkten gehören auch wahre und falsche Gesundheitsversprechen von Lebensmitteln sowie Ernährungsphysiologie und -medizin. Ihren Technikhunger stillt sie mit Themen aus der Lebensmittel- und Pflanzenzüchtungstechnologie.